Freitag, 26. November 2021

Vor dem ersten Advent.....

 Das Jahr neigt sich so langsam dem Ende zu, zum Glück möchte man angesichts der noch immer anhaltenden Pandemie und der aktuellen negativen Nachrichten dazu sagen. Und dennoch, der Winter hat erst angefangen und die kommenden Monate werden sicher wieder für alle eine große Herausforderung.

Deswegen gilt gerade jetzt sich gemütlich mit seinen Liebsten daheim einzukuscheln. Wie in jedem Jahr freue ich mich schon im Herbst auf die schöne Vorweihnachtszeit mit all seinem Zauber. Und auch wie in jedem Jahr mache ich mir Gedanken darüber, was ich in diesem Jahr alles noch schaffen, erledigen und zaubern möchte, um ja keinen Glitzerweihnachtsmoment zu verpassen. Und doch ist die Hälfte der Dinge dann doch wieder nicht geschehen. Daher habe ich mir in den vergangenen Jahren auch Gedanken darüber gemacht, wie ich den Stresslevel für mich deutlich reduzieren kann.

So plane ich bereits nach den Sommerferien welche Geschenke die Kinder an Weihnachten bekommen sollen und halte Ausschau nach Angeboten. Auch über den Inhalt der Adventskalender bestimme ich schon zu diesem Zeitpunkt. Listen helfen mir dabei, alles im Blick zu behalten. In den Herbstferien werden die Mädchen schon immer gebeten, ihre Wünsche aufzuschreiben, malen oder zu kleben. In der Regel deckt es sich mit meinen Gedanken aus dem Spätsommer. Bis Mitte oder Ende November sind alle Geschenke besorgt und müssen dann nur noch gut in ihren Verstecken bleiben. Um die Weihnachtszeit noch stressfreier zu machen, stellen wir seit einigen Jahren unseren Weihnachtsbaum schon rund zwei Wochen vor Heiligabend auf. So geniessen wir schon in der Adventszeit einen schön geschmückten Baum.

Was uns im letzten Jahr trotz oder wegen der Pandemie sehr gut gefallen hat, waren die wenigen Termine sowohl vor Weihnachten als auch an den Weihnachtsfeiertagen. Das wollen wir auch in diesem Jahr gern wieder umsetzen und es so auch vielleicht für die Zukunft etablieren.

Und doch bleibt immer noch genug auf meiner imaginären Weihnachtsliste, sei es backen, basteln oder lesen oder oder oder.

Damit alle Familienmitglieder auf ihre Weihnachtskosten kommen, habe ich mir in diesem Jahr überlegt, tatsächlich eine Bucketlist zu erstellen. Am Montag nach dem Ewigkeitssonntag habe ich die Mädels gefragt, was ihnen wichtig ist im Advent und was auf keinen Fall fehlen darf. Aus bekannten und bewährten Traditionen und den Wünschen habe ich eine Liste erstellt und bin nun selbst gespannt, was wir davon umsetzen wollen und können. Einiges werde ich hier heute schon einmal zeigen.

Wir haben direkt angefangen, die ersten Weihnachtsschätze hervorzuholen und das Haus weihnachtlich zu schmücken. Das geschieht hier nicht auf einen Schlag, sondern jeden Tag kommen ein paar Dinge aus den Kisten dazu.


Am nächsten Tag haben wir unsere Weihnachtsbücher ins Wohnzimmer gestellt und nun wird jeden Tag daraus vorgelesen oder allein darin geschmökert. Die Freude an diesen Büchern ist in jedem Jahr groß und so wächst die Sammlung auch von Jahr zu Jahr.


Und auch das erste Bastelprojekt sind wir angegangen, das war natürlich ein Wunsch der Mini. Damit sie auch gut mithelfen konnte, sollten es Fenstersterne aus Transparentpapier werden. Anleitungen dazu findet man schnell im Netz, denn so konnte ich mich nicht mehr erinnern, wie sie zu falten sind. Und weil wir so gut im flow waren, haben wir noch eine dunkle kleine Stadt mit bunten Fenstern dazu gebastelt. Da haben sogar die Große und der Papa mitgemacht. Ein seltenes Bild, so alle vier am großen Tisch umgeben von Tonpapier, Kleber und Schere. Die Stadt hat der Großen so gut gefallen, dass ich sogar noch einmal beauftragt wurde beim nächsten Einkauf schwarzes Tonpapier nachzukaufen :-)

Gestern Vormittag habe ich mich dann aufgemacht und unseren diesjährigen "Adventskranz" dekoriert. Auch in diesem Jahr wieder ganz einfach aus Gläsern, in deren Deckel ich einfach nur einen kleinen Nagel gehämmert habe, damit die Kerzen stehen bleiben. In den Gläsern befindet sich Deko nach Gusto, zum Beispiel kleine Weihnachtskugeln, Zimtstangen, Tannen,.... Rundherum eine Lichterkette, etwas Streudeko und fertig. Die kleinen grünen Kränze habe ich vor vielen Jahren mal gekauft und machen sich auf den Gläsern auch ganz hübsch. 




Tatsächlich überlege ich noch, auch für unseren Küchentisch wieder einen Adventskranz zu dekorieren. Vielleicht mache ich das morgen, da bin ich noch unschlüssig.

Heute Abend werden wir auf jeden Fall einen weihnachtlichen Familienfilm im Puschenkino sehen. Wir müssen uns nur noch entscheiden, welcher es sein darf, DAS wird sicher die grösste Herausforderung.


So können wir doch die Adventszeit einläuten, oder? Wir freuen uns auf unser Adventswochenende und werden wohl auch den ersten Schnee sehen können, wenn der Wetterbericht denn stimmt.

Samstag, 13. November 2021

12 von 12 (November 2021)

 Das letzte Mal habe ich im Juni diesen Jahres meine Bilder zum 12. eines Monats hochgeladen. Immer wieder hatte ich es mir vorgenommen und dann doch wieder aus Zeitgründen versäumt. 

Heute möchte ich es nachholen, zumindest den gestrigen Tag. Alle anderen Teilnehmer tummeln sich wie immer bei Frau Kännchen (*Klick*).


Freitag. Kein Büroarbeitstag für mich. Der Mister ist schon eine Weile hoch, trotz Homeoffice. Die Große macht sich selbständig fertig für die Schule, so darf ich noch ein Weilchen dösen. Mit der Mini. Als sie aufwacht, stelle ich fest, dass sie ein wenig heiser ist und hustet. Wir beschliessen sie für heute aus der KiTa abzumelden. So kuscheln wir noch lange. Dann gibt es irgendwann Frühstück für uns beide.


Nach dem Frühstück räumen wir gemeinsam die Küche auf und verstauen die Sachen vom gestrigen Laternenlaufen im KiGa. Wir hatten hier Glück, dass es nicht abgesagt wurde und sogar Punsch und Würstchen unter freiem Himmel mit Abstand, trotz Nieselregen, möglich war. Ein Segen für die Kinder.


Dann muss die Mini sich wieder ausruhen, sie wirkt sehr erschöpft. Ausnahmsweise darf sie sich auf dem Sofa zusammenrollen und zwei Folgen Bibi Blocksberg schauen. So habe ich Zeit, mich um die weiteren Putzangelegenheiten zu kümmern.


Die Große hatte auch noch zu klein gewordene Schuhe bereitgestellt, auch diese wollen beiseite geräumt werden. Mal sehen, an wen wir sie weitervererben können.


Dann ist es tatsächlich schon Mittagszeit. Heute gibt es ein ganz mildes Curry, für die Große ohne Fleisch natürlich....


Gerade als das Mittagessen fertig ist, kommt die Große von der Schule und wir versammeln uns alle nebst Gatten am Tisch. Fühlt sich schon wie Wochenende, wenn alle gemeinsam am Mittag essen können.

Nach dem Essen macht sich die Große an ihre Hausaufgaben, der Mister wieder an seine Arbeit. Die Mini spielt, ich räume die Küche auf. 

Dann möchte sie gern mit mir in ihrem Stickerheft kleben.


Dann begleitet sie mich in mein sehr vernachlässigtes Nähzimmer. Es ist ja nicht nur Nähzimmer, sondern allgemein der Kreativraum und auch unsere Papiere lagern dort in ihren Ordnern. Heute wird es mal wieder Zeit für eine wenig Aktenablage.


Die Mini macht es sich derweil auf ihrer alten Krabbeldecke mit einem Stapel Weihnachtsbücher gemütlich. 


Der Mister hat Feierabend gemacht und die Große macht sich fertig für ihr Training. Gatte und Mini machen sich auf den Weg zum Wochenmarkt, ich bleibe daheim, denn Kopfschmerzen kündigen sich an....

Während also alle aus dem Haus sind, setze ich mich mit einem zu reparierendem Rock der Kleinen auf das Sofa. Cola hilft mir manchmal bei Kopfschmerzattacken... (so auch dieses Mal).


Dann probiere ich mich am Freestyle Sticken. Das letzte Mal habe ich in der Grundschule vor ....äh....naja sehr langer Zeit gestickt. Da muss ich echt mal wieder dringend an meinen Stick-Skills arbeiten. Nunja, ein Anfang ist gemacht....Und nein, nicht die bunten Rand habe ich gestickt, das war schon so. Es geht ja um die Reperatur......


Als die Mister und die Jüngste vom Markt zurück sind, habe ich das Loch geschlossen. Mit einer Blüte. Die Mini wünscht sich mehr davon....nunja. Die beiden kümmern sich um das Abendessen, die Große wird erst später zurück sein.

Wir essen gemeinsam frisches Brot und Salat.


Später holt der Mister die Große vom Training ab, damit sie nicht allein im Dunkeln durch die Straßen radeln muss. Sie gesellt sich nach Duschen und Nahrungsaufnahme zu uns ins Wohnzimmer, wo wir den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Montag, 1. November 2021

Ein Wochenende im Oktober 2021

 Ohje, mit meinem routinemässigem Bloggen hat es auch in diesem Monat nicht gut geklappt. Nun, denn wenigstens zum Ende des Monats zeige ich kurze Einblicke in unser Wochenende! Gesammelt werden diese übrigens drüben bei Große Köpfe (*Klick*).


Samstag


Ausschlafen für alle. Ach wie herrlich  Obwohl es schon nach 8 Uhr ist, bin ich die Erste, die aufsteht. Die Mini folgt aber kaum später. Wir beschliessen alle anderen noch schlafen zu lassen und setzen uns mit Kaffee und Kakao aufs Sofa, kuscheln uns ein und es gibt die Sendung mit der Maus vom letzten Wochenende.


Und bevor seltsame Gedanken aufkommen: Auf dem Arm des Kindes sind lediglich Reste von diesen Klebetattoos zu sehen.... :-)

Nun, gefrühstückt wird mit allen zusammen, als alle Familienmitglieder versammelt sind. Eigentlich ist schon fast Mittagszeit....


Anschliessend steht Hausputz auf dem Programm, alle helfen im Rahmen ihrer Möglichkeiten mit. Ich schwinge seit Monaten sogar das Bügeleisen, sogar die Mini ist darüber ganz erstaunt. 

Später spielt sie im Garten mit den Nachbarskindern, die Große liest und ich lasse mir ein Bad ein. Hach, Entspannung. 


Nach einer ausgiebigen Pflegerunde schnappe ich mir die Große und wir fahren nochmal in den Supermarkt. Ein paar Kleinigkeiten fehlen noch, diese Woche hatte ich nicht so gut geplant wie sonst....

Daheim wird gespielt (die Mini spielt gerade so gern Fang den Hut), der Mister kümmert sich um das Abendessen. Heute gibt es Gyros von unserem Lieblingsschlachter, welches wir gesern auf dem Wochenmarkt gekauft haben. Lecker.


Auf Wunsch der Kinder kuscheln wir uns nach dem Aufräumen in der Küche auf dem Sofa zusammen und schauen einen Film. Heute gibt es hier Hotel Transylvanien 2 zu sehen. Das mag auch die Mini sehen. Da es nach dem Film schon arg spät ist, ist tatsächlich Schlafenzeit für alle. 


Sonntag


Zeitumstellung. Tja, da werde ich sicher nicht die Einzige sein, bei der die innere Uhr den Weckruf getätigt hat. Da ich den Rest schlafen lassen möchte, gibt es für mich Kaffee und Buch. Herrlich, diese Ruhe am Morgen.


Doch heute lässt sich die Familie nicht soviel Zeit beim Aufstehen. Wir frühstücken, die Kinder spielen anschliessend, ich räume die Küche auf. Der Mister lädt seine Mutter zu uns ein auf einen schnellen Kaffee. Die Kinder begrüßen die Oma, die kurze Zeit später eintrifft, ich bereite unseren Eingangsbereich für Halloween vor.

Dann geht es auch schon an das Schminken der Großen, wie immer etwas aufwändiger.


Die Kleine mag natürlich auch schon geschminkt werden..... Nun denn. Darüber verabschieden wir auch die Oma, die Große packt ihre Sachen und wir machen ein paar Bilder von den fertig kostümierten Mädchen. 

Mit dem Teenie mache ich mich auf zu ihrer Freundin, dort steigt heute eine kleine Party mit den liebsten Freundinnen. Morgen ist für sie schulfrei (nicht wegen des Feiertages, schließlich leben wir im Norden, sondern eine Lehrerfortbildung), so wird sie über Nacht bleiben.

Daheim gibt es nur schnelles Essen, jeder das was er mag. Ich kann sogar noch etwas Lesezeit ergattern, da Mister und Mini noch ein wenig Radfahren. 

Am späten Nachmittag kommt unsere liebste Nachbarsfamilie, bald darf es für die Kleinen losgehen. Wir warten ab, bis es dämmert, dann marschieren die Kinder mit den Vätern los. Derweil öffne ich Hexen, Vampiren und Skeletts die Tür, Herrlich die strahlenden Augen, wo sie doch alle soviel entbehren mussten in den letzten vielen Monaten. 


Glücklich, müde und mit reichlich Beute kehrt die Mini zurück. Der Mister berichtet, dass sie sich immer höflich bedankt hat (auch wenn sie wusste, dass sie die Schokolade nicht essen darf wegen der Allergien) und auch immer nur ein Teil genommen hat, wenn ihr auch mehr angeboten wurde. Unsere kleine süße Hexe schaut mit mir dann die Beute durch, was sie essen darf und was nicht und ist sehr glücklich, dass doch so viele Gummibärchentüten, Traubenzucker und Kaubonbons dabei sind. Die Schokoteile dürfen wir anderen uns dann teilen, sagt sie. Im Gegensatz zu den Halloweenläufen der Großen damals, hat sie bisher nichts Süßes gegessen und verlangt nun auch nicht danach. Sie mag lieber noch ein Brot essen. Der Mister bereitet das Abendessen vor, ich bade sie. Später schläft sie überglücklich und erschöpft an mich angekuschelt binnen Sekunden ein....

Mittwoch, 6. Oktober 2021

Tagebuchbloggen - Oktober 2021

 Um das blog endlich wieder mit Leben zu füllen, kommt mir der gestrige 5. des Monats sehr gelegen :-) Frau Brüllen (Klick) fragt noch immer allmonatlich: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?


6.30 Uhr: Erstes Weckerklingeln. Puh, lieber nochmal umdrehen. Der Mister ist krank, die Große hat Herbstferien. Nur die Mini und ich müssten aufstehen.

7.00 Uhr: Nun also doch aufstehen, doch die Mini weigert sich. Der Mister wird sie zum Kindergarten bringen, damit es für mich nicht noch in Stress ausartet heute Morgen. Er muss ohnehin die ein oder andere Runde frische Luft schnappen....das tut auch bei akuter Erkältung gut.

8.00 Uhr: Abfahrt für mich zur Arbeit. Die Straßen sind angenehm leer. Man merkt sofort das hier im Norden Herbstferien sind.

9.00 Uhr: Nach kurzem Plausch mit den Kollegen geht es direkt mit meinen Bürotätigkeiten weiter. Der ein oder andere Vertrag muss geschrieben und emails beantwortet werden.

10.00 Uhr: Kundengespräch Nummer eins. 

11.00 Uhr: Kundengespräch Nummer zwei.

12.00 Uhr: Mittagspause. Heute gibt es Reste des Wochenendes, selbstgemachtes Hühnerfrikassee.

13.00 Uhr: Weiter geht es im Büro mit den üblichen Dingen....

14.00 Uhr: Kundengespräch Nummer drei.

15.00 Uhr: Sachbearbeitung und Endspurt im Büro.

16.00 Uhr. Feierabend! Auf geht es nach Hause. Heute hole ich die Mini nicht auf dem Rückweg aus dem Kindergarten ab. Das hat heute zum ersten Mal die große Schwester gemacht. Das hatten sie am Vortag gemeinsam beschlossen. 

17.00 Uhr: Daheim werde ich von einer freudestrahlenden Mini empfangen, die gerade mit ihrem Papa ein Spiel gespielt hat. Sogleich zeigt sie mir ihre ausgeliehenen Schätze aus der städtischen Bücherei, in der sie nach erfolgreicher Abholung an der Kita mit ihrer Schwester war. Achja, große Schwestern sind manchmal schon toll.

18.00 Uhr: Teez- und Lesezeit für mich. Die Mädels spielen derweil ein Spiel zusammen, der Gatte ruht sich aus. Die Erkältung bessert sich langsam.

19.00 Uhr: Wir machen es uns mit Schnittchen im Wohnzimmer gemütlich. Vor Kurzem haben wir de Möbel etwas umgestellt und ich finde es richtig gemütlich. In den kommenden Wochen erfolgt noch ein neuer Wandanstrich und das neue Sofa wird geliefert.




20.00 Uhr. Da die Mini darauf bestanden hat, dass der Mister sie ins Bett bringt, zappe ich mich mit der Großen durch das Programm. Wir schauen eine Doku und diskutieren darüber. Ich finde es nach wie vor großartig, dass sie sich für soviele gesellschaftliche Themen interessiert. In ihrem Alter war ich lange nicht soweit....

21.30 Uhr: Der Mister scheint eingeschlafen zu sein. Ich lasse ihn, vielleicht ist es für seine Genesung ja hilfreich. Die Große verabschiedet sich mit ihrem Buch ins Bett. Ich folge ihr auch demnächst und lese noch im Bett bis mir die Augen zufallen. 

Montag, 6. September 2021

Unser Sommerurlaub 2021 an der Schlei

 Bevor es jetzt hier wieder mit meiner Alltagsbloggerei losgeht, möchte ich noch einmal gedanklich zurückkehren zu unserem diesjährigem Sommerurlaub.

Pandemiebedingt haben wir uns im Herbst letzten Jahres auf ein Reiseziel im eigenen Bundesland beschränkt. Wichtig war uns Wassernähe, Ausflugsmöglichkeiten und nicht zuletzt sollte es nicht zu voll sein. Im Winter dann haben wir ein Ferienhaus im Ostseeresort Olpenitz gebucht. Eigentlich war ich dem Resort gegenüber sehr skeptisch, doch da wir nicht allzu weit entfernt wohnen, haben wir nach einem Besuch vor Ort unsere Entscheidung endgültig getroffen. Der Strand ist toll, weitläufig und hat im Sommer einen bewachten Abschnitt. Wir wussten auch von vornherein, dass das Gelände nicht fertig gestellt und viel Bautätigkeit herrscht. Doch weil wir vor Ort waren im Winter, konnten wir uns ein Haus direkt vor Ort ansehen und dann daheim buchen, um nicht im Sommer eine böse Überraschung erleben zu müssen.

Das stellte sich auch als goldrichtig heraus, denn wir konnten den Strand prima fussläufig erreichen und hatten keine aktive Baustelle in direkter Nachbarschaft. Auch war unsere Terrasse weitgehend geschützt vor neugierigen Blicken, denn die Grundstücke sind nicht umzäunt und frei zugänglich. 

Und rückblickend gesehen, hatten wir auch richtig großes Glück mit dem Wetter, denn die zwei Wochen war hier im Norden fast ausschließlich bestes Sommerwetter. Demzufolge gab es weniger Ausflüge und mehr Strandtage.





Der Strand war gut besucht, aber nie überfüllt. Meist war die See ruhig oder sehr ruhig. Nur selten gab es höhere Wellen, so dass die Große auch ihr Bodyboard nutzen konnte. 

Unterwegs waren wir auch, häufiger in Kappeln, um dort zum Beispiel Essen zu gehen, wenn wir nicht gekocht haben.







Kappeln hat nette kleine Häuschen, einen tollen Hafen, eine Klappbrücke, Kopfsteinpflaster und tolle Restaurants. Aber mir war es manchmal einfach zu voll. 

An einem weiteren Tag haben wir eine Strandwanderung gemacht, da das Wetter vormittags nicht so toll war. Wir wanderten bis zur Steilküste am Strand entlang und noch ein wenig weiter. Dann kam die Soinne raus und wir wanderten weiter am Strand zurück, zwischendurch mit einer Portion Pommes. Das war wirklich richtig schön.










Dann haben wir uns noch Maasholm und Arnis angesehen. Wobei mir Maasholm zu voll war, wirklich sehr voll!!, und wir nur kurz dort Halt geamcht haben. Auch in Arnis war es auf dem Parkplatz am Ortseingang sehr voll, doch im Ort selbst war es recht leer. Hier hat es uns allen besonders gut gefallen, direkt an der Schlei mit kleinem Hafen, kleinen Cafes und Restaurants, schnuckeligen Häusern und Straßen. Hach, wie schön es dort ist.









Kultur durfte es auch ein wenig sein. Das haben wir unserer Großen und ihrer Freundin, die die zweite Woche bei uns verbrachte, vorher nicht erzählt und sind einfach mit ihnen nach Schleswig gefahren. Einmal das Schloß ansehen ...und dann bummeln, so der Plan. Doch die Mini wollte unbedingt ins Schloss und da der Eintritt für alle Kinder frei war, nutzten wir zum anfänglichem Leidwesen der angehenden Teenies die Möglichkeit. Das Museum ist wirklich schön, wenn auch der ein oder andere Ausstellungsbereich etwas langatmig erscheint. Und doch hat es sich gelohnt und auch die beiden großen Mädchen hatten Spaß. Anschliessend gab es natürlich noch eine kleine Bummeltour und ein großes Eis. Bilder von diesem Tag zeige ich nun nicht, da immer mal wieder eins der Kinder darauf zu sehen ist.

Ansonsten haben wir unsere Tage weitgehend am Strand verbracht mit Schwimmen, Faulenzen, Lesen, Sandburgen bauen. Freunde von uns haben uns besucht, wir haben zusammen gegrillt und viel Spaß gehabt. 

Alles in allem war es eine wunderbare Zeit, auch wenn wir weniger gesehen haben, als wir uns vorgenommen hatten. In der Region werden wir auf jeden Fall noch einmal Urlaub machen, aber dann auf jeden Fall mit dem Fahrrad! Denn es gibt dort noch soviel zu entdecken!

Samstag, 4. September 2021

Verlängerte Auszeit digital

 Ursprünglich hatte ich geplant meine Sommerpause im August zu beenden, doch manchmal kommen Dinge dann doch anders. Und so habe ich eine längere digitale Pause eingelegt. Das blog und auch instagram ruhten, gelesen habe ich, aber weder kommentiert noch selbst geschrieben.

Nun möchte ich versuchen, wieder Fahrt aufzunehmen, Euch meinen Alltag zeigen und wieder kreativ sein.

Im August fühlte ich mich wie gelähmt angesichts der schweren Krisen auf diesem Planeten. Flutkatastrophe, Waldbrände, Afghanistan, Politikgemetzel und immer noch Corona führten zu Weltschmerz, der kaum auszuhalten war und ist. Um nicht permanent mit bad news konfrontiert zu sein, habe ich mir feste Zeiten genommen, um bewusst Nachrichten zu konsumieren und social media nur noch überflogen. Denn schließlich gibt es auch noch das Leben in meiner kleinen Welt, in der ich meine Kräfte brauche. Natürlich hätte ich trotzdem an meinen festen Tagen wie das Tagebuchbloggen oder 12 von 12 meinen Alltag zeigen können, doch es fühlte sich für mich nicht richtig an. 

Und doch möchte ich weitermachen, Euch weiterhin normalen Alltag zeigen, mein digitales Tagebuch weiter füllen. 

Darauf freue ich mich.



Montag, 2. August 2021

Monatsrückblick - Juli 2021 (und Ende meiner Sommerpause)

    Der Juli ist um und ich beende mit meinem Monatsrückblick meine diesjährige Sommerpause. Die war tatsächlich auch sehr nötig. Wir hatten tolle Ferien bzw. Urlaub. Auch das Wetter an unserem Urlaubsort passte. Und was sonst noch so los war, gibt es weiter unten zu lesen.












 Gelesen:


MiniStern: 

Wir Kinder von Bullerbü (Gesamtband)

Die kleine Hexe 

Die Kinder aus der Krachmacherstraße



Sternchen:

 Unfassbar viele Bücher, darunter auch einiges mit schwierigen Themen. Aktuell ist zum Beispiel das Tagebuch der Anne Frank darunter.


für mich:

Hauptsächlich instagram und Online-Zeitungen (urlaubsbedingt), die aktuelle Ausgabe der "Landgang" und passend zum Serie suchten das erste Buch "Outlander"


Gesungen:

Nö.

Gehört:
 
Im Musikbereich gab es irischen und schottischen Folk (gern auch als rockige Variante).
Ansonsten viel Möwengeschrei. Hachja, Ostsee.

Gesehen:

Als Serie habe ich die bisher letzte Staffel 5 von Outlander gesehen und muss nun leider lange warten, ehe die nächste Staffel bei netflix erscheinen wird. Vermutlich erst im Frühjahr 2023!!
Gesehen habe ich dennoch das Meer, endlich Urlaub und das an der wunderbaren Ostsee. Allerdings gab es während unseres Urlaubs auch viele schreckliche Bilder aus anderen Teilen Deutschlands zu sehen. Bilder, die wirklich nachhaltig schockieren. 

Getrunken:

Wasser, Kaffee, Rosewein

Gegessen:

Im Urlaub haben wir ein paar Mal gekocht oder gegrillt. Ansonsten hatten wir auch leckere Gerichte in dem ein oder anderem Restaurant. 

Gekocht:

Überwiegend schnell und einfache Küche in unserem Ferienhaus



Gebacken:

Zimtschnecken. Gehen hier immer.

Gefreut:

Über grandioses Wetter in unserem Urlaub und Besuch von lieben Freunden in unserem Feriendomizil.


Geschenkt:

Blumen

Genäht:   

Nein.

Gestrickt:

Der Teststrick für meinen Pullover ist beendet und ganz bald kann ich mein Ergebnis zeigen, welches ich im Urlaub gestrickt habe. Der zweite Pullover ist noch in Arbeit.


Gehäkelt:

Nein, ich habe tatsächlich weniger Handarbeiten gemacht, als ich mir vorgenommen hatte.

Gebastelt:

Nein, dafür war das Wetter doch zu gut. 

 Gekauft:

für mich:  einen Kerzenständer, ein Kleid

für das Sternchen: Bücher, Unterwäsche, Bikini

für die Mini: Bücher, Stifte, Kleider

für uns: einen Dampfreiniger

 Gespielt:

Skipbo, Backgammon, Monopoly Kartenspiel


Gefeiert:

Uns und den Sommer.

Gesportelt:

Ein wenig gehulert. Mal schauen, wie lang ich dazu Lust habe :-)


Und nun HALLO AUGUST! Im August werde ich wieder in unseren Alltag zurückfinden, denn Urlaub und Ferien sind beendet. Ich werde Schulsachen kaufen und sichten, an einem Elternabend in der Schule teilnehmen, ein Sommerfest mit meinen Kollegen feiern, an einem Geburtstagsfrühstück teilnehmen, Eis essen und Zeit mit meiner Familie verbringen.