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Montag, 11. November 2024

Jeansrock im Upcycling

 Leider fiel am 5. in diesem Monat mein Tagebuchbloggen aus, mal wieder krankheitsbedingt. Das bedeutete natürlich auch, dass auch diverse geplante Projekte wieder geschoben werden mussten.

Um aber dennoch mal wieder was Genähtes zu zeigen, gibt es heute mal eine Kleinigkeit aus dem Sommer. Auch wenn es nur wenige Bilder davon gibt :-) Denn eigentlich wollte ich sie gar nicht verbloggen....

Vor ein paar Monaten sind hier mal wieder Freundinnen-Outfits entstanden, eine Tradition, die auch schon die große Schwester gerne mochte. Dieses Mal war ein Rock gewünscht. 

Da ich noch diverse zerschlissene Erwachsenen-Jeans im Fundus habe, entschied ich die Hosenbeine zu verwerten. Noch passt die Breite quasi noch für einen Jeansrock der Mädels. Gerade das "Ausgetretene" am Saum gefiel den Kindern richtig gut und das sich innen zwei große Taschen befinden. 


Mit einem Bündchen war der Rock dann schon fertig und wird gern getragen, jetzt im Herbst/ Winter natürlich mit Leggings oder Strumpfhose.



Um das Outfit zu komplettieren, nähte ich zwei T-Shirts (auch nach eigenem Schnitt) aus einem gut abgelagertem Stoffschatz. 



Die Mädels waren sehr begeistert und freuen sich wie jedes Mal unglaublich über ihre Freundinnen-Klamotten.

Montag, 13. Mai 2024

12 von 12 - Mai 2024

Bei Frau Kännchen werden allmonatlich 12 Bilder des 12. gesammelt (*Klick*). Schöne Tradition, da bin ich gerne wieder mit dabei.

Der Tag beginnt mit meinem Kalender. Wochenplanung, To-do-Listen usw. Anders bekomme ich hier sonst nichts auf die Reihe.

Anschließend gibt es eine Minirunde auf der Matte. So wohltuend...

Kaffee und Frühstück mit dem Mister. Nebenbei Einkaufsliste schreiben.

Mit der Mini sitze ich in meinem Arbeitszimmer und plane Nähprojekte. Aber erst muß noch ein Knopf angenäht werden. Und leider ist die schöne Strickjacke schon zu klein.

Dann geht es dem Stoffschrank an den Inhalt. Wir probieren gemeinsam Farbkombis und werden uns irgendwann auch einig.

Vielleicht schaffe ich noch was nähtechnisch vorzubereiten heute, mal sehen. Erstmal wartet noch etwas Bügelwäsche.


Dann erstmal Pause, für die Mini mit leckerem Eis.

Während wir Fußball im live Stream hören und mit Bildern vom Mister aus dem Stadion versorgt werden, lege ich Wäsche. 

Und dann endlich der Abpfiff! Welcome Back in der ersten Bundesliga!

Nun kann ich beschwingt kochen. Heute Wunschlieblingsessen der Mini.

Und dann bittet die Mini mich, ihr die Strickliesel zu zeigen. Eifrig ist sie dabei....und sehr konzentriert.

Später am Abend widme ich mich den Erinnerungsalben der Mädchen.

Und bei Euch so?

Samstag, 3. Dezember 2022

Wichtelzauber vor dem zweiten Advent

Den Einzug unseres Wichtels Elvin habe ich bereits hier (*Klick*) beschrieben. Nun wollen wir mal schauen, was in den darauffolgenden Tagen geschehen ist.

Es hat in Wichtelhausen ein wenig geschneit. Im Briefkasten eine Mitteilung des Wichtels: Das Rentier Lasse ist verschwunden bei der nächtlichen Erkundungstour und die Mini möge es doch bitte zurückbringen. Sie folgt der Glitzerschneespur und zack! steht Lasse wieder vor der Tür. Das Rentier ist übrigens eines von Schleich (selbst gekauft!). 


In der Nacht zum ersten Advent zog weitere Gemütlichkeit ein. Ein Fellstoffstück aus meinem Fundus habe ich einfach so zugeschnitten, dass es auf Wichtels Bank passte. Auf den Tisch kam passend ein Adventskranz. Diesen habe ich aus Glitzerdraht ähnlich wie Pfeifenputzer (aus der Bastelkiste), vier kleinen Knöpfen, Heißkleber und gekürzten Geburtstagskerzen erstellt. Dazu ein kleiner schriftlicher Adventsgruß und schon war die Begeisterung perfekt.


Spätestens jetzt stand fest, dass die Mini es nicht erwarten kann, auch nur die kleinsten Veränderungen in der Wichtelwelt auszumachen und begeistert zu kommentieren. Jeden Tag stelle ich die Stiefel und die Handlaterne an einen anderen Platz, allein das erfreut sie schon sehr. Damit sie selbst aber auch etwas für den Wichtel aktiv wird, hat Elvin einiges an Baumaterial in Form von Eisstielen unterschiedlicher Größe parat gelegt. In seinem Brief bittet er darum, einen Rentierstall und einen Futtertrog zu bauen. Sie darf sich gern etwas Zeit nehmen. Vor der Tür entdeckt sie außerdem das Glitzerpulver. Die Mini weiß natürlich sofort, dass der Wichtel dieses braucht, um zum Beispiel Lasse das Rentier zum Leben zu erwecken. :-)

In der kommenden Nacht hat Elvin offenbar gestrickt. DAS begeisterte die Mini sehr, fragte sich aber, warum er mit Zahnstochern strickt und keine Mini-Stricknadeln hat. Ich zeigte ihr meine Holznadeln, denn bisher kannte sie nur meine anderen Nadeln. Damit war sie dann zufrieden. Gestrickt hatte ich in der Tat ein paar Maschen auf dünner Nadelstärke und die Maschen einfach auf zwei Zahnstocher verteilt und mit etwas Heißkleber jeweils erste und letzte Masche fixiert, damit nichts runterrutschen kann. Das Wollknäuel habe ich auch mit Kleber fixiert.
Der Wollkorb besteht aus einem Zahnpastadeckel, den ich außen mit Schnur umwickelt habe (auf Heißkleber). Den Deckel habe ich mit einem Ministoffrest ausgekleidet und weitere Wollknäuel drapiert. Man merkt schon, Heißkleber ist mein absolutes Musthave! :-)

An diesem Tag haben die Mini und ich uns Zeit genommen, um den Rentierstall zu bauen. Eigentlich sollte der Stall eine Tür haben laut Mini, aber das Material des Wichtels hat nicht ausgereicht. Sie wird ihn in einem Brief bitten, noch etwas bereitzustellen für einen Zaun. 
Eine Idee und Anleitung für so einen Unterstand gibt es hier bei all around family (*Klick*).


Am nächsten Morgen entdeckte die Mini, dass aus dem Strickzeug eine Wolldecke entstanden ist. Und ein Teppich. Hier habe ich einfach ein paar Reihen gestrickt für die Decke und den Teppich einige Runden gehäkelt. Außerdem hängt an der Wand ein Bild der Mini, welches sie dem Wichtel malte. Das war wieder ein Rätsel, wie konnte Elvin das so schön verkleinern? Tja, der Mamawichtel hat das Bild einfach eingesannt, verkleinert und ausgedruckt. Fertig. :-)

Die Mini konnte es am nächsten Tag nicht erwarten, nachzusehen, was über Nacht geschehen war: Der Wichtel hat auch einen Adventskalender! Wow! Die Vorlage stammt abermals vom Blog all around family.
Außerdem steht eine einzelne Kerze auf dem Tisch (Holzperle mit gekürzter Geburtstagskerze) und ein Brief ist im Postkasten. Darin bedankt sich unser Elf für den tollen Rentierstall und hat als Dank ein weihnachtliches Buch hingelegt. Das habe ich gemacht, weil es in jedem Jahr ein oder zwei neue Weihnachtsbücher für unsere Sammlung gibt, meistens vom Nikolaus. Da wird es in diesem Jahr aber eine andere Überraschung geben.

Und auch der gestrige Tag hatte nichts an Zauber verloren. In einem Brief erläuterte Elvin, dass er mehr Material für einen Zaunbau bereit gelegt hätte, denn Lasse das Rentier sei schön wieder verschwunden. Die Mini fand es später im Ranzen. Außerdem hat unser Gast um Hilfe beim Erstellen unseres leckeren Spekulatiusmüsli, das hatte er in der Nacht nicht geschafft. Symbolisch habe ich dazu in einer leeren Aluhülse eines Teelichts einige Zutaten gebröselt und dazu ein neues Glitzer Fläschchen. Lasse bekam außerdem eine kleine Wimpelkette an seinen Stall.
In der letzten Nacht hat es sich unser Wichtel gemütlich gemacht: Mit weihnachtlicher Lektüre und Zauberglitter ließ es sich schön entspannen. Er war scheinbar zu müde, um seine Brille mitzunehmen. Die Brille formte ich aus Barteldraht, die Bücher habe ich teilweise selbst erstellt, teilweise mit Vorlagen gearbeitet. Davon gibt es ein paar im Netz zu finden. 

Wie es hier, bisher auch ganz ohne Streiche, weitergeht, werden wir sehen. Die Mini hat auf jeden Fall schon einige Ideen.....

Freitag, 25. November 2022

Wichtelzauber vor dem ersten Advent

Aktuell sieht man sie überall: Wichteltüren. Schon in den letzten Jahren gab es hin und wieder auf instagram und co. die kleinen skandinavischen Weihnachtselfen bzw deren Behausungen zu sehen.

In diesem Jahr habe ich mich recht kurzfristig entschieden, auch eine Wichteltür entstehen zu lassen. Ursprünglich hatte ich mir via Pinterest nur Inspirationen für eine selbstgemachte Krippe holen wollen und stieß dabei auf die Wichtelwelt. Zauberhafte Miniaturen und tolle DIY wanderten auf meine virtuelle Pinnwand und der Gedanke nahm von Pin zu Pin immer mehr Form an. 

Tatsächlich ist es in diesem Jahr so, dass die Mini sich u-n-b-e-d-i-n-g-t einen fertigen Schokoadventskalender wünscht, ...sehr zu meinem Erstaunen, denn seit schon immer befülle ich die Adventskalender selbst. Natürlich werde ich ihr diesen Wunsch erfüllen, denn vegane Alternativen gibt es inzwischen auch zu kaufen, auch nussfrei. Einen Rätseladventskalender für ihre Altersstufe konnte ich sehr günstig im Ausverkauf erwerben, die Große wird damit auch ähnliches bekommen. Sie mag ohnehin gern Rätselspiele.

Um die vorweihnachtliche Magie gerade für die Mini einziehen zu lassen, kam mir die Wichteltür gerade recht. 

Für die Vorbereitung machte ich mir eine Liste, mit den Dingen, die ich für meinen Wichtel umsetzen wollte, um dann einen groben (naja in Wahrheit schon genauen) Zeitplan zu haben. Damit stand für mich fest, dass ich bereits etwas mehr als eine Woche vor dem ersten Advent mit der Geschichte starten würde. Nun benötigte ich entsprechendes Material. Die Tür bestellte ich im Netz, ein paar Kleinigkeiten kaufte ich vor Ort. Bastelmaterial habe ich eigentlich immer da. Ziel ist es, immer für eine Woche alles soweit vorbereitet zu haben.

Am ersten Abend richtete ich die Baustelle ein: mit Masking Tape ein Kreuz an die Wand, die Baustelle am Boden abgeklebt, ein wenig Holz, Steine und Dekosand. Den laublosen Baum habe ich mit einem Marmeladenglasdeckel, ordentlich Heißkleber, Stöckchen, einer kleinen Girlande und Pilzen erstellt. Dazu noch die weihnachtlichen Glitzertannen und etwas ausrangiertes Playmobil und der Spaß konnte beginnen. Zur Erläuterung für die Mini habe ich unser Tomte Tummetott Buch dazu gelegt, denn Wichtel und Co  spielten bisher keine Rolle. Und was soll ich sagen? Die Mini war am Morgen sehr überrascht und glaubt wirklich fest daran, dass hier etwas Magisches passiert. Seit diesem Tag sitzt sie immer wieder andächtig vor der Wichtelwelt und überlegt, was ihr unser Elf sagen möchte und wie er das macht. Ich hätte niemals gedacht, dass sie sich so dafür begeistern würde. 



So machte ich am folgenden Abend weiter. Die gekaufte Tür bekam etwas Folie mit Maskingtape angeklebt und lehnte an der Wand, der Sand wurde auf einen Haufen "gefegt" und die größeren Holzzweige gegen kleine getauscht. Aus Zeitungspapier hatte ich einen Miniaturmalerhut gebastelt. Die Leiter bastelte ich mit viel Heißkleber aus Schaschlikspießen und Eisstäbchen (alles aus meinem Fundus). Der Farbeimer besteht aus einem Deckel eines eingetrockneten Klebestiftes, der ohnehin in den Müll wandern sollte. In den Deckel habe ich etwas Basteldraht als Henkel gebohrt. Für die Malerrolle hatte ich eine Anleitung im Netz gefunden und sie aus einer Büroklammer,  etwas weißen Stoff und Masking Tape nachgebastelt. Die Mini war komplett entzückt.



Am darauffolgenden Abend entfernte ich das Maskingtapekreuz und befestigte die Wichteltür sowie den kleinen Postkasten, der im Set der Tür enthalten war. Die Leiter wurde angelehnt, damit der Wichtel in die Tür kommt und die Baustelle etwas umgeräumt. In den Briefkasten steckte ich den ersten Brief des Wichtels für die Mini. Entwürfe zu Briefen gibt es im Netz zu finden. In unserem ersten Brief stellte sich der Wichtel mit Namen vor und erklärte, dass er gern einziehen möchte. Die Mini schrieb und malte direkt einen Brief als Antwort. Und stellte ihm Kekse bereit.



So toll gestärkt konnte die Wichtelarbeit weitergehen: Aufräumen der Baustelle und fegen. Der Besen lehnte nun an der Tür (war im Türset, aber den kann man sicher schnell selbst basteln). Und der Wichtel hat nun eine Eingangstreppe. Die habe ich einfach aus zwei kleinen Holzlatten mit Heißkleber zusammengeklebt. Auch das ist aus unserem Fundus. Ein weiteres Kreuz wurde an die Wand geklebt..... Das war das größte Rätsel für die Mini. Sollte etwa ein zweiter Wichtel einziehen?


Die Auflösung kam in der darauffolgenden Nacht: Ein Fenster ist entstanden. In Wahrheit ist es ein Bilderrahmen, den ich ursprünglich als Tür vorgesehen hatte. Den Rahmen hatte ich zufällig im Ort entdeckt für kleines Geld. Hinter den Fensterläden befindet sich das Glas, hier habe ich statt eines Bildes schwarzes Tonpapier und Gardinenstoff eingefügt. Die Mini weiß ja, dass man niemals hinter Türen und Fenster eines Wichtels schauen darf, sonst kommt er nicht wieder. Außerdem hatte ich im ausrangierten Playmobil Konvolut eine Straßenlaterne gefunden. Da der Wichtel nun erstmal die Baustelle putzen musste, kamen Putzeimer (im Blumenladen zufällig gefunden und gekauft) , Lappen aus Stoffresten und ein Wischmop dazu. Der Mop besteht aus einem Spieß und mit Heißkleber befestigten Stoffresten.  Außerdem bedankte sich der Wichtel für den Brief und den Keks.


Nun wurde es Zeit, den Wichtel einziehen zu lassen. Dafür habe ich im Netz (hier bei allaroundwichtel *Klick*) Umzugskartons gedruckt und gebastelt. Aus einem Karton ragte ein kleines Fläschchen mit Glitzerpulver. Das hatte ich tatsächlich auch in meinem Bastelschrank. Die Fußmatte und die Lampe aus dem gekauften Türset ergänzten das Bild. Für die Mini stand sofort fest, dass es sich bei dem Fläschchen um Zauberglitzer handeln muss, denn Wichtel können ihrer Meinung nach zaubern. Anders kann es wohl nicht sein.


Mit Spannung wurde der nächste Tag erwartet. Ja, und da war ich in der Tat nicht so gut vorbereitet. Noch am späten Abend bastelte ich daran und hatte es mir leichter vorgestellt. Der Grund für die Verzögerung war, dass ich nur noch bunte Eisstiele für meine Basteleien hatte und in keinem Geschäft vor Ort naturbelassene fand. Das ist oft das Problem bei mir, ich stelle mir vor, wie es aussehen soll und dann muss das auch klappen. Und bunte Möbel kamen da einfach nicht in Frage. Und passende Farbe hatte ich nicht, die fand ich erst an diesem Tag. Ich bastelte eine Wichtelbank aus den Eisstielen, die nun etwas windschief ist. Dafür in elfenbeinweiß lackiert. Der Tisch besteht aus einer Holzscheibe und einem Weinkorken, der auch elfenbeinweiß gestrichen wurde. Mit der Bank bin ich nicht zufrieden, aber hey, die Mini war total entzückt und das ist das Wichtigste. Stiefel und ein Brief vom Elfen, in dem er seinen endgültigen Einzug verkündete machten das Bild perfekt.


In der letzten Nacht wurde es stimmungsvoll. Der Elf hatte einen Türkranz (auch aus dem gekauften Set) und eine Türgirlande angebracht. Wie passend, dass wir am Tag zuvor in unserem Treppenhaus unsere Weihnachtsgirlande dekoriert hatten. Die Wichtelgirlande besteht aus einer künstlichen Buxbaumgirlande auf gewünschte Länge gebracht und einer Minilichterkette. Beides habe ich mit dem "Lehrerkaugummi" wie die Mini es nennt, befestigt. 


Nun gehen wir am Wochenende in den ersten Advent. Wie es mit unserem Wichtel weitergeht, werde ich berichten. Bisher hat unser neuer Mitbewohner noch keine Streiche ausgeheckt, wir werden sehen, ob er sich das überhaupt traut. 



Dienstag, 9. August 2022

Abschminkpads (Stoffresteverwertung)

Schon seit Langem benutze ich zum Abschminken selbstgemachte Pads. Ich hatte es anfangs mit gehäkelten Pads probiert, bin aber letztlich bei der genähten Variante geblieben. 
Da ohnehin immer Stoffreste beim Nähen zurückbleiben, ist es auch eine gute Möglichkeit diese zu verwerten. 

Ich nähe immer eine schnelle Variante, zwei Kreise einfach mit der Overlock links auf links zusammen genäht. Bewährt hat sich eine Stoffkombination aus Jersey und Frottee.

Nach der Nutzung sammeln wir sie in einem Wäschenetz und so kommen sie mit Handtüchern und Waschlappen in die Waschmaschine. Bisher haben es die Pads alle überlebt. 

Da die Große inzwischen auch Pads zur Gesichtsreinigung nutzt, habe ich nochmal einen Schwung genäht. 

Sie eignen sich aber auch prima als Geschenk. Schon häufiger habe ich sie im Paket mit anderen nachhaltigen Produkten für das Bad verschenkt.


Montag, 10. Juli 2017

Die Taufe unseres Mini-Sterns

Schon etwas über eine Woche ist die Taufe unserer Kleinsten her. Und heute möchte ich nochmal den Tag bzw. die Vorbereitungen Revue passieren lassen.

Im Vorfeld habe ich mir schon verhältnismässig viele Gedanken über ein Farbkonzept gemacht: nur rosa fand ich zu plüschig, gelb mag ich nicht, bunt wäre eher was für einen Kindergeburtstag, also fiel die Wahl auf türkis, grau, weiß. Beim Sternchen damals hatte ich es eher in blau gehalten, auch eher untypisch Mädchen :-)

Die Einladungen für die Taufe haben das Sternchen und ich an einem trüben Nachmittag gebastelt.



Dazu habe ich fertige Karten in beige-grau gekauft (okayyyy.....eigentlich wollte ich auch diese selbst aus Tonpapier basteln, aber das hier war dann doch unaufwendiger *g*).

Da ich eine Menge an Masking-Tape besitze, suchten wir uns aus meinem Fundus die passenden Farben zusammen und schnippelten kleine Wimpel. Diese wurde an ein Band und an die Karte geklebt.
Einen Stempel mit dem Text "Einladung" hatte ich noch von unserer Hochzeit von vor 11 Jahren (Wahnsinn! Schon so lange her!) und Stempelfarbe in türkis fand ich ebenso im Regal.
Die kleinen Schmetterlinge (Stempel von hier *Klick*) passten noch hübsch dazu.



Den Einladungstext habe ich schnöde am Laptop in türkis und schwarz geschrieben und gedruckt und einfach nur in die Doppelkarte gelegt.

Da das Tauffest open-air stattfinden sollte und wir ohnhin mehr Gäste erwarteten als unsere Küche und Wohnzimmer aufnehmen können, war klar, dass wir die Party größtenteils in den Garten verlagern werden.
Um vor Schauern aber auch vor starker Sonne geschützt zu sein, würden wir ein großes Zelt aufbauen.
Daher nähte ich für das Partyzelt noch zwei Wimpelketten aus vorhandenen türkisen Stoffen.



Diese könnten später  im Wohnzimmer an unseren bodentiefen Fenstern hängen.



Pompoms und andere Laternen fanden sich zum Teil noch aus der "Unter dem Meer Party" des Sternchens vor zwei Jahren (*Klick*).
Lediglich ein paar Luftballons mussten noch gekauft werden. Beim Möbelschweden und in der Drogerie bekam ich außerdem noch schöne Wabenbälle, die auch in Zukunft hier weitere Verwendung haben werden.




Auch bei der Tischdekoration griff ich zum Teil auf vorhandene Dinge zurück: große dicke Kerzen habe ich immer (wenn auch schon ein zweimal entzündet) und Teelichter sowieso.
Also beklebte ich die großen Kerzen einmal mit farblich passendem Masking-Tape und ebenso ein kleines Marmeladeglas. Um dem ganzen einen festlichen Touch zu geben, drapierte ich selbstklebende Spitze (auch in der Drogerie gefunden) an ein Teelichtglas. Das wird hier sicher auch häufiger wieder zum Einsatz kommen.



Einzig die gefalteten Schiffe mit dem Taufspruch werden wohl nicht mehr benötigt. Die Idee mit den Schiffen habe ich bei Pinterest gesehen.



Nun fehlte nur noch der Blumenschmuck. Dafür habe ich vor dem Tauffest kleine Flaschen, die ich immer gut gespült aufbewahre, mit kleinen Spitzendeckchen aus Papier mit Hilfe von Band versehen.



Einen Tag vor der Taufe habe ich dann die Blumen geholt: Schleierkraut und Rosen sollten es sein, spontan entschied ich noch Kamille dazuzunehmen.



Besonders habe ich mich über die großartige Farbe der Rose gefreut, ein wunderschönes altrosa.



Die Tische deckte ich bereits am Vortag weitgehend ein: mit weißen Tischdecken (oder Laken *g*), den Kerzen, Vasen und Schiffen.
Dazu kamen kleine cupcake-Förmchen (bestellt hier *Klick*), die mit Knabberfischen gefüllt waren.



Einen Kindertisch gab es auch. Eigentlich hatte ich geplant, eine Art Candy-Bar aufzubauen, doch aus Platzgründen entschied ich, die Tüten für die Kids bereits mit allerhand Schnökereien zu befüllen.



Außerdem bekamen die Kids anstatt normaler Wassergläser Glasflaschen mit Strohhalm. Das kam ziemlich gut an.



Alles in allem hat es sehr viel Spaß gemacht, dieses Fest vorzubereiten.
Allein das Wetter hat nicht wirklich mitgespielt.
Während der Taufzeremonie regnete es in Strömen und wir wurden allesamt ziemlich nass. Gut, die Taufe fand in einem Freibad statt, aber so war es nun wirklich nicht geplant *lach*.
Als ich allerdings mit den beiden Paten, unserer Kleinen und der Pastorin im Nichtschwimmerbecken stand (zur eigentlichen Taufe), hörte der Regen auf und die Sonne blitzte hervor.

So hatten wir später Glück und konnten draussen sitzen, unterbrochen von nur einem heftigen Schauer.



Aufregend für mich war an diesem Tag nur, ob das Catering klappt. Zuvor hatten wir noch nicht bei dem gewählten Party-Service bestellt und als dieser erst mit 25 minütiger Verspätung hier eintraf, war ich schon ziemlich hektisch, im Kopf schon Plan B: Pizza, Gyros, Asiatisch....!

Doch das Essen war richtig gut, und wir schnell wieder in Feierlaune.

Kuchen hatte ich von der Schiegermutter und Freundin backen lassen, bzw. selber am Vortag gebacken.
Und auch diese kamen sehr gut an bei unseren Gästen.

Nun ist das Fest vorbei, die Deko verräumt, die Reste eingefroren, die Geschenke ausgepackt....jetzt werde ich mich bald um die Dankes-Karten kümmern. Einen Danke-Stempel habe ich schon im Regal gesichtet; wohl auch noch von unserer Hochzeit!