Sonntag, 15. November 2015

Kugelzeit - Halbzeit

Inzwischen habe ich die Halbzeit meiner aktuellen Schwangerschaft längst erreicht.
Bis hierhin war es, anders als damals beim Sternchen, schon eine anstrengende Reise.
Daher möchte ich zu diesem Zeitpunkt einmal zurückblicken auf die letzten Monate.

1. Monat

Da war na klar noch nix los.....wobei ich am Ende der 4. Woche schon gemerkt habe, hier ist doch irgendwas anders....


2. Monat

Positiv getestet habe ich, im Vergleich zum ersten Mal, bereits früh (ca 5. Woche). Bei der Großen waren es noch ein paar Wochen später. Anders als beim letzten Mal hatte ich deutliche Anzeichen, vor allem auch die klassische Übelkeit. Und das bereits vor dem Test einige Tage lang.Furchtbar.
Beim Sternchen bin ich nur dadurch aufmerksam geworden, weil der Kaffee plötzlich total widerlich schmeckte. Das blieb bzw. bleibt mir nun Gott sei Dank erspart.

Erst in der 7. Woche bekam ich den Termin zur Blutabnahme, um die Schwangerschaft bestätigen zu lassen und in der 8. Woche dann die erste richtige Untersuchung. Das war schon mal wieder spannend! Die Übelkeit blieb und verstärkte sich extrem in der 8. Woche.

3. Monat

Unsere Urlaubszeit hatte begonnen, doch leider war ich ziemlich "unaktiv" dank extremer Übel- und Müdigkeit. Dazu kamen ein wahnsinnig aufgeblähter Bauch (ich sah schon aus wie im 5. Monat bei der Großen!) und Schmerzen. Am Schlimmsten allerdings war die Übelkeit mit allem Zipp und Zapp. Aber es gab auch immer mal wieder Tage, an denen es okay war. Den Einschulungstag des Sternchens habe ich ja auch irgendwie geschafft.
Damals beim Sternchen, habe ich es erst Anfang des 3. Monats überhaupt gemerkt und bestätigt bekommen, dass ich schwanger bin. Und da mochte ich (s.o.) schlichtweg den Kaffee nicht mehr. Sonst ging es mir ganz gut. Hin und wieder leichte Übelkeit, aber nicht der Rede wert.
Dieses Mal hat meine Ärztin sofort eine Krankschreibung veranlasst am Ende meines Urlaubs. Und ehrlich? Das war auch gut so.

4. Monat

Zur Mitte des 4. Monats ging es endlich wieder aufwärts. Und zwar so gut, dass ich wieder arbeiten konnte. Die Übelkeit war zwar immer noch mein Begleiter, aber ich konnte es einigermassen ertragen. Die Spuck-Attacken wurde immer seltener. Dennoch war ich immer sehr schnell erschöpft. Der Bauch wurde langsam von einem Blähbauch zu einem Babybauch. Trotzdem sah ich weiterhin aus wie im 6. Monat. Umstandskleidung war bereits nötig.
Das war alles beim ersten Mal anders. Dort habe ich mich richtig fit gefühlt, benötigte erst zum Ende des 4. Monats etwas Umstandskleidung, fühlte ḿich häufig total "unschwanger".
Das Schönste war bei beiden Schwangerschaften der große Ultraschall in diesem Monat. Das Sternchen zum Beispiel zappelte ständig herum und war sehr aktiv. Der Mini-Stern hingegen verkroch sich lieber in eine "Ecke" und machte sich gaaaanz klein.
Beim Mini-Stern schallen war das Sternchen auch dabei und war total aufgeregt und stellte viele viele Fragen. Die Ärztin erklärte ihr alles geduldig. Hach.

5. Monat

Noch immer gab es Tage, an denen es mir nicht gut ging. Aber: sie wurden weniger. Was blieb sind extreme Erschöpfung und Kurzatmigkeit. Meist wurde der Bauch in den Nachmittagsstunden fester und Pausen waren angebracht. Regelmässiges Essen war nun Pflicht. Insgesamt war die Schwangerschaft sehr sehr deutlich zu sehen. Ab Mitte/ Ende des Monats waren auch deutliche Kindsbewegungen zu spüren, erst hauchzart und selten, dann etwas mehr. Die Freude auf die "richtigen" Bewegungen wuchs, und das nicht nur bei mir.
Beim Sternchen damals hatte ich im 5. Monat nicht wirklich etwas gespürt. Dort hatte ich mir eher Sorgen gemacht, dass etwas nicht in Ordnung sein könnte. Wie schon im 4. Monat fühlte ich mich "unschwanger", aber zu übersehen war es dennoch nicht mehr.
Wie auch damals, habe ich im 5. Monat begonnen, regelmässig eine Spieluhr auf den Bauch zu legen, klassische Musik zu hören und vor allem den Bauch zu cremen und ölen. Dabei hilft mir auch gern das Sternchen.




Und nun sind wir hier sehr gespannt, wie die Schwangerschaft weiterhin verläuft. Ob es nun auch für mich entspannter wird? Wann zeigt sich der Mini-Stern? Wie wird das Gespräch in der Entbindungsklinik? Wie kommt das Sternchen weiterhin als "Große" zurecht?
Noch viele weitere Fragen. Mal sehen, wann es Neues zu berichten gibt.




Kommentare:

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