Montag, 1. November 2021

Ein Wochenende im Oktober 2021

 Ohje, mit meinem routinemässigem Bloggen hat es auch in diesem Monat nicht gut geklappt. Nun, denn wenigstens zum Ende des Monats zeige ich kurze Einblicke in unser Wochenende! Gesammelt werden diese übrigens drüben bei Große Köpfe (*Klick*).


Samstag


Ausschlafen für alle. Ach wie herrlich  Obwohl es schon nach 8 Uhr ist, bin ich die Erste, die aufsteht. Die Mini folgt aber kaum später. Wir beschliessen alle anderen noch schlafen zu lassen und setzen uns mit Kaffee und Kakao aufs Sofa, kuscheln uns ein und es gibt die Sendung mit der Maus vom letzten Wochenende.


Und bevor seltsame Gedanken aufkommen: Auf dem Arm des Kindes sind lediglich Reste von diesen Klebetattoos zu sehen.... :-)

Nun, gefrühstückt wird mit allen zusammen, als alle Familienmitglieder versammelt sind. Eigentlich ist schon fast Mittagszeit....


Anschliessend steht Hausputz auf dem Programm, alle helfen im Rahmen ihrer Möglichkeiten mit. Ich schwinge seit Monaten sogar das Bügeleisen, sogar die Mini ist darüber ganz erstaunt. 

Später spielt sie im Garten mit den Nachbarskindern, die Große liest und ich lasse mir ein Bad ein. Hach, Entspannung. 


Nach einer ausgiebigen Pflegerunde schnappe ich mir die Große und wir fahren nochmal in den Supermarkt. Ein paar Kleinigkeiten fehlen noch, diese Woche hatte ich nicht so gut geplant wie sonst....

Daheim wird gespielt (die Mini spielt gerade so gern Fang den Hut), der Mister kümmert sich um das Abendessen. Heute gibt es Gyros von unserem Lieblingsschlachter, welches wir gesern auf dem Wochenmarkt gekauft haben. Lecker.


Auf Wunsch der Kinder kuscheln wir uns nach dem Aufräumen in der Küche auf dem Sofa zusammen und schauen einen Film. Heute gibt es hier Hotel Transylvanien 2 zu sehen. Das mag auch die Mini sehen. Da es nach dem Film schon arg spät ist, ist tatsächlich Schlafenzeit für alle. 


Sonntag


Zeitumstellung. Tja, da werde ich sicher nicht die Einzige sein, bei der die innere Uhr den Weckruf getätigt hat. Da ich den Rest schlafen lassen möchte, gibt es für mich Kaffee und Buch. Herrlich, diese Ruhe am Morgen.


Doch heute lässt sich die Familie nicht soviel Zeit beim Aufstehen. Wir frühstücken, die Kinder spielen anschliessend, ich räume die Küche auf. Der Mister lädt seine Mutter zu uns ein auf einen schnellen Kaffee. Die Kinder begrüßen die Oma, die kurze Zeit später eintrifft, ich bereite unseren Eingangsbereich für Halloween vor.

Dann geht es auch schon an das Schminken der Großen, wie immer etwas aufwändiger.


Die Kleine mag natürlich auch schon geschminkt werden..... Nun denn. Darüber verabschieden wir auch die Oma, die Große packt ihre Sachen und wir machen ein paar Bilder von den fertig kostümierten Mädchen. 

Mit dem Teenie mache ich mich auf zu ihrer Freundin, dort steigt heute eine kleine Party mit den liebsten Freundinnen. Morgen ist für sie schulfrei (nicht wegen des Feiertages, schließlich leben wir im Norden, sondern eine Lehrerfortbildung), so wird sie über Nacht bleiben.

Daheim gibt es nur schnelles Essen, jeder das was er mag. Ich kann sogar noch etwas Lesezeit ergattern, da Mister und Mini noch ein wenig Radfahren. 

Am späten Nachmittag kommt unsere liebste Nachbarsfamilie, bald darf es für die Kleinen losgehen. Wir warten ab, bis es dämmert, dann marschieren die Kinder mit den Vätern los. Derweil öffne ich Hexen, Vampiren und Skeletts die Tür, Herrlich die strahlenden Augen, wo sie doch alle soviel entbehren mussten in den letzten vielen Monaten. 


Glücklich, müde und mit reichlich Beute kehrt die Mini zurück. Der Mister berichtet, dass sie sich immer höflich bedankt hat (auch wenn sie wusste, dass sie die Schokolade nicht essen darf wegen der Allergien) und auch immer nur ein Teil genommen hat, wenn ihr auch mehr angeboten wurde. Unsere kleine süße Hexe schaut mit mir dann die Beute durch, was sie essen darf und was nicht und ist sehr glücklich, dass doch so viele Gummibärchentüten, Traubenzucker und Kaubonbons dabei sind. Die Schokoteile dürfen wir anderen uns dann teilen, sagt sie. Im Gegensatz zu den Halloweenläufen der Großen damals, hat sie bisher nichts Süßes gegessen und verlangt nun auch nicht danach. Sie mag lieber noch ein Brot essen. Der Mister bereitet das Abendessen vor, ich bade sie. Später schläft sie überglücklich und erschöpft an mich angekuschelt binnen Sekunden ein....

Mittwoch, 6. Oktober 2021

Tagebuchbloggen - Oktober 2021

 Um das blog endlich wieder mit Leben zu füllen, kommt mir der gestrige 5. des Monats sehr gelegen :-) Frau Brüllen (Klick) fragt noch immer allmonatlich: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?


6.30 Uhr: Erstes Weckerklingeln. Puh, lieber nochmal umdrehen. Der Mister ist krank, die Große hat Herbstferien. Nur die Mini und ich müssten aufstehen.

7.00 Uhr: Nun also doch aufstehen, doch die Mini weigert sich. Der Mister wird sie zum Kindergarten bringen, damit es für mich nicht noch in Stress ausartet heute Morgen. Er muss ohnehin die ein oder andere Runde frische Luft schnappen....das tut auch bei akuter Erkältung gut.

8.00 Uhr: Abfahrt für mich zur Arbeit. Die Straßen sind angenehm leer. Man merkt sofort das hier im Norden Herbstferien sind.

9.00 Uhr: Nach kurzem Plausch mit den Kollegen geht es direkt mit meinen Bürotätigkeiten weiter. Der ein oder andere Vertrag muss geschrieben und emails beantwortet werden.

10.00 Uhr: Kundengespräch Nummer eins. 

11.00 Uhr: Kundengespräch Nummer zwei.

12.00 Uhr: Mittagspause. Heute gibt es Reste des Wochenendes, selbstgemachtes Hühnerfrikassee.

13.00 Uhr: Weiter geht es im Büro mit den üblichen Dingen....

14.00 Uhr: Kundengespräch Nummer drei.

15.00 Uhr: Sachbearbeitung und Endspurt im Büro.

16.00 Uhr. Feierabend! Auf geht es nach Hause. Heute hole ich die Mini nicht auf dem Rückweg aus dem Kindergarten ab. Das hat heute zum ersten Mal die große Schwester gemacht. Das hatten sie am Vortag gemeinsam beschlossen. 

17.00 Uhr: Daheim werde ich von einer freudestrahlenden Mini empfangen, die gerade mit ihrem Papa ein Spiel gespielt hat. Sogleich zeigt sie mir ihre ausgeliehenen Schätze aus der städtischen Bücherei, in der sie nach erfolgreicher Abholung an der Kita mit ihrer Schwester war. Achja, große Schwestern sind manchmal schon toll.

18.00 Uhr: Teez- und Lesezeit für mich. Die Mädels spielen derweil ein Spiel zusammen, der Gatte ruht sich aus. Die Erkältung bessert sich langsam.

19.00 Uhr: Wir machen es uns mit Schnittchen im Wohnzimmer gemütlich. Vor Kurzem haben wir de Möbel etwas umgestellt und ich finde es richtig gemütlich. In den kommenden Wochen erfolgt noch ein neuer Wandanstrich und das neue Sofa wird geliefert.




20.00 Uhr. Da die Mini darauf bestanden hat, dass der Mister sie ins Bett bringt, zappe ich mich mit der Großen durch das Programm. Wir schauen eine Doku und diskutieren darüber. Ich finde es nach wie vor großartig, dass sie sich für soviele gesellschaftliche Themen interessiert. In ihrem Alter war ich lange nicht soweit....

21.30 Uhr: Der Mister scheint eingeschlafen zu sein. Ich lasse ihn, vielleicht ist es für seine Genesung ja hilfreich. Die Große verabschiedet sich mit ihrem Buch ins Bett. Ich folge ihr auch demnächst und lese noch im Bett bis mir die Augen zufallen. 

Montag, 6. September 2021

Unser Sommerurlaub 2021 an der Schlei

 Bevor es jetzt hier wieder mit meiner Alltagsbloggerei losgeht, möchte ich noch einmal gedanklich zurückkehren zu unserem diesjährigem Sommerurlaub.

Pandemiebedingt haben wir uns im Herbst letzten Jahres auf ein Reiseziel im eigenen Bundesland beschränkt. Wichtig war uns Wassernähe, Ausflugsmöglichkeiten und nicht zuletzt sollte es nicht zu voll sein. Im Winter dann haben wir ein Ferienhaus im Ostseeresort Olpenitz gebucht. Eigentlich war ich dem Resort gegenüber sehr skeptisch, doch da wir nicht allzu weit entfernt wohnen, haben wir nach einem Besuch vor Ort unsere Entscheidung endgültig getroffen. Der Strand ist toll, weitläufig und hat im Sommer einen bewachten Abschnitt. Wir wussten auch von vornherein, dass das Gelände nicht fertig gestellt und viel Bautätigkeit herrscht. Doch weil wir vor Ort waren im Winter, konnten wir uns ein Haus direkt vor Ort ansehen und dann daheim buchen, um nicht im Sommer eine böse Überraschung erleben zu müssen.

Das stellte sich auch als goldrichtig heraus, denn wir konnten den Strand prima fussläufig erreichen und hatten keine aktive Baustelle in direkter Nachbarschaft. Auch war unsere Terrasse weitgehend geschützt vor neugierigen Blicken, denn die Grundstücke sind nicht umzäunt und frei zugänglich. 

Und rückblickend gesehen, hatten wir auch richtig großes Glück mit dem Wetter, denn die zwei Wochen war hier im Norden fast ausschließlich bestes Sommerwetter. Demzufolge gab es weniger Ausflüge und mehr Strandtage.





Der Strand war gut besucht, aber nie überfüllt. Meist war die See ruhig oder sehr ruhig. Nur selten gab es höhere Wellen, so dass die Große auch ihr Bodyboard nutzen konnte. 

Unterwegs waren wir auch, häufiger in Kappeln, um dort zum Beispiel Essen zu gehen, wenn wir nicht gekocht haben.







Kappeln hat nette kleine Häuschen, einen tollen Hafen, eine Klappbrücke, Kopfsteinpflaster und tolle Restaurants. Aber mir war es manchmal einfach zu voll. 

An einem weiteren Tag haben wir eine Strandwanderung gemacht, da das Wetter vormittags nicht so toll war. Wir wanderten bis zur Steilküste am Strand entlang und noch ein wenig weiter. Dann kam die Soinne raus und wir wanderten weiter am Strand zurück, zwischendurch mit einer Portion Pommes. Das war wirklich richtig schön.










Dann haben wir uns noch Maasholm und Arnis angesehen. Wobei mir Maasholm zu voll war, wirklich sehr voll!!, und wir nur kurz dort Halt geamcht haben. Auch in Arnis war es auf dem Parkplatz am Ortseingang sehr voll, doch im Ort selbst war es recht leer. Hier hat es uns allen besonders gut gefallen, direkt an der Schlei mit kleinem Hafen, kleinen Cafes und Restaurants, schnuckeligen Häusern und Straßen. Hach, wie schön es dort ist.









Kultur durfte es auch ein wenig sein. Das haben wir unserer Großen und ihrer Freundin, die die zweite Woche bei uns verbrachte, vorher nicht erzählt und sind einfach mit ihnen nach Schleswig gefahren. Einmal das Schloß ansehen ...und dann bummeln, so der Plan. Doch die Mini wollte unbedingt ins Schloss und da der Eintritt für alle Kinder frei war, nutzten wir zum anfänglichem Leidwesen der angehenden Teenies die Möglichkeit. Das Museum ist wirklich schön, wenn auch der ein oder andere Ausstellungsbereich etwas langatmig erscheint. Und doch hat es sich gelohnt und auch die beiden großen Mädchen hatten Spaß. Anschliessend gab es natürlich noch eine kleine Bummeltour und ein großes Eis. Bilder von diesem Tag zeige ich nun nicht, da immer mal wieder eins der Kinder darauf zu sehen ist.

Ansonsten haben wir unsere Tage weitgehend am Strand verbracht mit Schwimmen, Faulenzen, Lesen, Sandburgen bauen. Freunde von uns haben uns besucht, wir haben zusammen gegrillt und viel Spaß gehabt. 

Alles in allem war es eine wunderbare Zeit, auch wenn wir weniger gesehen haben, als wir uns vorgenommen hatten. In der Region werden wir auf jeden Fall noch einmal Urlaub machen, aber dann auf jeden Fall mit dem Fahrrad! Denn es gibt dort noch soviel zu entdecken!

Samstag, 4. September 2021

Verlängerte Auszeit digital

 Ursprünglich hatte ich geplant meine Sommerpause im August zu beenden, doch manchmal kommen Dinge dann doch anders. Und so habe ich eine längere digitale Pause eingelegt. Das blog und auch instagram ruhten, gelesen habe ich, aber weder kommentiert noch selbst geschrieben.

Nun möchte ich versuchen, wieder Fahrt aufzunehmen, Euch meinen Alltag zeigen und wieder kreativ sein.

Im August fühlte ich mich wie gelähmt angesichts der schweren Krisen auf diesem Planeten. Flutkatastrophe, Waldbrände, Afghanistan, Politikgemetzel und immer noch Corona führten zu Weltschmerz, der kaum auszuhalten war und ist. Um nicht permanent mit bad news konfrontiert zu sein, habe ich mir feste Zeiten genommen, um bewusst Nachrichten zu konsumieren und social media nur noch überflogen. Denn schließlich gibt es auch noch das Leben in meiner kleinen Welt, in der ich meine Kräfte brauche. Natürlich hätte ich trotzdem an meinen festen Tagen wie das Tagebuchbloggen oder 12 von 12 meinen Alltag zeigen können, doch es fühlte sich für mich nicht richtig an. 

Und doch möchte ich weitermachen, Euch weiterhin normalen Alltag zeigen, mein digitales Tagebuch weiter füllen. 

Darauf freue ich mich.



Montag, 2. August 2021

Monatsrückblick - Juli 2021 (und Ende meiner Sommerpause)

    Der Juli ist um und ich beende mit meinem Monatsrückblick meine diesjährige Sommerpause. Die war tatsächlich auch sehr nötig. Wir hatten tolle Ferien bzw. Urlaub. Auch das Wetter an unserem Urlaubsort passte. Und was sonst noch so los war, gibt es weiter unten zu lesen.












 Gelesen:


MiniStern: 

Wir Kinder von Bullerbü (Gesamtband)

Die kleine Hexe 

Die Kinder aus der Krachmacherstraße



Sternchen:

 Unfassbar viele Bücher, darunter auch einiges mit schwierigen Themen. Aktuell ist zum Beispiel das Tagebuch der Anne Frank darunter.


für mich:

Hauptsächlich instagram und Online-Zeitungen (urlaubsbedingt), die aktuelle Ausgabe der "Landgang" und passend zum Serie suchten das erste Buch "Outlander"


Gesungen:

Nö.

Gehört:
 
Im Musikbereich gab es irischen und schottischen Folk (gern auch als rockige Variante).
Ansonsten viel Möwengeschrei. Hachja, Ostsee.

Gesehen:

Als Serie habe ich die bisher letzte Staffel 5 von Outlander gesehen und muss nun leider lange warten, ehe die nächste Staffel bei netflix erscheinen wird. Vermutlich erst im Frühjahr 2023!!
Gesehen habe ich dennoch das Meer, endlich Urlaub und das an der wunderbaren Ostsee. Allerdings gab es während unseres Urlaubs auch viele schreckliche Bilder aus anderen Teilen Deutschlands zu sehen. Bilder, die wirklich nachhaltig schockieren. 

Getrunken:

Wasser, Kaffee, Rosewein

Gegessen:

Im Urlaub haben wir ein paar Mal gekocht oder gegrillt. Ansonsten hatten wir auch leckere Gerichte in dem ein oder anderem Restaurant. 

Gekocht:

Überwiegend schnell und einfache Küche in unserem Ferienhaus



Gebacken:

Zimtschnecken. Gehen hier immer.

Gefreut:

Über grandioses Wetter in unserem Urlaub und Besuch von lieben Freunden in unserem Feriendomizil.


Geschenkt:

Blumen

Genäht:   

Nein.

Gestrickt:

Der Teststrick für meinen Pullover ist beendet und ganz bald kann ich mein Ergebnis zeigen, welches ich im Urlaub gestrickt habe. Der zweite Pullover ist noch in Arbeit.


Gehäkelt:

Nein, ich habe tatsächlich weniger Handarbeiten gemacht, als ich mir vorgenommen hatte.

Gebastelt:

Nein, dafür war das Wetter doch zu gut. 

 Gekauft:

für mich:  einen Kerzenständer, ein Kleid

für das Sternchen: Bücher, Unterwäsche, Bikini

für die Mini: Bücher, Stifte, Kleider

für uns: einen Dampfreiniger

 Gespielt:

Skipbo, Backgammon, Monopoly Kartenspiel


Gefeiert:

Uns und den Sommer.

Gesportelt:

Ein wenig gehulert. Mal schauen, wie lang ich dazu Lust habe :-)


Und nun HALLO AUGUST! Im August werde ich wieder in unseren Alltag zurückfinden, denn Urlaub und Ferien sind beendet. Ich werde Schulsachen kaufen und sichten, an einem Elternabend in der Schule teilnehmen, ein Sommerfest mit meinen Kollegen feiern, an einem Geburtstagsfrühstück teilnehmen, Eis essen und Zeit mit meiner Familie verbringen. 






Montag, 5. Juli 2021

Tagebuchbloggen - Juli 2021

 Heute ist es mal wieder soweit und Frau Brüllen (*Klick*) fragt: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?

Und hier meine heutige Antwort:


5.00 Uhr: Das erste Mal wach, es ist schon hell, ....ein Blick auf die Uhr, dann nochmal umdrehen und versuchen weiterzuschlafen.

6.00 Uhr: Ich höre den Mister im Bad. Ochje, ist es schon soweit....ich bin noch soooo müde.

7.00 Uhr: Der Gatte ist bereits seit einer halben Stunde aus dem Haus, ich muss nun auch aufstehen....

8.00 Uhr: Nachdem ich Salat und Gemüsesticks geschnippelt habe, gehe ich mit der inzwischen erwachten Mini in Nachbars Garten, um die Meerschweinchen zu füttern. Dieses ist gerade seit einer Woche unsere Aufgabe und wird uns auch noch diese Woche begleiten.



9.00 Uhr: Die Mini und ich machen uns auf dem Weg zu Kindergarten. Vorher haben wir gefrühstückt und auch die Große gesellte sich zu uns an den Frühstückstisch.

10.00 Uhr: Nachdem ich einen Großeinkauf in der Drogerie gemacht habe, bin ich nun auf dem Rückweg nach Hause.

11.00 Uhr: Haushaltsarbeiten: Erdgeschoss aufräumen, saugen, Wäsche legen, Spülmaschine anstellen. Meine üblichen Montagstätigkeiten eben. Die Große ist auf dem Weg in den Ort, Krankengymnastik und Bücherei.

12.00 Uhr: Langsam bekomme ich Hunger, die Große nicht. So mache ich mir erstmal nur einen Schnittchenteller. Und dann geht es weiter mit Haushaltsarbeiten. Und ein wenig stricken....

13.00 Uhr: Ich mache mich auf in den Supermarkt, ein paar Dinge für die nächsten Tage kaufen.

14.00 Uhr: Ankunft am Kindergarten, die Mini wird heute früh abgeholt, denn wir erwarten noch Besuch.

15.00 Uhr Unser Besuch, meine Schwester, ist da! Große Freude! Und viel zu erzählen. Hach.

16.00 Uhr: Wir sitzen am Kaffeetisch, leider drinnen, denn draussen regnet es gerade in Strömen. Immerhin sitzen wir so im Kerzenschein.



17.00 Uhr: Wir sind ins Wohnzimmer gewechselt. Die Große kommt, damit ich ihre Haarpflege übernehme. 

18.00 Uhr: Ich mache mich fertig, denn ich bin noch verabredet. Inzwischen ist der Gatte nach Hause gekommen. Die Große hat ihre Sachen gepackt, da sie mit meiner Schwester mitfahren wird. Ich verabschiede mich schon einmal von der Großen und meiner Schwester.

19.00 Uhr: Ich treffe bei meiner Freundin ein und begrüße kurz ihren Freund. Dann machen wir zwei uns auf zum Restaurant.

20.00 Uhr: Wir sitzen im gut gefüllten Restaurant draussen. Unser Essen kommt und wir unterhalten uns lebhaft.

21.00 Uhr: Noch immer sitzen wir beisammen, bei Schorle und Wein. Hach, das ist schön, viel zu lange hatten wir uns schon wieder nicht gesehen.

22.00 Uhr: Ich bin auf dem Heimweg, nachdem ich meine Freundin zu Hause abgesetzt hatte. Es war ein schöner Abend und ich freue mich schon auf unser nächstes Treffen.

23.00 Uhr: Der Mister ist bei der Einschlafbegleitung für die Mini selbst eingeschlafen und möchte heute auch nicht mehr aufstehen. So mache ich es mir allein im Wohnzimmer gemütlich und zappe noch ein wenig, ehe es auch für mich bald ins Bett geht.

Samstag, 3. Juli 2021

Lacytop Kinder für Stricken ohne Naht (oder mein erster Teststrick)

 Vor einigen Wochen habe ich mich aus einer spontanen Laune heraus für ein Teststricken angemeldet. Als ich den Aufruf bei instagram sah, dachte ich , hey Du hast ein wenig Zeit, das Top sieht klasse aus und es ist nur eine Kindergröße, das schaffst Du! 



Als ich dann die Einladung bekam und sich nach und nach alle Mitstrickerinnen vorstellten, war ich dann doch unsicher, ob meine wenige Strickerfahrung überhaupt für ein Teststricken ausreicht. Doch die Strickerinnen ermutigten mich, dass es gut sei, auch "Anfänger" dabei zu haben. 



Schon kurz darauf ging es los, die Wolle kam und eine Maschenprobe wurde verlangt. Natürlich weiß ich, dass in jeder Anleitung Daten zu einer Maschenprobe genannt sind und auch auf den Banderolen Maschenproben vermerkt sind. Nun, ich gebe zu, dass ich meist einfach die Nadelstärke nehme, die auf der Banderole steht und es bisher meistens klappte. Daher habe ich mir noch nie große Gedanken zu einer Maschenprobe gemacht. Meine Nachbarin hat tatsächlich noch NIE eine angeschlagen. 



In der Teststrickgruppe allerdings wurde ich schnell eines Besseren belehrt und seither weiß ich, was eine Abweichung von nur ein bis zwei Zentimetern für das gesamte Strickstück bedeuten können. Künftig werde ich IMMER eine Maschenprobe (gewaschen und ungewaschen!) stricken. Ich habe dabei gelernt, dass es wirklich einen erheblichen Unterschied von Strickerin zu Strickerin gibt und halbe Nadelstärken bereits Abweichungen hervorbringen. 





Außerdem zeigte sich in unserer lebhaften Gruppe, dass Erfahrung allein nicht immer ausreicht. Mitunter war die Flut an Nachrichten in der Gruppe schon schwer zu händeln. Daher gilt mein großer Respekt den Organisatoren, die hier immer ruhig blieben und versuchten das Beste herauszuholen!



Was das Stricken meines Projektes anging, so musste ich schon die ein oder andere Reihe ribbeln und korrigieren. Ich notierte mir Unstimmigkeiten oder Unklarheiten in der Anleitung und gab sie an die Organisatorin weiter. Zwischendurch folgten immer mal wieder Bilder und Maße zu den Zwischenschritten, um sicherzustellen, dass alle Angaben noch immer stimmten. Das fertige Strickstück wurde gemessen, gewaschen und nochmals vermessen. Und dann kam der für mich aufregendste Moment: Die Anprobe. Es passte und die Mini fühlte sich sofort pudelwohl. 





Und da es ihr so gut gefallen hat, habe ich noch ein weiteres Top in der nächsten Größe für sie gestrickt und auf ihren Wunsch hin ein Top für die Puppe. Hier musste ich natürlich ein wenig anpassen, was nach mehrmaligen Stricken der tollen Anleitung aber kein Problem war. 





Mein Fazit zum Teststricken ist, dass man keine Angst davor haben muss. Es macht Spaß sich mit anderen auszutauschen, neue Ideen und Tipps zu bekommen, und Fortschritte von allen Mitstrickerinnen zu sehen. 




Zum Modell kann ich nur sagen, dass es wirklich süchtig macht, die Anleitungen von Irina, Stricken ohne Naht (Klick) zu stricken. Ich bin bereits im nächsten Teststrick und habe mir noch eine weitere Anleitung von ihr gekauft. Außerdem gefällt mir, dass man in ihrem Shop so tolle Wolle bestellen kann, die sie aus Überzeugung anbietet. Eine tolle Auswahl hochwertiger von ihr selbst getesteter Wolle können in ihrem Shop erworben werden, gern auch als Kombipaket mit der Anleitung. Und auch bei Unsicherheiten steht sie mit ihrer Erfahrung zur Verfügung!

Ja, dieser Post enthält deutlich WERBUNG, Werbung, die ich gerne mache!

Vielen Dank Irina, dass ich dabei sein durfte!