Sonntag, 18. April 2021

Ausnahmewochen KW 14 und 15

Wie immer in den letzten Wochen gibt es nochmal einen Rückblick auf die letzten  Lockdown Wochen in 2021. Die Wochen 14 und 15 liegen nun hinter uns.


Der Mister war in dieser Zeit nur einmal im richtigen Büro in der großen Stadt, und wie immer mit größter Vorsicht. In der zweiten Woche hatten wir Urlaub, so dass es nur bei diesem einem Mal blieb. Auf seinen Impftermin müssen wir noch warten....

Auch bei der Großen gab es kaum Neues, denn seit KW 14 sind hier Ferien. Einzig eine Info aus der Schule kam, dass nun eine Testpflicht an Schulen besteht und wie hier künftig die Abläufe sein werden. Die Große findet es im Übrigen nicht schlimm. Warten wir es ab.

Die Mini war seit Ende der KW 13 nicht mehr in der KiTa. Sie hatte sich erkältet, einen Schnelltest haben wir vorsichtshalber zuhause durchgeführt, der dann negativ war. Auch in KW 14 ließen wir sie daheim, weil die Erkältung wirklich hartnäckig war. Durch unseren Urlaub in KW 15 blieb sie auch anschliessend zuhause. Inzwischen ist die Quarantänepflicht für unseren Nachbarsjungen aufgehoben, und die Kinder konnten auch schon wieder zusammen im Garten spielen. Auch hat er seinen Geburtstag nachgefeiert, mit seiner großen Schwester, unserer Mini und seinem besten Kindergartenfreund. Schön, dass so ein Stück Normalität in diesen Zeiten geschaffen werden konnte. Die Mini selbst hatte auch Geburtstag und auch wir werden sicher noch eine kleine Feier in diesem Rahmen stattfinden lassen. Das einzige, was an des Minis Geburtstag stattfand: Meine Eltern kamen (negativ getestet!) zu Besuch. Das war wirklich eine sehr große Freude! Dennoch werden das immer noch Ausnahmen bleiben.

Zu meinem Job kann ich aktuell nicht soviel sagen, denn seit Ostern bin ich krank bzw jetzt wieder genesen. Dennoch startete ich in den Ostersonntag mit einer richtig fiesen Erkältung, vermutlich von der Mini angesteckt. Mir ging es wirklich extrem schlecht, der Schnelltest daheim war negativ. Da ich aber eine Krankmeldung brauchte, musste ich (vor der Tür meines Arztes) einen richtigen Coronatest machen lassen. Ein Jahr Pandemie und das war mein erster Test, vor dem ich tatsächlich erst etwas Sorge hatte, gerade wegen der gemeinen Erkältung. Aber das war wirklich nicht schlimm, unangenehm ja, aber nicht dramatisch. Das Ergebnis kam dann einige Stunden später über die App (erwartungsgemäß negativ) und dennoch wickelte ich das Arztgespräch telefonisch ab. Tolle Organisation dort in der Praxis!

Unsere sonstige Situation mit Besorgungen und co hatte in den letzten zwei Wochen der Mister übernommen, da ich ja in KW 14 krankgeschrieben war. In der Folgewoche war ich nur einmal im Blumenladen, mit Luca-App, und habe ein Pflänzchen für meine Freundin gekauft. 

Zum privaten Bereich hatte ich ja schon oben geschrieben, dass wir meine Eltern getroffen haben. Das war wirklich toll. Meine Schwiegermutter und ihren Lebensgefährten haben wir einen Nachmittag in unserem Garten zu Kaffee empfangen, alles auf Abstand. Und in der Urlaubswoche kam meine Schwester, negativ getestet, zu Besuch. Das hatten wir vor langer Zeit geplant, dass sie die Urlaubswoche bei uns verbringt und tat uns allen sehr gut. Außerdem habe ich in meiner Urlaubswoche meine Freundin zu einem langem Spaziergang getroffen. Auch das war so schön, endlich mal wieder zu quatschen. Wir hoffen nun alle darauf, dass die Temperaturen es bald wieder möglich machen, dass man sich mehr draussen (auf Abstand) aufhalten kann. Das fehlt doch gerade sehr.

Die Gesamtsituation hat sich für mich etwas entspannt, da ich weniger Nachrichten konsumiert habe, mich mehr mit meiner Genesung beschäftigt habe und tatsächlich mir wichtige Menschen getroffen habe. Das hat meinem Seelenheil sehr gut getan und gibt hoffentlich Auftrieb für die kommende (Alltags-)Zeit.



Freitag, 16. April 2021

Willkommen kleiner Mann!

 Schon länger habe ich nichts Kreatives mehr hier gezeigt, dabei entstehen hier immer mal wieder ein paar Dinge. (Da ich benutzte Anleitungen o.ä. hier verlinken werde, enthält dieser Post sozusagen Werbung, wenn auch selbstbezahlt sofern es sich nicht um freebooks handelt.)

Vor kurzem sind Freunde von uns Eltern eines kleinen Jungen geworden und so konnte ich nach langer Zeit mal wieder etwas Kleines entstehen lassen. Hach, da hatte ich wirklich große Freude dran!

Da ich unbedingt eine Mütze stricken wollte, suchte ich mir ein Modell bei drops aus (*Klick*) und bestellte entsprechend die Wolle. Diese habe ich übrigens bei Rito (*Klick*) bestellt, da meine bisherige Quelle das Garn leider nicht mehr führt.

Die Mütze war recht schnell gestrickt, doch optisch war es nicht ganz das, was ich mir vorgestellt hatte. Da ich aber pünktlich zur Geburt fertig sein wollte, und noch einige andere Ideen umsetzen wollte, blieb es dabei. 



Aus derselben Wolle strickte ich außerdem Schühchen für das Neugeborene, wiederum nach einer Anleitung von drops (*Klick*). Diese haben mir besonders gut gefallen und werden sicher noch einmal nachgestrickt.




Tja, und dann strickte ich einen Pullunder auch nach Anleitung von drops (*Klick*) und hier rächte es sich, dass ich auf die Maschenprobe verzichtete. Die Größe, die am Ende entstand, passt wohl gerade so einem Neugeborenem, hatte aber mit der Größe, die ich eigentlich beabsichtigte zu stricken nichs zu tun. Also, beim nächsten Mal wieder mit Maschenprobe! Nun, die Puppe der Mini freut sich über diesen Pullunder. Ich hatte zwar tatsächlich noch überlegt, wieder alles aufzuribbeln und neu anzuschlagen, aber die Wolle wäre sicher nicht "unfallfrei" zu ribbeln gewesen....



Dafür habe ich mich aber mal wieder an meine Nähmaschine gesetzt und mir die bewährten Schnitte aus der Mini-Babyzeit herausgesucht. Herausgekommen ist somit ein Trotzkopf von Schnabelina (*Klick*) und die Minibuxe von Fred von Soho (*Klick*). Ich hatte so lange nicht mehr genäht...und ich wunderte mich tatsächlich warum nicht. Es hat so Spaß gemacht Neues entstehen zu lassen.





Inzwischen ist alles beim Empfänger angekommen, bis auf den Pullunder, und hat den Eltern große Freude gemacht. Und ich hatte endlich kreative Zeit und habe sie seitdem auch wieder mehr genutzt. 

Dienstag, 13. April 2021

12 von 12 April 2021

 Hui, schon haben wir Mitte April! Und dann kommen auch noch mit einem Tag Verspätung meine 12 von 12, die wie immer bei Frau Kännchen (*Klick*) gesammelt werden.

Was war los gestern? Here we go...


Ferien- und Urlaubsmode in unserem Haus. Alle schlafen noch, ich bin wie so oft die Erste, die aufsteht. Erster Weg ist natürlich zur Kaffeemaschine. Ohne Kaffee ohne mich!




Herrlich diese Stille. Nur mein Kaffee und ich. Und die Tageszeitung.


Doch die ist heute recht schnell ausgelesen, das Meiste hatte ich schon über mein Internet gelesen. Dann also anderes Programm, die erste Waschmaschine anstellen, und dann ab in mein Nähzimmer. Dort warten diverser Stricknadeln darauf, mal wieder durchsortiert zu werden. Ja, ich habe ungefähr jede Größe und Form da. Vor Jahren habe ich auf einem Flohmarkt mal bei einer alten Dame eine Holzschatulle für Nadeln gekauft und das eben entsprechend sogar mit Inhalt. Und trotzdem habe ich mir nun als vorzeitiges Geburtstagsgeschenk ein Mäppchen mit austauschbaren Nadeln bestellt.


Dann bleibt tatsächlich noch Zeit, um zu schauen, ob meine Maschenprobe vom Vorabend bereits getrocknet ist. So kann ich sie messen und fotografieren, um sie bei einem Teststrick einzureichen.


Die Familie schläft noch immer, es ist auch erst 9 Uhr, so setze ich mich eine MiniRunde an den laptop, um Rezepte zu tippen und zu drucken. Viel schaffe ich nicht, ich höre schon die Familie erwachen.


Wir treffen uns am Frühstückstisch. Mit Müsli oder Toast und mit Zeitung oder Buch. Hat was von einem Sonntag so ein Urlaubstag.


Anschliessend spielen die Mädchen, denn schliesslich wollen all die neuen Dinge, die die Mini zum gestrigen Geburtstag bekommen hat, ausprobiert werden. So habe ich Zeit, mir die Teststrickanleitung auszudrucken und schon einmal die ersten Reihen anzuschlagen. Weil ich ein paar Begriffe nicht sofort weiß, schlage ich in meinem vor vielen Jahren erworbenen Strickbuch nach.


Bald ist es schon Zeit für das Mittagessen. Der Mister kocht, Lachs und Reis. Lecker. Gemeinsam räumen wir anschliessend auf.  Am frühen Nachmittag trifft unser langersehnter Besuch ein: meine Schwester ist da! Natürlich negativ getestet. Sie wird eine Woche bei uns bleiben!


Wir sitzen quatschend am Küchentisch, mit Kaffee, Cappucino und den Resten vom Geburtstagskuchen.



Nebenher stricke ich weiter und kann am frühen Abend das erste Teilstück vermessen und mit Bild an die Teststrickerinnengruppe weitergeben.


Noch vor dem Abendbrot spielen wir zusammen. Darauf haben sich insbesondere die Mädels sehr gefreut. 





Und auch nach dem Abendessen geht es für die Großen mit Spielen weiter. Erst gegen Mitternacht sind wir damit durch. Der Mister und die Große gehen ins Bett, meine Schwester und ich sitzen noch bis tief in die Nacht im Wohnzimmer und quatschen. 

Samstag, 3. April 2021

Ausnahmewochen - KW 12 und 13

   Wie immer in den letzten Wochen gibt es nochmal einen Rückblick auf die letzten  Lockdown Wochen in 2021. Die Wochen 12 und 13 liegen nun hinter uns.


Nach wie vor ist der Mister sehr vorsichtig mit Fahrten in das echte Büro. In dieser Zeit war er nur einen Tag dort, aber auch nur, wenn wirklich niemand anderes vor Ort ist. Nun hoffen wir, dass sein Hausarzt ihm eine Bescheinigung für einen früheren Impftermin ausstellen kann, um zumindest sein Risiko zu senken.

Die Große war in diesen Wochen auch weiterhin im Präsenzunterricht. An den Abläufen hat sich nichts geändert. Einzig das freiwillige Testen ist hinzugekommen. Grundsätzlich befürworte ich das Testen in Schulen, um frühzeitig Coronafälle erkennen zu können. Allerdings ist die Umsetzung in den Schulen scheinbar ein großes organisatorisches Problem. Die Schüler müssen sich selbst testen, aber es ist vorgeschrieben, dass dabei Erwachsene sind, die Ergebnisse ablesen etc. Das allein kann nicht durch die Lehrerschaft gewährleistet werden, so dass nun erstmal auch Eltern aufgerufen wurden, hier zu unterstützen. Die Test selber konnten nicht an die Schüler verteilt werden, damit sie sich zu Hause testen lassen können, da die Tests nur in Bündeln ausgegeben werden dürfen bzw. bei Aufteilen des Bündels SOFORT benutzt werden müssen. Eventuell wird es hier nach den Osterferien neue Regelungen geben. An der Schule der Großen wurde mit den Testungen in der Mitte der KW 12 begonnen. Das Angebot wurde tatsächlich von sehr vielen Schülern angenommen. Aus der Klasse der Großen war etwa dreiviertel der Schüler bei den Tests. Die Große selbst wurde nicht getestet, da sie auf Grund ihrer noch immer eingeschränkten Mobilität nicht allein zu den Teststationen gehen kann. Aber auch das wird sich ja nach den Ferien schon deutlich gebessert haben.

Die Mini hatte kaum Veränderungen zu den Vorwochen. Nach wie vor geht sie in die Kita, in der immer noch Normalbetrieb unter Pandemiebedingungen herrscht. Auch hier sind wir bisher verschont geblieben, was Ausbrüche mit Corona betrifft. Die Erzieher werden zweimal wöchentlich getestet. Die Kinder nicht. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich eine Testung ohne meine Anwesenheit bei meinem Kind hier gut finden würde....kommt ganz auf den Test an. Und ob sie es selbst möchte. Aber aktuell ist das noch kein Thema in der Kita. Die einzige Änderung, die die Mini in Kauf nehmen musste, ist das sie nicht mehr mit den Kindern unserer Coronafamilie spielen kann, da die sich in Quarantäne befinden. Im Kindergarten des Coronafreundes gibt es diverse Fälle und nun ist Quarantäne für ihn angeordnet. Ein Test war nicht verpflichtend, da kein Erstkontakt, aber die Familie hat sich dennoch testen lassen mit negativem Ergebnis. Und dennoch wird die Quarantäne nicht aufgehoben, für mich auch soweit okay. Auch für die Familie. Und die Mini hat es auch sofort verstanden und freut sich darauf, bald wieder mit den Kindern im Garten toben zu dürfen.

In meinem Job ist auch alles unverändert. Auch wenn in dem Kreisgebiet, in dem ich arbeite, aktuell de höchsten Inzidenzen zu verzeichnen sind und es dadurch zu höheren Einschränkungen gekommen ist, ändert sich für meine Arbeit nichts. 

Die alltäglichen Besorgungen liefen in gewohnter Weise: einmal den Kompletteinkauf am Montag für die ganze Woche, restliche Besorgungen gern am Freitag auf dem Wochenmarkt. Seit KW 12 sind die Läden nur noch für Click & meet geöffnet ( Ausnahme Lebensmittel, Gartenmarkt, Baumarkt), aber das kann man tatsächlich auch direkt vor der Tür der Geschäfte machen und nicht erst im Internet einen festen Termin buchen. In unserem Kreisgebiet wird dafür mit der LucaApp gearbeitet, um eine Registrierung vorzunehmen. Ausprobiert habe ich es noch nicht, aber meine Freundin hat es getestet und für gut befunden.

Im privaten Bereich achten wir weiterhin auf Abstand und Co. Tatsächlich sind die Kontakte noch reduzierter, da sich unsere Coronafamilie aktuell in teils freiwilliger Quarantäne befindet. Vor ein paar Tagen saß ich mit meiner Nachbarin im Garten auf Abstand und wir haben nach monatelanger Abstinenz endlich mal lange geklönt. Das war so schön.

Aktuell empfinde ich die Gesamtsituation sehr anstrengend. Zum Einen, weil es politisch immer mehr einem Tauziehen gleicht (Osterruhe ja, Osterruhe nein, Lockdown verschärfen oder eher nicht) und zum Anderen die Sehnsucht danach auch mal allein zu sein. Die liebe Uta von Utas Glück (*Klick*) hat dazu einen treffenden Text formuliert. 








Freitag, 2. April 2021

Monatsrückblick - März 2021



  Der März ist um, der Monat in dem sich Corona in Deutschland jährte, der eher trist als frühlingshaft war, der mit der dritten Welle endete....








 Gelesen:


MiniStern: 

Märchen, vor allem Schneewittchen und Rotkäppchen



Sternchen:

 
Als Hitler das rosa Kaninchen stahl, Warten bis der Frieden kommt, Eine Art Familientreffen,  Skullduggery Pleasant 8, Artemis Fowl



für mich:

Libellenschwestern angefangen.....


Gesungen:

Kinderlieder mit der Mini

Gehört:
 
Vogelgezwitscher....der Frühling erhält nun endlich Einzug, über das grosse C zuvieles.....

Gesehen:

Der Mister hatte über das Netz sehr sehr günstig diverse DVDs und Blue Rays erworben. Einen Teil davon haben wir weiterverkauft, weil uninteressant für uns, diverse Filme können aber auch schon mit der Großen gesehen werden. Darunter ist zum Beispiel "Die nackte Kanone", großartig wie sie sich darüber kaputtlachen konnte :-)

Getrunken:

Wasser, Tee, Kaffee, Rotwein

Gegessen:

Das was gekocht wurde :-) Einmal gab es von unserem Asia Leckereien und einmal haben die Kollegen und ich mittags Pizza bestellt.

Gekocht:

Aktuell plane ich schon lange im voraus, was wann wie gekocht werden könnte. Ich hatte mir vorgenommen, mal mehr in die vorhandenen Kochbücher zu sehen, um mir Anregungen zu holen. Das klappt ganz gut. Vor allem da wir ein nahrungsallergiegeplagtes Kind haben (Resultat vegane Ernährung mit Fleisch und ohne Nüsse), eine Vegetarierin und einen großen Fleischliebhaber. Ich kann gut auf Fleisch verzichten, mag es aber nicht gänzlich tun. So plane ich die Woche fleischlos und am Wochenende mit Fleisch. In diesem Monat gab es unter anderem eine Kürbissuppe, Blumenkohl in Eisoße, Kasslerbraten, Rübenmus und Spiegelei, Hühnerfrikassee, Kartoffel-Kräutersuppe, Gnocchis mit Paprikagemüse, Hähnchenkeulen mit Röstkartoffeln, Chilli Sin Carne, Schweinefilet in Senfsoße.

Gebacken:

wurde nicht soviel. Ich habe aber leckere vegane Vanilleamerikaner nach dem Rezept von Utas Glück (*Klick*) gemacht. Die waren richtig klasse und werden in meine Rezeptsammlung aufgenommen.

Gefreut:

Das die Große schlussendlich nicht operiert werden musste. Dennoch waren die Einschränkungen auf Grund der Kniefraktur immens und es war in dieser Hinsicht schon ein sehr anstrengender Monat. Seit ein paar Tagen ist sie die Beinschiene los und darf langsam wieder anfangen zu belasten. Da freue ich mich auch sehr für sie.


Geschenkt:

Ein "Herzlich Willkommen Baby" Geschenk mit Aufmerksamkeiten für die ganze Familie. Und mit selbstgemachtem, dass hier demnächst verbloggt wird. 
Ein Paket für meinen Neffen mit Naschereien und Spielzeug.
Zwei Pakete liegen noch hier und warten auf Übergabe: eines an die Beste und eines an eine meiner Liebsten mit Buch, Schnöker, Tee und Co.

Genäht:   

Tatsächlich! Zuerst einmal habe ich für den neuen Erdenbürger genäht. Das zeige ich demnächst. Und dann habe ich es tatsächlich geschafft, unsere Schlafzimmergardinen zu kürzen/ umzunähen. Und dann habe ich etwa ein Achtel der zu reparierenden Sachen (jaaaa, es ist einiges zusammengekommen) ausgebessert. Da will ich auch demnächst weitermachen.....

Gestrickt:

Babypullunder, Babyschühchen
Leider musste ich den Rest des Monats pausieren, da mich eine Sehnenscheidenentzündung plagte....ich werde an Ostern mal wieder versuchen zu stricken.


Gehäkelt:

Nein. Siehe Punkt "Gestrickt"

Gebastelt:

Nicht wirklich. Da ich einige Zeit sogar eine bandagierte Hand hatte, fielen viele Dinge aus, die ich machen wollte.

 Gekauft:

für mich:  ein Buch und wenn man so will eine neue Frisur, (juhuuu ich war gleich am Anfang des Monats dort)

für das Sternchen: Unterwäsche, zwei weite Hosen (aus Gründen), eine neuer Pyjama

für die Mini: Unterwäsche, Steppweste, eine Leggings, Socken, Sandalen, Turnschuhe, Halbschuhe

für uns: nichts

 Gespielt:

Verzauberter Turm, Kuh & co, Da ist der Wurm drin, Zug um Zug, Harry Potter, Da verrückte Labyrinth junior, Uno, viele Puzzle, Monopoly Kartenspiel, Level 8


Gefeiert:

nichts

Gesportelt:

Nein, aber es würde mir sicher sehr gut tun. Aktuell bin ich tatsächlich sehr unmotiviert, selbst Kalorienzählen, was ich mir so dringend vorgenommen hatte, fällt mir schwer. Die Kilos, die ich vor Corona abgenommen hatte, sind nun alle wieder da .....na vielleicht kommt die Motivation mit steigenden Temperaturen wieder.....


Der März ist nun also um, der April ist da. Hoffentlich wird es jetzt wirklich frühlingshafter und die Laune wird sich bessern. Im April werden wir zu viert das Osterfest feiern, eine Woche gemeinsam Urlaub haben, hoffentlich meine Schwester zu Besuch haben können, die Umbauarbeiten im Vorgarten beobachten, das Bad streichen (wollten wir letzten Monat schon), den Geburtstag der Mini feiern, meinen Geburtstag feiern, vielleicht einen Ostseespaziergang machen.







Montag, 22. März 2021

Ausnahmewochen - KW 10 und 11

  Wie immer in den letzten Wochen gibt es nochmal einen Rückblick auf die letzten  Lockdown Wochen in 2021. Die Wochen 10 und 11 liegen nun hinter uns.


Der Mister war nach wie vor nur sehr selten und stundenweise im echten Büro in der großen Stadt. Er achtet sehr darauf, wirklich niemandem zu begegnen, denn wie schon vorher mal geschrieben, seine Firma ist da nicht so gut aufgestellt....

Die Große hat wie alle Jahrgänge 1-6 in Schleswig-Holstein in KW 10 wieder mit dem Präsenzunterricht begonnen. Sogar Sportunterricht findet statt. Die üblichen Hygieneregeln gelten weiter, soll heißen, feste Klassenräume, feste zugeordnete Plätze auf dem Schulhof, verschobener Unterrichtsbeginn (im Vergleich zu den Abschlussklassen), Einbahnstraßensystem, Lüften. Einzig die Abstandsregel ist innerhalb der Kohorte (immerhin Jahrgänge 5 und 6) aufgehoben und auch die Mensa hat geschlossen. Auf Grund ihrer aktuell noch immer eingeschränkten Mobilität müssen wir sie zur Schule fahren und auch wieder abholen. Dort fällt vor allem auf, dass das Verkehrschaos deutlich zugenommen hat, da die Eltern von "Buskindern" ihre Sprösslinge nun auch zur Schule fahren. Zumindest da wo es möglich ist. Die Große selbst freut sich über den Präsenzunterricht, auch wenn es deutlich anstrengender ist und auch direkt Termine für Klassenarbeiten angesetzt wurden. Und ja, es klappt alles überraschend gut. In KW 11 hat sich aber in Nachbarkreisen wieder etwas getan, denn dort stiegen die Fallzahlen deutlich an, vor allem in Kitas und Schulen. Auch in unserem Kreis gibt es steigende Inzidenzen, allerdings waren hier vermehrt Ansteckungen in Firmen. In den Nachbarkreisen ist man daher wieder in den Stufen 1-6 in den Wechselunterricht übergegangen, die Abschlussklassen bleiben in Präsenz und alle anderen im Homeschooling. Bei uns gehen seit KW 11 wieder ALLE anderen im Wechselunterricht zur Schule. Bisher ist noch alles gut gegangen......warten wir es ab. 

Die Mini hatte keine Veränderungen zur Woche 9. Sie geht täglich in die Kita, freut sich auf alle Kinder und trägt alles mit Fassung. Durch die gestiegenen Inzidenzen sind in den Nachbarkreisenn wieder nur Notbetreuungen möglich, auch hier werden wir die Entwicklungen der nächsten Zeit abwarten müssen, ob es bei uns auch noch so kommt.

In meinem Job ist auch alles unverändert. Noch. Denn ich arbeite im Kreisgebiet mit den aktuell höchsten Inzidenzen. Mit meinem Vorgesetztem haben wir in der letzten Woche schon darüber gesprochen, was es im Akutfall für uns bedeuten würde. Aber große Einschränkungen sehe ich da nicht, ausser das nur noch EIN Kunde zu einem Beratungsgespräch kommen darf, soll heißen Ehepaare darf ich dann nicht mehr gemeinsam empfangen. Aus der Erfahrung von anderen Filialen wissen wir bereits, dass das keine großen Probleme bereitet. Die meisten wollten ohnehin schon nur noch Telefonberatungen oder aber eben allein kommen. 

Die alltäglichen Besorgungen liefen in gewohnter Weise: einmal den Kompletteinkauf am Montag für die ganze Woche, restliche Besorgungen gern am Freitag auf dem Wochenmarkt. Aber da seit KW 10 in Schleswig-Holstein die Einzelhändler wieder öffnen durften, war ich tatsächlich direkt am Montag in einem (fast leerem) Bekleidungsgeschäft in unserer Stadt und habe den Kindern ein paar Kleidungsstücke gekauft, da sie so gewachsen sind. Und ich hatte am Montag meinen Friseurtermin und war fast die einzige Kundin im Salon. Außerdem bin ich im Laufe der Woche im Gartenmarkt gewesen, um einige wenige Frühjahrsblüher zu kaufen. Auch dort wurde strikt auf die Einhaltung der Vorschriften geachtet. Von Bekannten und Freunden hatte ich allerdings schon gehört, dass sie entweder selbst bereits shoppen waren oder aber lange Schlangen vor Geschäften gesehen haben. Nun sind aber auch in unserem Bundesland die Inzidenzen wieder gestiegen, so dass es in allen Kreisen unseres Landes, die eine Inzidenz über 50 haben nur noch click &meet Angebote gibt. Ich bin da sehr zwiegespalten, denn ich glaube, dass die meisten Einzelhändler von den Konzepten her gut aufgestellt waren und so Ansteckungen nicht wirklich im Einzelhandel stattfinden. Sicherlich mag das in malls oder in outlet-centern anders aussehen, zwar gute Konzepte, aber insgesamt zuviele Menschen unterwegs. 

Im privaten Bereich sind wir nach wie vor auch verhältnismässig streng aufgestellt, auch wenn es Lockerungen gab. Wir sehen im Bekannten- und Freundeskreis Familien, die sich wechselnd mit anderen treffen. Das ist ja alles erlaubt, verteilt sich dann aber auch wieder auf viele, wenn ich täglich einen anderen Haushalt treffe. Wir haben nach wie vor unsere festen Kontakte, die sich auf unsere Coronafamilie und einem Freund des Mannes, meiner Freundin und die Freundin der Großen beschränken. Und wir fahren damit bisher auch gut. Natürlich würden sich gerade die Mädchen freuen, ihre Omas wieder in den Arm zu nehmen, oder sie überhaupt mal zu sehen. Natürlich würden sie sich freuen, wenn sie sich auch mal wieder mit anderen treffen könnten. Natürlich wollen wir alle unser altes Leben zurück. Aber wir halten zusammen, wir sprechen, wir lassen uns neue Sachen einfallen, wir gehen diesen Weg gemeinsam. Meinen Kindern hilft es zu wissen, dass sie mit ihren Sorgen darüber nicht allein sind. Und ja, die Luft ist dünn geworden, Entscheidungen manchmal schwer zu verstehen, aber das zeige ich meinen Kindern nicht, sondern versuche zu erklären, warum welche Entscheidung getroffen wird. Von allen Seiten. Bisher hat das alles immer gut geklappt, denn ich sehe es nach wie vor so: Wir haben hier als Familie noch Glück: Haus und Garten, eine bewusst ausgesuchte Virusgemeinschaft mit unserer Coronafamilie, den Anspruch auf Notbetreuung für die Mini, eine (auch politisch) sehr interessierte und aufgeklärte Große, ein Bundesland mit niedrigen Inzidenzen und und und. Und trotzdem nervt es alles und ich mache mir Gedanken und wünschte, dass es schneller ginge, die Pandemie in den Griff zu bekommen. Und ja, gerade die Verlässlichkeit ist es, die Planbarkeit, die mir besonders fehlen. 

Heute wird in der Ministerpräsidentenkonferenz wieder beschlossen. Und es sieht danach aus, dass der lockdown weitergeht. Wieder warten, auf das was da kommt.






Samstag, 13. März 2021

12 von 12 - März 2021

 Gestern war wieder der 12. eines Monats, was bedeutet, dass wieder 12 Bilder des Tages gemacht werden und drüben bei Frau Kännchen gesammelt werden (*Klick*).


Es ist schon mitten am Tag, als ich daran denke, dass der 12. ist. Daher dieses Mal kein Kaffeetassenbild vom frühen Morgen. Und auch nicht vom Frühstück mit den Mädels oder den Fahrdienst zur Schule (aus Gründen) und den Kindergarten. Auch der Einkauf im Städtchen wird nicht fotografisch festgehalten. 

Mir fällt es erst daheim ein, während ich das Erdgeschoss aufräume. Und des Misters Masken sehe. Heute ist er tatsächlich im Büro. Ganz ungewohnt so allein zu Hause. 


Nun also die Üblichen Aufräumaktivitäten, dann noch kurz ein paar Pakete zusamenstellen, die am Wochenende verschickt werden sollen, unter anderem ein Geburtstagsgeschenk für meinen Neffen.


Da ich ein paar Kirschzweige mitgebracht habe, kann ich nun den Häschenanhängern einen Platz geben.


Die Große muss erst um 12 Uhr von der Schule abgeholt werden, ich habe also noch Zeit. Die verbringe ich mit einer Folge der Serie, die der Mister und ich schauen (bei der ich nur den Anfang sah und einschlief....) und Strickarbeiten.


Anschliessend schnipple ich schon einmal für das Mittagessen vor und mache mich auf den Weg zur Schule. Da die Große noch immer auf Krücken läuft, kann sie anders nicht zur Schule kommen.


Zurück zu Hause ruht sie sich auch direkt erstmal aus, ich koche unser Essen. Heute gibt es Rübenmus mit Spiegelei. Lecker.


Nach dem Essen quatschen wir noch ein wenig, dann macht die Große sich an die Hausaufgaben. Ich räume die Küche auf und gehe nach langer Zeit mal wieder in mein Nähzimmer. Aktuell herrscht dort großes Durcheinander....da muss ich erstmal ein wenig aufräumen. Doch dann ziehe ich nach monatelanger Abstinenz mal wieder Schnittmuster aus dem Regal.


Ein neuer Erdenbüger ist im Freundeskreis geschlüpft und nun darf ich mal wieder etwas Kleines nähen. Es fühlt sich nach so langer Nicht-Nähzeit schon etwas merkwürdig an. Aber ich freue mich auch sehr.....


Leider muss ich feststellen, dass der gestrickte Pullunder, der zum genähten Set passen sollte, viel zu klein geraten ist. Ich überlege tatsächlich, ob ich es in ein paar Stunden schaffen könnte, einen größeren Pullunder zu stricken....

Ich ärgere mich ein wenig, weil ich es mir vorher so schön ausgedacht hatte. Nun, die Puppe der Mini wird sich auch über einen schönen Pullunder freuen, denke ich. 

Die Mini muss nun auch abgeholt werden. Eigentlich wollte ich sie nicht so lange im Kindergarten lassen, doch sie hatte heute darauf bestanden noch die nachmittägliche Knusperzeit mitzunehmen. Nun hole ich sie im strömenden Regen ab und laufe mit ihr noch schnell über den Wochenmarkt, um Gemüse, Dips und Fladenbrot zu kaufen. Ihre Laune ist furchtbar, weil ich es ablehne, ihr am Süßigkeitenstand Naschis zu kaufen. Mit einem weinendem Kind komme ich zu Hause an. Überraschenderweise ist der Mister bereits aus dem Büro zurück. Die Mini lässt sich von ihm beruhigen, wir trinken eine Tasse Kaffee. Während die beiden kuscheln und die Große im Reich ihnrer Bücher versunken ist, kann ich noch den Rest der Babykleidung zu Ende nähen..

Die Mini fordert außerdem noch eine Schuhprobe ein, da in den letzten Tagen die bestellten Schuhe eingetroffen sind. 


Nach Verpacken der Retoure und Überweisen der Rechnung lasse ich wieder die Stricknadeln klappern. Eine Kleinigkeit für den neuen Erdenbürger soll noch fertig werden (nicht der Pullunder!). Ich mache eine Strickpause, als wir alle gemeinsam im Wohnzimmer sitzen, mit Gemüsesticks, leckeren Dips und aufgebackenem Fladenbrot. Hmmm.....wir köstlich! 


Der Mister übernimmt die Einschlafbegleitung (und bleibt direkt liegen), die Große schaut kurz noch mit mir fern, dann macht sie es sich in ihrem Zimmer mit Buch gemütlich. Ich bleibe strickend im Wohnzimmer. Als das Projekt beendet ist, muss ich mir dann doch tatsächlich die Hand mit Schmerzgel bandagieren. Seit ein paar Tagen zwickt es im Handgelenk....auweia wird wohl doch eine Sehnenscheidenentzündung. 


Nun heißt es Strick- und Häkelpause und die Hand schonen......zum Glück ist Wochenende!