Dienstag, 31. März 2020

Monatsrückblick - März 2020

Ich schaue zurück auf einen besonderen Monat, der Monat, in dem die Welt still steht, wir von gewohnten Pfaden weichen müssen und in ungewisse Zeiten steuern. Aber auch ein Monat, der uns als Familie näher brachte und uns andere Prioritäten setzen ließ.



Gelesen:

MiniStern:

Wo ist Mami?, Conni-Pixis

Sternchen:

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes.....endlich geschafft!


für mich:

Diesen Monat aus Gründen nicht, zumindest kein Buch. Das Buch aus Februar muss ich noch verbloggen. Vielleicht schaffe ich im April dann ja auch zwei Bücher.... :-)
Ansonsten stand das Thema Corona hier sehr im Fokus, ob in der Tageszeitung, im Job oder in meinem Internet.


Gesungen:

viele viele Kinderlieder mit der Mini

Gehört:

zuviele Informationen über das Corona-Virus

Wegen des LockDowns war es ansonsten sehr ruhig in unserem Städtchen, kein Fluglärm, kaum Autos...

Gesehen:

Tatsächlich mal einen Tag den Schnee, bei einem kürzlichen zweistündigem Wintereinbruch hier bei uns im Norden.
Ansonsten wunderbare Frühlingssonne! Hach.

Getrunken:

Wasser, Kaffee, Tee, Rotwein

Gegessen:

alltägliches, wie Chili Sin Carne, Nudeln Bolognese, Wraps,...
Anfang des Monats war ich mit meiner Freundin noch sehr lecker beim Italiener essen. Das war richtig lecker.
Um nun unsere lokalen Restaurants zu unterstützen, holen wir uns ab und an Essen, griechisch, asiatisch aber auch Pizza.

Gekocht:

Ja, in den letzten Wochen sogar wieder nahezu täglich. Das muss ich ja nicht, wenn die Kinder im Kindergarten oder Schule essen.

Gebacken: 

Brot, vegane Apfel- und Schokomuffins

Gefreut:

Über einen guten Zusammenhalt in meiner Familie. 
Über gute Gespräche mit meiner Nachbarin-Freundin.
Über tolle Frühlingssonne.
Über Hilfsbereitschaft.


Geschenkt:

Blumen, Naturkosmetik, Bilder, selbstgemachte Makeup Pads, ein Kinderspiel, Süßkram

Genäht:   

Reperaturnähte an der mit Kinderschere eingeschnittenen Strickjacke der Mini

Gestrickt:

Tuchreihen....das wird zäh.....sehr feines Garn.....


Gehäkelt:


MakeUp Pads

Gebastelt:

Regenbogenbilder mit den Kindern

 Gekauft:

für mich:  nix

für das Sternchen: ein paar Osterkleinigkeiten

für die Mini: Geburtstagsgeschenke und Osterkleinigkeiten

für uns: nix. Den München Kurztrip haben wir storniert....


 Gespielt:

Malefiz, Einfach genial, Quartett, Uno, Cluedo


Gefeiert:

 Leider nichts, denn auf Grund des LockDowns fielen alle Geburtstagsfeiern aus. 

Gesportelt:

Bis Mitte des Monats war ich noch regelmässig mit der Nachbarin walken. Das fällt nun leider aus. Dafür habe ich mit den Kids regelmässig Spaziergänge gemacht und wir haben im Wohnzimmer geturnt. Das war meistens sehr lustig und hat auch gut getan. Aber ehrlich gesagt, freue ich mich schon wieder auf richtige sportliche Aktivitäten.




So, nun kommen wir also in den April. Auch wenn alles anders ist, als wir es gewohnt sind, so freuen wir uns auf diesen Frühlingsmonat.
Wir werden einigen Geburtstagskindern gratulieren, darunter unsere Mini. Der Mister hat Urlaub, es sind offiziell Ferien in Schleswig-Holstein und auch ich werde noch eine Woche Urlaub haben. Wir werden sicher angrillen und wieder viel Familienzeit miteinander verbringen. Und hoffentlich alle gesund bleiben.

Sonntag, 29. März 2020

Ein Wochenende im März 2020 (Ausnahmeferien Tag 13 und 14)

Heute nehme ich Euch mit in unser Wochenende und berichte damit auch gleich weiter über unsere Ausnahmeferien.

Samstag

Wochenende. Das heißt heute kein Homeoffice oder Büro für den Mister, kein Homeschooling für die Große. Und vor allem heißt es für die Familie: Ausschlafen.
Das gelingt ziemlich gut. Da ich (wie fast immer) zuerst aufstehe, mache ich mir erstmal einen Kaffee und blättere durch unsere Tageszeitung. Einen interessanten Artikel über Betreuungskosten für die Kinder in den nächsten zwei Monaten schicke ich per smartphone an meine Freundin und Nachbarin.
Dann gesellt sich auch schon das Sternchen zu mir. Wir decken den Tisch und der Rest der Familie lässt auch nicht mehr lange auf sich warten. Inzwischen ist es schon 10 Uhr.

Nach dem Frühstück geht es weiter sehr gemütlich zu. Die Kinder spielen in der obersten Etage, bauen zum Beispiel eine riesige gemütliche Höhle im Elternschlafzimmer.
Der Mister nutzt das schöne sonnige Wetter und mäht und vertikutiert den Rasen.
Ich häkele vor mich hin....den ganzen Vormittag.



Gegen Mittag raffe ich mich dann endlich auf und vervollständige meinen Einkaufszettel. Der Gatte hatte bereits seine Wünsche notiert, da er an diesem Wochenende den Kochdienst übernimmt.
Ich drucke noch ein paar Englisch-Unterlagen für eine Freundin der Großen aus und dann geht es für mich los in den Ort.
Zuerst fahre ich zur Freundin, um die Arbeitsblätter abzugeben. Kurzer Plausch auf Distanz an der Haustür, dann noch eine andere Freundin im Garten begrüßen und kurz erzählen.
Der weitere Weg führt mich zur Drogerie. Die Einkaufsstraße ist fast menschenleer, auch in der Drogerie sind nur wenige Kunden. Ich kaufe ein paar Kleinigkeiten und bekomme sogar Toilettenpapier.
Das ist auch gut so, denn in meinem Stammsupermarkt gibt es nach wie vor keines mehr. Dort sind auch nur wenige Kunden unterwegs, als ich mit meinem Einkaufswagen durch die Gänge schiebe. Und ich bekomme auch nicht mehr alles von meiner Liste.

Weil heute meine Freundin Geburtstag hat, fahre ich noch kurz zum Gärtner. Dort ist erwartungsgemäß deutlich mehr Betrieb, das Wetter ist einfach zu gut und lädt zum gärtnern ein.

Ich kaufe ein paar Frühlingsblumen und mache mich auf den Weg nach Hause.
Daheim empfängt mich die Große und hilft mir alle Waren ins Haus zu bringen und zu verstauen. Der Mister ist mit der Kleinen mit dem Laufrad unterwegs.

Als alle wieder da sind, essen wir Müsli und Joghurt.

Das Sternchen und ich verpacken die Geschenke für meine Freundin und sie darf mich ausnahmsweise in die große Stadt begleiten. Denn ich möchte meiner Freundin zu ihrem runden Geburtstag nicht nur per Telefon gratulieren sondern ihr gern das Geschenk direkt vor die Haustür liefern.
Die Große freut sich, kommt sie doch das erste Mal seit zwei Wochen raus aus unserer Siedlung, auch wenn sie nur im Auto sitzen darf.
Fünfzehn Minuten später klingeln wir bei meiner Freundin und sie freut sich sehr, dass wir da sind und ihr auch noch eine Videobotschaft von der Mini und dem Gatten zeigen. Nach kurzem mit Abstand gehaltenem Klöschnack fahren verabschieden wir uns.

Wieder daheim fängt der Mister an zu kochen, heute gibt es leckeres ChiliSinCarne. Köstlich!



Mit vollen Bäuchen kuscheln wir uns anschliessend auf dem Sofa zusammen und schauen diverse Kurzvideos vom Sternchen zu Baby und Kleinkindzeiten. Hach, was für Erinnerungen.
Viel zu spät kommen wir alle ins Bett.....


Sonntag


Auch heute Morgen schlafen wir aus. Nach neuer Zeit 10 Uhr (!!) stehe ich als Erste auf.
Ich mache mir Kaffee und schreibe in unser Tagebuch.




Doch bald schon kommt die Mini dazu. Wir decken den Tisch und mit allen Familienmitgliedern wird gefrühstückt.

Wir bummeln weiter so vor uns hin.
Ich vernähe ein paar Fäden an vor langer Zeit gestrickten Waschlappen. Außerdem stelle ich eine Waschmaschine an.
Als der Mister im Schneegestöber mit der Großen einen Spaziergang macht, schreibe ich eine ToDo Liste für den kommenden Tag. So weiß der Gatte, was zu tun ist am Montag, denn ich muss wieder zur Arbeit. Meine zwei Wochen Zwangspause sind um, der Mister hat Urlaub.

Die Große kommt aufgeregt mit dem Papa heim, sie haben in einem Knick eine vermutlich gestohlene Geldbörse gefunden mit allerhand denkbaren Karten und Papieren. Diese wollen sie nun direkt zur Polizeidiensstelle bringen.

Die Mini und ich kuscheln und spielen in der Wartezeit.

Nach der Rückkehr räume ich noch ein wenig auf und schaue, was wir in der kommenden Woche noch einkaufen müssen. Das kann ich nämlich immer direkt auf dem Rückweg von meiner Arbeit erledigen.

Die Große telefoniert lange mit ihrer Cousine. Sie vermissen sich sehr.

Dann schreibt sie der Oma eine email. Die Mini malt Bilder. Ich nutze die ruhige Zeit, um meine Haare zu färben. Das muss ich seit ewigen Zeiten tatsächlich nun wieder selbst tun.



Der Gatte ist derweil unterwegs zu seiner Mutter, um den Vertikutierer zurückzubringen. Natürlich alles nur auf Distanz.

Er kehrt zurück mit Essen vom griechischem Imbiss. Er hatte keine Lust zu kochen. Für unser Sternchen gibt es eine Extra Portion Pommes und Krautsalat, da sie aktuell vegetarisch isst.

Nach dem Essen machen wir gemeinsam Ordnung und kuscheln uns zusammen. Es gibt eine weitere Runde Kindervideos. Herrlich.

Nebenbei vernähe ich ein paar Fäden an einer vor Jahren für die Große gestrickten Jacke. Nun passt sie der Mini und es wird Zeit, sie zu vollenden. Als ich keine Lust mehr habe, greife ich zum Strickzeug.




Das Sternchen kramt ihre Strickliesel aus und ich zeige ihr, wie es funktioniert. Wir haben ein Projekt und ich bin gespannt, wie wir es umsetzen :-)



Später schauen wir eine Reportage über die Auswirkungen des CoronaVirus.
Für die Mini ist bald darauf Bettzeit und der Mister und ich freuen uns auf ein schönes Glas Rotwein. Vielleicht spielen wir auch noch ein Spiel mit der Großen.

Freitag, 27. März 2020

Ausnahmeferien - Tag 11 und 12

Seit heute Mittag sind offiziell Osterferien in Schleswig Holstein. Osterferien, die vermutlich, nein ganz sicher, anders verlaufen werden, als wir es als Familie geplant haben.
Nun erzähle ich aber erstmal von unseren letzten zwei Tagen daheim.

Donnerstag

Der Mister steht früh auf, obwohl er Home Office macht. Aber so kann er auch früher Feierabend machen. Ich schleiche mich in sein Büro aka mein Nähzimmer, um ihn zu begrüßen, nachdem ich aufgestanden bin. So können wir noch heimlich ein paar Geschenke online shoppen, die ich bereits am Vorabend in die online-Warenkörbe gelegt hatte.
Dann begleitet er mich in die Küche, für ihn Kaffee Nummer zwei, für mich Nummer eins.
Da die Mädchen noch schlafen, blogge ich noch schnell, der Mister ist schon wieder an seinem Schreibtisch.
Um kurz nach 8 Uhr wecke ich die Kinder und wir decken den Tisch. Der Gatte kommt zum Frühstück dazu. Direkt im Anschluss ist er aber auch schon wieder in "seinem" Büro. Während ich die Küche aufräume, spielen die Mädchen bzw. legen diverse Bügelperlen. Dann schicke ich die Große zum Duschen. Die Mini und ich spielen. Später stecken die Kinder mehrere Bügelperlenbilder gemeinsam, ich helfe beim Sortieren der benötigten Farben.
Selbst als ich das Mittagessen vorbereite, stecken sie einträchtig weiter.
Heute gibt es Nudeln mit Hacksoße, gemeinsam mit dem Mister sitzen wir am Tisch.



Da die Große am Vormittag nichts für die Schule geschafft hat, nutzt sie nun den Nachmittag. Heute stehen Arbeitsblätter für Geographie und Einlesen in das neue Mathe-Thema an. Für Geo schaut sie sich auf Empfehlung der Lehrerin ein Sendung-mit-der-Maus Film an.
Pünktlich zum Feierabend des Gatten ist die Große fertig mit der heutigen Lerneinheit und so können die Mädels direkt mit ihrem Papa einen Spaziergang machen. Ich bin froh, einmal für mich durchatmen zu können.

Nach ihrer Rückkehr lasse ich der Mini Badewasser ein und sie freut sich auf eine ausgiebige Baderunde. Derweil hat der Mister Schnittchenteller vorbereitet und so ist der Abend für die Kleinste schnell beendet. Das Sternchen freut sich, dass wir noch Zeit für Spiele haben: "Einfach Genial" und "Malefiz".
Selbst das lange Telefonat mit meiner Freundin konnte zeitig beendet werden.




Freitag

Der Mister muss heute wieder im richtigen Büro arbeiten und weckt mich als er das Haus verlässt. Ich döse noch ein wenig, dann stehe ich auf, mache mich fertig und genieße den ersten Kaffee mit Tageszeitung.



Um 8 Uhr wecke ich die Mädchen, kurz darauf können wir gemeinsam frühstücken. Während ich anschliessend die Küche aufräume, spielen die Kinder mit dem Puppenhaus.
Weil das Wetter immer noch großartig ist, beschliessen wir eine große Runde spazieren zu gehen. Es ist auch gar nicht so kalt, wie in den letzten Tagen. Sehr schön. Wir beobachten Enten, Gänse und Schwäne. Ganze eineinhalb stunden sind wir unterwegs.



Daheim macht sich das Sternchen direkt an die heutigen Schularbeiten: Matheaufgaben und einige Seiten im Biobuch lesen.
Mit der Mini male ich ein Bild und bügele dann die diversen Bügelperlenbilder vom Vortag. Außerdem backe ich ein Brot.



Darüber wird Mittag. Heute gibt es für die Große einen Salat und für die Mini und mich die Nudelreste von gestern.
Direkt nach dem Essen spielen die Kinder mit dem Puppenhaus, ich backe Muffins. Während ich mich um die Wäsche kümmere, macht sich das Sternchen an einige Englisch-Schularbeiten.
Um 15 Uhr decke ich den Kaffeetisch draussen im Garten. Wir lassen uns die Muffins, Tee und Obst schmecken.
Zwischendurch wird ein Paket von den Großeltern gebracht und die Kinder erfreuen sich an den schönen Dingen, die geschickt wurden. Ich telefoniere kurz mit einer Freundin.
Der Mister kommt erst am Abend heim, er hatte noch einen Krankengymnastiktermin.
Die Große telefoniert per Videoanruf mit meiner Schwester, auch ich kann einige Worte mit ihr wechseln und freue mich, dass wir uns so kurz sehen.
Dann gibt es Abendbrot und der Mister bringt die Kleine ins Bett. So bleibt Zeit mit dem Sternchen den letzten Teil von Harry Potter zu sehen.

Donnerstag, 26. März 2020

Ausnahmeferien Tag 8-10

Die zweite Woche unserer Ausnahmeferien neigt sich schon fast dem Ende entgegen. Heute berichte über den Anfang dieser Woche.

Montag

An diesem Tag muss der Mister wieder ins Büro. Ich habe diese Woche noch eine Zwangspause. So wollen wir uns an diesem Tag auch an unseren Tagesplan halten. Ich wecke die Mädchen und wir frühstücken gemeinsam. Danach spielen sie mit dem Puppenhaus der Mini und ich kann mich um den Haushalt kümmern.
Weil es wieder ein so wunderbar (kalter) sonniger Tag ist, beschliesse ich, dass wir einen großen Spaziergang machen. Zunächst ist die Stimmung mit der Großen etwas schwierig, es ist eben nicht immer so einfach, nur mit der Familie zusammen zu sein.
Und dennoch genießen wir unseren Gang um den See und beobachten Enten und Schwäne.


Wieder daheim, gibt es erstmal Tee für alle und das Sternchen beginnt direkt mit ihren Schulaufgaben. Am Vormittag ist es vor allem Englisch. Die Mini und ich räumen die Barbie-Spielecke auf.
Zum Mittag gibt es aufgewärmte Nudeln vom Vortag.
In unserer ruhigen Mittagspause wird gekuschelt und gespielt (mit dem Puppenhaus, das steht hier wirklich gerade hoch im Kurs). Als es wieder Zeit für die Schulaufgaben wird, dieses Mal Mathe, male ich mit der Mini bunte Regenbögen.


Die Große malt nach den Schularbeiten mit und wir beschriften die Bilder mit den Hinweisen "Wir bleiben zuhause" oder "save your omi" oder "flatten the curve".
Damit wir die Bilder gleich an die Fenster hängen können, putze ich die Fenster noch schnell im ersten Stock.
Das Wetter ist weiterhin sehr schön, also geht es anschliessend wieder in den Garten.
Am Abend spielt die Große mit dem Mister Tischfußball und ich kann noch ein Loch in der Strickjacke der Mini reparieren.



Dienstag

Auch an diesem Tag ist der Gatte schon im Büro, als ich aufstehe. Wie immer werden die Mädchen geweckt und wir frühstücken zusammen. Nach dem Räumen in der Küche, suche ich ein YouTube Video für Kinderyoga heraus.
Die Kinder hatten bereits im Wohnzimmer für Platz gesorgt, so können wir die Matten ausrollen und direkt loslegen.
Gestärkt geht das Sternchen an die Schulaufgaben: heute erstmal Mathe.
Zur Mittagszeit versucht sie der Mini das Flötespielen beizubringen....ich koche derweil Kartoffeln mit Senfeiern (mit einer veganen Soße für die Mini).
Nach dem Essen überlegen wir, wen wir mit Post beglücken wollen und entscheiden uns für meine Omi, die nun in ihrem Pflegeheim keine Besuche mehr empangen darf. Die Große schreibt einen Brief und die Mini malt.
Außerdem kümmert sich das Sternchen noch um die letzten Deutsch-Arbeitsblätter.
Am Nachmittag geht es wieder in den Garten, Trampolin und Sandkiste rufen.
Aus dem Briefkasten hole ich eine Post für die Kinder: von der Oma, die im Nachbarstädtchen wohnt.
Das Öffnen machen wir gemeinsam und die Mädchen erfreuen sich an einem Foto, Malvorlagen und einen Brief. Darin schlägt die Oma vor, dass sie mit dem Sternchen eine Geschichte schreibt, immer abwechselnd, per mail. Schöne Idee!

Am Abend tragen wir gemeinsam in unser besonderes Tagebuch für diese besondere Zeit ein.




Mittwoch

Der Mister ist im Homeoffice. So können wir nach dem Wecken der Mädchen gemeinsam frühstücken, dann geht er weiterarbeiten.
Anschliessend machen sich die Mädels tagfein und ich kümmere mich um den Haushalt. Für die vormittägliche Bewegungseinheit hat sich die Große nochmal ein Video von Alba gewünscht, dieses Mal für Kindergartenkinder. Wir haben soviel Spaß dabei!
Dann geht es schon los für die Große mit Schule: Mathe. Irgendwie stockt sie da momentan. Aber wir haben ja Zeit.
In der Zwischenzeit stelle ich Bügelbrett und Bügelwäsche im Wohnzimmer auf, die Mini steckt Bügelperlenbilder.
Als ich mit Bügeln fertig bin, ist es schon wieder Mittagszeit. Wir entscheiden mit dem Mister, dass wir Pizza aus dem hiesigen Restaurant bestellen wollen.
Während der Lieferzeit mache ich mich auf ins Nachbarstädtchen zur Oma. Sie hat uns den Vertikutierer und einen Schreibtischstuhl vor die Garage gestellt. Auf Entfernung wechseln wir ein paar Worte. Das ist echt eine merkwürdige Situation und ich sehe, dass es meiner Schwiegermutter auch echt schwer fällt.

Daheim gibt es die bestellte Pizza, dann geht der Mister wieder in sein Homeoffice. Die Große steckt mit der Mini gemeinsam Bügelperlenbilder.  Später drucke ich ihr die Geometrie-Arbeitsblätter aus, und sie schafft noch die Hälfte zu beantworten. Derweil lege ich einen riesigen Berg Socken zusammen, mit der Hilfe der Mini.

Dann ist für alle Feierabend. Der Mister fährt mit der Kleinen noch ein wenig Fahrrad, ich räume mit der Großen ihr Zimmer auf. Dann wollen sie noch einen Spaziergang machen, ich nutze die Gelegenheit und fahre zum Supermarkt. Dort ist auch eine Post, so kann ich endlich das Paket für meinen Neffen und den Brief an die Uroma abschicken.
Der Supermarkt ist wieder gut aufgefüllt, nur Klopapier und Mehl gibt es immer noch nicht. Zum Glück brauche ich beides nicht. Und es gibt sogar wieder frische Hefe. Davon nehme ich mit, dann kann ich am Wochenende Zimtschnecken backen. Seelenessen für uns.
Zum Abendessen sind wir alle wieder im Haus versammelt. Die Einschlafbegleitung übernimmt der Mister, der direkt selbst mit einschläft. So schaue ich mit dem Sternchen noch einen Harry Potter Film. Das hatte ich versprochen. Auch, dass ich sie am nächsten Tag ein wenig länger schlafen lasse.

Montag, 23. März 2020

Ausnahmeferien Tag 3 -7

Was haben wir in der ersten Woche der Ausnahmeferien gemacht? Was hat uns bewegt? Heute berichte ich über Tag 3-7.

Mittwoch

An diesem Tag stand ich auf, als der Mister das Haus Richtung Büro verlassen hatte. Ich bloggte, deckte den Tisch und weckte die Mädchen zu vorher vereinbarten Uhrzeit. Gemeinsam frühstückten wir, und gingen noch einmal unseren am Vorabend erstellten Plan durch. Ich malte ihn in bunten Farben und hängte ihn auf, damit die große eine Orientierung hat.
Die Große spielte mit der Mini, ich machte etwas Ordnung im Haushalt. Außerdem sagte ich meinen Friseurtermin für den kommenden Freitag ab. Vollkommen motiviert machte das Sternchen sich an die Schulsachen: Mathe (Koordinatensystem), Deutsch (Pronomen) und Englisch (neue Vokabeln).
Am Mittag machte ich eine Gemüsesuppe, beide Mädchen malten Bilder. Nach dem Essen machte die Große noch einen Spaziergang, die Mini und ich blieben lieber daheim. Sie war noch immer deutlich angeschlagen von der Mittelohrentzündung und schlief sehr viel. Am Nachmittag wurde bereits das Buch geliefert, was die Große für die Schule lesen soll. Wir spielten, kuschelten und erzählten bis der Mister nach Hause kam. Insgesamt ein ruhiger Tag.



Donnerstag

Wieder weckte ich die Mädchen zur verabredeten Zeit. Wir frühstückten, zogen uns an, räumten gemeinsam die Küche auf. Während ich mich um die Wäsche und einige andere Haushaltsgriffe kümmerte, spielten die Mädchen zusammen. Dann hatte ich eine Bewegungseinheit geplant. Da die Mini noch immer nicht richtig fit war, wollte ich das lieber drinnen als draussen tun. Wir schauten uns ein Youtube Video an und turnten gemeinsam im Wohnzimmer. Wir hatten eine Menge Spaß und lachten viel. Das war sehr wohltuend. So gestärkt ging es für die Große dann an ihre Schulsachen. Am Vormittag machte sie ein paar Übungsaufgaben in Englisch und Mathe. In der Mittagszeit verzog sie sich in ihr Zimmer, um zu lesen. Bereits am Nachmittag hatte sie das Buch für die Schule durchgelesen.
Am Mittag gab es noch einmal die Suppe vom Vortag, ehe es nach einer Kuschelpause wieder an Schulaufgaben ging. Wir übten gemeinsam die Personalpronomen in den vier Fällen und erarbeiteten eine selbst erstellte Aufgabe für den Biologieunterricht.
Weil es draussen so wunderbar sonnig war, gingen wir in den Garten. Dort trafen wir auf unsere Nachbarn, zunächst mit großem Abstand. Allerdings ist es für die Kleinen sehr schwer nachvollziehbar, warum sie nun nicht mehr miteinander spielen dürfen, und das bei halb offenen Gärten. Gemeinsam beschlossen wir, das wir uns als einzige weiter treffen werden. Unsere Nachbarn und auch wir haben weiterhin keine Kontakte, leben das "Wir bleiben zuhause" sehr streng. Wir vertrauen uns und wissen auch, dass sobald einer infiziert ist, ALLE in Quarantäne bleiben müssen. Für unsere Große war das schon erst sehr schwer zu verstehen, warum sie ihre Freundinnen nicht sehen kann. Aber sie freute sich, das sie dadurch die Gelegenheit bekam, sich auch um die Haustiere  der Nachbarsfamilie zu kümmern. So verbrachten wir den Nachmittag im Garten, auf dem Trampolin, im Meerschweinchengehege, auf dem Holzpferd und in der Sandkiste. Zwischenzeitlich telefonierte ich lange mit meinem Vorgesetzten, um zu klären, wie ich künftig arbeiten werde, denn unsere Filialen wurden fast komplett geschlossen. Ich werde nun insgesamt zwei Wochen zu Hause bleiben und dann zwei Wochen voll arbeiten (da hat der Mister Urlaub). Irgendwie komisch. Am Abend telefonierte ich noch lange mit der Kollegin, um weiteres zu besprechen. Das Sternchen machte sich an diesem Abend viele Sorgen und Gedanken. Wir beide saßen noch bis Mitternacht kuschelnd zusammen und redeten.



Freitag

An diesem Tag habe ich die Kinder aussschlafen lassen. Die volle Wucht der Emotionen hatte sich am Donnerstagabend entladen. So wusste ich, dass eine Pause uns allen gut tun würde. Erst spät frühstückten wir, das Sternchen ging danach sofort raus in den Garten. Die Mini spielte in ihrem Zimmer, so konnte ich sogar unser Bad richtig gründlich putzen. Als ich später im Schlafzimmer die Wäsche in die Schränke verräumte, sah ich, dass unsere gegenüber wohnende Nachbarin Plakate aufhängte, mit der Aufforderung um 12 Uhr als Danke zu klatschen. Kurz vor 12 Uhr rief ich die Mädchen zum Fenster und gemeinsam mit der Nachbarin klatschten wir laut. Sie freute sich, dass wir so spontan mitgemacht haben.
Zum Mittag entschied ich das Lieblingsessen der Großen zu machen: Pfannkuchen. Einige Äpfel waren schon schrumpelig, so dass wir Apfelkompott selbst machten. Geschnippelt haben wir die Äpfel gemeinsam am Küchentisch. Es gab Eierpfannkuchen und eine vegane Variante für die Mini.
Auch dieser Tag war sehr sonnig, daher verbrachten wir den ganzen Nachmittag draussen. Auch wieder mit "unserer" Nachbarsfamilie. Die vier Kinder spielten so wunderbar zusammen, die Kleinen sowie die Größeren. Wir Erwachsenen tauschten uns über diese besondere Situation aus und was wir tun, sollte es zu einer (drohenden) Ausgangssperre kommen. Als der Gatte nach Hause kam, berichtete er aus seiner Firma, die den Antrag auf Systemrelevanz gestellt und Kurzarbeit angeordnet hat. Fühlt sich alles merkwürdig an.
Da nun der Mister wieder da ist, kann ich mich mit meinem Einkaufszettel aufmachen in den Supermarkt, um ein paar Dinge für das Wochenende zu kaufen. Vorher hatte ich bei den Nachbarn gefragt, ob ich etwas mitbringen soll.
Der Supermarktparkplatz war leerer als sonst, im Laden herrschte eine gespenstische Stille. Alle gingen sich aus dem Weg, viele hatten Handschuhe an, eine Person lief mit Atemschutz herum. Überall waren Markierungen zum Abstand halten aufgeklebt: an der Fleisch- und Käsetheke, an den Kassen. Alle waren sehr rücksichtsvoll. Aber was ich auch gesehen habe: leere Regale. Kein Toilettenpapier, keine Taschentücher, kein Brot (alles was abgepackt ist), kaum noch Monatshygiene, keine Seife, sehr ausgesuchte Konserven, kein Mehl, keine Hefe, kein Zucker, keine Salzstangen oder Salzbrezeln, usw. Das hatte ich bisher in diesem Supermarkt noch nicht gesehen.
Ich war tatsächlich sehr froh, wieder zu Hause zu sein. Das beklemmende Gefühl blieb aber noch ein Weilchen.



Samstag

Wieder ein sonniger Tag. Aber auch Wochenende. Und nach unseren Plänen sollte es sich auch anfühlen wie Wochenende, also nicht nach unserem Wochenplan leben. Ausschlafen, gemütlich frühstücken. Am Vormittag machte ich einen kleinen Spaziergang, mit Abstecher zum Discounter, weil ich am Vorabend kein Gemüse gekauft hatte, in der Annahme wir hätten genug. Beim Discounter war es sehr leer, doch die wenigen Menschen hielten anscheinend nicht alle was davon, Abstand zu halten. Das war schon ein gewaltiger Unterschied zum Supermarkt. Ein Wachmann war bemüht, darauf zu achten, dass zumindest an den Kassen der Abstand eingehalten wurde. Auch seltsam.
Daheim war wieder Gartenzeit angesagt: Der Mister reparierte unsere Gartenbank, die Kinder spielten. Ich kümmerte mich um den Haushalt und telefonierte lange mit meiner Mutter. Mittags gab es Wraps, auch ein Wunschessen der Kinder. Später las ich der Großen noch aus Harry Potter vor und sie spielte noch einmal Fußball mit dem Papa auf der Straße. Der Abend war ruhig und gemütlich. Ich hörte mir wie jeden Abend die kurze Andacht unserer Kirche im social media an. Sehr wohltuend.


Sonntag

Ein sonniger aber sehr kalter Sonntag. Eigentlich wollten wir nach dem Frühstück einen langen Spaziergang oder eine Radtour machen. Doch die Stimmung war schlecht. Erst war die Mini maulig, später hatte die Große zu nichts mehr Lust. Der Mister übte mit der Kleinen dann allein Fahrradfahren. Ich blieb mit der Großen daheim im Gespräch und kuschelnd. Vermutlich ist auch ihr das alles ein wenig viel. Wenn wir früher Radtouren gemacht haben, dann haben wir die Oma besucht, haben Abstecher zum Eisladen gemacht oder sind noch irgendwo eingekehrt.
Später kuschelten wir uns in ihr Zimmer ein und lasen. Den ganzen Nachmittag. Gegen Abend erst kochte der Mister für uns: Nudeln und Leberkäse, für die Große gab es noch den letzten Wrap.
Da die Mini am Nachmittag ein Schläfchen mit dem Gatten gehalten hatte, war sie natürlich nicht müde. So machten wir es uns mit Decken und vielen Kissen im Wohnzimmer gemütlich und schauten Fern.
Nebenbei beantwortete ich viele Nachrichten auf meinem Handy, den ganzen Tag hatte ich es nicht beachtet. Hat auch mal gut getan, sonst verleitet es mich doch nur, immer mal wieder Nachrichten des Tages anzusehen.....

Mittwoch, 18. März 2020

Ausnahmeferien

Heute ist schon Tag drei des Ausnahmezustandes bzw. der Corona-Ferien, wie ich überall lese. Ich mag beide Wörter nicht. Daher bei uns erstmal Ausnahmeferien.

Normalerweise hatte ich für heute meine Buchvorstellung aus dem letzten Monat geplant, doch nun mag ich erstmal festhalten, was in den letzten Tagen bei uns so los war und was mich aktuell umtreibt. Es hilft mir, die Dinge im Kopf zu ordnen, neu zu bewerten.



Noch vor einer Woche war die Welt relativ normal, klar, Corona ging schon um, aber außer Hygiene Hygiene Hygiene und Bilder von leeren Regalen beim Klopapier in meiner timeline, war nicht viel anders. Da ich in einer Bank arbeite, gab es hin und wieder auch schon mal einen kritischen Blick zur Börse. Mehr nicht.

Am Donnerstag hatte ich schon morgens beim Aufstehen sorgenvollere Gedanken, vertrieb das Grau aber schnell durch Alltagshandlungen. Da in meiner Filiale ständig die neuesten Nachrichten über den Bildschirm flattern, wusste ich schnell um mögliche Entscheidungen zur Schulschliessung. Die schnelle Verbreitung in den Medien machte sich am Mittag schon deutlich bemerkbar, große Verunsicherung herrschte. Nicht nur bei meinen Kollegen sondern auch bei den Kunden.

Am Freitag Mittag kam die Gewissheit für Schleswig-Holstein: Die Schulen und Kindergärten schliessen ab dem kommenden Montag.
Bäm!
Nun galt es zu überlegen, zu organisieren. Wie arbeiten?
Der Mister war krankheitsbedingt noch daheim und telefonierte gleich mit den Vorgesetzten, ich schrieb mails mit den Kollegen.
Aber im Grunde war ich froh, dass diese Entscheidung getroffen war, denn im nur wenige Kilometer entfernten Hamburg würde ab Montag die Schule wieder beginnen, mit vielen Heimkehrern aus Risikogebieten. Und das sich in der Schule eine Infektionskrankheit wie ein Lauffeuer verbreitet, sollte jedem klar sein...!

Als ich unterwegs war zu unserem Wochenendeinkauf, musste ich schon feststellen, dass deutlich mehr los war in den Geschäften als sonst an einem Freitag nachmittag. Doch in meinem Stamm-Supermarkt gab es wirklich alles, kein Regal war leer.
Und ich habe tatsächlich niemanden gesehen, der große Mengen von irgendwas gekauft hat. Und doch gab es in fast jedem Einkaufswagen eine Packung Klopapier. Aber von Panikkäufen kann ich hier nicht berichten. (By the way, wenn aber jeder von allem nur eine Packung mehr mitnimmt als üblich, dann entspricht das eben nicht dem normalen Einkaufsverhalten und das Regal im Supermarkt leert sich....)

Schon am Freitag sagten wir Spielverabredungen für die Große ab, um die sozialen Kontakte zu minimieren.
Die Schule informierte per mail über den Unterrichtsausfall und Betreuungsmöglichkeiten, falls man in "systemrelevanten Berufen" arbeitet. Meine Abendverabredung habe ich gestrichen, aber nur deswegen, weil die Mini krank war und anfing zu fiebern.

Dann kam das Wochenende, am Samstag hörte ich von vielen Freunden und Bekannten, dass die Supermärkte gestürmt würden und die Menschen alles Mögliche aufkauften. Ein Wahnsinn!
Wir hatten zum Glück alles da und mussten uns nicht ansehen, wie die Regale sich leeren. Denn das zu sehen, verleitet noch eher dazu, ein Paket Mehl mehr mitzunehmen als sonst.....wer weiß, wann es wieder was gibt? Solche Gedanken habe ich vielfach vernommen.
Der schleswig-holsteinische Erlass, Fitnessclubs, Schwimmbäder etc. ab sofort zu schliessen, beflügelte diese Situation meiner Meinung nach noch mehr. Aber auch hier: Dringend notwendig!

Wir machten es uns daheim gemütlich, gingen spazieren und fingen an, endlich das Haus frühlingsfrisch zu dekorieren.

Am Sonntag war schon deutlich spürbar, dass die Menschen mehr in ihren Häusern waren. Es war viel viel leiser als sonst, man hörte kaum ein Auto, kein Flugzeug. Einfach nur Stille. Ich empfand es tatsächlich als sehr angenehm.
Das Wetter war großartig und lud zum Spazieren ein, doch ich blieb mit der Mini daheim, die mit erhöhter Temperatur kämpfte.
Die Große schnappte sich Tüten und Einweghandschuhe und ging mit ihrem Papa an den See, um Müll aufzusammeln. Das war ihre Idee, fand ich toll.

Die Mini schlief sehr viel. Ich plante nebenher, wie ich das Homeschooling organisieren könnte, denn die Schule würde sich ja erst am Montag melden.
Der Sonntag war somit relativ entspannt.

Am Montag musste der Mister ins Büro, dazu überließ ich ihm unser Auto, da ich montags nicht arbeite und ich nicht wollte, das er mit der Bahn fährt.
Das Sternchen weckte ich morgens, wir frühstückten, die Mini schlief.
Nach dem Frühstück holten wir ihre Schulsachen raus und wir entschieden Matheaufgaben zu wiederholen zum aktuellen Thema und außerdem die fehlenden Seiten im Englisch-Workbook zu ergänzen, bei denen die Themen bereits abgeschlossen waren. Denn leider gab es noch keinerlei Informationen von der Schule.
Später nutzte sie das schöne Wetter und lief zum See und zu den Spielplätzen.

Die Mini fieberte derweil und ich entschied, die Kinderärztin anzurufen. Wir sollten sofort kommen (nachdem die Fragen nach Reisen und Kontakten zu Covid 19 Patienten geklärt waren).
Meine Nachbarin (zu der wir ohnehin einen fast täglichen Kontakt haben) war so lieb uns zu fahren, weil ich ja kein Auto hatte. Schon auf dem Weg in die Stadt war ich erstaunt, wieviel Menschen unterwegs waren, in den Cafes saßen, Eis schleckten, Jugendliche umherliefen.
Bei der Ärztin konnten wir sofort ins Behandlungszimmer durchgehen, sie arbeiteten ohne Mundschutz und Handschuhe, weil kaum noch Material da sei und sie nichts nachbestellen kann. Und wieder das Mantra: Hygiene, Hygiene, Hygiene!
Die Mini hat eine schwere Mittelohrentzündung und wir entschieden gemeinsam die Verabreichung von Antibiotika, um sie schnell wieder auf die Beine zu bekommen.
Gleich um die Ecke ist die Apotheke, hier war es tatsächlich anders als sonst, die Menschen hielten wirklich Abstand und standen somit sogar auf der Straße.
Vor der Apotheke war ein Schild: Bei Fieber und Husten bitte nicht in die Apotheke kommen, sondern anrufen und bringen lassen.
Also Mini draussen lassen. Da die Türen aufblieben, übergab ich nur schnell das Rezept und die Apothekerin brachte mir die Medikamente.
Und dann wollte ich eigentlich nur noch nach Hause. Mir waren schlichtweg viel zu viele Menschen unterwegs! An der Apotheke hielten sie Abstand, aber auf der Straße gehend....naja. Ich war froh, wieder daheim zu sein und entsetzt, wie ignorant die Menschen sind.

Am Abend kam der Mister und ich fuhr nochmal in den Ort, um Schulhefte und Zwiebeln (denn die hatte ich nicht mehr) und Brot zu kaufen.
In der Drogerie lange Schlangen: keine Seife, kein Toilettenpapier, kein Küchenpapier, kaum noch Putzmittel, selbst die Schulhefte und Blöcke waren stark abverkauft.
Im Stadtsupermarkt gab es keine Zwiebeln, kaum Gemüse, gar kein Brot, kaum noch Joghurt, kein Toilettenpapier, kein Mehl, keine Trockenhefe, kein Backpulver, keine Salzstangen, kaum noch Konserven, keine pflanzliche Milch. Das habe ich dort noch nie gesehen und ich dachte sofort an die Menschen, die von der Tafel abhängig sind, und die nun kaum noch an Vorräte kommen.
Dies bewahrheitete sich bereits einen Tag später, als ich in der Zeitung las, das die Tafeln in unserem Umkreis schließen.

Am Dienstag konnte der Mister HomeOffice machen, so dass ich tatsächlich arbeiten gehen konnte. Schon auf dem Weg zur Arbeit merkte ich deutlich, dass die Straßen leerer waren, aber diejenigen, die in den Autos unterwegs waren, waren oft Senioren. Das irritierte mich. Auch in meiner Filiale waren fast nur Senioren! Das machte mich fast schon wütend, denn es ist ja die Zielgruppe, die es jetzt besonders gilt zu schützen. Kunden, die bereits vorerkrankt sind, die mir erzählten, dass sie die Sicherheitsmaßnahmen übertrieben finden. Ich war nach einem Vormittag echt schockiert.
Natürlich war viel viel weniger los als sonst üblich, aber das hatte ich so nicht erwartet.
Und wenn eine solche Ignoranz herrscht, dann wundert es mich nicht, wenn es dann doch noch eine Ausgangssperre gibt!

Am Mittag machte ich also Feierabend und fuhr einen anderen Supermarkt an, um Brot und Zwiebeln zu kaufen. Hier gab es zum Glück fast alles, aber eben auch schon sehr ausgesucht.

Daheim tauschte ich mich mit dem Mister aus, vermutlich kann er in der kommenden Woche auch einen Tag HomeOffice machen. Die Große hatte inzwischen ein wenig Deutsch-Aufgaben machen können, da hier bereits Infos gekommen waren. Die Arbeitsblätter waren in der Vorwoche bereits verteilt worden.

Am Nachmittag machten das Sternchen und der Mister einen Spaziergang und kamen mit Fotos von abgesperrten Spielplätzen zurück. Überall hängt nun Absperrband und es sind Hinweissschilder angebracht. Zum Glück haben wir einen Garten. Aber wie ergeht es all denjenigen, die diese Möglichkeit nicht haben?
Das Sternchen begriff auch erst gestern, was es bedeutet, sich mit den sozialen Kontakten einzuschränken: keine Oma, keine Tante, keine Freundinnen hier bei uns zu Hause. Wir entwickelten gegen die Traurigkeit Pläne: Filme, Bücher, Basteleien und so weiter. Ich erstellte einen Tagesplan für die kommende Zeit.

Und heute? Heute wollen wir uns ein wenig an den Tagesplan halten. Ich habe eine Idee, wie wir unsere Pläne festhalten können. Und ich warte auf Nachricht von meinem Arbeitgeber, ob die Filialen tatsächlich täglich geöffnet haben werden. Aktuell bin ich diese Woche erstmal zu Hause. Der Mister ist ganz normal im Büro.
Ich bin sehr dankbar, in einer solch priviligierten Situation leben zu dürfen. Ich bin dankbar, dass es viele Menschen gibt, die weiterhin für unsere Versorgung sorgen, die weiterhin täglich alles geben!
Danke.

Freitag, 13. März 2020

12 von 12 März 2020

Gestern war der 12. des Monats, der Tag an dem bei Frau Kännchen (*Klick*) 12 Bilder des Tages gezeigt werden.
Los gehts:

Ich stehe früher auf als alle anderen im Haus, denn der Mister ist krank und die Große muß erst zur zweiten Stunde in die Schule.
So gibt es erstmal Kaffee für mich.


Nebenbei blättere ich durch die Tageszeitung und die Timeline meines Handys. Alles ist voll mit den aktuellen Corona News. Ich stehe dem relativ entspannt gegenüber. Hygiene, Hygiene und nochmals Hygiene. Wichtiger denn je, aber auch schon vor Corona.


Da noch Zeit ist, schaffe ich es noch die Spülmaschine zu räumen...


... und einen Korb Wäsche zu legen.


Dann wird es Zeit, die Familie zu wecken. Die Große wuppt das alles weitgehend selbständig. Die Mini ist ziemlich anhänglich, lässt sich heute aber problemlos anziehen.
Nach dem Frühstück der Mädchen geht es für alle los, das Sternchen trabt zur Schule und die Kleine und ich machen uns auf den Weg zum Kindergarten.


Dort halte ich noch einen längeren Plausch mit den Erziehern. Die "Geburtstags-Naschi-Box" für unsere Mini muss aufgefüllt werden ( auf Grund ihrer Nahrungsmittelallergien darf sie die Kuchen der Geburtstagskinder nie mitessen, so haben wir eine Dose für sie bereit gestellt) und für den nächsten Tag kommt der Caterer nicht wegen Umbauarbeiten. Da die Kita Pizza bestellt hat, brauchen wir eine Alternative. Kein Problem, ich kann TK Pizza in vegan mitbringen. Super!
By the way, ich bin echt froh, dass das alles gut klappt im Kindergarten. Wir sind da gut im Gespräch und alle sind entspannt. Sehr schön.

Nun denn, es geht los für mich zur Arbeit. Erstmal viel Schreibtischarbeit, Kundentermine habe ich am Vormittag nicht.


Dann dreht sich plötzlich alles nur noch um Corona. Eine meiner Kollegin ist schwer lungenkrank und wird sich vermutlich vorsorglich aus dem Verkehr ziehen lassen müssen. Hier müssen Vertretungsregeln gefunden werden. Nun ist aber auch im Gespräch, dass ggf. ab Montag die Schulen und Kindergärten geschlossen werden, was bedeuten würde das ggf. eine weitere Kollegin und ich auch zu Hause bleiben müssten. Es tun sich viele Fragen auf, wie der Filialbetrieb aufrecht erhalten bleiben kann. Vorsorglich sollen unsere Dienst-Ipads mit Skype versorgt werden. Es bleibt spannend. Dann aber erstmal eine Mittagspause für mich.


In dieser Pause erreichen mich Nachrichten von Freundinnen, mit denen ich zum Rotweinabend am Freitag verabredet bin. Ob wir schieben wollen, ob jemand krank ist usw. Wir sind uns einig, wir sind nur zu fünft, halten etwas mehr Abstand, Hände waschen Hände waschen Hände waschen...und wer sich krank fühlt, bleibt daheim.
Nach der Pause geht es weiter mit Arbeit, nun auch mit diversen Kundengesprächen. Man merkt deutlich die Verunsicherung, alle halten Abstand, und die meisten haben eher Sorge um die wirtschaftliche Situation. Einige erzählen davon, dass ggf. Kurzarbeit ansteht. Manche umtreibt die Sorge, wie in den nächsten Wochen die Kinder betreut werden sollen. Es herrscht schon eine angespanntere Stimmung als noch vor ein paar Tagen. Aber was ich auch durchweg vernommen habe: Wir wollen aufeinander Acht geben, füreinander da sein! DAS habe ich als etwas sehr sehr schönes und wichtiges wahrgenommen.
Zwischendurch erhalte ich die Information, das in Schleswig-Holstein alle Fußballspiele (auch Freundschaftsspiele) vom Verband abgesagt wurden. Somit entfällt seitens unseres Vereins auch das Training für die Große, die ich sofort informiere. Richtig so, wie ich finde.

Gegen Abend erhalte ich die Nachricht, dass tatsächlich am Freitag in Schleswig Holstein entschieden werden soll, ob die Schulen und Kindergärten am Montag schliessen. So diskutieren wir, wie es in diesem Fall weitergehen kann, wir müssen abwarten, wie unser Arbeitgeber mit dieser Situation umgeht. Vorsorglich bringe ich das ipad der Kollegin einigermassen auf Vordermann....

Gegen 19.00 Uhr fahre ich bei meiner Arbeitsstelle los, selbst auf den Straßen ist weniger Verkehr als üblich. Da wir noch ein paar Lebensmittel brauchen, halte ich kurz beim Discounter. Auch dort viel leerer als sonst. ABER: Es gibt alles, auch Nudeln und Klopapier.


Endlich komme ich daheim an. Der Mister macht gerade die Einschlafbegleitung mit der Mini, die Große schaut "ihre" Serie. Wir unterhalten uns kurz über die Schule. Dort wurden zumindest alle Ausflüge und Klassenfahrten, die nicht in Schleswig-Holstein stattfinden, bis zu den Sommerferien abgesagt. Auch alle weiteren Veranstaltungen.
Ich schaue meinen Kalender durch, und überlege welche Planungen eventuell umgeworfen werden sollten.


Nebenbei gibt es Brot und Käse für mich.


Die Große verabschiedet sich ins Bett, ich lese noch ein wenig im Netz und schreibe mit der Nachbarin und meiner Mutter.


Da der Mister bei der Mini eingeschlafen zu sein scheint, geselle ich mich zu ihnen. So schön kuschlig.


Der Gatte wird wach, wir erzählen uns leise vom Tag. Der Mister berichtet, dass ggf. für ihn Homeoffice eingerichtet werden kann. Das würde uns hier schon deutlich weiterhelfen. So könnte ich vielleicht zumindest ein wenig weiterarbeiten. Vielleicht. Wir müssen abwarten.
Wir sind uns einig: Das Virus selbst beunruhigt uns nicht. Es sind andere Dinge, über die ich mir Gedanken mache. Und diese begleiten mich auch in die Nacht.

Freitag, 6. März 2020

Tagebuchbloggen März 2020

Gestern war der 5. des Monats, der Tag an dem Frau Brüllen die Frage stellt "Was machst du eigentlich den ganzen Tag?" (*Klick*). Meine Antwort kommt nun heute.

7.00 Uhr: Der Wecker des Gatten klingelt. Heute fährt er später los, daher stehen wir beide gemeinsam auf.

7.30 Uhr: Kaffee für uns läuft, Wecken der Großen, die heute erst zur zweiten Stunde zur Schule muss.

8.00 Uhr: der Mister ist inzwischen losgedüst, ich ermahne die Große sich zu beeilen. Die Mini kommt von allein an den Frühstückstisch.

8.30 Uhr: Die Große düst nun auch los zur Schule, ich räume in der Küche, ziehe dann die Mini an und auch wir machen uns auf den Weg.



9.00 Uhr: Die Mini habe ich erfolgreich im Kindergarten abgeliefert und ich bin auf dem Weg zu Brotjob. Da meine Koellegin sich zwischendurch krankgemeldet hat, bin ich auf den langen Tag gespannt.

9.30 Uhr: Erster Kundentermin für mich. Ein sehr sehr nettes Gespräch. Hach, so macht es echt Spaß. Und draussen scheint auch noch die Sonne.

11.00 Uhr: Der Kundentermin ist um. Mein alter Chef kommt zufällig vorbei. Wir erzählen. Manchmal ist es ganz schön, ihm noch alle Dinge erzählen zu können und er weise Tipps geben kann.

12.00 Uhr: Meine Nachmittagskollegin kommt, um mit mir gemeinsam die Mittagspause zu verbringen. Und wir gehen gemeinsam nochmal schnell zum Supermarkt.

13.00 Uhr: Lecker Essen, gute Gespräche mit ihr. Sehr wohltuend.

14.00 Uhr: Nächster Kundentermin, meine Kollegin muss heute allein den Service stemmen.

15.00 Uhr: Ich kann im Service ein wenig aushelfen und noch einen spontanen Termin übernehmen.

16.00 Uhr: Nächster Kundentermin. Es nimmt kein Ende. Dazwischen ein Haufen Telefonate und Verschieben von Terminen der erkrankten Kollegin.

17.00 Uhr: Erstmal Sachbearbeitung und dann noch kurz Handynachrichten checken: Der Mister schickt mir die Schulnote der Großen aus dem letzten Vokabeltest. Gut, dass wir geübt hatten.

18.00 Uhr: Kundentermin. In der Zwischenzeit macht meine Kollegin die Aufräumarbeiten in der Filiale.

19.00 Uhr: Schlagabtausch der Kunden, der nächste wartet schon. Meine Kollegin ist schon wieder los zu ihrer Familie.

20.00 Uhr: Ich sitze im Auto Richtung zu Hause. Meine Gedanken kreisen noch um die diversen Gespräche heute, die angespannte Stimmung, den langen Arbeitstag.....und in der nächsten Sekunde rennt mir ein riesiges Reh vor das Auto. Warum ich so schnell so heftig bremsen konnte, bleibt mir selbst heute noch ein Rätsel. Ich hatte einen riesigen Schutzengel, denn es ist nichts passiert. Aber ich war total geschockt und die Tränen liefen einfach so.

20.20 Uhr: Ankunft daheim. Der Schock über den Beinah-Unfall steckt mir noch in den Knochen. Der Mister tröstet mich. Die Kinder sind im Bett. Ich bin total erschöpft von diesem Tag. Wir reden sehr lange. Erst spät gehe ich ins Bett und falle in einen tiefen Schlaf. Wenigstens das.

Mittwoch, 4. März 2020

Monatsrückblick - Februar 2020

Mein Monatsrückblick für Februar kommt auch wieder verspätet.
Also schaue ich zurück auf einen sehr sehr nassen und trüben Monat, in dem ich wieder mal das Gefühl hatte, nicht allem gerecht zu werden. Aber gut, man muss auch nicht alles schaffen, was man sich so vornimmt. :-)



Gelesen:

MiniStern:

Conni in allen möglichen Varianten
Das Neinhorn

Sternchen:

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes


für mich:

Ja, auch wieder, wird demnächst verbloggt :-)


Gesungen:

lauthals aber auch leise mit der Mini, sie liebt Musik

Gehört:

 Meeresrauschen
 nettes Gespräch mit dem Mathelehrer der Großen
zuviele schlechte Nachrichten....

Gesehen:

die Ostsee und sogar ein paar mal die Sonne :-) Herrlich.

Getrunken:


Wasser und Kaffee

Gegessen:

eher Alltagsessen, keine besonderen Highlights

Gekocht:

auch hier keine wirklichen Experimente oder neuen Rezepte

Gebacken: 

 Pfannkuchen, gilt das als Backen?

Gefreut:

Über schöne Stunden an der Ostsee.
Über wunderbare Zeiten mit meiner Familie.
Über mich, dass ich meinen inneren Schweinehund überwunden habe.


Geschenkt:

 Blumen, Gutschein, ein Kinderspiel

Genäht:   

nein, irgendwie fehlt mir die Lust. Aber immerhin nimmt das Nähzimmer neue Formen an! Bald ist es mein Rückzugsort Nummer eins!


Gestrickt:

Meinen Pulli! Er ist FERTIG! Endlich. Und ich mag ihn sehr. Muss ich wohl mal verbloggen.
Ein paar Tuchreihen für die Große.


Gehäkelt:


Nööööö.

Gebastelt:

Nöööö.

 Gekauft:

für mich:  Sportkleidung für mich!! Wow!

für das Sternchen: Turnschuhe! Dieses Kind hat mich jetzt schuhgrößenmäßig überholt!

für die Mini: nichts 

für uns: einen Kaffeevollautomaten, da unsere Pad-Maschine so langsam den Geist aufgab. Und wir haben einen Kurztrip nach München gebucht.


 Gespielt:

Harry Potter, Quartett, Tempo kleine Schnecke, Camel up


Gefeiert:

Faschingsparty mit meiner Freundin. Alle anderen Feiern fielen Erkältungen oder mangelnder Kinderbetreuung zum Opfer.

Gesportelt:

Ja. Ich treffe mich nun immer wöchentlich mit meiner Nachbarin zum Nordic Walking. Eineinhalb Stunden für uns beide an der frischen Luft mit tollen Gesprächen. Yoga kommt auch noch ab und an vor. Und dann war ich mit meiner Freundin wie versprochen beim zweistündigem JumpingKurs. Hat total Spaß gemacht. Diesen Monat überlege ich, mich tatsächlich im Studio anzumelden. Ich hab einfach Lust auf mehr Bewegung.




Jetzt sind schon die ersten Märztage vorbei und ich habe noch einiges vor im März. Zunächst hoffe ich aber mal, dass der Frühling so langsam einzieht, denn vom Dauerregen und Einheitsgrau hatten wir hier im Norden echt genug. Winter brauche ich persönlich nun nicht mehr. Also hoffen wir auf wärmende Sonnenstrahlen. Ich werde im März endlich alles frühlingsfrisch dekorieren und weiter ausmisten ( und jetzt hoffentlich mal alles Brauchbare online verkaufen). Es stehen noch zwei Geburtstagsfeiern an, darunter eine Party anlässlich eines runden Geburtstages. Außerdem treffen wir uns in diesem Monat endlich mal wieder mit Freunden zum Frühstück. Vorgestern war ich bereits mit meiner Freundin lecker beim Italiener essen, Mitte März gehe ich mit meinen Kolleginnen zum Griechen. Und dann plane ich gern wieder viel Familienzeiten ein.