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Mittwoch, 19. Januar 2022

Festtagsnachlese 2021

 Wie in den letzten Jahren auch, blicke ich noch einmal zurück auf unser letztes Weihnachtsfest. Außerdem möchte ich ein paar Erinnerungen zu unserem Silvesterfest daheim festhalten. Ich weiß, wir sind alle schon durch mit dem Thema Weihanchten, Jahreswechsel, Vorsätze, Rückblicke und Ausblicke. Dennoch will ich es für uns hier noch einmal aufschreiben. 


Heiligabend

Geburtstag unserer Großen. Und wie immer gilt bei uns die Regel, erst richten wir den Geburtstagstisch an und entzünden die Kerzen. Erst dann darf das Geburtstagskind die Treppe zum Geburtstagsständchen herunterkommen. Inzwischen wird hier ja ausgeschlafen, so dass wir tatsächlich entspannt alles vorbereiten können :-)



Wie bereits im letzten Jahr sind wir pandemiebedingt erstmal allein, das haben wir in den Vorjahren anders gehandhabt. Aber ehrlich gesagt, ist es so auch ganz schön, erstmal im Kreise der Familie gemütlich zu frühstücken, die Geschenke zu bestaunen und den Tag einfach ruhig zu beginnen. Im Laufe des Tages kommen aber dann doch wenige Gratulanten, natürlich alle frisch getestet. Wir auch.



Es ist alles sehr entspannt und gemütlich. Besonnders schön ist es, dass es sogar am Vormittag begonnen hat zu schneien und eine leichte Puderschicht den Garten einhüllt. Weiße Weihnacht.....im Norden eine echte Sensation.

Am Nachmittag bleibt mir sogar noch die Zeit unseren Online-Gottesdienst der Kirchengemeinde anzusehen, das finde ich richtig gut, da mir sonst an HeiligAbend immer die Zeit gefehlt hat und so online bin ich viel entspannter dabei. Der Mister schnappt sich später die Mädels zu einem kurzen Spaziergang, diese Zeit nutze ich, um alles für den Abend vorzubereiten.



 Unser HeiligAbend Essen hatte ich soweit am Vortag vorbereitet, lediglich die Kartoffeln müssen noch frisch gekocht werden. Als die Familie zurück ist, bereitet die Mini für den Weihnachtsmann und seine Rentiere einen kleinen Teller vor und stellt ihn vor die Tür. Sie ist in diesem Jahr besonders aufgeregt. 

Am frühen Abend treffen mein Schwager und meine Schwiegermutter ein, die einzigen Gäste für heute Abend. 

Wir essen gemütlich bei einem Glas Wein und dann, ja dann ist es endlich soweit. Die Weihnachtsgeschenke liegen unter dem Baum und die Mädchen dürfen ein Päckchen nach dem anderen auspacken und jedes einzelne wird ausgiebig bestaunt. 





Es ist schon spät als sich unsere Gäste verabschieden und der Mister die Mini ins Bett bringt. Die Große und ich schauen noch Herr der Ringe und ich gönne mir noch ein letztes Glas Sekt.




1. Weihnachtstag

Ausschlafen. So großartig. Bewusst haben wir uns für diesen ersten Weihnachtstag nichts vorgenommen. Da am Vorabend nicht genug Zeit blieb, um alle Geschenke auszuprobieren, soll nun der heutige Tag genutzt werden, um zum Beispiel das große Playmobil Schloss aufzubauen. Wir alle sind lange im Schlafanzug, frühstücken lange, kuscheln im Wohnzimmer, schauen Märchen an und bauen Playmobil auf. Da die Sonne vom Himmel lacht, beschließen wir einen ausgiebigen Weihnachtsspaziergang zu machen. In der Tat kommen wir erst kurz vor Sonnenuntergang heim. Es war unheimlich schön bei bestem Wetter im Schnee und Eis zu laufen. Am Abend gibt es noch die Reste vom Heiligabendessen. Genauso war der Tag perfekt!







2. Weihnachtstag


Auch an diesem Tag haben wir keine eigene Reise geplant, denn für mich sind die Feiertage leider nur ein normales Wochenende. Am nächsten Tag muss ich wieder arbeiten. Dafür besuchen uns mein Schwager, meine Schwester und meine jüngste Nichte. Die Mini freut sich sehr über diesen Besuch und spielt den ganzen Tag mit ihrer Cousine. Ich freue mich sehr, meine Schwester wiederzusehen, wir haben viel zu bequatschen. Außerdem wird natürlich auch ausgiebig gespielt. Leider ist auch dieser Tag wieder viel zu schnell um, ein perfekter Ausklang für ein entspanntes Weihnachtsfest.




Silvester

Auf Grund der Pandemie haben wir in diesem Jahr beschlossen, allein zu feiern. Die Mädchen wünschten sich Raclette so wie im Vorjahr. Kurz vor Silvester haben wir aus einer Laune heraus entschieden, dass wir uns am Silvestertag besonders hübsch machen, so als würden wir zu einer ganz großen Feier gehen. Allein die Vorbereitungen dazu haben viel Spaß gemacht, zufällig waren wir alle in schwarz und lila gekleidet. Der Mister mit Sacko und Fliege, wir Mädels in Kleidern und ich sogar mit rotem Lippenstift. Trage ich sonst höchstens mal im Karneval. Auch mit der Silvesterdeko wurde nicht gespart, alles in Gold und Silber. 

Wir haben Fotos gemacht, Raclette genossen, laute Musik gehört, getanzt, Wachs bzw. Zinn gegossen, Konfetti verstreut, Dinner for one und Silvesterpunsch geschaut und einfach eine tolle und lustige Zeit gehabt. Ein paar Wunderkerzen hatte ich noch im Keller, die haben wir um Mitternacht vor der Tür angezündet. Und seltsamerweise war in unserer Straße ordentlich was los in diesem Jahr, anders als in den ganzen Jahren, in denen wir hier wohnen. Doch insgesamt war das Feuerwerk deutlich weniger und vor allem nicht so lang wie sonst. Nur meine Mädels fanden es schade, dass wir noch nicht einmal Jugendfeuerwerk ergattern konnten. Nun, vielleicht wieder im nächsten Jahr, obwohl es so auch wirklich schön war. Ein ganz besonderes Silvester, wie ich finde.




Dienstag, 8. Juni 2021

Ausnahmewochen - KW 20, 21 und 22

  Wie immer in den letzten Wochen gibt es nochmal einen Rückblick auf die letzten  Lockdown Wochen in 2021. Die Wochen 20 bis 21 liegen hinter uns. Und es wird auch vorerst der letzte Bericht in dieser Form sein.


Der Mister arbeitet nach wie vor überwiegend im Homeoffice. Hier hat sich bisher nichts geändert, die Zeichen sehen aber so aus, dass es noch im Sommer eine Änderung geben wird. Einen Homeofficeanteil möchte er aber auf jeden Fall behalten. Wir werden sehen. Darüberhinaus ist dem Gatten gelungen, einen Impftermin zu bekommen und hat die erste Spritze auch schon erhalten. Erleichterung, dass es dann doch für ihn schnell ging für ihn.

Die Große ist weiterhin ganz normal im Präsenzunterricht, die Klassenarbeiten in den Hauptfächern folgten Schlag-auf-Schlag. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass es schon zu Frustsituationen kam. Verstehe auch nicht, warum man die Klassenarbeiten für dieses Jahr in dieser Stufe nicht einfach ausgesetzt hat. Nun, jetzt ist es fast vorbei und das Kind freut sich auf die nahenden Sommerferien. Noch zwei Wochen. Und tatsächlich findet ihr Fußballcamp in diesem Jahr statt. Trainiert hat sie auch schon einmal, das geht inzwischen auch mit der Heilung des Knies.

Die Mini ist unverändert in der KiTa. Hier gab es keinerlei Änderungen. Im Sommer werde ich mich nun um Ballettunterricht für sie kümmern, der hier sehnlichst erwartet wird. Hoffen wir, dass dann alles wieder möglich sein wird. Außerdem waren wir zwischenzeitlich bei der U9 und hier habe ich mit unserer Ärztin auch über das Thema Impfen gesprochen, insbesondere für die Große.

In meinem Job läuft auch alles wie gewohnt, ausser dass meine Kollegin schon einige Wochen krank ist, und ich sehr sehr viel gearbeitet habe. Daher auch die wenigen posts in letzter Zeit hier. Mittlerweile konnten wir Mitarbeiter uns anmelden, ob wir denn nun geimpft werden wollen oder nicht. Hier konnten wir auch Familienangehörige aus unserem Haushalt anmelden. Die Chance habe ich genutzt und auch die Großen nach Rücksprache mit der Kinderärztin auf die Anmeldeliste gesetzt. Allerdings wird erst geimpft, wenn die Stiko einé klare Empfehlung geben wird. Ich hoffe, dass ich in wenigen Wochen meine Einladung zur Impfung erhalten werde. In meinem Kundenkreis sind inzwischen sehr viele Menschen erstgeimpft, doch leider kenne ich auch bereits Kunden, die den Virus nicht überlebt haben oder mit Long Covid zu tun haben.

Auch beim Thema Einkauf/ Essen/ Kultur gab es in den letzten Wochen deutliche Lockerungen, denn die Inzidenz liegt in Schleswig-Holstein aktuell bei etwa 20. Bundesweit sind die Zahlen gerade so niedrig, dass ich mir tatsächlich an einem Nachmittag den Luxus eines Shoppingcenters mit den Mädchen gönnte. Die Große hatte wieder so einen Sprung gemacht, dass diverse Klamotten von Nöten waren. Da wir nicht viel gefunden hatten, war ich dann nochmal einen schulfreien Vormittag mit der Großen erfolgreich allein los. Mit der gesamten Familie waren wir bereits bei unserem Lieblingsgriechen draussen essen. Schließlich hatten wir 15. Hochzeitstag. 

Was das Treffen mit Menschen angeht, so treffen wir uns wenn nur draussen. Nur die Üblichen Personen, wie zum Beispiel unsere Coronafamilie bilden eine Ausnahme. Sicherlich hat sich der Kreis derer, die wir nun wieder mal gesehen haben, erweitert, aber immerhin noch alles mit Abstand und vorsichtig. Da schauen wir tatsächlich immer noch sehr genau und das wird auch erstmal so bleiben.

Wir werden sehen, was die nächsten Wochen bringen. Ich freue mich, dass wieder soviel mehr möglich ist, sehe aber viele Möglichkeiten auch als Gefahrenquelle und bete darum, keine weitere Welle damit heraufzubeschwören. Die Spaltung unserer Gesellschaft wurde im vergangenem Jahr deutlich vorangetrieben und ich bin entsetzt und erschüttert über soviel Missgunst, Egoismus, Neid, Hass, Intoleranz und auch das Fehlen von Bildung. Ich wünsche mir, dass es in Zukunft gelingt, die Menschen wieder zu einen.









Sonntag, 16. Mai 2021

Ausnahmewochen - KW 18 und 19

 Wie immer in den letzten Wochen gibt es nochmal einen Rückblick auf die letzten  Lockdown Wochen in 2021. Die Wochen 18 und 19 liegen nun hinter uns.


Für den Mister hat sich arbeitsmässig nichts verändert, immer noch Homeoffice, immer noch eine etwas undurchsichtige interne Coronainformation und vor allem Lage. Daher bleibt es hier weiter beim Altbewährtem. Inzwischen ist der Gatte allerdings auch seitens seiner Firma in die Impfpriogruppe 3 aufgenommen worden. So hat er zumindest die Chance sich neben der Warteliste bei seinem Hausarzt auch bei einem Impfzentrum einen Termin geben zu lassen, so denn einer frei wird. Bisher hat das nicht geklappt.

Die Große ist seit Mitte der KW 18 wieder im vollen Präsenzunterricht, da die Inzidenzen in unserem Kreis wieder deutlich gesunken sind. Natürlich geniesst sie es, sich wieder mit ihren Freunden in der Schule zu treffen und direkt auszutauschen. Inzwischen wird hier nach Unterrichtsschluss auch nicht so genau hingesehen, wer sich noch alles an der Tischtennisplatte trifft. So bleibt sie an manchem Tag auch gern ein halbes Stündchen länger in der Schule. Ist für uns auch vollkommen in Ordnung so. Im Übrigen hat das Land Schleswig-Holstein in der Woche darauf (KW 19) beschlossen, dass künftig doch erst bei einer Inzidenz von 165 Schulen und Kitas schliessen müssen bzw. auf Notbetreuung umstellen. 

Die Mini ist weiterhin in der KiTa, anfangs in Notbetreuung mit wenigen Kindern, nun wieder im Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen. Zwischendurch mussten wir sie erkältungsbedingt wieder ein paar Tage rausnehmen, damit sie sich erholen kann. Und tatsächlich gab es auch einen Tag, an dem sie lieber zu Hause mit mir gekuschelt hätte, als in die KiTa zu gehen. Solche Tage sind sehr sehr selten bei ihr und gehen dann auch meist eher mit Krankheit einher. Nun ist sie aber wieder fit und geniesst das Spielen in großer Gruppe.

Für meinen Arbeitsalltag gab es auch keine Änderungen. Alles wie gehabt.. Nur wissen wir genau, dass wir, auch im Filialvertrieb trotz kritischer Infrastruktur sprich "systemrelevant", nicht in die nächste Priogruppe gehören. Das bedeutet, dass wir Angestellten nun keine Impfberechtigung bekommen. Dafür sieht es aber ganz gut aus, dass ab Sommerbeginn über die Betriebsärzte geimpft werden darf. Das wären dann ja auch nur noch wenige Wochen bis zum möglichen Termin. Warten wir es ab. Ich würde mich aber tatsächlich mit Impfung wohler fühlen, das muss ja jeder für sich entscheiden, wie er damit umgeht.

Unsere alltäglichen Besorgungen liefen auch in gewohnter Weise ab, denn Supermärkte und Drogerien haben ja nach wie vor geöffnet. Da in unserem Kreis die Inzidenzen wieder weiter gesunken sind, darf auch mit LucaApp wieder eingekauft werden. Das habe ich bisher nicht in Anspruch genommen, obwohl die Große mal wieder neue Socken benötigt und die Mini eine neue Matschhose. Die Turnschuhe für unseren Teenie habe ich online bestellt, das haben wir aber vor Corona auch schon so gemacht. Eine Matschhose konnte ich online in bezahlbar nicht finden, so bekommt sie derzeit leihweise eine aus der KiTa. Vielleicht kann ich die hier vorliegende mit ausgeleierten Trägern doch noch reparieren. Und dann war ich in dieser Woche in zwei Gartenmärkten, denn ich brauchte unbedingt Blumenerde und ein paar Pflänzchen. Im ersten Gartencenter war es unfassbar voll (Wetter war ja auch endlich top), aber im zweiten war es möglich fast ohne Menschen einzukaufen. 

Im privaten Bereich treffen wir uns weiterhin nur mit den üblichen Personen. An einem Abend war ich allerdings bei meiner Nachbarin zum Geburtstag, natürlich mit Abstand. Und mit den Kindern habe ich zum Ende der KW 19 nach ewigen Zeiten (natürlich getestet) ein paar Tage bei meinen Eltern verbracht.

Uns geht es nach wie vor gut. Und dafür bin ich sehr dankbar.







Montag, 3. Mai 2021

Ausnahmewochen - KW 16 und 17

 Wie immer in den letzten Wochen gibt es nochmal einen Rückblick auf die letzten  Lockdown Wochen in 2021. Die Wochen 16 und 17 liegen nun hinter uns.


Der Mister war in der KW 16 ganz normal einmal in seinem echten (leeren) Büro in der großen Stadt. In der Folgewoche war allerdings nur für wenige Stunden dort, denn es gab diverse Kollegen, die an Corona erkankten. Teilweise wohl auch heftiger. Da er sich mit diesen Kollegen die sanitären Anlagen und die Teeküche teilt und zwar selbst sehr darauf achtet, alle Hygienemaßnahmen einzuhalten, ist das unter den Kollegen wohl nicht immer der Fall. Deswegen hat der Mister entschieden bis auf weiteres nicht in die Präsenz zu gehen. Außerdem steht er seit der KW 16 bei seinem Hausarzt auf der Warteliste für einen Impftermin. Nun hoffen, wir, dass es zumindest für ihn zügig voran geht mit der Impfung.

Die Ferien sind hier seit der KW 16 vorbei und die Schüler der Klassenstufe 1-6 konnten wieder in den Präsenzunterricht gehen. Zumindest wenn die Inzidenzen in den einzelnen Kommunen dies zuließen. Für unsere Große bedeutete es in KW 16 also "normaler" Präsenzunterricht. Mit Testpflicht. In ihrer Klassenstufe steht zweimal die Woche in der jeweils ersten Stunde bei der Fachlehrkraft ein Test an. Allerdings reicht es auch aus, wenn Eltern schriftlich bestätigen, dass das Kind negativ zu Hause getestet wurde. Nun, auch wenn in der Klasse der Großen tatsächlich ALLE Schüler und Schülerinnen in der Schule getestet werden, können so auch ungeteste Kinder in den Unterricht kommen. Finde ich insgesamt sehr schwierig. Der Großen macht der Test tatsächlich nichts aus und in der Klasse haben sie auch besprochen, wie sie damit umgehen wollen, wenn ein Testergebnis auffällig ist. Das finde ich tatsächlich sehr wichtig, dass hier keine Stigmatisierung erfolgt und die Gemeinschaft nach Lösungen sucht. Insgesamt hat die Große mit ihrer Klasse sehr viel Glück und war daher auch sehr betrübt als am Ender der KW16 bereits hieß, daß in der Folgewoche wieder Distanzlernen stattfindet. Die Inzidenzen in unserem Kreis lagen über 100 und auch wenn die "Notbremse" vorsieht, Schulen erst ab einer Inzidenz von 165 zu schliessen, geht Schleswig-Holstein hier einen härteren Weg und schliesst ab einer Inzidenz von 100. Nun also gerade wieder Distanzunterricht, der allerdings hervorragend organisiert ist und hier auch zu keinerlei Problemen geführt hat. 

Die Mini geht seit Ferienende wieder in ihre KiTa. Die erste Woche war im Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen wie es so schön heißt, aber leider eben auch wegen der Inzidenzen in der Folgewoche dann nur noch im Notbetrieb. Das bedeutete für sie, dass sie nur noch an drei Tagen (meinen Arbeitstagen) in die Einrichtung darf mit zwei Handvoll anderen Kindern. Sie hat es sofort akzeptiert, was ich schon fast erschreckend fand. Andererseits ist es ja auch gut, dass es deswegen kein großes Drama gibt. Sie freut sich auf die Kinder in ihrer Gruppe, die da sind und ist froh, überhaupt in die KiTa zu können. Sie hat sehr wohl bereits verstanden, dass nicht alle Kinder die Möglichkeit haben in Notbetreuungszeiten in die Einrichtung zu dürfen. Sie hat mir in der letzten Woche gesagt, dass beide Zeiten schön sind, wenn alle da sind, sind immer viele Kinder zum Spielen da und nicht immer dieselben. Aber sie findet die Zeit in der Notbetreuung auch toll, weil die Erzieher mehr Zeit für die Kinder hätten und sich intensiver kümmern können. Ich bin froh, dass die Mini das alles so positiv mitnimmt.

In meinem Arbeitsalltag hat sich nichts geändert. Kundentermine finden nach wie vor statt, mit den üblichen Regeln. Unser Krisenmanagement kümmert sich gerade darum, herauszufinden, ob wir Mitarbeiter im direkten Kundenkontakt auch in die nächste Priorisierungsliste aufgenommen werden. Es sieht wohl danach aus, die entsprechenden Kollegen werden dazu extra informiert. Ansonsten hat sich mein Arbeitgeber schon um Kapazitäten mit dem Betriebsarzt gekümmert, damit sofort mit Impfangeboten gestartet werden kann, wenn die Freigabe erfolgt. Ziel meines Arbeitgebers ist es, jedem Mitarbeiter inklusive der im Haushalt lebenden Personen ab 16 Jahren ein Impfangebot zu machen. Das finde ich ganz ganz großartig und halte das nicht für selbstverständlich. Wie und wann hier eine Umsetzung tatsächlich erfolgen kann und darf, werden wir in den kommenden Wochen sehen. Ich freue mich auf jeden Fall sehr, dass mein Arbeitgeber hier sehr bemüht ist.

Ansonsten haben in den letzten zwei Wochen die Wocheneinkäufe ganz normal durch den Mister oder mich stattgefunden. Daher hat uns die Verschärfung aus der letzten Woche auch eher nicht betroffen, da wir ohnehin nur allein zum Einkaufen fahren. Ganz selten habe ich die Mini dabei, versuche das aber wirklich zu vermeiden. In der KW 16 war ich tatsächlich auch an einem Tag früh morgens im Baumarkt, der wirklich sehr leer war. So konnte ich Click & Collect hier links liegen lassen und die erforderliche Wandfarbe selbst vor Ort in Augenschein nehmen. Click & Collect haben wir dann allerdings für den Möbelschweden genutzt. Hier haben wir in näherer Umgebung zwei Möbelhäuser des Schweden, die wir anfahren können, eines in der großen Stadt, wo eben nur Click & Collect möglich ist und eines in einer anderen Schleswig-Holsteinischen Stadt, wo man sich hätte auch einen Click & meet Termin geben lassen können. Darauf hatten wir aber keine Lust und blieben beim Bestellen und Abholen. Auch das hat wieder großartig geklappt, die Organisation dort ist einfach super. Ansonsten habe ich nach zwei verschobenen Terminen am Freitag dann doch endlich meine Friseurin besucht. Dazu war vorher ein Coronaschnelltest erfoderlich. Das erste Mal habe ich also im Testzentrum in unserem Ort einen Termin vereinbart und einen Schnelltest durchführen lassen. In der Tat fand ich diesen unangenehmer als neulich bei meinem Arzt. Egal, die Zeit beim Friseur habe ich sehr genossen :-) Und der Abstrichnehmer erzählte mir, dass die meisten, die einen Test machen lassen, diesen auch nur auf Grund eines anstehenden Friseurtermins machen.

Was private Treffen angeht, sind wir tatsächlich weiterhin sehr zurückhaltend. Der Mister hat seinen festen Freund, den er einmal die Woche sieht, die Große trifft sich mit ihrer Freundin, auch etwa einmal die Woche. Ich habe einer meiner Liebsten auch auf einen Kaffee getroffen (am Tag meiner negativen Testung im Testzentrum). Ansonsten blieb es bei tatsächlich seltenen Treffen mit unserer Coronafamilie und dann auch eher im Garten. 

Insgesamt geht es uns ganz gut. Natürlich ist es manchmal anstrengend, dass bei jedem Gespräch das Coronathema präsent ist. Meistens finde ich es auch ganz spannend zu hören, wie andere damit umgehen und stelle fest, dass die meisten Menschen, mit denen ich zu tun habe, ähnliche Ansichten habe wie ich. Das gibt mir auch weiterhin Zuversicht. Und das ist das, was wir gerade am Meisten brauchen.





Sonntag, 18. April 2021

Ausnahmewochen KW 14 und 15

Wie immer in den letzten Wochen gibt es nochmal einen Rückblick auf die letzten  Lockdown Wochen in 2021. Die Wochen 14 und 15 liegen nun hinter uns.


Der Mister war in dieser Zeit nur einmal im richtigen Büro in der großen Stadt, und wie immer mit größter Vorsicht. In der zweiten Woche hatten wir Urlaub, so dass es nur bei diesem einem Mal blieb. Auf seinen Impftermin müssen wir noch warten....

Auch bei der Großen gab es kaum Neues, denn seit KW 14 sind hier Ferien. Einzig eine Info aus der Schule kam, dass nun eine Testpflicht an Schulen besteht und wie hier künftig die Abläufe sein werden. Die Große findet es im Übrigen nicht schlimm. Warten wir es ab.

Die Mini war seit Ende der KW 13 nicht mehr in der KiTa. Sie hatte sich erkältet, einen Schnelltest haben wir vorsichtshalber zuhause durchgeführt, der dann negativ war. Auch in KW 14 ließen wir sie daheim, weil die Erkältung wirklich hartnäckig war. Durch unseren Urlaub in KW 15 blieb sie auch anschliessend zuhause. Inzwischen ist die Quarantänepflicht für unseren Nachbarsjungen aufgehoben, und die Kinder konnten auch schon wieder zusammen im Garten spielen. Auch hat er seinen Geburtstag nachgefeiert, mit seiner großen Schwester, unserer Mini und seinem besten Kindergartenfreund. Schön, dass so ein Stück Normalität in diesen Zeiten geschaffen werden konnte. Die Mini selbst hatte auch Geburtstag und auch wir werden sicher noch eine kleine Feier in diesem Rahmen stattfinden lassen. Das einzige, was an des Minis Geburtstag stattfand: Meine Eltern kamen (negativ getestet!) zu Besuch. Das war wirklich eine sehr große Freude! Dennoch werden das immer noch Ausnahmen bleiben.

Zu meinem Job kann ich aktuell nicht soviel sagen, denn seit Ostern bin ich krank bzw jetzt wieder genesen. Dennoch startete ich in den Ostersonntag mit einer richtig fiesen Erkältung, vermutlich von der Mini angesteckt. Mir ging es wirklich extrem schlecht, der Schnelltest daheim war negativ. Da ich aber eine Krankmeldung brauchte, musste ich (vor der Tür meines Arztes) einen richtigen Coronatest machen lassen. Ein Jahr Pandemie und das war mein erster Test, vor dem ich tatsächlich erst etwas Sorge hatte, gerade wegen der gemeinen Erkältung. Aber das war wirklich nicht schlimm, unangenehm ja, aber nicht dramatisch. Das Ergebnis kam dann einige Stunden später über die App (erwartungsgemäß negativ) und dennoch wickelte ich das Arztgespräch telefonisch ab. Tolle Organisation dort in der Praxis!

Unsere sonstige Situation mit Besorgungen und co hatte in den letzten zwei Wochen der Mister übernommen, da ich ja in KW 14 krankgeschrieben war. In der Folgewoche war ich nur einmal im Blumenladen, mit Luca-App, und habe ein Pflänzchen für meine Freundin gekauft. 

Zum privaten Bereich hatte ich ja schon oben geschrieben, dass wir meine Eltern getroffen haben. Das war wirklich toll. Meine Schwiegermutter und ihren Lebensgefährten haben wir einen Nachmittag in unserem Garten zu Kaffee empfangen, alles auf Abstand. Und in der Urlaubswoche kam meine Schwester, negativ getestet, zu Besuch. Das hatten wir vor langer Zeit geplant, dass sie die Urlaubswoche bei uns verbringt und tat uns allen sehr gut. Außerdem habe ich in meiner Urlaubswoche meine Freundin zu einem langem Spaziergang getroffen. Auch das war so schön, endlich mal wieder zu quatschen. Wir hoffen nun alle darauf, dass die Temperaturen es bald wieder möglich machen, dass man sich mehr draussen (auf Abstand) aufhalten kann. Das fehlt doch gerade sehr.

Die Gesamtsituation hat sich für mich etwas entspannt, da ich weniger Nachrichten konsumiert habe, mich mehr mit meiner Genesung beschäftigt habe und tatsächlich mir wichtige Menschen getroffen habe. Das hat meinem Seelenheil sehr gut getan und gibt hoffentlich Auftrieb für die kommende (Alltags-)Zeit.



Samstag, 3. April 2021

Ausnahmewochen - KW 12 und 13

   Wie immer in den letzten Wochen gibt es nochmal einen Rückblick auf die letzten  Lockdown Wochen in 2021. Die Wochen 12 und 13 liegen nun hinter uns.


Nach wie vor ist der Mister sehr vorsichtig mit Fahrten in das echte Büro. In dieser Zeit war er nur einen Tag dort, aber auch nur, wenn wirklich niemand anderes vor Ort ist. Nun hoffen wir, dass sein Hausarzt ihm eine Bescheinigung für einen früheren Impftermin ausstellen kann, um zumindest sein Risiko zu senken.

Die Große war in diesen Wochen auch weiterhin im Präsenzunterricht. An den Abläufen hat sich nichts geändert. Einzig das freiwillige Testen ist hinzugekommen. Grundsätzlich befürworte ich das Testen in Schulen, um frühzeitig Coronafälle erkennen zu können. Allerdings ist die Umsetzung in den Schulen scheinbar ein großes organisatorisches Problem. Die Schüler müssen sich selbst testen, aber es ist vorgeschrieben, dass dabei Erwachsene sind, die Ergebnisse ablesen etc. Das allein kann nicht durch die Lehrerschaft gewährleistet werden, so dass nun erstmal auch Eltern aufgerufen wurden, hier zu unterstützen. Die Test selber konnten nicht an die Schüler verteilt werden, damit sie sich zu Hause testen lassen können, da die Tests nur in Bündeln ausgegeben werden dürfen bzw. bei Aufteilen des Bündels SOFORT benutzt werden müssen. Eventuell wird es hier nach den Osterferien neue Regelungen geben. An der Schule der Großen wurde mit den Testungen in der Mitte der KW 12 begonnen. Das Angebot wurde tatsächlich von sehr vielen Schülern angenommen. Aus der Klasse der Großen war etwa dreiviertel der Schüler bei den Tests. Die Große selbst wurde nicht getestet, da sie auf Grund ihrer noch immer eingeschränkten Mobilität nicht allein zu den Teststationen gehen kann. Aber auch das wird sich ja nach den Ferien schon deutlich gebessert haben.

Die Mini hatte kaum Veränderungen zu den Vorwochen. Nach wie vor geht sie in die Kita, in der immer noch Normalbetrieb unter Pandemiebedingungen herrscht. Auch hier sind wir bisher verschont geblieben, was Ausbrüche mit Corona betrifft. Die Erzieher werden zweimal wöchentlich getestet. Die Kinder nicht. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich eine Testung ohne meine Anwesenheit bei meinem Kind hier gut finden würde....kommt ganz auf den Test an. Und ob sie es selbst möchte. Aber aktuell ist das noch kein Thema in der Kita. Die einzige Änderung, die die Mini in Kauf nehmen musste, ist das sie nicht mehr mit den Kindern unserer Coronafamilie spielen kann, da die sich in Quarantäne befinden. Im Kindergarten des Coronafreundes gibt es diverse Fälle und nun ist Quarantäne für ihn angeordnet. Ein Test war nicht verpflichtend, da kein Erstkontakt, aber die Familie hat sich dennoch testen lassen mit negativem Ergebnis. Und dennoch wird die Quarantäne nicht aufgehoben, für mich auch soweit okay. Auch für die Familie. Und die Mini hat es auch sofort verstanden und freut sich darauf, bald wieder mit den Kindern im Garten toben zu dürfen.

In meinem Job ist auch alles unverändert. Auch wenn in dem Kreisgebiet, in dem ich arbeite, aktuell de höchsten Inzidenzen zu verzeichnen sind und es dadurch zu höheren Einschränkungen gekommen ist, ändert sich für meine Arbeit nichts. 

Die alltäglichen Besorgungen liefen in gewohnter Weise: einmal den Kompletteinkauf am Montag für die ganze Woche, restliche Besorgungen gern am Freitag auf dem Wochenmarkt. Seit KW 12 sind die Läden nur noch für Click & meet geöffnet ( Ausnahme Lebensmittel, Gartenmarkt, Baumarkt), aber das kann man tatsächlich auch direkt vor der Tür der Geschäfte machen und nicht erst im Internet einen festen Termin buchen. In unserem Kreisgebiet wird dafür mit der LucaApp gearbeitet, um eine Registrierung vorzunehmen. Ausprobiert habe ich es noch nicht, aber meine Freundin hat es getestet und für gut befunden.

Im privaten Bereich achten wir weiterhin auf Abstand und Co. Tatsächlich sind die Kontakte noch reduzierter, da sich unsere Coronafamilie aktuell in teils freiwilliger Quarantäne befindet. Vor ein paar Tagen saß ich mit meiner Nachbarin im Garten auf Abstand und wir haben nach monatelanger Abstinenz endlich mal lange geklönt. Das war so schön.

Aktuell empfinde ich die Gesamtsituation sehr anstrengend. Zum Einen, weil es politisch immer mehr einem Tauziehen gleicht (Osterruhe ja, Osterruhe nein, Lockdown verschärfen oder eher nicht) und zum Anderen die Sehnsucht danach auch mal allein zu sein. Die liebe Uta von Utas Glück (*Klick*) hat dazu einen treffenden Text formuliert. 








Montag, 22. März 2021

Ausnahmewochen - KW 10 und 11

  Wie immer in den letzten Wochen gibt es nochmal einen Rückblick auf die letzten  Lockdown Wochen in 2021. Die Wochen 10 und 11 liegen nun hinter uns.


Der Mister war nach wie vor nur sehr selten und stundenweise im echten Büro in der großen Stadt. Er achtet sehr darauf, wirklich niemandem zu begegnen, denn wie schon vorher mal geschrieben, seine Firma ist da nicht so gut aufgestellt....

Die Große hat wie alle Jahrgänge 1-6 in Schleswig-Holstein in KW 10 wieder mit dem Präsenzunterricht begonnen. Sogar Sportunterricht findet statt. Die üblichen Hygieneregeln gelten weiter, soll heißen, feste Klassenräume, feste zugeordnete Plätze auf dem Schulhof, verschobener Unterrichtsbeginn (im Vergleich zu den Abschlussklassen), Einbahnstraßensystem, Lüften. Einzig die Abstandsregel ist innerhalb der Kohorte (immerhin Jahrgänge 5 und 6) aufgehoben und auch die Mensa hat geschlossen. Auf Grund ihrer aktuell noch immer eingeschränkten Mobilität müssen wir sie zur Schule fahren und auch wieder abholen. Dort fällt vor allem auf, dass das Verkehrschaos deutlich zugenommen hat, da die Eltern von "Buskindern" ihre Sprösslinge nun auch zur Schule fahren. Zumindest da wo es möglich ist. Die Große selbst freut sich über den Präsenzunterricht, auch wenn es deutlich anstrengender ist und auch direkt Termine für Klassenarbeiten angesetzt wurden. Und ja, es klappt alles überraschend gut. In KW 11 hat sich aber in Nachbarkreisen wieder etwas getan, denn dort stiegen die Fallzahlen deutlich an, vor allem in Kitas und Schulen. Auch in unserem Kreis gibt es steigende Inzidenzen, allerdings waren hier vermehrt Ansteckungen in Firmen. In den Nachbarkreisen ist man daher wieder in den Stufen 1-6 in den Wechselunterricht übergegangen, die Abschlussklassen bleiben in Präsenz und alle anderen im Homeschooling. Bei uns gehen seit KW 11 wieder ALLE anderen im Wechselunterricht zur Schule. Bisher ist noch alles gut gegangen......warten wir es ab. 

Die Mini hatte keine Veränderungen zur Woche 9. Sie geht täglich in die Kita, freut sich auf alle Kinder und trägt alles mit Fassung. Durch die gestiegenen Inzidenzen sind in den Nachbarkreisenn wieder nur Notbetreuungen möglich, auch hier werden wir die Entwicklungen der nächsten Zeit abwarten müssen, ob es bei uns auch noch so kommt.

In meinem Job ist auch alles unverändert. Noch. Denn ich arbeite im Kreisgebiet mit den aktuell höchsten Inzidenzen. Mit meinem Vorgesetztem haben wir in der letzten Woche schon darüber gesprochen, was es im Akutfall für uns bedeuten würde. Aber große Einschränkungen sehe ich da nicht, ausser das nur noch EIN Kunde zu einem Beratungsgespräch kommen darf, soll heißen Ehepaare darf ich dann nicht mehr gemeinsam empfangen. Aus der Erfahrung von anderen Filialen wissen wir bereits, dass das keine großen Probleme bereitet. Die meisten wollten ohnehin schon nur noch Telefonberatungen oder aber eben allein kommen. 

Die alltäglichen Besorgungen liefen in gewohnter Weise: einmal den Kompletteinkauf am Montag für die ganze Woche, restliche Besorgungen gern am Freitag auf dem Wochenmarkt. Aber da seit KW 10 in Schleswig-Holstein die Einzelhändler wieder öffnen durften, war ich tatsächlich direkt am Montag in einem (fast leerem) Bekleidungsgeschäft in unserer Stadt und habe den Kindern ein paar Kleidungsstücke gekauft, da sie so gewachsen sind. Und ich hatte am Montag meinen Friseurtermin und war fast die einzige Kundin im Salon. Außerdem bin ich im Laufe der Woche im Gartenmarkt gewesen, um einige wenige Frühjahrsblüher zu kaufen. Auch dort wurde strikt auf die Einhaltung der Vorschriften geachtet. Von Bekannten und Freunden hatte ich allerdings schon gehört, dass sie entweder selbst bereits shoppen waren oder aber lange Schlangen vor Geschäften gesehen haben. Nun sind aber auch in unserem Bundesland die Inzidenzen wieder gestiegen, so dass es in allen Kreisen unseres Landes, die eine Inzidenz über 50 haben nur noch click &meet Angebote gibt. Ich bin da sehr zwiegespalten, denn ich glaube, dass die meisten Einzelhändler von den Konzepten her gut aufgestellt waren und so Ansteckungen nicht wirklich im Einzelhandel stattfinden. Sicherlich mag das in malls oder in outlet-centern anders aussehen, zwar gute Konzepte, aber insgesamt zuviele Menschen unterwegs. 

Im privaten Bereich sind wir nach wie vor auch verhältnismässig streng aufgestellt, auch wenn es Lockerungen gab. Wir sehen im Bekannten- und Freundeskreis Familien, die sich wechselnd mit anderen treffen. Das ist ja alles erlaubt, verteilt sich dann aber auch wieder auf viele, wenn ich täglich einen anderen Haushalt treffe. Wir haben nach wie vor unsere festen Kontakte, die sich auf unsere Coronafamilie und einem Freund des Mannes, meiner Freundin und die Freundin der Großen beschränken. Und wir fahren damit bisher auch gut. Natürlich würden sich gerade die Mädchen freuen, ihre Omas wieder in den Arm zu nehmen, oder sie überhaupt mal zu sehen. Natürlich würden sie sich freuen, wenn sie sich auch mal wieder mit anderen treffen könnten. Natürlich wollen wir alle unser altes Leben zurück. Aber wir halten zusammen, wir sprechen, wir lassen uns neue Sachen einfallen, wir gehen diesen Weg gemeinsam. Meinen Kindern hilft es zu wissen, dass sie mit ihren Sorgen darüber nicht allein sind. Und ja, die Luft ist dünn geworden, Entscheidungen manchmal schwer zu verstehen, aber das zeige ich meinen Kindern nicht, sondern versuche zu erklären, warum welche Entscheidung getroffen wird. Von allen Seiten. Bisher hat das alles immer gut geklappt, denn ich sehe es nach wie vor so: Wir haben hier als Familie noch Glück: Haus und Garten, eine bewusst ausgesuchte Virusgemeinschaft mit unserer Coronafamilie, den Anspruch auf Notbetreuung für die Mini, eine (auch politisch) sehr interessierte und aufgeklärte Große, ein Bundesland mit niedrigen Inzidenzen und und und. Und trotzdem nervt es alles und ich mache mir Gedanken und wünschte, dass es schneller ginge, die Pandemie in den Griff zu bekommen. Und ja, gerade die Verlässlichkeit ist es, die Planbarkeit, die mir besonders fehlen. 

Heute wird in der Ministerpräsidentenkonferenz wieder beschlossen. Und es sieht danach aus, dass der lockdown weitergeht. Wieder warten, auf das was da kommt.






Sonntag, 7. März 2021

Ausnahemewochen - KW9

 Wie immer in den letzten Wochen gibt es nochmal einen Rückblick auf die Lockdown Woche in 2021. Dieses mal sind wir bereits in Woche 9. Verrückt.


Der Mister ist auch in dieser Woche nicht wirklich im Büro. Nur an einem Abend und den Freitagnachmittag fuhr er hin, um Papiere zu sortieren und zu drucken. Aber zu dieser Zeit war kein anderer anwesend, er geht da absolut kein Risiko ein. 

Die Große war wie immer im Homeschooling fleissig. Mit der Klassenlehrerin habe ich bezüglich des Präsenzunterrichtes eine "Testwoche"vereinbart. Denn sie ist auf Grund ihrer aktuellen Einschränkungen darauf angewiesen, dass wir sie fahren und abholen und Unterstützung in der Schule bekommt. Sollte das nicht gut laufen, dann müssen wir nach Alternativen suchen. Die Klassenlehrerin hat zumindest den Klassenraum getauscht, so dass die Grosse nicht immer mit Krücken treppauf und treppab muss. Das gilt aber nur solange bis mehr Schüler in die Schule kommen....ich hoffe sehr, dass es erst nach den Osterferien der Fall sein wird. Das geht mir gerade wieder alles so schnell.....

Die Mini möchte gern die komplette Woche in die KiTa. Ich habe mich nun durchgerungen und stimme dem zu. Zuviel bleibt sonst im Haushalt liegen und ich spüre nach so langer Zeit auch endlich das Bedürfnis Dinge auch mal nur für mich machen zu wollen. Es macht für mich vom Risiko auch keinen Unterschied, ob ich sie einen Vormittag mehr in die KiTa gebe.....vielleicht naiv, aber es sind ohnehin inzwischen alle Kids wieder da.

In meiner Firma läuft es hingegen wie immer. Abstand und Maske. Das Gebot der Zeit. Läuft. Zum Ende der Woche haben wir aber nochmal die Mitteilung bekonmmen, dass in Kürze Schnelltests an die Mitarbeiter ausgegeben werden, mit der Empfehlung sie in regelmässigen Abständen zu nutzen. Je nach Tätigkeit gibt es bestimmte Regelungen bzw. Empfehlungen wann man sich testen lassen sollte. Ich würde mich ein bis zweimal die Woche testen lassen können, da ich im direkten Kundenkontakt stehe. Zumindest gibt es mir ein besseres Gefühl und ich freue mich über das verhältnismässig gute Krisenmanagement meines Arbeitgebers.

Zum Einkaufen habe ich tatsächlich einmal den Mister geschickt. Mein persönlicher Akku war leer.....abgeben, das muss auch sein, auch wenn es mir schwer fällt. Am Freitag war ich allerdings noch einmal selbst beim Discounter und muss schon wieder feststellen, wie schwer es Menschen schon wieder fällt Abstand zu halten. Maske wird überall (auch auf dem Parkplatz) getragen....aber bitte HALTET ABSTAND! Das sollte doch eigentlich nicht so schwer sein.

Mit Freunden und Familie habe ich die Woche telefoniert und alle Anfragen nach Treffen abgelehnt. Nicht noch mehr Risiko. Und keinen Terminstress bitte. Ich sehne mich manchmal sogar auf eine einsame Insel. Verrückt, ich weiß. Aber meine Akkus sind aktuell immer so schnell leer.....Vielleicht hilft wirklich der eine Kita Tag und die Große in der Schule. Abwarten.

Tja, und ansonsten gab es ja noch das große Treffen der Länder in dieser Woche. Es lässt mich nachdenklich zurück. Jedem, der jetzt öffnen darf oder zumindest eine Perspektive hat, sei es gegönnt. Und ja, ich bin tatsächlich sehr dafür, je nach Kreis zu differenzieren, was wann wie öffnen darf. Dennoch sind manche Entscheidungen für mich nicht nachvollziehbar. Ich hätte mir eher gewünscht, dass es bundesweit eine einheitliche Entscheidung darüber gibt, was wann wie mit welcher Inzidenz geöffnet werden darf. Dem ist ja nun nicht so, denn jedes Land macht zusätzlich nochmal eigene Regeln. Sieht man ja auch an den Schulen. Die einen schicken alle wieder in die Schulen, die anderen nicht. Die einen bieten Wechselunterricht an, die nächsten gehen in die komplette Präsenz. Es ist traurig zu sehen, wie sehr alles davon abhängt, ob ich in der "richtigen" Gegend wohne. Und die Zahlen steigen wieder an. Die Impfquoten hingegen nur schleppend. Immerhin: Meine über 80jährige Schwiegermutter hat inzwischen den Brief bekommen, der sie zur Terminvereinbarung berechtigt. Nur leider ist sie bisher nicht durchgekommen und hat noch immer keinen Termin. Sie berichtete, dass ihre Nachbarin zwar durchgekommen sei, aber keinen Termin bekam, weil es keinen Impfstoff gibt. Ich lasse das hier jetzt einfach mal so stehen und kommentiere es nicht....

... warten wir ab, was die nächste Woche für Überraschungen mit sich bringt.




Mittwoch, 3. März 2021

Ausnahmewochen KW 8

Und wieder blicke ich zurück auf die vergangenen Tage, was hat sich getan, was haben wir erlebt, wie geht es uns in dieser Situation?

Der Mister war in dieser Woche gar nicht im Büro, denn aktuell gibt es in seiner Firma Coronafälle. Dazu sei gesagt, dass der Umgang in seiner Firma mit dieser Thematik für unseren Geschmack etwas zu lasch ist und wir uns hier mehr Information wünschen würden. Von Krisenmanagement kann da keine Rede sein. Schade.

Die Große konnte hingegen relativ gut am Homeschooling teilnehmen. Auf Grund von Arztbesuchen konnte sie zwar nicht alle Videokonferenzen verfolgen, doch alle anderen Aufgaben bis auf das Fotoprojekt in Kunst, waren möglich. Die Grundschüler gehen hier in Schleswig-Holstein wieder in die Schule. Die Tochter meiner Coronafreundin findet es großartig (verständlich) und die Maskenpflicht stört sie dabei nicht. Sogar Sportunterricht findet statt.

Die Mini ging an vier Tagen in die KiTa und hat sich sehr darauf gefreut einen weiteren Tag mit den Kindern spielen zu dürfen. Doch sie war auch ganz schön schräg gelaunt, mal total müde, mal total maulig, mal richtig zickig. Nun, die Kinder müssen sich auch erst wieder in die neue alte Gruppensituation einfinden. Ich habe lange mit der KiTa Leitung gesprochen neulich beim Abholen, denn wir kennen uns ja schon ein paar Jahre. Sie schilderte auch, dass einige Kinder quasi wieder bei Null anfangen müssen, so eine Art Eingewöhnung. Und auch die Kinder aus der Notbetreuung müssen wieder damit zurecht kommen, dass die Gruppenstärke wieder deutlich zugenommen hat. Für alle bedeutet es eine große Herausforderung.

In meinem Job läuft es unverändert weiter. Masken, Abstand, digitale und persönliche Beratungsgespräche. Manchmal finde ich es alles ganz schön verrückt.

Der Einkaufrhythmus wurde von mir auch beibehalten, hat sich einfach bewährt. Gute Vorplanung ist alles.

Besonders aufgefallen ist mir in dieser Woche, dass das Thema Impfen bei vielen zu Diskussionen führt. Gerade weil es die ein oder andere Meldung zum Astra Impfstoff gab und gibt, bewegt es die Menschen in meinem Umkreis. Dennoch würden sich die meisten, mit denen ich darüber gesprochen habe, impfen lassen, egal mit welchem der angebotenen Impfstoffe. Doch bis das soweit ist, wird ohnehin noch einige Zeit vergehen. 

Außerdem habe ich beobachtet, dass der ein oder andere Blumenhändler schon gute Vorbereitungen für die nahende Öffnung getroffen hat. Das Frühlingswetter bietet sich da ja auch an. Ich bin da sehr skeptisch, denn wir wohnen im direkten Hamburger Umland und es ist zu befürchten, dass nun auch viele Hamburger in die bekannten Gartencenter fahren werden. Ich warte also lieber noch ein Weilchen ab.....

Genauso abwarten müssen wir die nächsten Entscheidungen über den Lockdown. Es bleibt spannend und nicht einfach zu klären, was wann wie öffnen darf. Angesichts der aktuellen stagnierenden Zahlen deutet sich womöglich eher eine dritte Welle an als weitere Öffnungen. 








Samstag, 20. Februar 2021

Ausnahmewochen - KW 7

 Wieder ist eine weitere Woche im Lockdown geschafft. Und wieder blicke ich zurück auf die vergangenen Tage, was hat sich getan, was haben wir erlebt, wie geht es uns in dieser Situation?

Der Mister war in dieser Woche gar nicht im "richtigen" Büro in der großen Stadt, denn diese Woche lief so anders als geplant. Unsere Große hatte sich am letzten Wochenende beim Schlittschuhlaufen eine Kniefraktur zugezogen, so dass die Woche mit Arztbesuchen und Klinikcheck startete. Aktuell hoffen wir, dass eine OP nicht nötig sein wird und der Knochen von allein heilt. Das werden wir aber erst beim nächsten Check in der kommenden Woche sehen. Vom Homeschooling habe ich sie in dieser Woche folglich befreit, wenngleich es nur zwei Tage gewesen wären, denn es gab drei freie Tage für die Schüler. Aber ab nächster Woche wird sie wieder möglichst viel mitmachen können. Hoffen wir. Für sie ist es natürlich aktuell sehr glücklich, dass wir uns noch immer im Homeschooling-Modus befinden, so verliert sie nicht den Anschluss und kann ein wenig in ihrem Tempo weiterarbeiten. Die Grundschüler werden hier in Schleswig-Holstein in der kommenden Woche wieder in den Präsenzunterricht wechseln. Da bin ich gespannt, was meine Coronafreundin nächste Woche dazu berichten kann.

Auch die Mini könnte ab der kommenden Woche wieder ganz normal in die KiTa gehen, auch dort herrscht Regelbetrieb. Ich habe lange mit mir gerungen, wie wir es machen sollen. Drei Tage in der Woche geht sie sowieso (Notbetreuung), nun haben wir uns darauf geeinigt, dass sie einen weiteren Tag gehen darf, so habe ich in der aktuellen Situation ein wenig mehr Zeit für die Große. Wer weiß, was sich da noch entwickelt. Nach einem Gespräch mit der KiTa Leitung weiß ich, dass sich die Erzieher zwar alle auf die Kinder freuen, es aber auch mit gemischten Gefühlen sehen, da zum Beispiel Abstandsregeln gar nicht eingehalten werden können und noch nicht absehbar ist, wie die Mutationen grassieren werden. Aber auch Eltern aus meinem Kreis sehen die Öffnungen zwiespältig, einerseits gibt es wieder mehr "Luft", andererseits ist Corona noch längst nicht überstanden. Schwierig schwierig.

In meiner Berufswelt hat sich aktuell nichts geändert, wir achten auf Abstände, tragen Masken und auch Kunden gestatte ich es nicht mehr bei längeren Gesprächen, die Maske abzunehmen. Die nächsten Seminareinladungen und Sitzungen sind alle digital. Stört mich jetzt alles so nicht.

Den Wocheneinkauf habe ich direkt am Wochenanfang erledigt und musste zum Wochenende nur noch ein paar frische Sachen kaufen. Das versuche ich ja tatsächlich immer so einzuhalten, dass ich allein gehe (maximal mit der Mini) und so wenig wie möglich los muss. Das klappt meistens ganz gut. 

Da ab März in Schleswig-Holstein die Friseure wieder öffnen dürfen, hat mich meine Friseurin bereits angerufen und einen Termin mit mir vereinbart. Na, da bin ich gespannt, ob bis dahin auch wirklich geöffnet wird. Ich freue mich auf jeden Fall auf den Termin, denn mein Selbstfärbeversuch sieht dann doch nicht so aus, wie ich es gerne hätte. 

Insgesamt lässt ich für uns für die Woche sagen, dass einiges war wie immer und wir uns alles in allem gut mit der Situation arrangiert haben. Kopfschütteln verursachte nur das Verhalten der Fima des Gatten, die über Coronafälle nicht aufklärte und unserem Ermessen nach auch keine entsprechenden Maßnahmen ergreift. 






Sonntag, 14. Februar 2021

Ausnahmewochen in KW 5 und 6

 Und auch diese Wochen im Lockdown-Modus sind vollbracht. Wie war es bei uns? Wie in den vergangenen Wochen auch, blicke ich auf unsere Wochen zurück.


Der Mister hat in KW 5 sogar zwei Tage im Büro der großen Stadt gearbeitet. Einen Tag macht er das regelmässig in Absprache mit seinen Kollegen, die sich dann im Homeoffice befinden. In dieser Woche ist seine Kollegin krank geworden, daher hat er einen zweiten Tag eingeschoben. Damit war auch die Hoffnung verbunden eventuell in der Folgewoche nicht in die große Stadt zu müssen. Doch leider klappte es nicht und er fuhr einen weiteren Tag ins große Büro. 

Die Große war weiterhin im Homeschooling fleißig. Die Termine bekommt sie eigentlich ganz gut allein koordiniert. Allerdings hatten wir am Dienstag der KW 5 wohl massive Internet-Probleme, so dass weder Homeschooling noch Homeoffice reibungslos liefen. In der Folge hat die Große nicht mitbekommen, dass es für eine Videokonferenz eine Terminänderung gegeben hat und sie diese somit gänzlich verpasste. Eine weitere Konferenz hätte sie knapp verpasst, wenn ihre Freundin sie nicht zufällig telefonisch aufmerksam gemacht hätte. Diese wurde nur sehr knapp vor Beginn online gestellt. Wir wissen natürlich, dass Unterricht eigentlich nach Stundenplan stattfinden soll, was er aber in den vergangenen Wochen nur annähernd tat. Nun, da werden wir künftig also noch genauer hinschauen müssen. Für sie gut für ihren Lehrer schlecht fielen in KW 6 alle Matheaufgaben aus, da ihr Lehrer sich einen komplizierten Handgelenksbruch zugezogen hat. Nun, das hat zumindest bei der Großen für entspanntes Homeschooling gesorgt. Trotzdem drücken wir ihrem Lehrer die Daumen, dass er bald wieder fit ist.

Die Mini war wieder die drei Tage in der KiTa, an denen ich arbeitete. Nach wie vor sind dort nur Kinder, deren Eltern eine Bescheinigung über sogenannte Systemrelevanz vorlegen können. Zum einen bin ich natürlich froh über diese Möglichkeit, aber ich sehe auch, dass es eben nicht möglich ist, Abstand untereinander in der KiTa zu halten. Ein zwiespältige Situation. Und dennoch weiß ich um das Privileg. 

Mein Urlaub war folglich in KW 5  beendet und drei arbeitsreiche Tage standen an. Die Anzahl der persönlichen Kundengespräche nimmt kaum ab. Das einzige, was sich geändert hat, ist die Tatsache, dass wir nun auch komplett Maske tragen müssen, am Besten die FFP2, die wir vom Arbeitgeber gestellt bekommen haben. Gewöhnungsbedürftig, aber nicht schlimm. Bei langen Gesprächen merkt man schon, dass es anstrengender ist, aber wenn es denn dem Schutz dient....Deswegen habe ich in der Folgewoche auf OP Masken zurückgegriffen, was auch erlaubt ist, und kann damit deutlich besser in Kundengesprächen Luft holen. 

Die Einkaufssituation zum Wochenende hatte ich unterschätzt und leider anders als sonst zu Beginn der KW 5  schlecht geplant. So bin ich am Freitag im Discounter und Supermarkt mit der Mini gewesen und es war verhältnismäßig voll. Auch das ein oder andere Regal (darunter Mehl) war auch wieder erstaunlich leer gehamstert. Das lag hier im Norden sicher an den Wettermeldungen für die kommende Zeit und mit den damit einhergehenden Empfehlungen, sich zumindest in ländlichen Regionen zu bevorraten. Die große Schneekatastrophe blieb aus, aber immerhin hatte ich so gut eingekauft und geplant, dass ich in KW 6 nur einmal in der Drogerie und im Discounter war. 

Was soziale Kontakte angeht, ist es eigentlich unverändert geblieben. An einem Sonntag habe ich mich allerdings mit meiner besten Freundin zum Spazieren getroffen. Zweieinhalb Stunden waren wir bei Kälte, Schnee und Sonne unterwegs. Das hat so gut getan. Und auch mit meiner Coronafreundin- und nachbarin habe ich einen Abend einen zweistündigen Spaziergang gemacht. Die Große durfte sich am Freitag mit ihrer Freundin treffen auch noch einmal am Wochenende. 

Doch ich merke auch, dass sich die Haltung zu Lockdown und Co. aktuell verändert. Ich höre es bei Kundengesprächen und sehe es auch im Bekannten- und Freundeskreis. Allmählich schlägt es allen aufs Gemüt, auch denen, die bisher dazu keine Ängste, finanzielle Einschnitte/ Ausfälle oder andere Berührungspunkte hatten. So manches Gespräch trieb mir diese Wochen Sorgenfalten ins Gesicht. Und ich spüre es auch an meiner eigenen Stimmung, die nachdenklicher wird.  

Da hilft es mir, sich an die Highlights der letzten beiden Wochen zu erinnern, und das waren auf jeden Fall tolle Spaziergänge, lachende Kinder im Schnee und Einkuschelzeit mit Tee und Strickzeug. Gut, dass die Sonne vom Himmel lacht, wenn es auch sehr frostig ist. Doch für das Gemüt gerade so wichtig.

In KW 6 standen übrigens wieder Gespräche der Ministerpräsidenten an. Grundsätzlich wird der Lockdown bis zum 7. März verlängert, erst ab einer Inzidenz von 35 können Lockerungen erwartet werden. Ausnahme bildet hier nur das Öffnen von Friseursalons (jaaaa, da freue ich mich drauf) ab dem 01.03. Es ist schon schade, dass der Stufenplan, der zum Beispiel von Schleswig-Holstein entwickelt wurde, so nicht greifen kann, hätte er doch zumindest Perspektiven aufgezeigt. Angesichts der sich schneller verbreitenden Mutationen kann ich es aber auch nachvollziehen. Schwierig schwierig. 

Da die Bundesländer über Schul- und Kitaöffnungen selbst entscheiden können, werden hier in Schleswig-Holstein ab dem 22. Februar zumindest die Grundschüler wieder in die Schulen dürfen. Wie das ablaufen soll, wird am Montag entschieden und bekannt gegeben. Die Kitas sollen wieder in den Regelbetrieb gehen. Inwieweit, ich das in Anspruche nehmen werde für die Mini, entscheide ich in der kommenden Woche in Absprache mit der Einrichtung. 

Darüber hinaus werden ab 1. März in SH Zoos und Wildparks öffnen sowie Gartencenter und Blumenläden. Einerseits gut, andererseits bleibt es niederschmetternd für andere Branchen. 

Wir werden also weiter abwarten, was kommt.



Samstag, 30. Januar 2021

Ausnahmewoche in KW 4

 Was war los in dieser Lockdown-Woche? Was haben wir gemacht? Seit Anfang des Jahres versuche ich, so wie im letztjährigem Frühjahr auch, Besonderheiten der Woche zu notieren.

Nun also schon die vierte Woche. 

In dieser Woche hat der Mister wieder am Montag im Büro in der großen Stadt gearbeitet. Inzwischen ist es auch erstmal vom Tisch, dass er wieder häufiger ins Büro kommen soll. Zum Glück. Sogar neue Schutzmasken hat seine Firma bestellt. Geht doch. 

Die Große hingegen hatte ein straffes Homeschooling Programm und es war in dieser Woche auch nicht immer leicht, sich neue Themen zu erarbeiten. Vor allem in Mathe, da es sich eben nicht um ein Lieblingsfach handelt. Und ausgerechnet im Lieblingsfach Englisch hat sie eine Videokonferenz versäumt, obwohl sie alles immer in ihren Planer einträgt. Ist aber nicht schlimm, auf die Entschuldigungsmail an die Englischlehrerin, bekam die Große eine sehr positive Rückmeldung. Darin wurde ihr die Halbjahreszeugnisnote erläutert und sich ausschließlich lobend über sie und ihre Leistung geäußert. Ja, und das Zeugnis musste aus Datenschutzgründen persönlich in Empfang genommen werden. Über Sinn und Zweck dessen möchte ich keinen Kommentar abgeben.... Auf jeden Fall war für den Empfang des Zeugnisses seitens der Schule ein erheblicher organisatorischer Aufwand von Nöten und für jeden Schüler ein Zeitfenster von drei Minuten vorgesehen. Und bitte, auf keinen Fall auf dem Schulhof verweilen und mit Mitschülern plauschen. Nunja, am Ende war die Große schnell mit einem hervorragendem Zeugnis zurück. 

Die Mini war in dieser Woche zu Hause, denn schließlich hatte ich Urlaub. Sie fand das auch gar nicht so schlimm mit uns daheim :-) Sie gehört ja zu den Langschläfern insofern war sie doch immer sehr ausgeruht. 

Ich habe trotz Urlaubs an einem Nachmittag ein livestreaming meiner Firma gesehen. Normalerweise gibt es immer eine große Veranstaltung, an der allerhand Redner zu Wort kommen und man sich im Anschluss daran bei Speis und Trank mit den Kollegen austauschen kann. Und manchmal auch das Tanzbein schwingt. Dieses Jahr also online, hat mir auch gut gefallen, mit Kaffee und Strickzeug gemütlich vor dem Laptop. Kam mir vor allem auch kürzer vor, der "offizielle" Teil. Im Anschluss gab es noch einen netten Komiker, das war besonders gut. Darf gerne wieder so übernommen werden. 

Den Einkauf erledigte ich in dieser Woche zum ersten Mal mit einer FFP2 Maske und fand es mehr als gewöhnungsbedürftig. Entweder bekam ich zu schlecht Luft oder oder. Und ob das nun mehr bringt.....ich lasse auch das mal dahingestellt. Ab der kommenden Woche werde ich sie ja dauerhaft im Job tragen (müssen). Mal sehen, wie das wird. 

Apropos FFP2, der Mister und die Große haben einen Brief bekommen, um sich aus der Apotheke Masken abholen zu können. Beim Gatten hatte ich damit gerechnet, bei der Großen eigentlich nicht, auch wenn sie Asthma hat. Nun, meine Nachbarin hat sogar zwei Briefe bekommen (den ersten schon vor zwei Wochen). Irgendwie scheint auch das nicht so gut zu klappen. 

Dann habe ich am Dienstag zweimal Click&Collect geshoppt. Einmal war ich beim Baumarkt, um Wandfarbe zu kaufen. Das hat großartig geklappt und war super organisiert. Das zweite Mal war ich schon wieder beim Möbelschweden, denn es fehlte schon wieder was. Da habe ich gleich für unsere Coronafamilie mitbestellt, damit hat es sich dann auch gelohnt. Hat wie in der Vowoche auch hervorragend geklappt. 

Was Treffen mit Freunden oder Familie angeht, haben wir uns auf unsere Coronafamilie beschränkt. Die Kids haben gespielt, ich habe einen Kaffee mit der Coronafreundin getrunken. Alles in allem hatten wir aber kaum Zeit, denn wir haben unser Schlafzimmer generalüberholt. Mit der Familie gab es nur Telefonate oder Kurznachrichten. Leider gibt es nun auch einen Coronafall in der Familie, meine über 90 Jahre alte Oma ist in ihrer Einrichtung positiv getestet worden. Hoffen wir, dass es bei einem milden Verlauf bleibt. Die erste Impfspritze hatte sie schon erhalten, nun ist sie positiv. Wir werden sehen, was das für die zweite Dosis bedeutet. Und wo sie sich angesteckt hat? Schwierig zu sagen, denn eigentlich gibt es ja kaum Kontakt und wenn dann nur mit Schnelltest....

Ja, und dann gab es bereits Meldungen aus dem schleswig-holsteinischem Ministerium. Hier wurde ein Stufenplan erarbeitet, der bei der nächsten Ministerkonferenz vorgelegt werden soll. Dieser Stufenplan beinhaltet Maßnahmen, die greifen können, wenn bestimmte Inzidenzwerte in einem festgelegtem Zeitraum erreicht wurden. So zum Beispiel, wann Wechselunterricht eingeführt werden kann, wann Friseure öffnen können, wann auch Breitensport wieder möglich ist. Das würde zumindest vielen Menschen mehr Sicherheit geben und vielleicht auch Hoffnung. Mal sehen, was da nächste Woche zu entschieden wird. 

Meine persönlichen Highlights der Woche waren auf jeden Fall die Zimmerrenovierung und der heutige Schneetag im Norden. Achja, und die Mini hat Friseur gespielt und sich kurzerhand einen Pony geschnitten. Erinnert mich jetzt ein wenig an die Frisur, die ich als Kind in den 80ern trug :-)





Montag, 25. Januar 2021

Ein Wochenende in Bildern - Januar 2021

Heute zeige ich mal wieder Einblicke von unserem Wochenende, mehr davon gibt es bei Alu und Konsti (*Klick*).

Samstag

Der frühe Morgen gehört mir. Es ist noch dunkel, als ich kaffeeschlurfend auf dem Sofa sitze. Der Rest schläft noch.


So kann ich in Ruhe bloggen. Irgendwann kehrt der Trubel ins Haus ein, wir frühstücken, kruscheln im Haus. Ich denke nicht mehr daran fotografisch festzuhalten. 

Dann ist es soweit, wir räumen einen Teil unseres Kleiderschrankes im Schlafzimmer aus. Dieser soll nun in unser großes Dachzimmer ziehen. Die Kinder spielen friedlich, so dass wir diese Dinge in Ruhe vorbereiten können. 

Zur Mittagszeit koche ich Nudeln und Soße, brate Würstchen. Gemeinsam mit den Kindern kümmere ich mich anschliessend um die Küche. Als sie spielen, lege ich Wäsche. Der Mister baut den neuen Eckschrank auf. Damit er in Ruhe werkeln kann, gehe ich mit unserer Coronafamilie ein große Runde spazieren. Das tut so gut.


Nach unserer Rückkehr spielen die Kleinen zusammen, die Große macht noch etwas für die Schule und liest. Der Mister baut mit unserem Nachbarn den großen Korpus unseres alten Kleiderschranks ab und im Dachzimmer wieder auf. Ich trinke einen Kaffee mit meiner Coronanachbarin. Ja, ich weiß, nur eine Person sollte man treffen, aber wir helfen uns ohnehin ständig, schon allein wegen der Kinder. Und wir treffen tatsächlich sonst niemanden. Genauso haben wir es ja im Frühjahr auch schon gemacht.

Am Abend ist zumindest der große Schrank aufgebaut und von mir eingeräumt. Während ich noch ein wenig räume, macht der Mister mit den Kindern Abendbrot. Heute übernimmt er den Mini-Ins-Bett-Bring-Dienst, denn ich habe der Großen einen Filmabend versprochen. So sitzen wir beide bis kurz vor Mitternacht im Wohnzimmer beim ersten Teil vom Herrn der Ringe.


Sonntag


Heute habe ich tatsächlich fast am längsten von allen Familienmitgliedern geschlafen, was sicher daran liegt, dass ich noch weit nach Mitternacht strickend im Wohnzimmer saß :-)

Der Mister holt Brötchen, wir decken den Tisch. Nach dem Frühstück geht es für den Gatten und mich direkt wieder weiter mit dem Kleiderschrankumbau. Die beiden Mädchen spielen einträchtig. Der Umbau zieht sich über Stunden und gefühlt sieht es in allen Räumen furchtbar aus, weil alles irgendwie zwischengelagert werden will. 

Im Erdgeschoss türmt sich das Altpapier.


Das Mittagessen beschränkt sich auf Müsli oder das was jeder gerade essen mag. Ich schreibe einen Essens. und Einkaufsplan für die kommende Woche und gebe eine Buchbestellung im Netz auf. Dann geht es weiter beim Klamotten ausräumen, durchsortieren und zwischenlagern.


Die Mädchen sind derweil kreativ geworden und basteln. Aus der alten Pappe und Stoffresten entstehen kleine Möbel für die Barbies der Mini. Hach, ist das schön, dass sie heute so gut miteinander sind.


Am Abend sind wir endlich auf der Zielgeraden mit unserem riesigen Schrank. Die Kleidung ist zum Großteil verräumt und durchsortiert. Fast zwei Säcke Altkleider sind zusammengekommen. 

Nun kann ich endlich eine warme Mahlzeit zubereiten, heute gibt es eine Reis-Hackpfanne (für die Große eine vegetarische Version). 


Für die Mini ist es Zeit ins Bett zu gehen, heute bin ich mit der Einschlafbegleitung dran. Später sitze ich mit dem Mann noch im Wohnzimmer und stricke an meinem aktuellen Projekt weiter und sinniere über die nächste Möbelschweden-Bestellung. Und auch endlich die Wandfarbe aus dem Baumarkt. Na, zum Glück habe ich Urlaub :-)

Samstag, 23. Januar 2021

Ausnahmewoche in KW 3

 Die Woche ist schon wieder rum und ich mag berichten, was sich bei uns in dieser Zeit getan hat. 

Wie auch in der Vorwoche war der Mister am Montag in der großen Stadt in seinem Büro und zwischendurch bei seinem Krankengymnastiktermin. Immerhin kann bzw. darf er diesen wahrnehmen. Aus seiner Arbeitswelt ist zu hören, dass es Überlegungen gibt, doch wieder häufiger im Büro zu sein, als in den letzten Monaten. Dies hätte zur Folge, dass er sich dann doch wieder mit seinen Kollegen an dem ein oder anderen Tag ein Büro teilen müsste. Da wird es sicher noch weiteren Klärungsbedarf geben. Zumal am Dienstag bei der Ministerpräsidentenkonferenz beschlossen wurde, dass due Firmen mehr Homeoffice anbieten sollen.....

Die Große hingegen machte weiter im Homeschooling und benötigt bei der Organisation und Koordination ihrer Aufgaben kaum noch Unterstützung. Auch die Mailflut an die Eltern hat in dieser Woche abgenommen. Die Termine für die Ausgabe der Halbjahreszeugnisse haben wir erhalten. In der nächsten Woche ist es sowiet. Die Zeugnisse müssen von den Schülern persönlich abgeholt werden, das wurde vom Land so beschlossen. Ebenso, dass die Abschlussklassen ab der übernächsten Woche (unter Einhaltung aller Maßnahmen) wieder in den Präsenzunterricht gehen. Denn auch im Schulbetrieb geht der Lockdown weiter, was keine Überraschung war. Ich hätte nur schon von vornherien erwartet, dass die Verlängerung über Mitte Februar hinausgeht. Nun, warten wir die nächsten Beschlüsse ab.

Die Mini war nach wie vor an meinem drei Arbeitstagen in der KiTa, und tatsächlich sind täglich mehr Kinder dort als noch im Frühjahr. Und das obwohl in unserer Einrichtung darauf bestanden wird, dass die Systemrelevanz vom Arbeitgeber bestätigt wird. Wie ich hörte, ist das nicht in allen Einrichtungen Schleswig-Holsteins so, trotz Landesverordnung. Lass ich jetzt mal unkommentiert. Die Mini macht das Ganze auf jeden Fall am Besten von uns, auch wenn in der KiTa alles anders ist. Und auch warmes Mittag wird es ab der kommenden Woche wieder geben. Juhu!

Auch meine drei Arbeitstage verbrachte ich ganz "normal" in der Filiale und musste mich schon wundern, dass es vielen Kunden nichts ausmacht persönlich zum Kundentermin zu kommen, obwohl ich auch immer wieder auf die Möglichkeit eines telefonischen Beratungstermins hinweise. Es hat den Anschein, dass der ein oder andere schon fast froh ist, überhaupt mal rauszukommen. Meine angesagte Schulung absolvierte ich online, was ich sehr angenehm fand, kann gern so bleiben. Auch die meetings per skype, die daraufhin folgten waren absolut in Ordnung. Künftig wird es sicher auch mit meinen Kunden diese Möglichkeit geben. Nur eine bessere Einführung in diese digitale Möglichkeiten hätte ich mir gewünscht. Nunja.

Ansonsten war ich tatsächlich nicht selbst einkaufen in dieser Woche, das hat der Mister übernommen, wie gehabt am Montag den Wocheneinkauf und gestern war er mit der Mini auf dem Wochenmarkt. Am Montag hat der Gatte dann bereits einige OP Masken gekauft, denn laut Beschluss der Länder am Dienstag sollen künftig zum Einkaufen oder in ÖPNV medizinische Masken oder FFP2 Masken getragen werden. Mein Arbeitgeber hat laut Kurzinfo FFP2 Masken bestellt, nun noch gibt es keine Aussage darüber, ob damit auch wieder eine Maskenpflicht für uns Mitarbeiter verordnet wird. Abwarten.

Am Montag habe ich beim Möbelschweden mit Click & Collect bestellt, da ich bei der Möbelbestellung, die uns ja geliefert wurden, vergessen hatte, Türscharniere zu kaufen. Damit wir wenigstens im Mini-Zimmer weiterkommen, habe ich direkt diese Möglichkeit genutzt. Und bin wirklich begeistert! Die meiste Zeit ging wirklich für die Hin- und Rückfahrt drauf, beim Schweden selbst war ich sechs Minuten! Großartige Sache. Und alles wunderbar kontaktlos, also wirklich kontaktlos. 

Was das Treffen von Freunden oder Familie angeht, war es diese Woche sehr ruhig. Selbst die Mini hat an keinem Tag nach unseren Coronakindern gefragt,. Die Große hat auch wirklich toll mit ihr gespielt. Aber die Große hat sich auch mit ihrer Freundin draußen getroffen, eigentlich zum Fußballspielen, aber es war zu matschig. So haben sie gequatscht, bis ihnen zu kalt wurde. Meine "Treffen" beschränkten sich auf Telefonkontakt. Reichte diese Woche auch. 

Und dann haben wir die Große zum diesjährigen Fußballcamp angemeldet, mal sehen, ob es in diesem Sommer stattfinden kann. 

Gespannt haben wir in dieser Woche auch die Amtseinführung von dem neuen US-Präsidenten Biden verfolgt. Ich spürte förmlich, wie erleichtert ich in diesem Augenblick war. 

Nun schauen wir erstmal auf die kommende Woche, denn ich habe Urlaub und bin gespannt, wie sich das auf die Stimmung im Hause auswirkt :-)



Sonntag, 17. Januar 2021

Eine weitere Woche im Lockdown (KW 2)

 Und wieder ist eine Woche im "Wir bleiben zuhause" Modus um. Wie war unsere Woche? Im Großen und Ganzen war es ganz okay. 

Der Mister war am Montag im Büro in der großen Stadt, den Rest der Woche wie gehabt im HomeOffice. Die Mini war an drei Tagen in dieser Woche in der Notbetreuung ihrer KiTa. Von dort ist zu hören, dass die Nachfrage nach Betreuungsplätzen höher ist, als im letzten Frühjahr. Dennoch ist es noch nicht möglich, das Mittagessen zu bekommen. Also gibt es weiterhin kalte Küche am Mittag für die Mini. Darüberhinaus wurde entschieden, dass Eltern im Monat Januar das Betreuungsgeld und Essensgeld zurückerstattet bekommen. 

Die Große hatte viel zu tun im Homeschooling und musste sich gut organsieren. Bis auf ein paar Kleinigkeiten klappte es ganz gut in dieser Woche. Der Plan für die kommende Woche ist auch schon halbwegs zu Papier gebracht. Außerdem bekam sie über die Schulplattform ihre mündlichen Noten mitgeteilt. Mein Eindruck ist nach wie vor, dass es ihr gut tut, dass ich ihr helfe, sich einen Überblick zu verschaffen. 

Ich selbst habe in dieser Woche an drei Tagen gearbeitet. Im Job gab es die ein oder andere Videokonferenz und auch Onlineseminare. Außerdem wurden vermehrt Kundentermine als Telefontermin vereinbart. Mal sehen, wie die in der kommenden Woche klappen. 

Ansonsten habe ich in dieser Woche zweimal eingekauft im Supermarkt und der Mister war mit der Mini auf dem Wochenmarkt. Ich will mich daran üben, nur noch einmal die Woche in den Supermarkt zu gehen. Mal sehen, wie ich das klappt.

Die bestellten Klamotten für die Große sind angekommen und ich bin froh dieses Mal nur ein Teil zurücksenden zu müssen und sie freut sich über endlich passende Hosen und T-Shirts.

Außerdem kam die Möbellieferung am Freitag und so haben wir am Wochenende den alten Kleiderschrank der Mini ausgeräumt und abgebaut. Über das Internet wurden wir den alten Schrank auch schnell los, sogar kontaktlos, in dem wir alle Teile einfach nur vor die Haustür stellten. Nun steht in ihrem Zimmer ein halbfertiger neuer Schrank. Halbfertig, weil ich vergessen habe Scharniere für die Schranktüren mitzubestellen. Da wir außerdem noch ein paar Teile brauchen, werde ich wohl noch eine Click-and-collect Bestellung aufgeben. Und Farbe für unser Schlafzimmer muss auch noch bestellt werden. 

Diese Woche habe ich auch noch einen Kaffee mit meiner Coronanachbarin getrunken und die Mini hat am Wochenende drüben mit den Coronanachbarskindern gespielt. Sie allein darf ja noch rüber..... Die Große hingegen hat sich mit ihrer Freundin aus der Klasse getroffen, aber nur draussen und auf Abstand. Sie haben sich beim Bäcker einen heißten Kakao gekauft und im Garten der Freundin gequatscht. Gestern hat sie sich mit ihrer besten Freundin getroffen, eine von zwei Freundinnen, die sie relativ normal sehen darf. Das hatten wir vorher so mit ihr besprochen, sie weiß aber auch, dass wir das Infektionsgeschehen dennoch genau beobachten und ggf. Dinge anpassen müssen.

In unserem Kreis sind die Werte zuletzt gesunken, so dass wir aktuell unter 100 liegen. Dennoch gibt es immer noch viele Patienten auf den Intensivstationen und auch vermehrt Todesfälle. Daher sind wir weiterhin wachsam und vorsichtig. 

Wir sehen gespannt dem Treffen der Ministerpräsidenten der Länder entgegen, welches im Übrigen um eine Woche vorgezogen wurde. Meine Erwartung ist, dass der Lockdown frühzeitig verlängert wird und noch schärfere Regeln aufgestellt werden. Hoffen wir, dass sehr bald Besserungen in Sicht sind.



Mittwoch, 13. Januar 2021

12 von 12 (Januar 2021)

 Gestern war der 12. eines Monats und auch in diesem Jahr werden drüben bei Frau Kännchen (*Klick*) 12 Bilder des Tages an jedem Monatszwölften gesammelt. Da ich gestern Abend einfach zu müde war, schiebe ich sie heute schnell hinterher.



Früh am Morgen geht es für die Mini und mich außer Haus....die Kleine geht in die Notbetreuung ihrer KiTa und ich zur Arbeit. Da es aktuell in der KiTa kein Mittagessen für die Kinder gibt, stapeln sich die Dosen, wobei eine der abgebildeten Dosen für meine Mittagspause gedacht ist. 

Im Job mache ich keine Bilder, gibt eh nix zu sehen außer Tastatur, Schreibtisch und Schreibzeug.... :-)

Dann eben ein Bild von meinem Mittagssnack.


Eineinhalb Stunden früher als sonst mache ich Feierabend und bin damit auch schon die Letzte an meinem Arbeitsplatz. Da draussen am Nachmittag die Sonne schien, haben meine beiden Kolleginnen früh Schluss gemacht. Doch als ich die Filiale verlasse, sehe ich in der Ferne schon sehr dunkle Wolken. Einen Schnappschuss der Sonne aus dem Auto raus gibt es dennoch.....sonst weiß ich ja bald nicht mehr wie die Sonne aussieht.



Da ich früh dran bin und die Mini noch nicht abholen muss, halte ich unterwegs am Supermarkt, um den Wocheneinkauf zu machen. Als ich aus dem Markt herauskomme, ist es bedrohlich dunkel und die ersten riesigen Tropfen (und Schnee) fallen nieder. Ich beeile mich die Einkäufe im Auto zu verstauen und selbst trocken ins Auto zu kommen. Gerade rechtzeitig, denn es schüttet heftig. 

Als ich beim Kindergarten ankomme in unserem Städtchen, regnet es nicht, aber es sieht schon wieder danach aus. Also schnell schnell die Mini abholen.


Wir schaffen es sogar noch trocken nach Hause, doch als ich die Einkäufe aus dem Auto tragen will, fängt es wieder an mit heftigem Schneeregen....


Der Mister hat schon Feierabend und verräumt die Einkäufe, ich kann mich kurz mit der Großen über die heutigen Schulsachen unterhalten. Fertig ist sie leider nicht, weil sie heute getrödelt hat und in Mathe noch Hilfe braucht. Wir schieben es auf später. 

Erstmal wollen wir das Paket mit den bestellten Klamotten öffnen....


Leider muss die Hälfte zurückgeschickt werden, da es dann doch nicht passt. Das finde ich am Onlineshopping am Schlimmsten: Soviel Retouren! Deswegen versuchen wir tatsächlich vor Ort zu kaufen und auch mal in kleineren Läden und nicht nur beim Klamottenschweden. Nun, es ist zur Zeit nicht möglich und das Kind mehr gewachsen, als ich bei der Bestellung vermutete....

Wir geben eine weitere Bestellung auf und ich bezahle die Rechnung der Dinge, die bleiben dürfen.


Da die Kinder sich nun allein beschäftigen und der Mister im Haus umherkruschelt, gönne ich mir eine kurze Pause mit Magazin und Joghurt.


Die Pause währt nur kurz....die Große möchte nun ihre Schulsachen zu Ende machen. Wir schauen uns ihre Unterlagen an und ich erläutere ihr die ein oder andere Fragestellung. Außerdem tragen wir in ihren Planer Abgabetermine und Aufgaben ein. Das hilft ihr strukturiert zu arbeiten.


Während sie die restlichen Aufgaben allein bearbeitet, stricke ein wenig am aktuellem Projekt weiter.


Dann gibt es Abendessen für alle. Heute ist es mein Job, die Mini in den Schlaf zu begleiten. Wir kuscheln uns ins Bett und ich lese ihr das heutige Kapitel von Pippi Langstrumpf vor.


Und natürlich schlafe ich mit der Mini ein.....zwei Stunden später wache ich auf und entscheide, doch noch aufzustehen. Der Mister videotelefoniert mit seinem Freund auf ein Bier und die Große sitzt in ihrem Zimmer an einem Puzzle. Ich zappe durch das TV und verschiebe das Bloggen auf heute. Keine Energie mehr....aber immerhin ist die Aussicht auf die verbliebene Lichterkette schön.....