Sonntag, 13. März 2016

Stoffresteverwertung oder Trotzkopf

In den letzten Wochen dieser Schwangerschaft gönne ich mir viel Zeit zum Nähen. Täglich rattert die Nähmaschine. Herrlich.
Und Ideen habe ich noch mehr als genug.
Da ich in meinem Dachzimmer aka Nähzimmer noch immer Mengen an Stoffen lagere, musste ich mal wieder ein wenig durchsortieren. Denn sonst passt nicht mehr viel Neues ins Regal *g*.
Ich halte es nämlich so, wie die meisten vermutlich, dass ich auch jedes noch so kleine Fitzelchen Stoff aufhebe....gern auch bis zum Sanktnimmerleinstag.
Dabei stellt sich nun aber die Frage, brauch ich all das wiklich? Öhem....naja.....nun....
Ihr merkt schon, hier tue ich mich echt schwer.
Deswegen habe ich mir erstmal meine gesammelten Jersey-Reste genau angesehen und nach verschiedenen Größen sortiert: die Reste, die noch groß genug sind, um vielleicht noch ein Vorder- oder Rückenteil für die Große zu werden, dürfen in ein Regalfach; die Reste, die noch für ein Vorder bzw. Rückenteil für das Bauchmädchen auch noch in Größe 74 reichen, kommen in eine Kiste; eine kleinere Kiste steht bereit für die Reste, die mindestens noch einen Ärmel ergeben oder ein Halsbündchen plus zwei Armbündchen. Trifft alles nicht mehr zu, ist das Stoffstück tatsächlich zu klein und muss dann wirklich wirklich entsorgt werden.
Ich habe mir vorgenommen, für das Bauchmädchen nun immer erstmal die Restekiste zu durchwühlen und zu vernähen. Sonst kann ich hier echt bald anbauen.
Den Anfang machten zwei Trotzköpfe nach Schnabelina (*Klick*) in Gr. 62.



Hach, ich finde diesen Schnitt einfach toll, vor allem auch die Lösung mit der Passe gefällt mir gut.

Ich mag es nicht zu bunt, daher müssen die Stoffe schon irgendwie ein wenig zusammenpassen. Das ist nicht immer einfach, aber wenn sich wengistens ein Teil der Reste verarbeiten lässt, ist es großartig.






Die nächsten Projekte stehen schon in den Startlöchern.....und es warten ja auch noch einige Baumwollstoffe auf mich, die sortiert werden wollen.

Ich bin dann mal im "Stofflager"....und die Trotzköpfe bei den Meitlisachen (*Klick*)

Samstag, 12. März 2016

12 von 12 (März 2016)

Wie jeden Monat versammeln sich massenhaft Blogger bei draussen nur Kännchen (*Klick*), um sich gesammelte 12 Fotowerke des 12. eines Monats zu zeigen.

Bei uns steht alles im Zeichen der bald anstehenden Geburt, insofern passiert hier auch weeeenig actionreiches. Besonders heute. Aber seht selbst:


Der Tag beginnt mit Lecker Frühstück, heute mit einem Frühstücksgast, da meine Freundin bei uns übernachtet hat. Leider hatte ich zu diesem Zeitpunkt (haha Schwangerschaftsdemenz sei Dank!) vergessen ein Foto zu machen, daher jetzt nur die Zeitung, in der ich noch ein wenig blätterte.
Noch während des Frühstücks spürte ich, das heute etwas anders war...und tatsächlich drückte der Minibauchstern weiter abwärts...!


Da sich auch nach der Verabschiedung meiner Freundin immer mal wieder eine Wehe meldete, ruhte ich mich noch ein Weilchen auf dem heimischen Sofa aus.


Später ging es mir wieder etwas besser und ich konnte die Malerarbeiten im neuen Kinderzimmer beobachten. Ja, ich weiß, wir sind spät dran..... *g*


Das große Tochterkind verzog sich in ihr Zimmer, so nutzte ich die ruhige Zeit, um noch ein wenig der Bügelwäsche Herr zu werden.


Das Sternchen kam dann ganz stolz aus ihrem Zimmer und präsentierte uns ihr neuestes Kunstwerk. Als glühender Fan der Sendung mit der Maus hat sie sich an den beiden Hauptdarstellern versucht.....es ist soooo schön geworden und hat nun einen Ehrenplatz in der Küche erhalten.


Irgendwann musste es ja auch mal Mittag geben, da ich zwischendrin immer wieder Ruhepausen brauchte, entschieden wir uns heute gegen das Kochen. Die schnellste noch im Haus verfügbare Variante waren Hotdogs....für mich nur ohne die üblichen Gurken *örgs*. Das Sternchen hingegen kann diese ja schon immer direkt aus dem Glas futtern....*doppelörgs*.


Den Nachmittag verbrachte ich allein zu Haus, der Gatte samt Sternchen verweilten bei einem Tischtennispunktspiel. Ich nutzte die Zeit zum Schlafen, Internet leer lesen und Himbeerblättertee trinken. Eben das, was Hochschwangere tun....*g*.


Nach der Rückkehr der beiden Liebsten forderte das Sternchen ihre Kuschelrunde mit einer Folge Bibi und Tina ein.


Doch auch noch ein kunterbunter Stapel Hand- und Duschtücher wartete auf das Legen und Verräumen. Jaaaa, wir haben ein ziemliches Sammelsurium an Frotteeware, doch meistens versuche ich schon nur die weißen und beigen zu nehmen. Doch für Sport oder Schwimmbad kommen dann doch die gesammelten Werke in die Tasche....


Während das Sternchen in der Wanne "schwimmt", begutachte ich noch einmal den Inhalt der Kliniktasche. Hier fehlt natürlich noch das ein oder andere, aber das werde ich morgen in aller Ruhe noch einpacken.....


....heute Abend versuche ich dann noch einmal die passenden Stoffe für die geplante Bettschlange des Mini-Sterns zuzuschneiden.



Und da ich nur 11 "aktive" Bilder gemacht habe, lasse ich Euch heute nochmal ein Bild von einem Teil unserer diesjährigen Osterdeko da.
Und am nächsten 12....ja, da wird es sicher schon babylastiger :-)))

Bis dahin schauen wir noch einmal zurück auf die letzten Jahre:

März 2014 (*Klick*)
März 2015 (*Klick*)

Donnerstag, 10. März 2016

Kugelzeit (4) - der 9. Monat

Ja, der 9. Monat ist vollbracht, jetzt ist es nun wirklich nicht mehr lang, bis wir zu viert sind. Eigentlich kann es jederzeit soweit sein.

Und wie waren die vergangenen Wochen? Durchwachsen würde ich sagen. Begonnen hat der 9. Monat quasi mit Urlaub....herrlich, ich hatte mir so einiges vorgenommen für diese Zeit, denn mir war ja klar, dass es zum Ende hin immer beschwerlicher werden würde. Aber auch hier wurde mir schnell ein Strich durch die Rechnung gemacht. Anstatt mich dem Nestbautrieb hinzugeben, musste ich vermehrt Zeit bei Ärzten verbringen, denn das Sternchen hatte sich im Sportunterricht den Mittelfinger der rechten Hand gebrochen. Während ihrer Unbeweglichkeits-Phase bekam sie auch noch Scharlach und anschliessend eine gemeine Grippe. Außerdem laborierte Mr. Stern immer noch an seinem Rückenleiden. Zu allem Überfluss bekam ich sehr starke Ischias-Beschwerden, die mir manchmal echt den Atem nahmen. Aber das war im Vergleich zum Sternchen echt ein kurzes Drama. Viel blöder war, das mit den vielen vielen Arztterminen (meine Vorsorgetermine eingeschlossen) kaum noch Zeit für anderes blieb. Und wenn, dann war ich einfach nur erschöpft. Aber es führte dazu, dass ich zumindest nachts einigermassen schlafen konnte.
Dennoch habe ich mich sehr auf die CTG Termine gefreut, endlich die Herztöne des Mini-Sterns längere Zeit hören. Und sie wurde auch wieder bewegungsfreudiger, was oftmals zur Belustigung des Sternchens beitrug. Außerdem hatte sich der Mini-Stern entschlossen sich doch noch einmal in Schädellage zu drehen, was natürlich wieder mit vielen Gedanken zur Geburt einherging. Leider war der Termin in der Entbindungsklinik hier nicht so aufschlussreich, wie ich es mir erhofft hatte, denn ich wollte mich, nach vorangegangener Sectio, genauer informieren. Dazu musste ich nun einen neuen Termin mit dem Oberarzt vereinbaren, der dann Anfang des 10. Monats stattfinden wird.
Körperlich fühlte ich mich zum Ende des 9. Monats deutlich erschöpfter, der Beckenboden war schon merklich belastet, da Senkwehen schon für eine tiefere Lage gesorgt hatten.
Dennoch haben wir zumindest noch einige Vorbereitungen abschliessen können, wenn auch nicht in gewünschter Form. Aber der Wickelplatz ist vorbereitet, der Stubenwagen steht, die meiste Wäsche ist gewaschen. Es ist alles vorhanden. Nur das Kinderzimmer ist nicht richtig fertig. Aber das ist auch erstmal unwichtig.



Beim Sternchen war es im 9. Monat so, dass das Kinderzimmer angeliefert und aufgebaut wurde. Das war damals für mich schon ein entscheidender Faktor, dass zumindest die Möbel vor Ort waren. Da es aber immer noch viel Trauer und starke Emotionen innerhalb der Familie gab, war mir das ganze drumherum einfach nicht wichtig. Meine Hebamme bestärkte mich damals auch darin, das Neugeborenen nicht wichtig ist, dass das Kinderzimmer schon perfekt ausgestattet ist mit allem möglichen Deko-Klimbim. So war zwar alles da, aber doch minimalistisch. Auch das Thema Geburt ängstigte mich nicht. Natürlich machte ich mir auch Gedanken darüber, wie sich Wehen anfühlen und ob ich große Schmerzen haben würde. Aber richtige Angst hatte ich nicht. Oder nicht mehr. Da die letzten Termine des Geburtsvorbereitungskurses in diese Zeit fielen, wusste ich von anderen werdenden Mamis, dass sie sich schon massiv Gedanken zu dem Thema Geburt machten. Auch waren deren Vorbereitungen auf ihre Kinder viel intensiver, alles was noch angeschafft werden musste/ sollte. Viel viel Klimbim, den ich erst im Laufe der Zeit NACH der Geburt anschaffte. Nicht weil ich mich nicht auf unsere Tochter gefreut habe, ganz im Gegenteil, sondern weil ich schlichtweg andere Prioritäten hatte. Ich genoss Momente für mich allein genauso war ich auch gern mit meiner Familie zusammen. Beschwerden hatte ich keine, mir ging es gut. Natürlich merkte ich auch zum Ende des 9. Monats, das alles sehr anstrengend wurde, aber ich hatte genug Zeit für mich zum Ausruhen.

Nun bin ich gespannt, wann der Mini-Stern sich zu uns auf den Weg machen wird.....die letzten Wochen sind da. Und doch ist es wieder aufregend und spannend.

Montag, 7. März 2016

Große Delphin-Liebe

Nachdem sich in den vergangenen Wochen näh-, häkel- und basteltechnisch vieles um die Bauchbewohnerin drehte, war nun auch endlich mal wieder das große Sternchen dran.
Sie wollte gern mal wieder etwas Genähtes haben, doch als wir uns die vorhandenen Stoffe ansahen, schüttelte sie nur immer wieder den Kopf. Viele Muster und Farben gefielen ihr zwar, aber inzwischen fand sie doch einiges kitschig. Daher hieß es neue Bestellungen mit dem Kind aufzugeben.
Schon seit geraumer Zeit liebt sie, neben Pferden und Hunden, Delphine.
Da lag es natürlich nahe, dass sie sich einen Delphin-Jersey aussuchte. Ehrlich gesagt, wäre es nicht das Motiv meiner Wahl gewesen. Aber sie ließ sich nicht davon abbringen.
Gemeinsam haben wir dann auch die vorhandenen Schnittmuster durchforstet. Sie entschied sich für "Raglan Kids" in einer Kleidversion mit Taschen von leni-pepunkt (*Klick*).
Das Sternchen konnte es kaum erwarten, dass ihr neues Kleid fertig würde. Und gestern war es dann endlich soweit: und weil sie den ganzen Nachmittag tanzend mit dem Kleid durch das Haus lief vor Freude, war es tatsächlich schwer, einigermassen vorzeigbare Fotos zu machen.


Eigentlich fällt das angesetzte Rockteilchen viiiiel schöner, aber wie gesagt, das Kind war ständig in Bewegung und hatte so gar keine Lust auf Fotos *g*.
Und ich hätte tatsächlich noch eine Nummer kleiner nähen können, damit es etwas enger sitzt (hier eine 122/128, obwohl das Töchterchen gerade der 128 entwächst). Aber da ich weiß, daß das Kind es gern etwas legerer hat und sie das Kleid sicher noch länger anziehen möchte, habe ich es lieber großzügiger nähen wollen.



Wie man leider unschwer erkennen kann, sitzt allerdings die Kragenpartie nicht optimal. Hier hätte ich gern noch nachgebessert, doch da hatte das Töchterchen schlichtweg etwas dagegen. Naja, vielleicht beim nächsten Mal :-)


Am Wichtigsten waren ihr aber die Taschen: "Die müssen sein, schließlich finde ich oft tolle Steine und andere Sachen auf dem Spielplatz...und dann....hat man keine Jacke an und weiß nicht wohin damit, Mama!" <3
Recht hat sie. :-)

Und damit geht das Delphin-Kleid auch gern weiter zur Meitlisache (*Klick*).

Ich wünsche Euch eine schöne Woche!


Samstag, 5. März 2016

Tagebuchbloggen 03.2016

Oh wie aufregend! Vermutlich wird es mein letzter Beitrag zum Tagebuchbloggen ("Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?") bei Frau Brüllen (*Klick*) sein, an dem wir zu dritt sind. So wenigstens meine Hoffnung.

Der heutige Tag beginnt für mich gegen 7:50 Uhr und damit meine ich richtig beginnen. Wach war ich in der Nacht natürlich mehrfach, denn jedesmal drehen bedeutet auch, wach zu werden, um den Bauch auch ja mit auf die andere Seite zu nehmen *lach*.
Also 7:50 Uhr, eigentlich auch nur, weil ich wohl schon längere Zeit auf der linken Seite lag und nun fiese Schmerzen in der Hüfte pochen. Also noch umdrehen.....um dann gleich vom Sternchen angemurmelt zu werden, dass ich ihr ja nicht soviel Platz wegnehmen soll. Bitte??? Wer liegt denn da fast quer in unserem Bett? Während Mr. Stern und ich echt schon auf dem Rahmen des Bettes liegen.
Ein wenig wühlt das Kind dann hin und her, um dann ein paar Minuten später in ihrem Zimmer zu verschwinden. Reicht dann wohl mit Mama und Papa, schließlich hat sie ausnahmsweise bei uns die Nacht verbracht, nachdem wir gestern Abend alle zusammen eingekuschelt noch einen Kinderfilm gesehen haben. Und früh geschlafen. Auch mal schön.
Um 8:30 Uhr steht dann auch Mr. Stern auf, um sich frisch zu machen und auf Brötchenjagd zu gehen. Das Sternchen klappert derweil in ihrem Zimmer mit den Schranktüren.....gutes Zeichen, das bedeutet nämlich, dass sie tatsächlich fit ist und gute Laune hat und das motiviert sie, sich komplett mal ohne Ermahnen anzuziehen. Hat natürlich auch zur Folge, dass sie in wenigen Minuten vor meinem Bett stehen wird, und nach Frühstück verlangen wird.
Daher bequeme ich mich um viertel vor neun auch aus den Federn, werfe mir ein paar Sachen an und bereite den Frühstückstisch vor.
Wie erwartet, fragt das Kind zwischenzeitlich, ob der Papa bereits eingetroffen sei. Da dem nicht so ist, bleibt sie noch spielend in ihrem Zimmer. Ich nutze den kurzen Moment mit der Tageszeitung auf dem Sofa.
Um viertel nach 9 sitzen wir dann endlich am Frühstückstisch. Und da Wochenende ist, dauert das bei uns auch immer sehr lang....da wird erzählt, gelesen, geträumt,....! Herrlich. Das Sternchen verabschiedet sich dann doch bald wieder in ihr Zimmer.
Mr. Stern und ich besprechen noch einmal die anstehenden Malerarbeiten im neuen Kinderzimmer und werden uns recht schnell einig, wie die Wände gestaltet werden sollen.
Nach dem Aufräumen der Küche merke ich schnell, dass ich mich heute nicht besonders gut fühle und schlecht bei Luft bin (kein Wunder in der 37. Schwangerschaftswoche!), also beschliesse ich, mich noch ein Ründchen im Bett auszuruhen und ein wenig zu lesen.
Eigentlich wollte Mr. Stern im künftigen Babyzimmer schon einmal anfangen, die nötigen Vorarbeiten zum Malern zu leisten, da macht ihm die Große einen Strich durch die Rechnung. Sie möchte JETZT mit ihrem Papa spielen und weint dicke Krokodilstränen, als er ihr erklärt, was eigentlich auf der Agenda steht. Da wir uns darüber einig sind, dass wir nun noch viel exklusive Zeit mit ihr verbringen wollen, ist unser eigentlich Plan erstmal verworfen und wir einigen uns gemeinsam auf einen neuen Ablauf.
Das Sternchen und Mr. Stern spielen gegen 11 Uhr Schule in des Töchterchens Zimmer, während ich mich über die Bügelwäsche hermache. Erst um 12:20 Uhr und einen Wäschekorb weniger merke ich, dass mich selbst bügeln anstrengt. Mr. Stern und das Sternchen kümmern sich um den Sockenberg und ich kann ein paar Entspannungsübungen machen. Trotzdem zwickt und zwackt es überall, da kann vielleicht ein Entspannungsbad Abhilfe schaffen.
Gesagt getan, um viertel nach eins gleite ich in warmes wohltuendes Badewasser. Die beiden anderen Familienmitglieder spielen gemeinsam und widmen sich später der Essensvorbereitung.
Nach ausgiebiger entspannender Körperpflege schaue ich mal wieder runter in die Küche. Der Geruch von Pizza steigt mir in die Nase. Inzwischen ist es tatsächlich schon 14:30 Uhr. Noch bevor wir zum Essen kommen, telefoniere ich länger mit meiner Mutter.
Dann endlich gibt es leckere selbstgemachte Pizza, für jeden mit seinem Lieblingsbelag. Köstlich.
Eigentlich stand ein Spaziergang auf der Tagesordnung, aber das Wetter lädt überhaupt nicht dazu ein, und so liest Mr. Stern noch in der Tageszeitung und ich kann mich (kurz) dem Internet widmen. Das Sternchen ist begeistert am Malen.


Irgendwann raffen wir uns aber dann doch mal auf: Mr. Stern bereitet im künftigen Kinderzimmer die Wände vor, die wir morgen als erstes streichen wollen: sprich Steckdosen ab, Bohrlöcher zuspachteln, Gardinenstange abmontieren und abkleben. Ich verräume derweil die gebügelte Wäsche und tröste das Sternchen nach einem kleinen Wutanfall. Seit sie den festen Verband hatte, glaubt sie häufig, dass sie nichts mehr kann. Seit einer Woche ist der Verband ab, und sie darf trotz noch nicht vollständiger Heilung schon wieder weitgehend mit rechts arbeiten. Dennoch gelingt eben nicht alles, was allerdings häufig nichts mit der Hand zu tun hat, sondern einfach altersbedingt oder aus sonstwelchen Gründen....das fällt ihr allerdings schwer zu akzeptieren und sie bricht regelmässig in Tränen aus oder aber es gipfelt in Wut. Manchmal auch beides.
Nun denn, als ihre Tränen getrocknet sind, geht es für mich in mein Nähzimmer, wo ich mich der nächsten Ecke widme, die sortiert und geräumt werden möchte. Das Sternchen kommt mit ihren Malutensilien nach. Seit dem letzten Wochenende haben wir unser altes kleines Ikea-Sofa dort platziert und ich habe ihren alten Maltisch als Couchtisch davorgestellt. Sie findet es richtig gemütlich in dieser Ecke und mal vor sich hin.
Gegen 18 Uhr kommt Mr. Stern kurz vorbei, um sich von uns zu verabschieden. Er ist mit Freunden zum Fußball gucken verabredet. 
Ich kann diese ruhige Zeit nutzen, um endlich den Stoff für ein neues Shirt zuzuschneiden.


Das Sternchen hat sich dafür selbst den Stoff und den Schnitt ausgesucht. Gestern hatte ich das Schnittmuster gedruckt und geklebt (je größer die Kinder werden, desto anstrengender wird das, weil mehr Seiten).
Es dauert eine Weile bis ich alle Teile zugeschnitten habe, dann schaffe ich es noch die Eingriffstaschen nach Anleitung einzunähen.
Dann schaue ich endlich auf die Uhr: Waaaaas? Schon 19:50 Uhr?? Puh, dabei wollten das Sternchen und ich noch gemütlich Abendessen und um viertel nach acht den Zeichentrickfilm im Bett gucken. Nun aber schnell. Alles ordentlich verräumen, das Sternchen zieht schon einmal ihren Schlafanzug an und folgt mir dann in die Küche. Wir zaubern uns eine Brotplatte mit Gemüse und machen es uns ausnahmsweise im Schlafzimmer gemütlich. Zähne werden dann halt später geputzt... *ggg*.
Nun kann ich noch schnell bloggen, und dann wird es sich noch gemütlicher gemacht.

Freitag, 4. März 2016

Babyshirts und ein Upcycling

Bereits letzten Monat hatte ich zwei weitere Shirts in der Minigröße 56 nach einem Schnittmuster aus einer ottobre genäht.
Diese möchte ich Euch heute gern noch einmal zeigen.



Ein ähnliches Shirt hatte ich bereits hier (*Klick*) gezeigt. Dieses Mal habe ich einen Rest Ankerstoff genutzt, den ich vor langer Zeit mal für mich vernäht hatte (*Klick*). Der gepunktete Stoff war mal vom Stoffmarkt.
Aber jetzt nochmal zum Schnittmuster:
Da die Rückseite mit einem Druckknopf verschlossen wird, habe ich mir schon länger Gedanken darüber gemacht, ob es nicht vielleicht doch an Bauchmädchens Nacken drücken könnte....daher wollte ich noch eine andere Variante probieren.
Dabei bin ich hier bei der wunderbaren Schnabelina (*Klick*) fündig geworden und habe mir das Schnittmuster für ihren Trotzkopf (*Klick*) heruntergeladen.
Und was soll ich sagen? Es ist ein wirklich tolles Ebook, was wirklich schnell und einfach zu nähen ist.



Wenn es dem Bauchmädchen wirklich auch alles so toll passt, werde ich hiervon garantiert noch weitere Shirts nähen. Für die Größe 56 bin ich aber erstmal ausgestattet.



Dennoch wollte ich gerade zum roten Ankerstoff noch eine Hose nähen, im Sinn hatte ich dabei eine Mini-Jeanshose. Dafür habe ich eine alte Jeans genommen und aus den Jeansbeinen zugeschnitten.
Grundlage zur Hose ist Frida von Milchmonster (*Klick*). Das erste Mal habe ich hier eine Größe 56 vernäht. Andere Größen kannte ich ja bereits und wusste daher, wie der Schnitt zu nähen ist. Allerdings hatte ich bisher dehnbare Stoffe verwendet und nun hatte ich etwas Schwierigkeiten beim Annähen der winzigen Beinbündchen. Von innen darf man da echt nicht gucken (*augenroll*).



Jetzt will ich erstmal abwarten wie bei einem nicht-dehnbaren Stoff die Passform ist, und dann kann ich mir ggf. vorstellen nach selbigen Schnittmuster noch weitere Pumphosen aus Jeans zu nähen. Also, kleine Bauchbewohnerin, bald darfst du also kommen, ich bin schon sehr gespannt, ob die Sachen passen werden :-)



Mit meiner Shirt-Parade und der Hose geht es heute zu den Meitlisachen (*Klick*).

Ihr findet mich dann wieder an der Nähmaschine, denn auch das Sternchen hat Wünsche geäußert.

Mittwoch, 2. März 2016

Jahresdecke - Februar 2016

Oops...so schnell ging der Februar rum und soooo viel hab ich gar nicht an der Jahresdecke gehäkelt.
Zum Glück hatte ich im Januar schon einiges vorbereitet, so ist der Verzug nicht ganz so groß.
Aber seht selbst..



Bisher hatte ich 60 innere Blüten (flieder, lila, pistazie) gehäkelt, nun habe ich inzwischen mit der Umrandung in weiß begonnen.

Immerhin habe ich bereits zweieinhalb Reihen an- und untereinandergehäkelt und größtenteils die Fäden vernäht. Denn das will ich nun wirklich nicht noch komplett ganz zum Schluß machen...*kreisch*.



Bisher habe ich knapp 15 Grannys in zwei Reihen miteinander verhäkelt....ob das am Ende reicht, werde ich sehen. Erstmal habe ich mir vorgenommen so weiterzumachen.



Übringens ist der Grund für meinen leichten Verzug eine Häkeldecke für das Bauchmädchen (*Klick*).

Ich bin ja mal gespannt, wieviel ich überhaupt in der kommenden Zeit häkeln kann.....wieviel Luft mir das Bauchmädchen geben wird...denn zum Ende diesen Monats steht ja bereits der Stichtag an! Das kann natürlich auch bedeuten, dass ich meinen März Zwischenstand wohl auch erst später verbloggen kann, je nach dem wann sich der Mini-Stern auf den Weg macht :-))

Aber der Februar-Zwischenstand macht sich erstmal auf den Weg zu Herzensüß (*Klick*).