Sonntag, 30. Juli 2017

Ein Wochenende im Juli 2017

Unser Wochenende hat wettertechnisch alles dabei gehabt, was der diesjährige Sommer zu bieten hat: heftigsten Regen, Gewitter, Wind, Sonne, kühle Temperaturen, sehr warme Temperaturen. Kurzum: es war etwas unbeständig und von allem was dabei.

Am frühen Samstagmorgen schlich ich mich zunächst aus dem Schlafzimmer, machte mir einen Kaffee, blätterte kurz in der Tageszeitung und machte mich sogleich auf ins große Dachzimmer. Der Ausblick war einfach nur trüb.


Es schüttete unaufhörlich, beste Voraussetzungen also, um sich der turmhohen Wäschekörbe anzunehmen. Also bügelte und legte ich, untermalt von einer Fernsehserie, zwei Stunden lang Wäsche. Zeit wurde es tatsächlich, denn in den letzten Tagen hatte ich lediglich gewaschen und getrocknet.


Inzwischen waren alle Familienmitglieder erwacht, so versammelten wir uns zum gemeinsamen Frühstück in der Küche.
Das Wetter wurde und wurde nicht besser, daher machte ich mich später an das Verräumen der Wäsche und nutzte dann ein kleines Zeitfenster, um in meinem Nähzimmer ein wenig aufzuräumen. Leider reichte es wieder nicht zum nähen, obwohl ich liebend gern an meinem Quilt weitergemacht hätte.
Das Sternchen war aber ganz und gar nicht ausgelastet, so daß ich ihr vorschlug mir beim Sortieren und Pakete zusammenstellen der Babykleidung zu helfen.
So saßen wir wieder einige Stunden im großen Dachzimmer und ordneten die zu klein gewordene Babykleidung. Da ich in diesem Jahr einfach keine Zeit habe, um zum Flohmarkt zu gehen, möchte ich versuchen, die Kleidung im Internet anzubieten. Dafür "schnürten" wir diverse Päckchen.


Über unsere Tätigkeit vergaßen wir komplett das Mittagessen. Der MiniStern wurde vom Gatten versorgt und schlief.
Da das Sternchen und ich noch mit meiner Freundin in Hamburg verabredet waren, machten wir uns nur einen schnellen Snack und startklar.
Mr. Stern wollte sich später um das Fotografieren unserer Päckchen kümmern.

Am Nachmittag machten das Sternchen und ich uns also auf den Weg in die große Stadt.
Bei meiner Freundin war es sehr gemütlich: der Regen prasselte gegen die Scheiben, wir saßen drinnen bei Kerzenschein, Kaffee, Saft und Kuchen. Dazu spielten wir ein Spiel.


Als die Wolkendecke aufriss und die Sonne hervorkam, beschlossen wir in einen nahegelegenen Park zu gehen, denn ihr Hund brauchte auch dringend Auslauf.
So spazierten wir durch den Park, trafen weitere Bekannte mit Hunden, das Sternchen spielte auf dem Spielplatz und wir erfreuten uns einfach daran, dass sich die Sonne blicken ließ.


Erst nach 20 Uhr machten wir uns wieder auf den Heimweg. Als wir eintrafen, war der Gatte noch immer dabei, den MiniStern in den Schlaf zu begleiten. Leider ist sie etwas erkältet, so dass sie sehr schwer in den Schlaf findet. Gnaaa.
Die Große und ich machten uns einen Schnittchen-Teller und aßen gemütlich vor dem Fernseher. Als das Sternchen sich aufmachte, um ins Bett zu gehen, kam auch der Mr. ins Wohnzimmer.

Nach einer durchwachsenen Nacht, wurde ich dennoch früh am Morgen wach. Der MiniStern, der zur Zeit fast ausschließlich im Familienbett schläft, war sehr unruhig: sie wälzte sich, hustete und schnaubte. Diese blöde Erkältung macht ihr echt zu schaffen.
Da ich nun schon einmal wach war, beschloss ich aufzustehen und war sehr überrascht die Sonne zu sehen. Beschwingt von der Aussicht auf einen Sommertag machte ich mich tagfein und machte mich auf zum Bäcker.



Doch als ich aus der Bäckerei kam, war die Sonne schon wieder hinter einer Wolkenwand verschwunden und in der Ferne zogen bedrohlichere dunkle Wolken auf. Dennoch war es ziemlich warm. Ich beeilte mich nach Hause zu kommen. Dort erwartete mich bereits die Familie: wir deckten gemeinsam den Tisch und frühstückten ausgiebig. Wie schön.
Zwischenzeitlich schüttete es draussen mal wieder und Blitze zuckten am Himmel.
Der Gatte und ich studierten unsere Wetter-Apps, um unsere Ausflugspläne zu konkretisieren. Leider wurden wir uns heute nicht so schnell einig: das Sternchen wäre gern in den Hansapark gefahren, der Gatte in die Hafencity und ich ? Lieber in den Tierpark.
Schlussendlich haben wir uns für einen Ausflug an die Ostsee entschieden, genauer gesagt nach Grömitz. Einen richtigen Strand-Badetag wollten wir auf Grund der Erkältung des MiniSterns nicht wagen, daher nur Promenaden-Wandern mit Massen an anderen Touristen.
Also sieben Sachen packen und auf ging es zur See.


Der MiniStern verschlief die Fahrt. Auch gut.

In Grömitz zog es uns gleich auf die Seebrücke und wir staunten, ob der Fülle an Strandkörben, Touristen und und und.
Denn normalerweise sind wir an der Ostsee eher an unbekannten Strandabschnitten unterwegs, es sei denn, es ist kein Badewetter. Nun also Grömitz.





Die Wolken, die auf der Seebrücke sehr bedrohlich aussahen, zogen zum Glück an uns vorbei und wir erfreuten uns den ganzen Nachmittag an herrlichem Sonnenschein bei 27 Grad.
Wir schlenderten die gesamte Promenade entlang, mal schneller mal langsamer. Am Ende kamen wir zum Hundestrand, wo wir dann doch nochmal alle gemeinsam ans Wasser gingen (vorher waren nur das Sternchen und ich dort). Der MiniStern war total begeistert, sammelte Steine und schmiss sie in die Wellen. Das Sternchen hatte sich schon gleich mit einem lieben Hund angefreundet, der fleißig apportierte. Ich unterhielt mich mit der Besitzerin.
Irgendwann machten wir uns wieder auf zur Promenade und schlenderten langsam zurück.



Da die Schlangen an den Eiscafes schier unendlich waren, spazierten wir weiter Richtung Fußgängerzone.
Dort gab es dann ein Eis für das Sternchen und mich.


Wir kehrten langsam zu unserem Auto zurück und machten uns auf den Rückweg.
Da ich der Großen versprochen hatte, dass sie in den Ferien auch einmal bei der goldenen Schwalbe essen darf, kehrten wir dort unterwegs ein.
Gestärkt traten wir den Rest der Heimreise an.
Zu Hause gab es dann noch ein Bad für die Kleine und ausgiebiges Cremen und Kuscheln. Die Große durfte eine Folge Bibi und Tina schauen, während ich die Einschlafbegleitung für die Mini übernahm. Doch sie war so gar nicht müde (hatte ja auch auf der Rückfahrt ein Nickerchen gemacht), so dass ich nach einer halben Stunde aufgab.
Später übernahm das der Gatte. Da er bis jetzt noch nicht wieder zurückgekehrt ist, gehe ich davon aus, dass auch er eingeschlafen ist. Hihi.
So ein Ostseetag macht dann doch müde.

Noch mehr Wochenenden gibt es bei geborgen wachsen (*Klick*) zu sehen.

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