Freitag, 21. Juli 2017

Sommer, Sonne, Strand und Meer

Diese Woche habe ich es getan: ich war mit meinen beiden Mädels allein für ein paar Stunden an der Ostsee!

Puh....normalerweise achte ich schon immer darauf, dass entweder der Gatte mit dabei ist oder aber zumindest eine Freundin.
Denn mit Kleinkind und einer sehr ungeübten Schwimmerin ist es doch ziemlich aufregend und ich stellte es mir schon sehr ...nunja....schwierig vor. Und dann noch das ganze Gepacke....und Geschleppe zum Strand.

Dazu muss man wissen, dass wir (fast) immer an unseren Lieblingsstrand fahren, der fernab von jeglichen touristischen Zielen liegt, das heißt, es ist ein eher naturbelassener Strandabschnitt ohne Strandkörbe und co.
Eigentlich sehr idyllisch und ruhig (wenn auch nicht menschenleer), jedoch bedeutet es auch, wirklich alles mitschleppen zu müssen: Snacks, Getränke, Sonnenschirm, Strandmuschel.....
Nunja, das Auto ist dann schon immer recht gut gefüllt.

Und dennoch: am Mittwoch sollte es sehr heiß werden, und da wir hier im Norden mit einem eher unbeständigem Sommer gesegnet sind, müssen die Sommersonnentage ausgenutzt werden.

So packte ich vormittags, während der MiniStern noch schlief und das Sternchen in der Schule schwitzte, unsere sieben Sachen zusammen: oben Genanntes plus Sandspielzeug, Handtücher, Badezeug und ganz wichtig die Ergobaby Trage. Denn irgendwie müssen wir ja auch an den Strand kommen.

Sobald die Große aus der Schule kam, ging es los. Doch wir waren nicht die einzigen mit dem Ziel Ostsee, so brauchten wir doppelt solang, als an "normalen" Tagen.

Doch "unser" Strand war weitgehend leer. Herrlich!



Ein steifer Wind weht uns allerdings entgegen als wir schwer bepackt ans Wasser stapften: den MiniStern in der Bauchtrage, die Kühlbox in der rechten Hand, über der Schulter den großen Beutel mit Badezeug, in der rechten den Sonnenschirm und des Sternchens Kescher. Das Sternchen selbst trug die Pop-up Strandmuschel und den großen Beutel mit dem Sandspielzeug. Uff...

Es war sofort klar, daß wir den Schirm nicht aufstellen könnten bei DEM Wind, also nur die Strandmuschel. Dank Pop-Up auch kein Thema; schnell große Steine hereingelegt, damit das Ding auch stehen bleibt.
Damit nicht alles restlos zusandete, wurden auch die Taschen in die windschiefe Muschel gestellt.



Das Sternchen zog sich um, cremte sich ein (soooo gut, daß sie schon so groß ist!) und ich kümmerte mich um die Kleine (UV Anzug, Creme....).
Ich selbst blieb zunächst auf der Strecke, denn der MiniStern lief schnurstracks Richtung Wasser. Sie qiekte und gluckste vor Vergnügen, als die Wellen ihre Füße umspülten! Ich musste sie wirklich gut festhalten, denn sie wäre gern ganz hinein gelaufen.
Einige Wellen waren schon etwas heftiger, so dass sie dennoch komplett nass war:...und sie war total glücklich.



Die Große hingegen lief bereits am Strand auf und ab, ging aber nur bis zum Bauchnabel in die See. Auch hier: sehr vernünftig, denn die Wellen plus Strömung hätten das Schwimmen für sie sehr erschwert.



Nach einiger Zeit konnte ich die Kleine überzeugen, doch wieder Richtung Strandmuschel zu gehen. Seelig spielte sie mit Schippe und Eimer. So konnte ich die Zeit nutzen, mich umzuziehen und schnell das Nötigste nachzucremen.



Das Sternchen kam auch zu uns, und dann ging es schon los: Trinken, Knabberzeug, im Sand gelandete Schnuller, Sand essendes Kleinkind ("bäh, bäh"), nasses Sternchen ("Mamaaaa, ich brauch ein Handtuch!"), aber auch friedlich buddelnde Kinder.



Irgendwann wollte die Große lesen, doch die Mini kam immer dazwischen. Also schnappte ich mir das Kleinkind und wir spazierten am Strand entlang.
Sie war so fasziniert von den kleinen Steinen und Muscheln.
Immer wieder hockte sie sich hin, nahm ein paar Steine auf, guckte sie an, schmiss sie ins Wasser, dann ging es wieder in den weichen Sand, den sie langsam durch ihre Finger rinnen ließ. Es war so herrlich ihr beim Erkunden zuzusehen.

Als wir genug durchgepustet waren, ging es zurück zu unserem Platz und die Mini kuschelte sich in der Muschel eng an mich, hier war es einigermassen windgeschützt und schattig.

Inzwischen leerte sich der Strand weitgehend und wir waren fast allein. Der Wind hatte noch einmal aufgefrischt. Das Sternchen sprang ein letztes Mal in die Wellen, die Mini wollte auch, wich aber dieses Mal den Wellen aus. Es war doch schon merklich kühler.



Also fingen wir langsam an, alles einzupacken. Das Sternchen passte auf ihre Schwester auf, während ich versuchte die Strandmuschel zusammenzufalten.

Doch der Wind war so stark, dass es unmöglich war.
Zufällig trottete ein Rettungsschwimmer vorbei, den ich direkt bat, mir zu helfen.
Genau in diesem Moment stolperte die Mini und fiel frontal mit ausgestreckten Armen in den Sand: der junge Mann versuchte nun allein die Strandmuschel zu bändigen, während ich der Mini den Sand aus dem Gesicht wischte und versuchte sie zu trösten.
Doch sie war (fast) untröstlich.
Ich setzte sie mir in die Bauchtrage, erst da beruhigte sie sich langsam.

Inzwischen hatte der Rettungsschwimmer es irgendwie geschafft die Muschel mit Hilfe der Großen zu bändigen und wir stopften sie in ihre Hülle.
So toll so ein Pop up Ding beim Aufbau ist, bei starkem Wind kriegst Du sie nicht einfach so zusammen....!

Das Geschleppe zurück zum Auto war um ein vielfaches anstrengender als auf dem Hinweg.
Trotzdem noch ein paar Badegäste da waren (darunter nicht nur Senioren!), bot niemand seine Hilfe an, obwohl ich dieses Mal fast alles allein trug. Irgendwie. Auf der Hälfte ließ ich alles stehen und ging nur mit einem kleinen Teil zum Auto. Also hieß es mehrfach laufen. Grundsätzlich habe ich damit kein Problem, fragte mich aber innerlich doch, was mit unserer Gesellschaft los ist, daß die meisten einfach nur "glotzen" und noch nicht mal fragen, ob Hilfe von Nöten ist. Nunja.

Als wir endlich alles verstaut hatten, ging es auch schon los Richtung Autobahn. Der MiniStern schlief sofort erschöpft ein, die Große und ich seufzten zufrieden ob der schönen Stunden am Strand.
Und wir sind uns einig: DAS machen wir auf jeden Fall nochmal! Auch allein, denn so schlimm war es nicht.
Nur das mit der Strandmuschel müssen wir noch einmal überdenken.

Mittwoch, 12. Juli 2017

12 von 12 (Juli 2017)

Es ist der 12., also gibt es heute mal wieder 12 Bilder des Tages und wir sammeln uns (auch wie immer) bei Frau Kännchen (*Klick*).


Obwohl mein Tag wie immer schon quasi in der Nacht beginnt, habe ich erst später an Fotos gedacht.
So gibt es keine Bilder vom Nächtlichen Trösten des MiniSterns, vom mehr oder weniger harmonischen Wecken des Sternchens und dem etwas holprigen Start in den Tag für uns beide.
Erst als das Sternchen schon in der Schule ist und ich erfolglos versuche, den MiniStern zu einer weiteren Schlaf-Runde zu "überreden", merke ich, dass wir heute den 12. haben.

Ich mache das kleine Kind also tagfein, heute leider mal wieder mit fett-feuchten Verbänden an den Armen, denn in der Nacht hat sie wieder fürchterlich gekratzt.


Die Verbände gefallen ihr heute so gar nicht. Überhaupt scheint sie nicht besonders gut drauf zu sein. Weinerlich, nicht hungrig und vor allem sehr nähebedürftig.
Kurzerhand wird sie wieder zu meinem Tragebaby und sie kuschelt sich eng an mich.


So trotten wir durchs Haus: Kind glücklich seufzend auf dem Rücken im Ergobaby und ich habe die Hände frei, um das ein oder andere zu räumen.
Bereits um diese Uhrzeit (es ist gerade mal 9 Uhr) schwinge ich für den ersten Part den Staubsauger.


Nun ist es auch die Kleinste hungrig und es gibt ihr Frühstücksmüsli mit Heidelbeeren. Essen möchte sie aber allein. Klappt auch ganz gut inzwischen.



Bald darauf trifft unser Frühstücksgast ein; ein guter Freun, der seinen freien Tag mit einem gemeinsamen Frühstück beginnen möchte.
Doch leider ist der MiniStern wieder so schlecht gelaunt, dass das Frühstück etwas schwierig ist.


Gegen Mittag bricht unser Gast wieder auf und kurz darauf trifft ein gut gelauntes Sternchen zu Hause ein. Da ich spät gefrühstückt habe und die Große nicht wirklich hungrig, macht sie sich nur schnell ein Brot. Sie sitzt am Tisch und malt während ich die Kleine für ihren Mittagsschlaf vorbereite.
Heute dauert die Einschlafbegleitung zum Glück nicht lang.
Die Zeit nutzen das Sternchen und ich, um ein wenig in ottobre-Zeitungen zu stöbern, um nach geeigneten Schnitten Ausschau zu halten.


Durch anhaltenden Dauerregen und dem schlafenden MiniStern kann ich einen Wunsch der Großen gleich umsetzen.


Doch fertig werde ich nicht ganz, denn ich werde von einem längeren Telefonat mit meiner Mama unterbrochen. Inzwischen wurde auch das Fußballtraining der Großen wegen Dauerregen abgesagt.


Gegen 15 Uhr ist dann auch die Kleine wieder wach, immerhin hat sie heute fast zwei Stunden geschlafen. Ich hoffe auf einen guten Nachmittag.
Um viertel nach drei kommt dann des Sternchens Freundin zu Besuch. Doch lange lasse ich die Mädels (noch) nicht spielen (normalerweise wären sie ja jetzt beim Fußball): der Einkauf muß noch erledigt werden.
Gemeinsam machen wir uns auf in den Supermarkt: die Großen laufen durch die Gänge, spielen Verstecken, schleichen sich an und haben jede Menge Spaß. Der MiniStern jammert ein wenig an der Wursttheke herum und gibt erst Ruhe, als sie eine Würstchen in der Hand hält: gewusst wie *g*
Wieder daheim versammeln wir uns nach dem Verräumen der Einkäufe am Küchentisch und schlemmen leckere Backwaren. Aufs Bild schaffte es aber nur noch der leere Teller...


Die beiden Freundinnen verziehen sich ins Sternchen-Zimmer, die Kleine möchte schon wieder am liebsten nur auf den Arm (mit Keksen versorgt versteht sich).


Ich gehe mit ihr hoch in in mein Nähzimmer. Dort räumt sie nach Herzenslust alles aus was ihr in die Finger kommt. Zunächst ignoriere ich das Chaos, um des Sternchens Shirt zu Ende zu nähen.


Doch dann muss es ans Aufräumen gehen. Mit ihr etwas mühsam, aber wir puzzeln so vor uns hin, bis der Gatte nach Hause kommt. Die beiden anderen Mädchen spielen in dieser Zeit Monopoly.

Dann geht es ans Kochen: Kartoffeln schälen, Petersilie schnippeln....


...gegessen wird heute mit zwei Gästen: der Freundin des Sternchens und ihrem Vater, der gerade zum Abholen kommt.
Nachdem die beiden sich auf den Heimweg gemacht haben, macht der Gatte den MiniStern bettfertig. Ich räume die Küche auf, das Sternchen macht sich ebenfalls bettfertig.
Während Mr. Stern die Einschlafbegleitung der Kleinen übernimmt, lese ich der Großen ein weiteres Kapitel aus Harry Potter vor.


Inzwischen ist es schon nach 21 Uhr und es ist nun auch Zeit für die Große.
Während der Gatte sich ein Entspannungsbad gönnt, lasse ich den Abend mit Nachrichten und Internet ausklingen.

Und bei Euch so?

Montag, 10. Juli 2017

Die Taufe unseres Mini-Sterns

Schon etwas über eine Woche ist die Taufe unserer Kleinsten her. Und heute möchte ich nochmal den Tag bzw. die Vorbereitungen Revue passieren lassen.

Im Vorfeld habe ich mir schon verhältnismässig viele Gedanken über ein Farbkonzept gemacht: nur rosa fand ich zu plüschig, gelb mag ich nicht, bunt wäre eher was für einen Kindergeburtstag, also fiel die Wahl auf türkis, grau, weiß. Beim Sternchen damals hatte ich es eher in blau gehalten, auch eher untypisch Mädchen :-)

Die Einladungen für die Taufe haben das Sternchen und ich an einem trüben Nachmittag gebastelt.



Dazu habe ich fertige Karten in beige-grau gekauft (okayyyy.....eigentlich wollte ich auch diese selbst aus Tonpapier basteln, aber das hier war dann doch unaufwendiger *g*).

Da ich eine Menge an Masking-Tape besitze, suchten wir uns aus meinem Fundus die passenden Farben zusammen und schnippelten kleine Wimpel. Diese wurde an ein Band und an die Karte geklebt.
Einen Stempel mit dem Text "Einladung" hatte ich noch von unserer Hochzeit von vor 11 Jahren (Wahnsinn! Schon so lange her!) und Stempelfarbe in türkis fand ich ebenso im Regal.
Die kleinen Schmetterlinge (Stempel von hier *Klick*) passten noch hübsch dazu.



Den Einladungstext habe ich schnöde am Laptop in türkis und schwarz geschrieben und gedruckt und einfach nur in die Doppelkarte gelegt.

Da das Tauffest open-air stattfinden sollte und wir ohnhin mehr Gäste erwarteten als unsere Küche und Wohnzimmer aufnehmen können, war klar, dass wir die Party größtenteils in den Garten verlagern werden.
Um vor Schauern aber auch vor starker Sonne geschützt zu sein, würden wir ein großes Zelt aufbauen.
Daher nähte ich für das Partyzelt noch zwei Wimpelketten aus vorhandenen türkisen Stoffen.



Diese könnten später  im Wohnzimmer an unseren bodentiefen Fenstern hängen.



Pompoms und andere Laternen fanden sich zum Teil noch aus der "Unter dem Meer Party" des Sternchens vor zwei Jahren (*Klick*).
Lediglich ein paar Luftballons mussten noch gekauft werden. Beim Möbelschweden und in der Drogerie bekam ich außerdem noch schöne Wabenbälle, die auch in Zukunft hier weitere Verwendung haben werden.




Auch bei der Tischdekoration griff ich zum Teil auf vorhandene Dinge zurück: große dicke Kerzen habe ich immer (wenn auch schon ein zweimal entzündet) und Teelichter sowieso.
Also beklebte ich die großen Kerzen einmal mit farblich passendem Masking-Tape und ebenso ein kleines Marmeladeglas. Um dem ganzen einen festlichen Touch zu geben, drapierte ich selbstklebende Spitze (auch in der Drogerie gefunden) an ein Teelichtglas. Das wird hier sicher auch häufiger wieder zum Einsatz kommen.



Einzig die gefalteten Schiffe mit dem Taufspruch werden wohl nicht mehr benötigt. Die Idee mit den Schiffen habe ich bei Pinterest gesehen.



Nun fehlte nur noch der Blumenschmuck. Dafür habe ich vor dem Tauffest kleine Flaschen, die ich immer gut gespült aufbewahre, mit kleinen Spitzendeckchen aus Papier mit Hilfe von Band versehen.



Einen Tag vor der Taufe habe ich dann die Blumen geholt: Schleierkraut und Rosen sollten es sein, spontan entschied ich noch Kamille dazuzunehmen.



Besonders habe ich mich über die großartige Farbe der Rose gefreut, ein wunderschönes altrosa.



Die Tische deckte ich bereits am Vortag weitgehend ein: mit weißen Tischdecken (oder Laken *g*), den Kerzen, Vasen und Schiffen.
Dazu kamen kleine cupcake-Förmchen (bestellt hier *Klick*), die mit Knabberfischen gefüllt waren.



Einen Kindertisch gab es auch. Eigentlich hatte ich geplant, eine Art Candy-Bar aufzubauen, doch aus Platzgründen entschied ich, die Tüten für die Kids bereits mit allerhand Schnökereien zu befüllen.



Außerdem bekamen die Kids anstatt normaler Wassergläser Glasflaschen mit Strohhalm. Das kam ziemlich gut an.



Alles in allem hat es sehr viel Spaß gemacht, dieses Fest vorzubereiten.
Allein das Wetter hat nicht wirklich mitgespielt.
Während der Taufzeremonie regnete es in Strömen und wir wurden allesamt ziemlich nass. Gut, die Taufe fand in einem Freibad statt, aber so war es nun wirklich nicht geplant *lach*.
Als ich allerdings mit den beiden Paten, unserer Kleinen und der Pastorin im Nichtschwimmerbecken stand (zur eigentlichen Taufe), hörte der Regen auf und die Sonne blitzte hervor.

So hatten wir später Glück und konnten draussen sitzen, unterbrochen von nur einem heftigen Schauer.



Aufregend für mich war an diesem Tag nur, ob das Catering klappt. Zuvor hatten wir noch nicht bei dem gewählten Party-Service bestellt und als dieser erst mit 25 minütiger Verspätung hier eintraf, war ich schon ziemlich hektisch, im Kopf schon Plan B: Pizza, Gyros, Asiatisch....!

Doch das Essen war richtig gut, und wir schnell wieder in Feierlaune.

Kuchen hatte ich von der Schiegermutter und Freundin backen lassen, bzw. selber am Vortag gebacken.
Und auch diese kamen sehr gut an bei unseren Gästen.

Nun ist das Fest vorbei, die Deko verräumt, die Reste eingefroren, die Geschenke ausgepackt....jetzt werde ich mich bald um die Dankes-Karten kümmern. Einen Danke-Stempel habe ich schon im Regal gesichtet; wohl auch noch von unserer Hochzeit!

Mittwoch, 5. Juli 2017

Tagebuchbloggen 7.2017

Frau Brüllen (*Klick*)stellt sie schon wieder, die allmonatliche Frage: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?
Meine Antwort kommt sofort:

Am Morgen werde ich durch den Mr. Stern geweckt, bevor er nach unten geht, um wenige Minuten später das Haus zu verlassen.
Das macht er jeden (Werktags-) Morgen.
Der Wecker zeigt 6:20 Uhr an. Mir bleiben noch ein paar Minuten, um mich nochmal an den MiniStern zu kuscheln, der friedlich neben mir schlummert. Doch tatsächlich döse ich noch ein wenig weg....um dann um 6:45 Uhr hochzuschrecken. Höchste Zeit das Sternchen zu wecken.

Sie hat zwar einen eigenen Wecker, aber sie kommt da ganz nach der Mutter: ausmachen, umdrehen, weiterschlafen. *höhö*

Überraschenderweise ist sie aber dieses Mal schon auf und wühlt im Kleiderschrank nach passenden Klamotten.

So kann ich erstmal ins Bad, mir selbst ein paar Klamotten anwerfen, das Babyphone anstellen und dann nach unten in die Küche gehen.

Um kurz nach 7 Uhr kommt dann auch das Sternchen zum Frühstück.
Sie fragt mich über Länder, Bundesländer usw. aus. Wir quatschen und quatschen und vergessen beinahe die Zeit. Jetzt aber schnell: das Sternchen putzt Zähne, ich mache das Schulfrühstück fertig.

Heute verlässt sie 10 (!) Minuten später als sonst das Haus, ihre Freundin wird sicher nicht mehr am Treffpunkt warten....ohje.

Seufzend setze ich mich nochmal an den Küchentisch: mit einem Kaffee und dem Laptop bewaffnet, schaue ich mir noch einmal das diesjährige Ferienprogramm unserer Kleinstadt an und melde das Sternchen für zwei Ausflüge an, die sie mitmachen wollte.

Dann ertönt schon Babygeplapper.
Der MiniStern strahlt mich an, als ich die Schlafzimmertür öffne und hält mir ihre Lieblingskuscheltiere hin. Gemeinsam kuscheln wir noch eine Weile auf dem Bett, irgendwann rutscht sie vom Bett herunter: das ist ihr Zeichen, dass sie nun tatsächlich im Tag angekommen ist.

Ich wickele sie und ziehe sie an. Hungrig ist sie meist noch nicht, so gehen wir erstmal ins Dachzimmer und ich kann ein wenig Wäsche bügeln und legen.
Der MiniStern wühlt in der Legokiste und schaut sich Pixi-Bücher an.
Als es ihr zu langweilig wird, gehen wir erstmal frühstücken.



Dann geht es in die erste Etage: Betten machen, Wäsche räumen, lüften. Zwischendurch immer ein wenig spielen. Oder kuscheln. Oder wickeln.
Gemeinsam putzen wir Zähne; der MiniStern am liebsten entspannt in der Wippe.



Anschliessend kann ich in der Küche räumen und die Deko vom vergangenem Tauffest neu arrangieren.



So langsam wird die Kleine allerdings wieder müde, und möchte immer wieder auf den Arm zum kuscheln.



Daher beschliesse ich Haushalt Haushalt sein zu lassen und schaue mit ihr in ihrem Zimmer Bilderbücher an.
Kurz darauf klingelt schon das Sternchen: inzwischen ist es 11:50 Uhr.
Leider ist die Große nicht so gut gelaunt, doch die Aussicht auf eines ihrer Lieblingsessen lässt sie schnell wieder strahlen.

Sofort fängt sie mit ihren Hausaufgaben an und ich widme mich dem Reis und dem Auftauen des selbstgemachten Hühnerfrikassees. Nebenbei immer wieder den MiniStern auf dem Arm.

Endlich können wir essen: die Kleine isst inzwischen allein sehr gut und langt ordentlich zu. Die Große auch. Für mich bleibt gar nicht soviel übrig. *nichtschlimm*

Dann ist Bettzeit für den MiniStern: nach einer Milchflasche schlummert sie friedlich auf meinem Arm. Hach, das ist so schön.....doch ich habe noch einiges zu tun, also lege ich sie in ihr Bett.

Während ich in der Küche (wieder mal) räume, macht das Sternchen den Rest ihrer Hausaufgaben.
Dann ist Pause für mich: mit Laptop und Eis. Das Sternchen ist erst auf dem Spielplatz, kommt dann doch rasch wieder zurück, und schleckt auch ein Eis.

Noch während wir so dasitzen, meldet sich der MiniStern wieder über das Babyphone. Alle Versuche, sie wieder zum Einschlafen zu bringen, scheitern. Nun denn, also reicht es ihr wohl erstmal.

Ich nehme sie mit nach unten in das Wohnzimmer. Das Sternchen verschwindet wieder auf dem Spielplatz, die Kleine und ich holen die Malstifte und kritzeln ein wenig.



Gegen 15 Uhr kommt die Große zurück und macht sich fertig für ihr Fußballtraining.
Nachdem ich den MiniStern gewickelt habe, packe auch ich die Sachen, wir ziehen Schuhe an und ich stelle die Fahrräder aus dem Schuppen.

Der MiniStern freut sich schon riesig und zappelt unruhig in ihrem Sitz hin und her. Dann geht es los Richtung Sportplatz.
Kaum das wir angekommen sind, verschwindet die Große schon mit ihrer großen Tasche zwischen den Vereinsräumen.

Ich mache mich mit der Kleinen auf Richtung Freibad, um das Sternchen im Rahmen des Ferienprogramms für einen Schwimmkurs anzumelden. Doch es gibt nur noch Wartelisten. Mal sehen, ob wir noch Glück haben.

Dann radeln wir weiter in die Stadt, schauen in einem etwas günstigerem Schuhgeschäft nach Sandalen für die Kleine und radeln ohne Schuhe weiter.

Inzwischen meldet sich der Gatte, dass er gleich am Bahnhof ankommt. Wir empfangen ihn dort, doch er will gleich heim, ich hingegen die gute Stimmung des MiniSterns nutzen, um in einem anderen Fachgeschäft nach Sandalen zu gucken.
Eine halbe Stunde später spazieren wir mit schicken neuen Schuhen aus dem Laden und setzen uns wieder auf das Rad. Es ist Zeit das Sternchen vom Training abzuholen.

Sie sporteln noch als wir eintreffen, so quatsche ich ein wenig mit anderen Eltern bis wir gemeinsam starten können.

Gegen 17:30 Uhr treffen wir zu Hause ein, der Gatte ist inzwischen schon wieder los, um das Geschirr des Partyservices wieder zurück zu bringen.
Die Kinder und ich essen noch flott einen Joghurt und spielen etwas.

Gegen 18 Uhr lasse ich Badewasser ein, und setze zunächst die Kleine in den duftenden Schaum. Eigentlich wollte die Große duschen, doch nun mag sie sich zu ihrer Schwester setzen. Auch gut.

Der Gatte kehrt zurück, doch ich werde von einem Telefonat abgelenkt. Daher kümmert sich der Mister um den MiniStern (cremen, anziehen, wickeln) und die Große lässt noch Wasser nachlaufen.

Nach dem Telefonat decke ich den Abendbrotstisch und wir können dann gegen 19 Uhr endlich essen.
Da der Papa die Kleine ins Bett bringt, räume ich (schon wieder) in der Küche und kuschele mich anschliessend zum Sternchen auf das Sofa, die mal wieder in einer Folge "Bibi und Tina" versunken ist.

Nachher werde ich vielleicht meinem Nähzimmer einen Besuch abstatten, wenn das Sternchen im Bett ist und der Gatte zum Nachbarn geht. Wenn der MiniStern denn schläft....

Samstag, 1. Juli 2017

Monatsrückbilick - Juni 2017






Halbzeit!! Der Juni ist um, mit einigen heissen hochsommerlichen Tagen, aber auch reichlich Regen am Ende des Monats. Ab jetzt werden die Tage auch wieder kürzer (och nö....), aber daran wollen wir noch lange nicht denken. Erstmal ist Sommer. Und was war los in meinem Juni?

Gelesen:

wieder etwas vermehrt in blogs, ansonsten Tageszeitung. Die muss nach wie vor täglich zum Kaffee sein. Nur Bücher, die schaffe ich nicht, Manchmal frage ich mich echt, wie andere das machen neben Job, Kindern, Haushalt, blog, nähen und anderen Hobbys...tjanun, ich lese dann eben erstmal keine Bücher. :-)

Gesungen:

Sommerlieder auf dem Sommerfest des Sternchens (zum Beispiel eine deutsche Version von "Like ice in the sunshine", da musste ich ihr gleich die uralt Werbung im Netz zeigen...gnihi)

Gehört:

Gute Neuigkeiten in Sachen Job (huch, doch viel früher als geplant) und in diesem Zusammenhang ein tolles Kennenlerngespräch mit der zukünftigen Tagesmutter 


Gesehen:

mal wieder ein Schwimmbad von innen (hehe), zweimal die Notaufnahme (braucht man echt nicht), Fussballturniere der Großen, meinen Bruder zu Besuch, "Hanni und Nanni" im Kino, Freunde zum Burger-Abend, Sommerfest des Sternchens, die Pastorin zum Taufgespräch

Getrunken:

Wasser, Saftschorlen, Kaffee, einen Cocktail mit einer lieben Freundin

Gegessen:

Wassermelone-Feta Salat, viele Burger (selbstgemacht und einmal auch machen lassen), Salate, leckere Kuchen

Gekocht: 

"normale" Küche: Pfannkuchen, Nudeln in verschiedenen Ausführungen, Kartoffel Wurst Gulasch, Hühnerfrikassee, Pizza,....

Gebacken: 

Zitronenkuchen


Gefreut:

über das Jobangebot
über die Tagesmutter
über den Besucht meines Bruders
über glückliche Kinder
über uns als Familie

eigentlich gibt es jeden Tag Grund zur Freude, mal größer mal kleiner

Geschenkt:

Kindergeburtstagsgeschenke (da sammeln die Kids ja immer ein Körbchen in einem Geschäft...wer kennts noch?), Blumen, Sekt

Genäht:   

eine Tasche für das Sternchen, den ersten Teil eines Sitzpolsters für die liebste Nachbarin, Wimpelketten, drei Leseknochen

Leider leider hänge ich beim Jahresquilt und beim Taschen-Sewalong hinterher. Aber vergessen ist es nicht.....nur fehlen mir eindeutig Nähzeiten. Der MiniStern ist so mobil (und schläft schlecht...gnaaa) und so bleibt nicht viel fürs Nähen über.

Gestrickt:


was ist das ? *huch*


Gehäkelt:


nur ein wenig, denn das Sternchen wollte an einem Regentag tatsächlich lernen wie es geht. Aber irgendwie sind so Handarbeiten (noch) gar nicht ihrs....macht ja nix...

Gebastelt:


Taufeinladungen, Tischdeko für das Tauffest (Kerzen, Vasen, ...)

 Gekauft:

ein klein wenig Stoff, neue Kleider für die Mädels und für mich (ich schaff es einfach nicht, alles für uns zu nähen...), eine Taufkerze (was kosten die denn bitte inzwischen??? Wow!)

 Gespielt:


Monopoly World, Packesel


Gefeiert:

des Sternchens Sommerfest (Kino-Party)



Und was steht an im Juli?
Im Juli werden wir die Taufe des MiniSterns feiern, regelmässig die Tagesmutter besuchen, das Sternchen beim Fussball anfeuern, vielleicht den Schlagermove in Hamburg besuchen und liebe Freunde aus Bayern treffen. Und dann...ja dann sind auch endlich Ferien in Schleswig-Holstein! 





Donnerstag, 29. Juni 2017

Ein Jumpsuit für mich...

....das sollte es schon lange werden. Und endlich lief mir der passende Stoff über den Weg.

Als ich vor einiger Zeit bei Stoff & Stil in Lübeck war, lachte mich der Viskose-Jersey einfach nur an und ich wusste sofort, daß es nur ein Jumpsuit werden konnte.
Da ich nur noch einen Reststoff zu kaufen bekam, suchte ich lange nach einem passenden Schnittmuster, bei dem ich nicht allzuviel Stoff verbrauchen würde.



Die Wahl fiel auf Velara von Schnittgeflüster (*Klick*): schlicht, einfach, weit, bequem und auch gut jenseits der Gr. 38 tragbar.



Beim Zuschneiden musste ich schon ein wenig tüfteln, um wirklich alle Schnittmusterteile auf den vorhandenen Stoff zu bekommen.
Übrig geblieben ist tatsächlich nichts mehr (bis auf wenige kleine Fitzelchen).



Nach der Anprobe des Jumpsuits war ich zunächst unsicher, ob ich "so etwas" tatsächlich tragen kann. Zu ungewohnt war die Art des Kleidungsstückes und die Tatsache etwas nur für mich zu nähen (und es dann auch zu tragen....).
Doch nach der positiven Abnahme durch meine Freundinnen, trage ich den Jumpsuit wirklich sehr gern.

Ich werde diesen Schnitt sicher noch einmal nähen, mit ggf. einer leichten Änderung des Hosenteils. Der lässige Schnitt gefällt, jedoch rutscht die Hose beim Tragen immer weiter abwärts, was wohl aber auch dem Stoff geschuldet ist.



Ich freue mich jedenfalls, daß ich es gewagt habe, mir einen Einteiler zu nähen.

Die Fotos hat im Übrigen die Große gemacht....das war schon echt lustig, aber schwer, tatsächlich nutzbares Bildmaterial zu bekommen. Sie hatte an diesem Nachmittag den Schalk im Nacken und machte eine Menge Quatschbilder ....



...und dennoch (auch mit nicht so professionellen Bildern) geht mein neues Kleidungsstück heute mal wieder zu RUMS (*Klick*), wo sich bereits viele viele tolle Sachen tummeln.

Habt einen feinen Tag!

Sonntag, 25. Juni 2017

Ein Wochenende in Bildern im Juni 2017

An diesem Wochenende bin ich allein mit den Kindern, der Gatte verweilt bei einem Sporttunier in Berlin.

Zu diesem hat ihn sein Freund bereits am Samstag Morgen in aller Frühe abgeholt, der MiniStern und ich können noch weiterschlafen.
Doch schon früh höre ich das Sternchen in ihrem Zimmer und später unten in der Küche. so stehe ich auch auf, das schlafende Kleinkind im Schlafzimmer lassend.
Wir frühstücken gemeinsam, dann ist es auch Zeit für die Kleine.
Das Sternchen packt ihre Fußballsachen und wir brechen gemeinsam auf zum Fußballplatz. Es ist schon ziemlich voll, wir sind spät dran. Leider ist der Himmel grau in grau. So sind heute die Regenjacken für alle Pflicht.


Die Aufwärmphase für des Sternchens Mannschaft und das erste Spiel des Tuniers kann ich noch gut sehen. Doch bald darauf ist dem MiniStern sehr langweilig und wird maulig. Zu gern möchte sie das Spielfeld stürmen und auch den Ball in die Hand nehmen. So nehme ich sie erst einmal in die Trage. Dort kuschelt sie sich eng an mich. Gegen Mittag beschliesse ich, den Tunierplatz zu verlassen, denn es ist kalt, nass und windig. Der MiniStern sollte lieber daheim ihren Mittagsschlaf machen.


Doch jede Einschlafbegleitung scheitert. So wuselt sie mit mir in der Küche, in der ich die Spülmaschine räume und weitere Handgriffe erledige.
Ihre Lieblingsbeschäftigung ist seit einiger Zeit das Ausräumen der unteren Küchenschubladen. Eigentlich wollte ich mich längst daran machen, meine Plastik-Sammlung gegen Alternativen zu tauschen, doch augenblicklich ist es so noch besser....


Da es draussen inzwischen nicht mehr regnet, gehe ich mit Karre und Kind wieder los Richtung Sportplatz.


Leider beginnt es unterwegs doch wieder zu nieseln....es ist wirklich so ungemütlich und die Große tut mir jetzt schon leid, weil sie komplett durchnässt sein wird.
Kurz vor dem Ziel schläft der MiniStern tatsächlich ein, das letzte Spiel der Großen bekommt sie so gar nicht mit. Auch nicht, dass es inzwischen richtig heftig regnet. Nach Spielschluß bin ich froh darüber, daß unsere Nachbarn, deren Sohn auch am Turnier teilgenommen hat, das nasse Sternchen mitnehmen und ich zu Fuß nachkomme.
Noch im Flur entledigt sich die Große der Fußballklamotten und ich lasse ihr schnell ein heißes Bad ein.


Später sitzen wir gemeinsam am Küchentisch und lassen uns mitgebrachte Muffins schmecken.
Das Sternchen entdeckt eine Zecke an ihrem Bein, die die Nachbarin ihr freundlicherweise entfernt...ich kann das irgendwie nicht.
Anschliessend spielen und kuscheln wir, dann ist es schon Zeit für den MiniStern. Doch trotz Bad, Massage, und viel Kuscheln, will sie nicht allein schlafen. Ich halte sie lange im Arm (da schläft sie natürlich), doch sobald ich sie in ihr Bett legen möchte, wacht sie auf und weint. Ich versuche auch die Einschlafbegleitung in unserem Bett, doch auch hier geht nichts.
Da die Große inzwischen halb verhungert sein muss, nehme ich Mini einfach mit runter. Das Sternchen hat sich Pizza gewünscht (eigentlich wollten wir bestellen, aber nun reicht auch mal TK), die schiebt sie nun selbst in den Ofen. Ich trage derweil die Kleine. Wir essen Pizza, wählen einen Film aus und machen es uns mit Popcorn gemütlich. Der MiniStern schläft nicht. Nunja.


Erst als der Film zu Ende ist, gehen wir drei ins Bett: alle im Elternschlafzimmer, es ist so gemütlich. Und siehe da: das Sternchen und der MiniStern schlafen binnen Minuten ein.

Am Sonntag verlässt das Sternchen gegen halb sieben bereits das Bett und schleicht in ihr Zimmer. Kurz darauf höre ich, wie sie sich ein erstes Frühstück bereitet. Es ist so süß von ihr, daß sie ihre Schwester und mich ausschlafen lassen möchte. Und tatsächlich dämmere ich wieder ein.
Gegen 9 Uhr stehe ich dann doch auf, die Kleine wird auch gerade wach.
Doch sie ist noch sehr maulig, daher gibt es zum Frühstück Tragebaby.


Irgendwie schaffen wir es aber dann doch zu frühstücken, immer mit Blick auf den schönen Blumenstrauß, den mir die Große am Freitag mitgebracht hat vom Erdbeerhof.


Nach dem Frühstück machen sich die Kinder tagfein bzw. ich mache das. Da sie sich dann zum Spielen im Sternchen-Zimmer niederlassen, kann ich selbst unter die Dusche hüpfen.


Ich überlege, ob wir einen Ausflug machen sollen, denn es ist zwar grau, doch seit der Nacht hat es nicht mehr geregnet. Da erreicht mich die Nachricht vom Mister, dass er bereits am Mittag zu Hause sein wird. Ein Blick aus dem Fenster bestätigt außerdem, lieber daheim zu bleiben, es ziehen weitere dunkle Wolken heran, aus denen es später auch ausgiebig regnet.

So spiele ich mit den Kindern. Dazu hole ich auch einen Teil des Lego Duplo hervor.


Und es ist das liebste Spiel: die Große baut auf, die Kleine zerstört. Gnihi....

Unser Mittag fällt eher klein aus, denn wir beschliessen, erst am Abend zu kochen. So gibt es Salat, Joghurt, Brot.
Der Gatte trifft ein, und wir sitzen gemeinsam am Tisch, erzählen gegenseitig von unseren Erlebnissen. Er begleitet dann den MiniStern in den Mittagsschlaf.
Das Sternchen und ich kuscheln im Wohnzimmer. Später schalten wir auch den Fernseher ein und schauen Terra X mit Hape Kerkeling, auch für das Sternchen sehr interessant.
Als die Kleine erwacht und der Mister sie auch zu uns holt, kuscheln und albern wir gemeinsam im Wohnzimmer. Ich bekomme sogar das Lieblingskuscheltier der Mini zum Bekuscheln.


So vergeht die Zeit mit Erzählen, Spielen, Kuscheln und Träumen. Ein ganz entspannter Nachmittag.
Gegen Abend schwinge ich dann den Kochlöffel in der Küche für ein Kartoffel-Würstchen Gulasch.



Das Sternchen isst später sehr sehr begeistert,... gut so, haben wir doch in den letzten Wochen erhebliche Schwierigkeiten, Menüs zu finden, die sie tatsächlich isst.
Nach dem Essen bringt der Gatte die Kleine ins Bett und das Sternchen darf noch eine Folge Bibi und Tina sehen.
Nach dem Räumen in der Küche, geselle ich mich zu ihr ins Wohnzimmer.
So geht auch dieses verregnete Juni-Wochenende vorüber.

Mehr Wochenenden in Bilderns gibt es hier bei geborgen wachsen (*Klick*).