Sonntag, 5. April 2020

Tagebuchbloggen - April 2020 (Ausnahmeferien Tag 21)

Heute ist der 5. eines Monats und da beantworten wir die Frage von Frau Brüllen "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?" (*Klick*).

Seit Anfang der Ausnahmeferien schreibe ich ja schon, was wir in dieser Zeit gemacht haben, so auch heute.

8.00 Uhr: Ich wache auf, neben mir eng gekuschelt schläft der MiniStern. Direkt daneben das Sterchen. Der Gatte schläft im Sternchen-Zimmer.

9.00 Uhr: Mit Kaffee und Laptop setze ich mich an den Küchentisch, um die letzten drei Tage Ausnahmeferien zu verbloggen. Darüber wird die Familie wach, die nach kurzem Ankuscheln beschliesst, Brötchen zu holen. Ausnahmsweise nimmt der Mister sie mit, so haben sie gleich einen tollen Spaziergang am Morgen gemacht. Die Mädchen müssen natürlich draussen vor der Bäckerei warten.



10.00 Uhr: Es ist gebloggt, der Frühstückstisch gedeckt und der Rest der Familie kommt vom Brötchenholen heim. Gemütlich wird gegessen. Hach haben wir es gut heute morgen.

11.00 Uhr: Ich räume gründlich die Küche auf, der Mister legt eine Kuschelrunde mit der Mini auf dem Sofa ein. Die Große verzieht sich mit Comics in ihr Zimmer.

12.00 Uhr: Gemeinsam mit der Mini mache ich einen Hefeteig. Beim letzten Einkauf hatte ich etwas Rhabarber gekauft und möchte nun ein Rezept für veganen Kuchen ausprobieren.



13.00 Uhr: Der Kuchen ist fast fertig und duftet herrlich. Ich freue mich schon darauf ihn zu kosten. In der Zwischenzeit habe ich noch mit Freundinnen hin und hergeschrieben.

14.00 Uhr: Wir bestellen uns Essen. Um die lokalen Restaurants am Laufen zu halten, in die wir sonst auch gehen, haben wir uns vorgenommen einmal in der Woche zu bestellen. Heute gibt es griechische Leckereien. Köstlich. Für unsere vegetarische Große ist auch was dabei.

15.00 Uhr: Die Mini tobt sich im Garten auf dem Trampolin aus, der Mister bearbeitet Kleinanzeigen am Smartphone, die Große hält Videokonferenzen mit den Freundinnen. So nutze ich die Zeit und suche Stoffe und Schnitte zusammen, um für die Kleinste ein Geburtstagsoutfit zu nähen. Ich schaffe sogar auch schon einen Teil des Zuschnittes, bevor der Gatte zum Kaffee ruft.



16.00 Uhr: Wir sitzen im Garten mit Kaffee und richtig leckerem Rhabarberkuchen. Köstlich. Den mache ich garantiert noch einmal! Nur die Große ist vom Rhabarber gar nicht angetan....geht aber bestimmt auch mit anderem Obst...

17.00 Uhr: Die Kinder spielen im Garten. Das Wetter ist so wunderbar, etwas windig, aber so schön sonnig. Wir planen an einer neuen Matschküche herum.

18.00 Uhr: Aufräumzeit im Garten. Der Mister macht sich mit der Großen zu Fuß auf den Weg zur Tankstelle, um ein Päckchen abzugeben. Das verbinden sie gleich mit einem Abendspaziergang am See.

19.00 Uhr: Der MiniStern kuschelt sich noch ein wenig an mich, während ich aber das Laptop herausholen darf. Als ich anfange zu tippen, malt sie noch ein wenig. Hunger hat hier niemand mehr....

Gleich bringe ich die Mini ins Bett und wenn ich selbst nicht dabei einschlafe, schaffe ich es vielleicht noch ein wenig zu nähen.
Das Sternchen und der Gatte werden es sich heute Abend gemütlich machen. Papa-Abend.


Ausnahmeferien Tag 18-20

Bevor ich heute Abend meinen post zum Tagbuchbloggen am 5. schreibe, fasse ich noch einmal die letzten drei Tage unserer Ausnahmeferien zusammen.

Donnerstag

An diesem Tag kann ich etwas länger schlafen. Dennoch bin ich die Erste die aufsteht und mit Kaffee in der Hand ins Nähzimmer schleicht. So habe ich noch kurz Zeit ein paar Nähte am Shirt für einen Geburtstagsjungen zu nähen. Zum Frühstück holt mich die Familie an den Küchentisch. Anschliessend kann ich das Shirt noch zu Ende nähen, die Große duscht derweil. Der Papa und die Mini kümmern sich um die Küche.
Als das Sternchen im Bad fertig ist, kann ich dort rein. Die Große wünscht sich anschliessend, dass ich ihr die Haare mache und zu Zöpfen flechte. Auch die Kleinste hätte noch gern Zöpfe.
Über diese Zeit wird es schon wieder Mittag und es gibt zeitig Essen, da ich pünktlich zur Arbeit aufbrechen muss. Heute gibt es die Reste vom Vortag: Aufwärmsuppe.

Dann breche ich zur Arbeit auf. Dort ist es so, wie die vergangenen Tage auch. Viele Kundentelefonate, emails, einige wenige auf Abstand gehaltene persönliche Gespräche. Zwischendurch erhalte ich vom Mister eine Einkaufsliste für das Wochenende, denn Brot fehlt schon wieder für den Abend.
Während ich arbeite, macht meine Familie einen Spaziergang zum See (mit nassen Füssen der Kleinen) und die Große schreibt Briefe. Der Mister spielt Spiele mit den Kindern und räumt ein wenig auf.

Sehr pünktlich mache ich Feierabend, also kurz nach 18 Uhr) und fahre zunächst zum Supermarkt. Dieser liegt direkt auf dem Weg und ist fast immer gut ausgestattet und nie voll. Ich bekomme alles von meiner Liste, sogar Mehl. Nur frische Hefe gibt es nicht.
Daheim hilft mir die Familie beim Verräumen und wir essen spät Abendbrot.
Das Sternchen wünscht sich noch einen Film, so schauen wir die "Unendliche Geschichte" als die Mini im Bett verschwunden ist.
Nach dem Film ist für uns alle Schlafenszeit.




Freitag

Auch heute muss ich arbeiten. Es ist schon ungewohnt für mich, täglich zur Arbeit zu fahren, wo ich normalerweise an nur drei Tagen los muss. Erst als ich losfahre, stehen die Kinder auf, der Mister hatte bereits Kaffee mit mir getrunken.
Während ich arbeite, hält die Große diverse Telefonkonferenzen mit Freunden und Familie. Die Kleine malt ein Geburtstagsbild für den Freund.
Am Mittag kocht der Mister ein leckeres Curry. Gerade als es fertig wird, komme ich heim.
Wir essen gemeinsam und dann verschwinde ich noch flott im Nähzimmer. Das Geschenk der Großen an den Geburtstagsjungen wartet auf Vollendung.
Anschliessend packen wir die Geschenke ein und überbringen die Geschenke. Da wir nebeneinander wohnen und uns nahezu täglich im Garten sehen (und die Minis miteinander spielen), haben wir die Übereinkunft, dass nur wir uns direkt sehen. Das lässt sich durch die Gartenkonstellation auch nicht vermeiden. Niemand von uns sonst hat anderweitig Kontakte. Das macht es auch für die Kinder (egal welchen Alters) erträglicher.
Der Nachmittag vergeht mit Spielen im Garten, Kaffee und Geburtstagskuchen. Am Abend kuschele ich mich mit der Großen ein. Sie braucht aktuell auch mehr Mama-Zeit. Das ist auch mal sehr schön.




Samstag

Heute schlafen wir alle aus! Als ich aufwache ist es bereits kurz nach 9 Uhr. Wir frühstücken alle gemütlich im Schlafanzug. Hach wie schön.
Später fange ich an das Dachzimmer aufzuräumen, die Mini hilft mir. Derweil machen die Große und der Mister einen langen Spaziergang. Nach ihrer Rückkehr haben wir schon diverse Dinge sortiert und versuchen unser Glück, ein paar davon im Netz loszuwerden.
Mich hat die Aufräumwut befallen, so räume und krame ich auf allen Etagen, wische Staub und sauge alle Räume durch.
Zwischendurch gibt es Mittagessen: heute Hotdogs. Für das Sternchen mit vegetarischen Würstchen natürlich.

Am Nachmittag spielen die Minis im Garten, die Große hat sich mit Comics in ihr Zimmer zurückgezogen. Der Mister räumt erst die Terrasse auf und trifft sich dann mit den vier Männern aus der Nachbarschaft auf ein zwei-Meter-Abstand-Bier. Das sieht sehr lustig aus, wie sie alle großen Abstand zueinander haben, Bier trinken und plauschen.
Nach der Bierlänge gibt es dann schon Abendbrot und eine Badewanneneinheit für die Mini.
Das Sternchen hat sich für heute nochmal ein Spiel gewünscht. So sitzen wir lange am Harry-Potter-Spiel.
In der Nacht kann sie nicht gut schlafen, zuviele Gedanken kreisen im Kopf. So entscheiden wir, dass sie sich zu der Mini und mir kuscheln darf und der Mister für die eine Nacht in das Zimmer der Großen umzieht.



Donnerstag, 2. April 2020

Ein Strickpulli für mich

Auch wenn wir nun schon fast mitten im Frühling sind, möchte ich gern nochmal mein Strickwerk aus dem Winter zeigen.
Ich habe mir tatsächlich einen Pullover gestrickt. Auch wenn das bei mir immer sehr lang dauert, nur alle paar Tage ein paar Reihen.
Schon lange habe ich mit dem Strickmuster von petite Knit (jaaa, ich weiß Werbung, aber das mit Überzeugung und auch selbst bezahlt), dem Ankers Sweater (*Klick*) geliebäugelt. Die Große wollte keinen Pullover und bei der Mini war ich mir nach dem Popcorn Sweater, den ich ihr im Herbst strickte, nicht sicher, ob sie ihn tragen würde.
Lange habe ich überlegt, aber dann doch einfach das Strickmuster in my Size gekauft und angenadelt. Zwischendurch musste ich auf Wollnachschub warten und der letzte Teil, der zweite Ärmel, zog sich wie Kaugummi.
Doch nun freue ich mich richtig. Ein paar kleine Fehler sind dabei, aber ich könnte mir vorstellen, im Herbst nochmal in anderer Farbe anzunadeln.
Er trägt sich schön und hält schön warm. Hat also Potential zum kalte-Tage-Lieblingsteil.





Mittwoch, 1. April 2020

Ausnahmeferien Tag 15-17

Heute gibt es wieder ein update über unsere letzten Tage in den Ausnahmeferien.

Montag

Mein Wecker klingelt in der Früh. Ab heute muss ich wieder los zur Arbeit. Leise mache ich mich für den Tag fertig, dann wecke ich den Mister.
Während er wach wird und die Mädchen weckt, decke ich in der Küche den Tisch. Draussen schneit es dicke Flocken.
Es ist schön, dass wir noch schnell gemeinsam frühstücken können, dann geht es für mich aber raus in den Schnee.
Zum Glück ist ja nicht viel Verkehr, sonst würde ich vermutlich ob des Wintereinbruchs viel länger zur Arbeit brauchen, als sonst.
So komme ich kurz vor neun Uhr in der Filiale an. Diese ist offiziell geschlossen, soll aber für Telefon und mailverkehr besetzt sein. Ein Wachmann wird mich unterstützen, um aufzupassen, dass Kunden den Mindestabstand einhalten und nicht einfach in mein Büro stürmen....
Und wie sich im Laufe des Vormittages herausstellt, ist das auch ganz gut so. Ich habe auch sehr viel zu tun, viele viele Anfragen per Telefon und Aufträge per mail. Ohne Mittagspause arbeite ich durch, denn so kann ich früher Feierabend machen. Zwischendurch erhalte ich sehr winterliche Bilder von unseren Schlittenfahrenden Mädchen. Der Mister hat entschieden, die Schulstunde für die Große zu verschieben und den Zweistundenwinter auszunutzen.
Zum Feierabend am Nachmittag schickt der Mister mir noch eine Einkaufsliste.
Auf dem Heimweg liegt ein Supermarkt, der immer gut bestückt ist, dort halte ich an. Gleich am Eingang werde ich gebeten, meine Hände zu desinfizieren.
Im Geschäft bekomme ich alles außer Kidneybohnen. Beim Verstauen der Einkäufe im Auto spreche ich noch mit einer anderen Kundin über die Corona Situation.
Dann geht es endlich heim. Zu Hause erwartet mich die Familie freudig. Erstmal mache ich mir schnell ein paar Nudeln warm. Doch zum Essen habe ich direkt die Mini im Arm und erzähle nebenbei vom Tag mit dem Gatten. Bis hierhin hatte die Familie Schneespaß, hat zusammen Mittag gekocht, die Große hat Englischaufgaben gemacht und sie hatten eine gute Zeit.
Nach dem Essen kuschle ich mich mit der Mini auf das Sofa. Die Große kommt dazu und lässt sich von mir noch einmal die Strickliesel zeigen. Ich hole mein eigenes Strickzeug hervor. So geht es in den Abend.
Der Mister bringt später die Mini ins Bett, das Sternchen und ich sehen noch ein wenig Fern.




Dienstag


Ein neuer Arbeitstag für mich. Also stehe ich wieder leise auf am Morgen. Erst zur Frühstückszeit kommt der Mister dazu. Die Mädchen sollen gern noch ein wenig schlafen. Wir beide trinken einen Kaffee zusammen, dann mache ich mich auf den Weg.
Heute ist es in der Filiale etwas ruhiger. Dennoch habe ich sehr viel zu tun. Viele Menschen haben inzwischen verstanden, dass wir online oder per Telefon erreichbar sind.
Zwischendurch halte ich Kontakt zum Mister. Die Stimmung scheint angespannt, sie müssen sich eben jetzt noch einmal neu zusammenfinden.
Mittags esse ich einen kleinen Salat und ein wenig Schokolade. Kurz vor Feierabend schickt mir der Gatte eine Nachricht, dass noch Milch fehlt. Die hatte ich gestern vergessen. Und wenn ich schon unterwegs sei, dann könne ich direkt Tomatenmark, Zwiebeln und Knoblauch mitbringen, das sei inzwischen leer.
Ich steuere also zum Discounter. Und auch hier wieder das Bild, was ich vor einiger Zeit schon sah: der Abstand wird trotz Markierungen viel weniger eingehalten. Ich bin abermals froh, dass ich schnell dort rauskann.....
Als ich in unsere Straße einbiege, sehe ich unsere Nachbarn und die Kinder draussen. Meine Tochter spielt mittendrin in einem großen Schneehaufen, den sie am Vortag zusammengetragen hatten. Wir tauschen uns über die neuesten Neuigkeiten aus. Einige Spaziergänger kommen an uns vorbei. Soviele Leute habe ich lange nicht in unserer Straße gesehen :-)
Im Haus verräumt der Mister die Einkäufe und ich darf mir das restliche Mittagessen warm machen. Ich erfahre derweil, dass die Kleine Bügelperlenbilder gesteckt hat, die Große Mathe und Englischaufgaben erledigt hat und der Gatte die Bäder geputzt hat. Sehr schön. Scheint zu helfen, dass ich immer eine ToDo Liste hinlege.
Das Aufräumen der Küche übernehme ich, der Hausherr hat noch einen Krankengymnastiktermin.
Die Kinder tragen in unser Corona-Tagebuch ein.
Nach getaner Arbeit kuscheln wir uns im Wohnzimmer ein, der Mister kommt am Abend dazu.


Mittwoch

Alltag für mich. Noch vor allen anderen stehe ich am Morgen auf, mache mich leise fertig für den Tag. In der Küche decke ich den Frühstückstisch, heute mit Erdbeeren, Blaubeeren und Himbeeren, die ich gestern im Supermarkt mitgenommen hatte. Das wird eine schöne Überraschung für die Mädchen. Gerade als ich mich mit Kaffee und Toast an den Tisch setze, kommt der Mister. Er bringt die Tageszeitung und seinen eigenen Kaffee mit an den Tisch. Wir plauschen wenige Minuten, blättern durch die Zeitung und dann muss ich mich schon wieder auf den Weg machen.
Heute ist wieder sehr viel zu tun, ich telefoniere, maile, bearbeite viele viele Vorgänge. Und mir fällt auf: es kommen immer mehr Menschen mit Mundschutz. Finde ich gut. Ich überlege mir, dass ich für unsere Familie (vor allem für die Mädchen) in den nächsten Tagen auch Masken nähen möchte. Vielleicht verschicke ich die als Ostergruß, so ich denn genug Material dahabe.
Während ich den Vormittag und frühen Nachmittag arbeite, erklärt der Rest der Familie diesen Tag zum "Faultiertag". Als ich nach Hause komme, wird mir davon berichtet. Sie haben nur ein wenig aufgeräumt und keine Schule gemacht. Auch in Ordnung. Der Mister war aber mit der Jüngsten draussen und hat mit ihr das Mittagessen gekocht. In diesen Genuss komme ich nun auch, leckere Suppe.
Als ich gegessen habe, wünschen sich die Mädchen gaaanz dringend Tassenkuchen. Wir suchen Rezepte heraus und der Mister mischt und rührt mit den Kindern. Auch für mich gibt es einen kleinen Schokokuchen (in vegan) zu meinem Kaffee. Lecker.
Der Mister fährt nach der Kaffeepause zum Recyclinghof, der aktuell begrenzte Öffnunngszeiten hat. Da der Rasenschnitt nicht mehr in unsere Biotonne passte und diese aktuell nicht geleert wird, sind wir froh, dass wir das Angebot des Hofes nutzen können.
Die Mädchen spielen dabei mit den Puppen der Mini: Die Große soll die Mutter sein (die nebenbei das Zimmer aufräumt), die Mini spielt die große Schwester und die Puppen sind die Babys. Sehr süß!
Ich räume im Nähzimmer auf, denn ich brauche Platz zum Zuschneiden. Die Kinder spielen immer noch so lieb, so dass der Mister nach seiner Rückkehr beschliesst auch noch kurz zu seiner Mutter zu fahren, um ihr ein vorbereitetes Tablet vor die Tür zu stellen. So hat sie die Möglichkeit ihre Enkelmädchen auch mal via Videotelefonie zu sehen. Mir bleibt Zeit, den Zuschnitt des zu nähenden Projektes zu erledigen. Zum Nähen habe ich aber keine Lust mehr.
Ich mag lieber nochmal mein Strickzeug hervorholen. Außerdem fädele ich der Großen nochmal die Strickliesel neu.
So können wir es uns im Wohnzimmer gemütlich machen. Der Mister bereitet Schnittchenteller vor. Und damit läuten wir den Feierabend ein.


Dienstag, 31. März 2020

Monatsrückblick - März 2020

Ich schaue zurück auf einen besonderen Monat, der Monat, in dem die Welt still steht, wir von gewohnten Pfaden weichen müssen und in ungewisse Zeiten steuern. Aber auch ein Monat, der uns als Familie näher brachte und uns andere Prioritäten setzen ließ.



Gelesen:

MiniStern:

Wo ist Mami?, Conni-Pixis

Sternchen:

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes.....endlich geschafft!


für mich:

Diesen Monat aus Gründen nicht, zumindest kein Buch. Das Buch aus Februar muss ich noch verbloggen. Vielleicht schaffe ich im April dann ja auch zwei Bücher.... :-)
Ansonsten stand das Thema Corona hier sehr im Fokus, ob in der Tageszeitung, im Job oder in meinem Internet.


Gesungen:

viele viele Kinderlieder mit der Mini

Gehört:

zuviele Informationen über das Corona-Virus

Wegen des LockDowns war es ansonsten sehr ruhig in unserem Städtchen, kein Fluglärm, kaum Autos...

Gesehen:

Tatsächlich mal einen Tag den Schnee, bei einem kürzlichen zweistündigem Wintereinbruch hier bei uns im Norden.
Ansonsten wunderbare Frühlingssonne! Hach.

Getrunken:

Wasser, Kaffee, Tee, Rotwein

Gegessen:

alltägliches, wie Chili Sin Carne, Nudeln Bolognese, Wraps,...
Anfang des Monats war ich mit meiner Freundin noch sehr lecker beim Italiener essen. Das war richtig lecker.
Um nun unsere lokalen Restaurants zu unterstützen, holen wir uns ab und an Essen, griechisch, asiatisch aber auch Pizza.

Gekocht:

Ja, in den letzten Wochen sogar wieder nahezu täglich. Das muss ich ja nicht, wenn die Kinder im Kindergarten oder Schule essen.

Gebacken: 

Brot, vegane Apfel- und Schokomuffins

Gefreut:

Über einen guten Zusammenhalt in meiner Familie. 
Über gute Gespräche mit meiner Nachbarin-Freundin.
Über tolle Frühlingssonne.
Über Hilfsbereitschaft.


Geschenkt:

Blumen, Naturkosmetik, Bilder, selbstgemachte Makeup Pads, ein Kinderspiel, Süßkram

Genäht:   

Reperaturnähte an der mit Kinderschere eingeschnittenen Strickjacke der Mini

Gestrickt:

Tuchreihen....das wird zäh.....sehr feines Garn.....


Gehäkelt:


MakeUp Pads

Gebastelt:

Regenbogenbilder mit den Kindern

 Gekauft:

für mich:  nix

für das Sternchen: ein paar Osterkleinigkeiten

für die Mini: Geburtstagsgeschenke und Osterkleinigkeiten

für uns: nix. Den München Kurztrip haben wir storniert....


 Gespielt:

Malefiz, Einfach genial, Quartett, Uno, Cluedo


Gefeiert:

 Leider nichts, denn auf Grund des LockDowns fielen alle Geburtstagsfeiern aus. 

Gesportelt:

Bis Mitte des Monats war ich noch regelmässig mit der Nachbarin walken. Das fällt nun leider aus. Dafür habe ich mit den Kids regelmässig Spaziergänge gemacht und wir haben im Wohnzimmer geturnt. Das war meistens sehr lustig und hat auch gut getan. Aber ehrlich gesagt, freue ich mich schon wieder auf richtige sportliche Aktivitäten.




So, nun kommen wir also in den April. Auch wenn alles anders ist, als wir es gewohnt sind, so freuen wir uns auf diesen Frühlingsmonat.
Wir werden einigen Geburtstagskindern gratulieren, darunter unsere Mini. Der Mister hat Urlaub, es sind offiziell Ferien in Schleswig-Holstein und auch ich werde noch eine Woche Urlaub haben. Wir werden sicher angrillen und wieder viel Familienzeit miteinander verbringen. Und hoffentlich alle gesund bleiben.

Sonntag, 29. März 2020

Ein Wochenende im März 2020 (Ausnahmeferien Tag 13 und 14)

Heute nehme ich Euch mit in unser Wochenende und berichte damit auch gleich weiter über unsere Ausnahmeferien.

Samstag

Wochenende. Das heißt heute kein Homeoffice oder Büro für den Mister, kein Homeschooling für die Große. Und vor allem heißt es für die Familie: Ausschlafen.
Das gelingt ziemlich gut. Da ich (wie fast immer) zuerst aufstehe, mache ich mir erstmal einen Kaffee und blättere durch unsere Tageszeitung. Einen interessanten Artikel über Betreuungskosten für die Kinder in den nächsten zwei Monaten schicke ich per smartphone an meine Freundin und Nachbarin.
Dann gesellt sich auch schon das Sternchen zu mir. Wir decken den Tisch und der Rest der Familie lässt auch nicht mehr lange auf sich warten. Inzwischen ist es schon 10 Uhr.

Nach dem Frühstück geht es weiter sehr gemütlich zu. Die Kinder spielen in der obersten Etage, bauen zum Beispiel eine riesige gemütliche Höhle im Elternschlafzimmer.
Der Mister nutzt das schöne sonnige Wetter und mäht und vertikutiert den Rasen.
Ich häkele vor mich hin....den ganzen Vormittag.



Gegen Mittag raffe ich mich dann endlich auf und vervollständige meinen Einkaufszettel. Der Gatte hatte bereits seine Wünsche notiert, da er an diesem Wochenende den Kochdienst übernimmt.
Ich drucke noch ein paar Englisch-Unterlagen für eine Freundin der Großen aus und dann geht es für mich los in den Ort.
Zuerst fahre ich zur Freundin, um die Arbeitsblätter abzugeben. Kurzer Plausch auf Distanz an der Haustür, dann noch eine andere Freundin im Garten begrüßen und kurz erzählen.
Der weitere Weg führt mich zur Drogerie. Die Einkaufsstraße ist fast menschenleer, auch in der Drogerie sind nur wenige Kunden. Ich kaufe ein paar Kleinigkeiten und bekomme sogar Toilettenpapier.
Das ist auch gut so, denn in meinem Stammsupermarkt gibt es nach wie vor keines mehr. Dort sind auch nur wenige Kunden unterwegs, als ich mit meinem Einkaufswagen durch die Gänge schiebe. Und ich bekomme auch nicht mehr alles von meiner Liste.

Weil heute meine Freundin Geburtstag hat, fahre ich noch kurz zum Gärtner. Dort ist erwartungsgemäß deutlich mehr Betrieb, das Wetter ist einfach zu gut und lädt zum gärtnern ein.

Ich kaufe ein paar Frühlingsblumen und mache mich auf den Weg nach Hause.
Daheim empfängt mich die Große und hilft mir alle Waren ins Haus zu bringen und zu verstauen. Der Mister ist mit der Kleinen mit dem Laufrad unterwegs.

Als alle wieder da sind, essen wir Müsli und Joghurt.

Das Sternchen und ich verpacken die Geschenke für meine Freundin und sie darf mich ausnahmsweise in die große Stadt begleiten. Denn ich möchte meiner Freundin zu ihrem runden Geburtstag nicht nur per Telefon gratulieren sondern ihr gern das Geschenk direkt vor die Haustür liefern.
Die Große freut sich, kommt sie doch das erste Mal seit zwei Wochen raus aus unserer Siedlung, auch wenn sie nur im Auto sitzen darf.
Fünfzehn Minuten später klingeln wir bei meiner Freundin und sie freut sich sehr, dass wir da sind und ihr auch noch eine Videobotschaft von der Mini und dem Gatten zeigen. Nach kurzem mit Abstand gehaltenem Klöschnack fahren verabschieden wir uns.

Wieder daheim fängt der Mister an zu kochen, heute gibt es leckeres ChiliSinCarne. Köstlich!



Mit vollen Bäuchen kuscheln wir uns anschliessend auf dem Sofa zusammen und schauen diverse Kurzvideos vom Sternchen zu Baby und Kleinkindzeiten. Hach, was für Erinnerungen.
Viel zu spät kommen wir alle ins Bett.....


Sonntag


Auch heute Morgen schlafen wir aus. Nach neuer Zeit 10 Uhr (!!) stehe ich als Erste auf.
Ich mache mir Kaffee und schreibe in unser Tagebuch.




Doch bald schon kommt die Mini dazu. Wir decken den Tisch und mit allen Familienmitgliedern wird gefrühstückt.

Wir bummeln weiter so vor uns hin.
Ich vernähe ein paar Fäden an vor langer Zeit gestrickten Waschlappen. Außerdem stelle ich eine Waschmaschine an.
Als der Mister im Schneegestöber mit der Großen einen Spaziergang macht, schreibe ich eine ToDo Liste für den kommenden Tag. So weiß der Gatte, was zu tun ist am Montag, denn ich muss wieder zur Arbeit. Meine zwei Wochen Zwangspause sind um, der Mister hat Urlaub.

Die Große kommt aufgeregt mit dem Papa heim, sie haben in einem Knick eine vermutlich gestohlene Geldbörse gefunden mit allerhand denkbaren Karten und Papieren. Diese wollen sie nun direkt zur Polizeidiensstelle bringen.

Die Mini und ich kuscheln und spielen in der Wartezeit.

Nach der Rückkehr räume ich noch ein wenig auf und schaue, was wir in der kommenden Woche noch einkaufen müssen. Das kann ich nämlich immer direkt auf dem Rückweg von meiner Arbeit erledigen.

Die Große telefoniert lange mit ihrer Cousine. Sie vermissen sich sehr.

Dann schreibt sie der Oma eine email. Die Mini malt Bilder. Ich nutze die ruhige Zeit, um meine Haare zu färben. Das muss ich seit ewigen Zeiten tatsächlich nun wieder selbst tun.



Der Gatte ist derweil unterwegs zu seiner Mutter, um den Vertikutierer zurückzubringen. Natürlich alles nur auf Distanz.

Er kehrt zurück mit Essen vom griechischem Imbiss. Er hatte keine Lust zu kochen. Für unser Sternchen gibt es eine Extra Portion Pommes und Krautsalat, da sie aktuell vegetarisch isst.

Nach dem Essen machen wir gemeinsam Ordnung und kuscheln uns zusammen. Es gibt eine weitere Runde Kindervideos. Herrlich.

Nebenbei vernähe ich ein paar Fäden an einer vor Jahren für die Große gestrickten Jacke. Nun passt sie der Mini und es wird Zeit, sie zu vollenden. Als ich keine Lust mehr habe, greife ich zum Strickzeug.




Das Sternchen kramt ihre Strickliesel aus und ich zeige ihr, wie es funktioniert. Wir haben ein Projekt und ich bin gespannt, wie wir es umsetzen :-)



Später schauen wir eine Reportage über die Auswirkungen des CoronaVirus.
Für die Mini ist bald darauf Bettzeit und der Mister und ich freuen uns auf ein schönes Glas Rotwein. Vielleicht spielen wir auch noch ein Spiel mit der Großen.

Freitag, 27. März 2020

Ausnahmeferien - Tag 11 und 12

Seit heute Mittag sind offiziell Osterferien in Schleswig Holstein. Osterferien, die vermutlich, nein ganz sicher, anders verlaufen werden, als wir es als Familie geplant haben.
Nun erzähle ich aber erstmal von unseren letzten zwei Tagen daheim.

Donnerstag

Der Mister steht früh auf, obwohl er Home Office macht. Aber so kann er auch früher Feierabend machen. Ich schleiche mich in sein Büro aka mein Nähzimmer, um ihn zu begrüßen, nachdem ich aufgestanden bin. So können wir noch heimlich ein paar Geschenke online shoppen, die ich bereits am Vorabend in die online-Warenkörbe gelegt hatte.
Dann begleitet er mich in die Küche, für ihn Kaffee Nummer zwei, für mich Nummer eins.
Da die Mädchen noch schlafen, blogge ich noch schnell, der Mister ist schon wieder an seinem Schreibtisch.
Um kurz nach 8 Uhr wecke ich die Kinder und wir decken den Tisch. Der Gatte kommt zum Frühstück dazu. Direkt im Anschluss ist er aber auch schon wieder in "seinem" Büro. Während ich die Küche aufräume, spielen die Mädchen bzw. legen diverse Bügelperlen. Dann schicke ich die Große zum Duschen. Die Mini und ich spielen. Später stecken die Kinder mehrere Bügelperlenbilder gemeinsam, ich helfe beim Sortieren der benötigten Farben.
Selbst als ich das Mittagessen vorbereite, stecken sie einträchtig weiter.
Heute gibt es Nudeln mit Hacksoße, gemeinsam mit dem Mister sitzen wir am Tisch.



Da die Große am Vormittag nichts für die Schule geschafft hat, nutzt sie nun den Nachmittag. Heute stehen Arbeitsblätter für Geographie und Einlesen in das neue Mathe-Thema an. Für Geo schaut sie sich auf Empfehlung der Lehrerin ein Sendung-mit-der-Maus Film an.
Pünktlich zum Feierabend des Gatten ist die Große fertig mit der heutigen Lerneinheit und so können die Mädels direkt mit ihrem Papa einen Spaziergang machen. Ich bin froh, einmal für mich durchatmen zu können.

Nach ihrer Rückkehr lasse ich der Mini Badewasser ein und sie freut sich auf eine ausgiebige Baderunde. Derweil hat der Mister Schnittchenteller vorbereitet und so ist der Abend für die Kleinste schnell beendet. Das Sternchen freut sich, dass wir noch Zeit für Spiele haben: "Einfach Genial" und "Malefiz".
Selbst das lange Telefonat mit meiner Freundin konnte zeitig beendet werden.




Freitag

Der Mister muss heute wieder im richtigen Büro arbeiten und weckt mich als er das Haus verlässt. Ich döse noch ein wenig, dann stehe ich auf, mache mich fertig und genieße den ersten Kaffee mit Tageszeitung.



Um 8 Uhr wecke ich die Mädchen, kurz darauf können wir gemeinsam frühstücken. Während ich anschliessend die Küche aufräume, spielen die Kinder mit dem Puppenhaus.
Weil das Wetter immer noch großartig ist, beschliessen wir eine große Runde spazieren zu gehen. Es ist auch gar nicht so kalt, wie in den letzten Tagen. Sehr schön. Wir beobachten Enten, Gänse und Schwäne. Ganze eineinhalb stunden sind wir unterwegs.



Daheim macht sich das Sternchen direkt an die heutigen Schularbeiten: Matheaufgaben und einige Seiten im Biobuch lesen.
Mit der Mini male ich ein Bild und bügele dann die diversen Bügelperlenbilder vom Vortag. Außerdem backe ich ein Brot.



Darüber wird Mittag. Heute gibt es für die Große einen Salat und für die Mini und mich die Nudelreste von gestern.
Direkt nach dem Essen spielen die Kinder mit dem Puppenhaus, ich backe Muffins. Während ich mich um die Wäsche kümmere, macht sich das Sternchen an einige Englisch-Schularbeiten.
Um 15 Uhr decke ich den Kaffeetisch draussen im Garten. Wir lassen uns die Muffins, Tee und Obst schmecken.
Zwischendurch wird ein Paket von den Großeltern gebracht und die Kinder erfreuen sich an den schönen Dingen, die geschickt wurden. Ich telefoniere kurz mit einer Freundin.
Der Mister kommt erst am Abend heim, er hatte noch einen Krankengymnastiktermin.
Die Große telefoniert per Videoanruf mit meiner Schwester, auch ich kann einige Worte mit ihr wechseln und freue mich, dass wir uns so kurz sehen.
Dann gibt es Abendbrot und der Mister bringt die Kleine ins Bett. So bleibt Zeit mit dem Sternchen den letzten Teil von Harry Potter zu sehen.