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Samstag, 17. Januar 2026

Rückblick auf Dezember und die Festtage

 Und so kam es mal wieder dazu, dass hier doch mehr Stille war als beabsichtigt. Nicht das irgendwas Schlimmes vorgefallen wäre, nein nein, nur alles drumherum, der Alltag, da fehlte oft die Power.

Dennoch, ich will es weiter versuchen, wieder in den flow zu kommen. 

Erstmal blicke ich zurück auf den vergangenen Dezember und erzähle auch wenig etwas über unsere Festtage....

Der Dezember war vor allem eins: Voll mit Terminen, aber eher mit posititven Stress würde ich meinen. 




Gelesen:

Die ein oder andere Weihnachtsgeschichte, aber so richtig in Lesestimmung war hier im Monat Dezember niemand und so ist noch nicht mal ein neues Weihnachtsbuch in diesem Jahr eingezogen.

Gesungen:

Der Dezember gehört ja aus Gründen schon immer zu den Monaten, in denen vergleichsweise viel gesungen wird. Es gab Ständchen für Geburtstagskinder (darunter die Große, die in diesem Jahr mit "Dancing Queen" an den Geburtstagstisch gelockt wurde) aber natürlich auch Weihnachtslieder bei Weihnachtsfeiern oder in der Kirche. Das Schönste Event war allerdings "Hamburg singt", was mir schon den ein oder anderen Schauer über den Rücken laufen ließ. Und auch wenn ich nur durch Zufall dabei war, haben wir uns schon für das Sommerkonzert in Hamburg verabredet. Und spätestens zu Weihnachten möchte ich unbedingt wieder dabei sein.

Gehört:

An Musik war natürlich viel Weihnachtsmusik dabei, von klassisch bis aktuell. Ich liiiiebe Weihnachtsmusik, vor allem im Bereich Swing und Jazz. 

Gesehen:

Im Puschenkino gab es im Dezember vieles zu sehen: vor allem viele Weihnachtsfilme. Natürlich waren auch mal wieder Serien dabei wie "Emily in Paris". 

Ansonsten waren wir auch dieses Jahr wieder auf dem Weihnachtsmarkt in Lübeck, das ist inzwischen eine Familientradition. An diesem Tag hatten wir auch Glück, dass es nicht so voll war und wir recht entspannt die Stände und Buden bewundern konnten.

Die Mini hat in diesem Monat zwei Weihnachtsmärchen gesehen, ihr Highlight ist immer das verrückte Märchen mit ihrer Patentante zusammen.
Und dann gab es noch den großen Krippenspiel-Auftritt für die Mini und sie hat es sooooo großartig gemacht. Wir bekamen hinterher noch Komplimente für ihre tolle Art zu präsentieren (sie war Erzählerin). 


Gekocht:

Suppen, Gulasch, Nudelgerichte, Aufläufe.


Gebacken:

Geburtstagskuchen

Gefreut:

Der erste Strauch, der in unseren Garten gepflanzt wurde bzw. vom Mister und mir eingesetzt wurde. Ich freue mich schon so auf das Frühjahr.
Außerdem haben wir mit Freunden zusammen unseren Sommerurlaub gebucht. Gerade unsere großen Mädchen freuen sich auf einen gemeinsamen Urlaub in der Sonne.
Und dann haben beide Töchter gute Noten in Klassenarbeiten und Klausuren mit nach Hause gebracht, da hat sich all die Anstrengung gelohnt. Gerade bei der Großen war das Halbjahr eine echte Herausforderung und sie sehnte sich schon sehr nach der Auszeit über Weihnachten.

Geschenkt:

Geld, Wärmekissen, Kuscheldecke, Blumen, Turnmatte, Bücher, Süßigkeiten, Fotobuch, Gutschein, Schminktisch (für die Große), Pflegeprodukte, Spiele

Gehandarbeitet:

So, nun ändere ich mal die Kategorie, denn der Fokus liegt ja hier schon länger nicht mehr auf Nähen und co. Ich bin froh, wenn ich am Abend mal wieder Lust habe, die Stricknadeln in die Hand zu nehmen. Tja, alles hat wohl so seine Zeit....
Aber: ich habe meine Mütze beendet und ich habe sie tatsächlich auch schon diverse Male getragen. Vielleicht gibt es dazu nochmal einen Beitrag.

Gebastelt:

Tatsächlich sind hier für die kleinen Aufmerksamkeiten an Nachbarn und Familie ein paar Engel aus Buchseiten entstanden. Und die Mini und ich haben einen neuen Stall für unseren Wichtel gebaut. 

 Gekauft: 

Wenn man es unter die Kategorie gekauft setzen möchte, war mit Sicherheit die Buchung unseres Sommerurlaubs die größte Position. Ansonsten waren es natürlich die vielen Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke, die den Kontostand schmälern ließen. Und auch diverse Kleidungsstücke für die Mädels waren dabei.

 Gespielt:

Quartett, Quicks, Skyo, Malefiz, Harry Potter, Tower Bricks, Top Ten, Trivial Pursuit


Gefeiert:

Weihnachten, Geburtstag der Großen, Silvester:

Unseren diesjährigen HeiligAbend haben wir wie immer eins gefeiert, da die Große auch Geburtstag hat. Ich war gut vorbereitet und hatte einen guten "Ablaufplan". Am Morgen des 24. gratulierten wir mit dem Song "Dancing Queen" von Abba und stießen gemeinsam an. Bald darauf trudelten schon die ersten Gäste ein und wir verbrachten die Zeit mit Frühstücksbuffet, verschiedenen Gästen und tollen Gesprächen. Das mag ich immer wieder gern. Gegen Mittag wurde es ruhiger, der Mister brachte die Mini zur Kirche zum Krippenspiel und ich bereitete den Nachtisch vor. Gemeinsam dekorierten wir den Tisch von Geburtstag auf Weihnachten. Mit meinen inzwischen eingetroffenen Eltern machten wir uns auf den Weg zur Kirche (nur der Mister blieb zum Kartoffelschälen zu Hause). Den Rückweg von Kirche nach Hause bestritt ich mit der Großen zu Fuß, es war herrlich, wenngleich auch sehr kalt, aber immerhin ein kurzer Moment nur für uns. Nach unserem Festmahl gab es endlich die Bescherung, Spiele wurden ausprobiert, es wurde viel gelacht und erzählt. 
Den ersten Weihnachstfeiertag haben wir zu viert verbracht: Lange auschlafen, frühstücken, Weihnachtsfilme, Spiele spielen, Reste essen. Sehr entspannt. Dafür waren wir am zweiten Weihnachtsfeiertag mit meiner Familie essen. Auch das war toll, einmal alle sehen und drücken, aber keine Haushaltsdinge erledigen. Herrlich. Die Mini blieb auch direkt ein paar Tage bei meinen Eltern.
Silvester haben wir mit Freunden gefeiert, ganz klassisch mit Raclette und Berlinern, während die Große unser Erdgeschoss mit ihren Freunden zur Partyzone erklärte. Aber sie haben alle toll aufgeräumt, wenngleich die Feier erst um etwa 4 Uhr beendet war.


Gesportelt:

Regelmässige Spaziergänge mussten erstmal reichen.



Und nun?

... sind wir mitten im Januar, der bereits gezeigt hat, was Winter heißt. Mag ich. Arbeitsmässig ging es schon wieder wild weiter so dass wieder nur wenig Zeit für einiges bleibt. Wir werden sehen.
Der Januar ist traditionell der Monat in dem ich vieles versuche zu organisieren, Termine müssen gemacht werden, die Kinder bekommen ihre Zeugnisse (die Mini mit der Empfehlung für die weiterführende Schule), es gibt eine große Geburtstagsparty und diverse Dinge wollen geregelt werden. Es wird also nicht langweilig. :-)




Samstag, 21. Dezember 2024

Wichtelzeit 2024 (Teil 2)

 Natürlich blieb der Wichtel auch nach dem ersten Advent. 

Zunächst versuchte der Wichtel über Nacht zu basteln, aber war nicht zum Ende gekommen, er bat die Mini sein Werk zu vollenden. Eine Minikrippe. (Die Idee hatte ich im Internet entdeckt, vielen Dank für das Teilen der Idee. Wenn ich die Seite wiedergefunden habe, verlinke ich sie gern).


Am nächsten Morgen mussten wir feststellen, dass unser Wichtel uns eine Packung Spaghetti geklaut hatte und wohl versuchte mit einer Schere in Wichtelgerechte Stücke zu zerteilen. Das war ein Highlight für die Mini!


Dafür hatte er in der folgenden Nacht ein paar Freunde zu Besuch, mit denen sich herrlich Spiele spielen ließen. Die Mini hatte große Freude daran, wieder vor dem Wichtelhaus aufzuräumen.


So hatte der Wichtel in der kommenden Nacht Zeit, sich eine Schneelandschaft aus Klopapier zu bauen, um ein wenig Schlitten zu fahren und seine Skier auszuprobieren. Was für ein Spaß!


In der Nacht zum Vorabend des Nikolauses musste der Wichtel natürlich auch seine Stiefel putzen, zur Begeisterung der Mini mit einem Pinsel aus unserem Fundus. (Auf die Schmierereien mit Schokocreme wie ich sie überall gesehen habe, habe ich aus Allergiegründen verzichtet...).


Und weil alle minderjährigen Bewohner und Wichtel so schön ihre Stiefel geputzt haben, gab es natürlich auch Nikolausgeschenke. Die Freude war groß, denn über den Wichtel zog hier ein neues Weihnachtsbuch ein.


Am nächsten Tag zog des Wichtels Weihnachtstanne ein, nur geschmückt war sie nicht. Das übernahm natürlich liebend gern die Mini. Mehrfach änderte sie noch das Aussehen. Den Schmuck hatte ich teilweise gekauft und die Tanne war auch noch aus dem letzten Jahr.


Der Wichtel feierte dann einen entspannten zweiten Advent, so wie wir auch.


Dafür gab es am nächsten Tag eine große Überraschung: ein Süßigkeitenstand. Mit Begeisterung wurden die kleinen Dosen geöffnet und auch mal gekostet. Und obwohl ich tatsächlich nicht soviel Zeit hatte den Stand wirklich weihnachtsmarktmässig zu schmücken, war das wieder mal ein tolles Highlight. 


Doch der Wichtel hatte auch viel zu tun: Gemütlicher sollte es werden, daher zog in der folgenden Nacht ein Nähtisch ein, mit Stoffbahnen und Garn. Kissen hatte er sich auch schon genäht. Im Übrigen war das recht simpel fertigzustellen: Aus Klötzchen ein kleiner Tisch, dahinter eine Korkuntersetzer passend angeklebt. Schon ist Rückwand und gleichzeitig Pinnwand fertig. Die Stoffbahnen hatte ich auf kleine Rundhölzer gewickelt und fixiert (mit Heißkleber), es würden natürlich auch kleine Papprollen gehen. Etwas Garn auf eine Miniholzklammer und fertig ist die Kulisse.


Und dann wurde es endlich Zeit, in die Weihnachtsbäckerei zu starten. Der Wichtel machte es vor, und so buken wir am Nachmittag mit der Lieblingsfreundin der Mini haufenweise Kekse. Wobei das Verzieren ebendieser für die Mädels das Beste war.


Scheinbar hatte der Wichtel aber noch zuviel Zuckerstreusel übrig, so dass am darauffolgenden Tag eine kleine Überraschung im Gästebad wartete. Außerdem war aus dem Nähplatz nun ein Malplatz entstanden. Schön, dass unser Wichtel offenbar auch gern kreativ ist.



Der Malplatz verwandelte sich in einen Schreibtisch, denn es musste noch Weihnachtspost geschrieben werden und offenbar auch Geschenke verpackt werden.


Die Kulisse ist schon ganz schön gewachsen, im nächsten Teil berichte ich von der Zeit bis nach Weihnachten.


Montag, 2. Dezember 2024

Wichtelzeit 2024 (Teil 1)

 Wie in den letzten zwei Jahren, fieberte die Mini auch wieder dem Einzug des Wichtels entgegen. Und da sie dieses schon im Spätsommer kommunizierte, konnte ich rechtzeitig die entsprechenden Vorbereitungen treffen. Zunächst sichtete ich alle Utensilien der vergangenen zwei Jahre, holte mir Inspirationen aus dem Internet und sammelte erste Ideen. Besonders angetan hatte es mir das Wichtellandhaus (*klick*), und so bestellte ich Klötzchen und legte mit dem Bau des Hauses los. 


Außerdem legte ich mir einen Plan zurecht, wann welche Wichtelaktion bzw Änderung der Kulisse Sinn machte. Nützlich war dabei, dass es in dem ein oder anderen Laden diverses Zubehör zu kaufen gab. 

Meine Ideen glich ich mit dem Kalender ab und füllte so eine stattliche Liste mit Kulissen, Aktionen und Streichen. Um auch wirklich an jedem Tag die geplanten Aktionen durchführen zu können, bereitete ich entsprechende Tüten mit dem an diesem Tag notwendigen Material vor und außerdem ein paar Notizen. So bin ich tatsächlich recht gut vorbereitet (bis auf das ein oder andere, welches noch Gebastelt werden muss....).

In diesem Jahr haben wir uns als Wichtelrufer eine rote Laterne, die wir zufällig beim Einkaufen sahen, hingestellt und siehe da, am nächsten Tag verwandelte sich der ausgewählte Platz in eine angehende Baustelle. Bewährt hat sich hier wie in den Vorjahren das rote Maskingtape, dazu ein paar Tännchen und etwas Glitzer. Dazu ein paar Fußspuren aus Zucker.


Schon am darauffolgenden Tag erschien die Baustelle. Der angedeutete Sand bestand aus Rohrzucker und Linsen.


Die Baustelle erweiterte sich tags darauf: Das gebaute Podest aus dem Vorjahr erschien, dazu einiges an Holz, Malerutensilien und Werkzeug. Die Mini war ab jetzt wirklich schon sehr aufgeregt, denn einen Brief hatte sie noch nicht erhalten.


Auch am nächsten Tag gab noch keinen Brief, dafür erstrahlte das große Wichtelhaus neben dem Podest. Die Mini war schwer begeistert und stöberte in den bereits davorstehenden Umzugskartons nach Hinweisen auf den neuen Mitbewohner.


Und endlich: Der langersehnte Brief gab darüber Auskunft, dass es sich um unseren Wichtel vom letzten Jahr handelte. Nun war auch endlich ein Briefkasten am Haus und auch die festliche Beleuchtung strahlte. Auch sein Rentier hatte er wieder mitgebracht.


Doch leider hatte sich das Rentier am nächsten Tag losgerissen und sich irgendwo versteckt. Die Mini musste den Vierbeiner finden und zurückbringen. Und sie brachte ihm nicht nur diesen Vierbeiner sondern aus ihrem Schleich-Fundus noch Hunde und eine Katze. Die Hundehütte entstand dann wieder über Nacht.


Das Rentier war nun wieder da, so daß der Stall aus dem Vorjahr wieder auftauchte und die Mini nun zur Aufgabe bekam, das Tier regelmässig zu füttern. Die Säcke hatte ich zuvor einfacht zusammengenäht und mit Linsen und Haferflocken befüllt.


In der nächsten Nacht brauchte unser Wichtel wohl Vitamine, eine lange Strickleiter führte zur Obstschale, die mit Weihnachtshaarreif geschmückt war. Die Mandarinen hatten nun lustige Gesichter. Dafür hatte er aber ein kleines Beet auf seine Terrasse gezaubert (die Blumenerde besteht aus Rohrzucker) inklusive Zaubersamen und Zauberglitzer (beides Zuckerstreusel) und die Anweisung zu säen.


Und so wuchsen in der kommenden Nacht kleine Weingummi-Tannen aus dem Beet, sehr zur Freude der Mini. Außerdem hatte der Wichtel aus unserem Toilettenpapier Schneemänner gebastelt, was auch sehr zur Erheiterung beitrug.


Eine weitere Aufgabe für die Mini bestand darin, einen Wunschzettel zu basteln/schreiben. Utensilien dafür inkl. diverser Spielekataloge stellte unser Wichtel ihr in einer Kiste zusammen.

Derweil sah es vor dem Wichtelhaus wieder nach einer Baustelle aus.....und so entstand über Nacht ein Gewächshaus. So langsam ist die Kulisse schon ganz schön groß geworden. Pünktlich zum ersten Advent wuchsen aus den Pflanzkübeln Weingummiblumen und Tannen. Die Mini kann es kaum erwarten, was unser Wichtel noch so geplant hat. Es bleibt spannend.....





Montag, 29. Januar 2024

Ein Wochenende in Bildern - Januar 2024

 Ein schönes Wochenende liegt hinter uns, endlich auch mal wieder mit Sonnenschein. 

Am Samstag frühstückten wir alle zusammen, was nicht so häufig vorkommt in letzter Zeit.


Dann gab es eine schnelle Aufräumrunde, bei der die Mini nochmal meine hohen Schuhe anprobierte. Kleine Prilunzessin eben.


Dann ging es auch schon los Richtung Demo in unserem Ort. Bei allerbestem Wetter war es wirklich gut besucht, schätzungsweise 2000 Teilnehmende!



Der Mister und die Große waren unterwegs bei einem Fußballturnier, die Mini spielte mit den Nachbarn und ich ließ ein paar Jugendliche aus der Nachbarschaft in der frisch geputzten Küche Pfannkuchen backen. Sie hatten eine Challenge zu meistern, bei der es unter anderem darum ging, in fremder Küche zu backen. Fand ich sehr lustig. 


Am Abend waren wir wieder alle versammelt und genossen den Abend gemeinsam.


Am Sonntag genoss ich in den frühen Morgenstunden eine ausgiebige Yogaeinheit. So wohltuend.


Nach dem Frühstück starteten wir in Richtung meiner alten Heimat. Da das Weihnachtsessen mit der großen Familie krankheitsbedingt abgesagt werden musste, sollte dieses nun nachgeholt werden. Es gab leckeres Mittagessen und im Anschluss einen tollen sonnigen Spaziergang.



Wieder zurück wartete bereits der Kaffee auf uns. Dazu kamen Gessellschaftsspiele, Kuchen und andere Schnökereien. 


Gegen Abend machten wir uns dann wieder auf den Heimweg. Das war ein sehr schönes Wochenende. 


Mehr Wochenenden gibt es übrigens bei "Große Köpfe" zu sehen (*Klick*).

Sonntag, 10. Dezember 2023

Unsere zweite Wichtelwoche 2023

 Die Mini ist weiterhin begeistert von "ihrem" Wichtel und schaut morgens immer als allererstes, ob sich in Wichtelhausen etwas getan hat. 

Am Montag nach dem ersten Advent durfte sie sich an einer kleinen Werkstatt erfreuen. Dafür hatte ich ein kleines Regal gebaut, dazu ein paar Zauberpulver und Holzreste. In einem Brief erklärte der Wichtel, dass er sich nun erstmal einrichten müsse. Die gebaute Bank vom Vorjahr und ein kleiner Holztisch waren schon bereits auf der Veranda aufgestellt. 


So stand am nächsten Tag ein großer Esstisch, ein Stuhl und eine Bank parat. Außerdem hatte sich der Wichtel unser Schuhputzzeug geschnappt, um seine Stiefel zu polieren. Schließlich erwartete auch er den Nikolaus.

Am Nikolausmorgen gab es kleine Minikekse für den Wichtel und den Nikolausstrumpf aus dem Vorjahr. Und sein Rentier Lasse hatte sich dazu gesellt. Ein Schrank kam auch noch dazu. 

Damit es das Rentier auch wieder gemütlich hatte, kam am nächsten Tag der Stall vom Vorjahr wieder zum Einsatz Auch der Wichtel bekam eine Pflanze und eine Kerze dazu. Außerdem hatte ich aus einer Jutekordel einen runden Teppich erstellt, der nun vor der Bank auf der Veranda Gemütlichkeit ausstrahlte. Im Wichtelbrief fragte der Wichtel nach Futter für das Rentier, um das sich die Mini sofort kümmerte. Und sie dekorierte auch gleich alles einmal um.


Am Freitagmorgen entdeckte die Mini, dass der Wichtel offensichtlich versuchte zu basteln. Kleine Sterne (was für eine Fummelei!), Bastelpapier und kleine Perlen lagen herum. Aber es gab auch eine große Packung mit Perlen und Lebkuchenhäuser aus Pappe zum Basteln für die Mini (hatte ich letztes Jahr im Discounter gekauft) für einen Bastelnachmittag. So saßen wir tatsächlich am Nachmittag am Küchentisch und bastelten Häuser und Sterne.



Weil der Freitagabend sehr spät wurde, entschied ich spontan, nur eine kleine Veränderung in Wichtelhausen für den nächsten Tag vorzunehmen. Ich ließ es einfach nur schneien, stellte Schlitten und Skier auf und die Mini war komplett begeistert. Endlich hatte es auch hier geschneit (während bei uns die weiße Pradht wegtaute).

Für den zweiten Advent funktionierte ich die Werkstatt in eine Backstube um. Dazu kamen die gekauften Mini-Kekse, Mini-Marshmellows und Schokoplättchen zum Einsatz. In ein Glasgefäß kamen Streusel, die natürlich dem Wichtel umgekippt waren, außerdem Gefäße mit Mehl und Zucker. Im Wichtelbrief wurde die Mini aufgefordert, doch auch gern Kekse zu backen. Und das haben wir heute den Nachmittag über getan: Es gab Ausstecherle, Engelsaugen, Zimtkekse, Vanillekipferl, Schokotaler und Lebkuchenkekse. Lecker. 



Die Mini freut sich auf weitere Wichteltage.

Freitag, 9. Juni 2023

Konfirmation 2023

 Ende April war der große Tag für unsere Älteste gekommen: Es wurde Konfirmation gefeiert. 


Endlich war es soweit! Ein paar Monate zuvor hatten wir uns für eine Feierlocation entschieden (die wir dann leider noch einmal wechseln mussten, aber auch mit dieser Entscheidung mehr als zufrieden waren) und die Gästeliste erstellt. Das Essen in der Location wählte die Große fast allein aus. 

Das Kleid kauften wir auch schon etwa drei Monate vorher, nur Schuhe und Blazer kamen etwas später dazu. Fest stand dagegen, wie ihre Frisur aussehen sollte und das ganze ohne Friseur hinzubekommen wäre. 

Am längsten dauerte da die Wahl der Einladungskarten mit entsprechendem Layout und Text. Fündig geworden sind wir im übrigen bei der Kartenmacherei (*Klick*). Ja, es ist Werbung, aber vollkommen überzeugt und ja auch eh alles selbst bezahlt.

Die Karten erreichten uns recht schnell und die Qualität ist wirklich toll. So konnten wir die Einladungen etwa zwei Monate vor dem Konfirmationstermin verschicken. Ein passendes Gästebuch gab es auch dazu.


Bis zur Konfirmationswoche machten wir uns Gedanken über die möglichen Dekorationen, gesammelt habe ich meine Ideen über Pinterest. 

In den Tagen vor der Feier stellten wir die Sitzordnung zusammen und bastelten die Tischkarten. Diese bestanden aus einer Holzwäscheklammer, die mit dem Namen des Gastes beschriftet wurde, und einer Baumkerze. Daran haben wir noch einen kleinen Anhänger befestigt. 

Für die Tischdekoration besorgte ich noch kleine Vasen, Größere Vasen und Kerzenhalter habe ich genug in meinem Fundus.  Weiße Stabkerzen und Teelichter kamen abwechselnd auf die Tische. In die Vasen verteilte ich kleine Sträußchen, die ich am Vorabend zusammenstellte. Die Sträußchen bestanden aus pastellfarbenen Rosen, Schleierkraut, Eukalyptus und Hirtentäschelkraut. Ein solches Sträußchen bekam auch die Große in die Hand für den Gottesdienst. Eben mal was anderes als die klassischen Maiglöckchen. Außerdem legte ich Stränge von Eukalyptus und Schleierkraut auf die Tische. Fertig war die Tischdeko. Dennoch hatte ich das Zeitfenster zum Drapieren der Tische etwas unterschätzt, so dass ich tatsächlich fast zu spät zur Kirche gekommen wäre. Aber es hat dann eben doch alles geklappt.




Der Gottesdienst war wirklich schön, man merkte, dass die Jugendlichen in der Zeit ein tolles Team geworden sind und sich gemeinsam viele Gedanken zum Ablauf der Zeremonie gemacht haben. Und die Konfettikanonen waren eine tolle Idee der Pastorin. 

Toller Gottesdienst, Kaiserwetter und eine schöne Location. Ein wunderbarer Tag für unsere Große!

Auch von unseren Gästen bekamen wir tolles Feedback, ein Tag, der wirklich lange in Erinnerung bleiben wird. 

Das haben wir auch in den schönen Danksagungen, auch wieder bei der Kartenmacherei bestellt, zum Ausdruck gebracht.