Auch wenn wir uns schon bereits der Mitte des Monats November nähern, möchte ich es nicht verpassen, einen kurzen Zwischenstand zur Jahresdecke zu zeigen.
Im Oktober habe ich alle Blütengrannys vorbereitet, immerhin noch knapp 70 Stück.
Gehäkelt habe ich also bis zur grünen Umrandung, denn die weiße Umrandung kommt gleich beim Anhäkeln an die Decke. Bis Ende Oktober hatte ich demzufolge noch knapp 8 Reihen vor mir!
Inzwischen bin ich schon um einiges weitergekommen, und werde zum Ende diesen Monats alle Grannys angehäkelt haben.
So habe ich noch den Dezember, um mir Gedanken für die komplette Umrandung (und das verhasste Vernähen!!) der Jahresdecke zu machen. Hier bin ich immer noch sehr unschlüssig, ob ich die seitlichen "Lücken" noch auffüllen sollte....
Bald ist es geschafft.....ich freue mich schon drauf!
Donnerstag, 10. November 2016
Samstag, 5. November 2016
Tagebuchbloggen - November 2016
Wie immer am 5. eines Monats interessiert Frau Brüllen (*Klick*): Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?
Und ich antworte gern...so wie viele andere auch.
Der heutige 5. beginnt auch für mich schon mitten in der Nacht, denn nach Mitternacht hocke ich noch ein Weilchen vor dem Fernseher *wannhabichdasdasletzteMalgemacht??*. Doch auch im Bett liegend kann ich nicht wirklich schlafen und lese das Internet leer. Das geht auch nur, weil die Kinder friedlich schlafen und der Gatte noch mit seiner Sportmannschaft unterwegs ist.
Irgendwann schlafe ich ein, doch mehr als zwei Stunden Schlaf am Stück wird mir diese Nacht nicht mehr vergönnt sein: das Babymädchen ist sehr unruhig. Wahrscheinlich wieder so ein Entwicklungs-Schub-Zähne-ichwachse-Ding. Viermal stille ich sie, viermal versuche ich wieder in den Schlaf zu kommen. Der Gatte schnarcht derweil neben mir.
Um 8:30 Uhr ist die Nacht dann endgültig für den Mini-Stern und mich vorbei. Den Mr. Stern lassen wir einfach noch liegen.
Während ich die Kleine wickel und anziehe, tappst das verschlafene Sternchen ins Kinderzimmer. Kuschelt sich einmal an uns, seufzt ein müdes Guten Morgen und schleicht sich zurück in ihr Zimmer bzw. ins Bettchen.
Mit dem Baby auf dem Arm gehe ich nach unten und freue mich schon auf meinen ersten Kaffee. Eigentlich könnte ich die ruhigen Minuten nutzen, um ein Schnittmuster zuzuschneiden, aber ich räume doch lieber zuerst die Spülmaschine ein. Mit meiner Tasse Kaffee mache ich es mir im Sessel gemütlich und beobachte das rollende, robbende Baby.
Hier steht der Kaffeebecher, während ich versuche ein Handyvideo vom lärmenden Kind zu machen. Denn dieses hat entdeckt, dass es gaaaaaaanz toll (und vor allem laut) ist, wenn man den hölzernen Beiß- und Spielring voller Wucht auf das Laminat haut. Bei diesem Krach kann das Sternchen natürlich auch nicht mehr weiterschlafen und kommt zu uns.
Während sie mit ihrer Schwester kuschelt und spielt, suche ich im Netz nach geeigneten Fotografen für ein Familienporträt unserer Großfamilie. Unterbrochen werde ich von dem Telefonat mit meiner Tante, mit der ich weitere Details anlässlich des 90. Geburtstages meiner Oma bespreche.
Erst um viertel nach zehn sitzen wir alle am Frühstückstisch. Alle irgendwie müde. Das Wetter lässt auch deutlich zu wünschen übrig.
Dennoch möchte das Sternchen zum Tag der offenen Tür in ihrer Schule rollern...mit dem Gatten. Ich beschliesse lieber mit der Mini zu Hause zu bleiben, da die Zeit direkt in Mittagsbrei- und Schlafenszeit fällt. Also düsen die beiden um kurz vor halb zwölf los. Mini ist gut drauf und ich "verlade" sie vom Boden in den Laufstall, damit ich schnell eine Waschmaschine anstellen kann. Doch schnell wird sie unruhig. Natürlich müde. Bis ich den Brei vorbereitet habe, brüllt sie bereits fürchterlich. Armes Ding. Ich fürchte schon, dass das Füttern katastrophal wird, doch sie futtert richtig gut. Sogar noch Obstbrei im Anschluss. Und ein wenig stillen. Ich trage sie in ihr Beistellbett und sie schläft sofort ein.
Ich nutze die Gunst des Augenblicks und springe schnell unter die Dusche. Jawoll....am Wochenende geht das auch mal mittags *kicher*. Um halb eins sitze ich schon wieder im Wohnzimmer. Denn obwohl ich eigentlich einiges geplant hatte für heute (Kuchen backen, basteln mit dem Sternchen, einkaufen, nähen, Marmelade kochen), entscheide ich mich für Entspannung. Ein paar Reihen stricken an der Jacke für die Kleine.
Aber weit komme ich nicht, um eins ist der Mini-Stern schon wieder wach und will auch nicht mehr weiter schlafen. Wir spielen und kuscheln also. Eine halbe Stunde später kommen der Gatte und die Große heim, völlig durchnässt, denn draussen regnet es immer noch. Nachdem sie sich trockene Kleidung angezogen haben, kuscheln wir uns alle gemeinsam auf das Sofa und wir erzählen, schmieden Pläne, schreiben einen Einkaufszettel und faulenzen.
Da wir so spät gefrühstückt haben, fällt heute das Mittagessen aus und wird ersetzt durch Waffeln backen. Haben wir schon lange nicht mehr gemacht.
Gegen drei mache ich mich also auf in die Küche, räume die inzwischen fertige Spülmaschine aus. kruschel vor mich hin, rühre den Teig an und backe Waffeln.
Es ist sooo gemütlich im Kerzenschein, Tee und Waffeln. Wir geniessen einfach die Familienzeit: Spielen, Erzählen, Zeitung lesen, Rätsel lösen....
Erst gegen fünf kommt mal wieder Bewegung in uns faule Bande *ggg*...der Mann schleppt zwei Wäschekörbe aus dem Keller. Anschliessend fährt er einkaufen. Getränke sind nämlich sein Ding. Ich räume ein wenig. Das Sternchen verziert mit einem Kreidestift Teelichter. Der Mini-Stern hingegen ist inzwischen soooo müde und jammert unentwegt. Bei der nächsten Stillrunde schläft sie auf meinem Arm ein. Doch bewegen darf ich mich nicht groß, von ins Bett legen kann keine Rede sein. Da ich noch einen Arm frei habe, kann ich dem Sternchen wie versprochen noch eine Bibi-und-Tina-App auf das Tablet laden. Doch noch während wir das Spiel ansehen, erwacht das Baby. Gnaaaa. Das Sternchen darf allein spielen, das Spiel scheint harmlos und selbsterklärend. Das Babymädchen krabbelt um mich herum, während ich die Wäsche lege, sortiere und verräume.
Kurz darauf kehrt der Gatte mit den Einkäufen heim, die ich sofort verstaue. Anschliessend schnippel ich Kartoffeln, Süsskartoffeln, Karotten und Kürbis für das Abendessen.
Dann ist es auch schon Zeit für den Abendbrei der Mini, denn es ist schon halb sieben. Die Große (und dann der Gatte) füttern, während ich ein paar Minuten Internet-Zeit habe.
Die Große und der Gatte schauen Fussball und ich werde das Baby ins Bettchen bringen. Unser Abendessen wird heute vor dem Fernseher erfolgen, denn wir haben versprochen, mit der Großen Bibi und Tina zu sehen . Nunja. Versprochen ist versprochen. Und wo ich schon nichts anderes heute gemacht habe, von den Dingen, die ich mir vorgenommen hatte, dann zumindest das Kind glücklich machen.
Und ich antworte gern...so wie viele andere auch.
Der heutige 5. beginnt auch für mich schon mitten in der Nacht, denn nach Mitternacht hocke ich noch ein Weilchen vor dem Fernseher *wannhabichdasdasletzteMalgemacht??*. Doch auch im Bett liegend kann ich nicht wirklich schlafen und lese das Internet leer. Das geht auch nur, weil die Kinder friedlich schlafen und der Gatte noch mit seiner Sportmannschaft unterwegs ist.
Irgendwann schlafe ich ein, doch mehr als zwei Stunden Schlaf am Stück wird mir diese Nacht nicht mehr vergönnt sein: das Babymädchen ist sehr unruhig. Wahrscheinlich wieder so ein Entwicklungs-Schub-Zähne-ichwachse-Ding. Viermal stille ich sie, viermal versuche ich wieder in den Schlaf zu kommen. Der Gatte schnarcht derweil neben mir.
Um 8:30 Uhr ist die Nacht dann endgültig für den Mini-Stern und mich vorbei. Den Mr. Stern lassen wir einfach noch liegen.
Während ich die Kleine wickel und anziehe, tappst das verschlafene Sternchen ins Kinderzimmer. Kuschelt sich einmal an uns, seufzt ein müdes Guten Morgen und schleicht sich zurück in ihr Zimmer bzw. ins Bettchen.
Mit dem Baby auf dem Arm gehe ich nach unten und freue mich schon auf meinen ersten Kaffee. Eigentlich könnte ich die ruhigen Minuten nutzen, um ein Schnittmuster zuzuschneiden, aber ich räume doch lieber zuerst die Spülmaschine ein. Mit meiner Tasse Kaffee mache ich es mir im Sessel gemütlich und beobachte das rollende, robbende Baby.
Hier steht der Kaffeebecher, während ich versuche ein Handyvideo vom lärmenden Kind zu machen. Denn dieses hat entdeckt, dass es gaaaaaaanz toll (und vor allem laut) ist, wenn man den hölzernen Beiß- und Spielring voller Wucht auf das Laminat haut. Bei diesem Krach kann das Sternchen natürlich auch nicht mehr weiterschlafen und kommt zu uns.
Während sie mit ihrer Schwester kuschelt und spielt, suche ich im Netz nach geeigneten Fotografen für ein Familienporträt unserer Großfamilie. Unterbrochen werde ich von dem Telefonat mit meiner Tante, mit der ich weitere Details anlässlich des 90. Geburtstages meiner Oma bespreche.
Erst um viertel nach zehn sitzen wir alle am Frühstückstisch. Alle irgendwie müde. Das Wetter lässt auch deutlich zu wünschen übrig.
Dennoch möchte das Sternchen zum Tag der offenen Tür in ihrer Schule rollern...mit dem Gatten. Ich beschliesse lieber mit der Mini zu Hause zu bleiben, da die Zeit direkt in Mittagsbrei- und Schlafenszeit fällt. Also düsen die beiden um kurz vor halb zwölf los. Mini ist gut drauf und ich "verlade" sie vom Boden in den Laufstall, damit ich schnell eine Waschmaschine anstellen kann. Doch schnell wird sie unruhig. Natürlich müde. Bis ich den Brei vorbereitet habe, brüllt sie bereits fürchterlich. Armes Ding. Ich fürchte schon, dass das Füttern katastrophal wird, doch sie futtert richtig gut. Sogar noch Obstbrei im Anschluss. Und ein wenig stillen. Ich trage sie in ihr Beistellbett und sie schläft sofort ein.
Ich nutze die Gunst des Augenblicks und springe schnell unter die Dusche. Jawoll....am Wochenende geht das auch mal mittags *kicher*. Um halb eins sitze ich schon wieder im Wohnzimmer. Denn obwohl ich eigentlich einiges geplant hatte für heute (Kuchen backen, basteln mit dem Sternchen, einkaufen, nähen, Marmelade kochen), entscheide ich mich für Entspannung. Ein paar Reihen stricken an der Jacke für die Kleine.
Aber weit komme ich nicht, um eins ist der Mini-Stern schon wieder wach und will auch nicht mehr weiter schlafen. Wir spielen und kuscheln also. Eine halbe Stunde später kommen der Gatte und die Große heim, völlig durchnässt, denn draussen regnet es immer noch. Nachdem sie sich trockene Kleidung angezogen haben, kuscheln wir uns alle gemeinsam auf das Sofa und wir erzählen, schmieden Pläne, schreiben einen Einkaufszettel und faulenzen.
Da wir so spät gefrühstückt haben, fällt heute das Mittagessen aus und wird ersetzt durch Waffeln backen. Haben wir schon lange nicht mehr gemacht.
Gegen drei mache ich mich also auf in die Küche, räume die inzwischen fertige Spülmaschine aus. kruschel vor mich hin, rühre den Teig an und backe Waffeln.
Es ist sooo gemütlich im Kerzenschein, Tee und Waffeln. Wir geniessen einfach die Familienzeit: Spielen, Erzählen, Zeitung lesen, Rätsel lösen....
Erst gegen fünf kommt mal wieder Bewegung in uns faule Bande *ggg*...der Mann schleppt zwei Wäschekörbe aus dem Keller. Anschliessend fährt er einkaufen. Getränke sind nämlich sein Ding. Ich räume ein wenig. Das Sternchen verziert mit einem Kreidestift Teelichter. Der Mini-Stern hingegen ist inzwischen soooo müde und jammert unentwegt. Bei der nächsten Stillrunde schläft sie auf meinem Arm ein. Doch bewegen darf ich mich nicht groß, von ins Bett legen kann keine Rede sein. Da ich noch einen Arm frei habe, kann ich dem Sternchen wie versprochen noch eine Bibi-und-Tina-App auf das Tablet laden. Doch noch während wir das Spiel ansehen, erwacht das Baby. Gnaaaa. Das Sternchen darf allein spielen, das Spiel scheint harmlos und selbsterklärend. Das Babymädchen krabbelt um mich herum, während ich die Wäsche lege, sortiere und verräume.
Kurz darauf kehrt der Gatte mit den Einkäufen heim, die ich sofort verstaue. Anschliessend schnippel ich Kartoffeln, Süsskartoffeln, Karotten und Kürbis für das Abendessen.
Dann ist es auch schon Zeit für den Abendbrei der Mini, denn es ist schon halb sieben. Die Große (und dann der Gatte) füttern, während ich ein paar Minuten Internet-Zeit habe.
Die Große und der Gatte schauen Fussball und ich werde das Baby ins Bettchen bringen. Unser Abendessen wird heute vor dem Fernseher erfolgen, denn wir haben versprochen, mit der Großen Bibi und Tina zu sehen . Nunja. Versprochen ist versprochen. Und wo ich schon nichts anderes heute gemacht habe, von den Dingen, die ich mir vorgenommen hatte, dann zumindest das Kind glücklich machen.
Montag, 31. Oktober 2016
Monatsrückblick - Oktober 2016

Ach Oktober, Du hattest wettermässig so einiges dabei: goldene Sonnenstrahlen, dichten Nebel, Regen, Wind....alles was zu einem "ordentlichen" Herbst gehört. Es war schön mit Dir.
Gelesen:
das Übliche: Zeitung, Blogs, News im Netz
für das Sternchen: Harry Potter und der Gefangene von Askaban
Gesungen:
zu meiner eigenen Überraschung Kinderlieder mit der Großen! Vor einiger Zeit kramte sie aus dem Bücherregal die Liederbücher hervor und wollte alle ihr bekannten Lieder singen...mit allen Strophen. Auch bei der "Vogelhochzeit".
Gehört:
leider häufig nachts das Babymädchen. Weil die Zähne durchkamen bzw kommen, hatten wir einige unruhige Nächte.
leider häufig nachts das Babymädchen. Weil die Zähne durchkamen bzw kommen, hatten wir einige unruhige Nächte.
Gesehen:
Nebel, Sonne, bunte Blätter, meine Familie, meine Heimat, das alte Land, ....
Nebel, Sonne, bunte Blätter, meine Familie, meine Heimat, das alte Land, ....
Getrunken:
Wasser, Apfelschorle, Tee
Wasser, Apfelschorle, Tee
Gegessen:
leckeres und immer noch zuviel, irgendwann sollte ich mal wieder auf low carb umsteigen...(oder meine Waage entsorgen)
nach langer Zeit mal wieder gefüllte Paprika, ansonsten eher Alltägliches
Kürbis (nomnom), Apfel-Zimt Muffins, Schokokuchen
vor allem über das Babymädchen, sie macht so tolle Grimassen beim Brei füttern
Geschenkt:
Shirt, Stifterolĺe, Stifte, Rätselhefte
Gestrickt:
jaaa! Unfassbar, aber jaaaaa! Und ich kann es noch! Okay, das Muster ist nur kraus rechts, aber hey...immerhin konnte ich die Maschen aufnehmen, ohne groß nachzudenken.....am Ende soll es übrigens eine Jacke für den Mini-Stern werden.
Gehäkelt:
auch hier: jaaaa! Der Endspurt für die Jahreshäkeldecke hat begonnen, und ich bin zuversichtlich, es doch noch zu schaffen!
Gebastelt:
Nein. Auch wenn ich es mir vorgenommen hatte, mit dem Sternchen zu basteln. Aber gut, sie war ja auch in den Ferien nicht wirklich daheim.
Gekauft:
Eine Bluse für mich, Strumpfhosen für den Mini-Stern, einen Gürtel für das Sternchen
Gespielt:
Monopoly (Kartenspiel), Quirkle
Gefeiert:
Apfelernte im alten Land mit Freunden
Und damit ist er um, unser Oktober. Im November werden wir hoffentlich noch einige schöne Herbsttage haben, die Adventszeit vorbereiten und es uns einfach gemütlich machen.
Monatsrückblick - Oktober 2014 (*Klick*)
Montasrückblick - Oktober 2015 (*Klick*)
leckeres und immer noch zuviel, irgendwann sollte ich mal wieder auf low carb umsteigen...(oder meine Waage entsorgen)
Gekocht:
nach langer Zeit mal wieder gefüllte Paprika, ansonsten eher Alltägliches
Gebacken:
Kürbis (nomnom), Apfel-Zimt Muffins, Schokokuchen
Gefreut:
über den schönen Oktober
Gelacht:
vor allem über das Babymädchen, sie macht so tolle Grimassen beim Brei füttern
Geschenkt:
Shirt, Stifterolĺe, Stifte, Rätselhefte
Genäht:
Stifterolle, Kissenhüllen, Kapuzenshirt für die Große
Stifterolle, Kissenhüllen, Kapuzenshirt für die Große
Gestrickt:
jaaa! Unfassbar, aber jaaaaa! Und ich kann es noch! Okay, das Muster ist nur kraus rechts, aber hey...immerhin konnte ich die Maschen aufnehmen, ohne groß nachzudenken.....am Ende soll es übrigens eine Jacke für den Mini-Stern werden.
Gehäkelt:
auch hier: jaaaa! Der Endspurt für die Jahreshäkeldecke hat begonnen, und ich bin zuversichtlich, es doch noch zu schaffen!
Gebastelt:
Nein. Auch wenn ich es mir vorgenommen hatte, mit dem Sternchen zu basteln. Aber gut, sie war ja auch in den Ferien nicht wirklich daheim.
Gekauft:
Eine Bluse für mich, Strumpfhosen für den Mini-Stern, einen Gürtel für das Sternchen
Gespielt:
Monopoly (Kartenspiel), Quirkle
Gefeiert:
Apfelernte im alten Land mit Freunden
Und damit ist er um, unser Oktober. Im November werden wir hoffentlich noch einige schöne Herbsttage haben, die Adventszeit vorbereiten und es uns einfach gemütlich machen.
Monatsrückblick - Oktober 2014 (*Klick*)
Montasrückblick - Oktober 2015 (*Klick*)
Samstag, 22. Oktober 2016
Eulen gehen noch immer...
...sagt zumindest meine Große, das Sternchen. Deswegen hat sie vor Kurzem nach einem Blick in mein Stoffregal entschieden, dass sie genau aus diesem Stoff einen Pullover haben möchte.
Gekauft hatte ich den Sweat-Stoff schon vor langer Zeit und dann lag er bis jetzt...
Genäht habe ich ihr einen Pulli mit gefütterter Kapuze und Teilreißverschluss.
Das Schnittmuster stammt aus einer ottobre. Und da lag für mich auch das Problem: manchmal reichen mir die knappen Beschreibungen zum Näh-Verlauf nicht aus und ich muss ganz schön tüfteln wie es denn nun gemeint ist.
So erging es mir vor allem mit der Beschreibung zum Einnähen des Reißverschlusses, letztendlich habe ich es dann doch geschafft. Irgendwie. Und tatsächlich sieht es auch von links ganz ordentlich aus *g*.
Das einzige, was mir nicht gut gelungen ist, ist tatsächlich die Kapuze. Nun nicht wirklich die Kapuze als solche, sondern eher das Bündchen aussen herum. Beim ersten Mal hatte ich schon getrennt, doch ein zweites Mal wollte ich es lieber nicht tun, da der Stoff schon ziemlich leiden musste.
Der Großen gefällt es trotzdem, und das ist das wichtigste. Beim nächstem Mal weiß ich besser worauf zu achten ist.
Den Stoff für einen weiteren Pullover hat sie sich schon ausgesucht. Ich bin selbst gespannt, ob er mir besser gelingen wird.
Ich werde berichten *g*
Gekauft hatte ich den Sweat-Stoff schon vor langer Zeit und dann lag er bis jetzt...
Genäht habe ich ihr einen Pulli mit gefütterter Kapuze und Teilreißverschluss.
Das Schnittmuster stammt aus einer ottobre. Und da lag für mich auch das Problem: manchmal reichen mir die knappen Beschreibungen zum Näh-Verlauf nicht aus und ich muss ganz schön tüfteln wie es denn nun gemeint ist.
So erging es mir vor allem mit der Beschreibung zum Einnähen des Reißverschlusses, letztendlich habe ich es dann doch geschafft. Irgendwie. Und tatsächlich sieht es auch von links ganz ordentlich aus *g*.
Das einzige, was mir nicht gut gelungen ist, ist tatsächlich die Kapuze. Nun nicht wirklich die Kapuze als solche, sondern eher das Bündchen aussen herum. Beim ersten Mal hatte ich schon getrennt, doch ein zweites Mal wollte ich es lieber nicht tun, da der Stoff schon ziemlich leiden musste.
Der Großen gefällt es trotzdem, und das ist das wichtigste. Beim nächstem Mal weiß ich besser worauf zu achten ist.
Den Stoff für einen weiteren Pullover hat sie sich schon ausgesucht. Ich bin selbst gespannt, ob er mir besser gelingen wird.
Ich werde berichten *g*
Labels:
Genähtes,
Kinderkram,
Klamöttchen,
Sternchen
Mittwoch, 19. Oktober 2016
Babyzeit - der 6. Monat
Schon etwas über ein halbes Jahr Babymädchen!! Und wir sind soooo verliebt! Und auch die große Schwester macht das ganz ganz toll, auch wenn sie sich oft in Geduld üben muss und das sicher nicht immer leicht ist. Hach....ich liebe einfach meine beiden Mädels!
Und Du mein Babymädchen....
- wiegst nun ca 7,7 kg und bist etwa 66 cm groß
- hast Du Deine U5 großartig hinter Dich gebracht
- wird die Spuckerei langsam besser
- hast Du einen weiteren Abend ohne Mama geschafft, und das ganz spontan
- bist Du dennoch am liebsten auf Mamas Arm, egal ob zum Schlafen, Kuscheln oder Trösten, manchmal reicht auch Papas Arm :-)
- probierst kulinarisch schon so einiges aus: Gurke, Banane, Apfel, Birne...in rohem Zustand
- hast gleich zu Beginn des 6.Monats Deinen ersten Brei gekostet (Kürbis, selbstgemacht) und warst ganz glücklich
- wolltest nach wenigen Tagen lieber wieder nur stillen
- hast kurz darauf ein Gläschen probiert, seitdem läufts und Du magst beides (selbstgemacht und Gläschen)
- hast sogar schon am Ende diesen Monats etwas Fleisch bekommen
- stillst trotzdem nach dem Brei....zum Einschlafen
- bekommst auch am Abend Brei (Schmelzflocken/ Getreide und Obst) und es kann Dir nicht schnell genug gehen :-)
- verlangst zum Einschlafen am Abend zusätzlich Flasche (klein) und Stillen (ein wenig) und vor allem Mama
- Dir fällt es schwer in den Schlaf zu kommen, es geht nur mit Mama
- trägst fast ausschließlich Stoffwindeln und wir finden es großartig! Große Stoffwindelliebe!
- ziehst nun Gr. 68 und teilweise 74 an...
- reibst Dir Deine Augen wenn Du müde bist
- schläfst am liebsten ein, wenn Du Mamas Hand auf Deinem Kopf ruhen spürst
- hast ständig Deine Händchen im Mund und "kaust" auf Deinen Fingern
- oder machst nur mit Deinem Mund unser Kauen nach (geräuschlos oder mit gagaga)
- machst inzwischen ganz viele tolle Geräusche, man kann deutlich erkennen, wann Du schimpfst, Dich freust oder einfach nur erzählen möchtest
- klingst oft ähnlich wie: "dadadada", "gagagaga", "jeijeijei", "jee-i-ja"...mal leise, mal laut
- kugelst Dich nur noch durch die Gegend, bzw durch die Räume (unser Kugelfisch bzw. Rollmops)
- hast dabei Dein Ziel immer vor Augen und neigst zuerst den Kopf in die gewünschte Richtung, um Dich dann zu drehen (wie beweglich Dein Rücken ist!!)
- greifst schon richtig toll zu Deinem Spielzeug (um es dann abzuschlecken) und kannst Dir auch schon selbst häufig den Schnuller in den Mund stecken
- steckst Dir nach wie vor beim Wickeln die Zehen in den Mund
- bist zum ersten Mal "Karussel" gefahren...naja ein Boot im Hansapark :-)
Und Du mein Babymädchen....
- wiegst nun ca 7,7 kg und bist etwa 66 cm groß
- hast Du Deine U5 großartig hinter Dich gebracht
- wird die Spuckerei langsam besser
- hast Du einen weiteren Abend ohne Mama geschafft, und das ganz spontan
- bist Du dennoch am liebsten auf Mamas Arm, egal ob zum Schlafen, Kuscheln oder Trösten, manchmal reicht auch Papas Arm :-)
- probierst kulinarisch schon so einiges aus: Gurke, Banane, Apfel, Birne...in rohem Zustand
- hast gleich zu Beginn des 6.Monats Deinen ersten Brei gekostet (Kürbis, selbstgemacht) und warst ganz glücklich
- wolltest nach wenigen Tagen lieber wieder nur stillen
- hast kurz darauf ein Gläschen probiert, seitdem läufts und Du magst beides (selbstgemacht und Gläschen)
- hast sogar schon am Ende diesen Monats etwas Fleisch bekommen
- stillst trotzdem nach dem Brei....zum Einschlafen
- bekommst auch am Abend Brei (Schmelzflocken/ Getreide und Obst) und es kann Dir nicht schnell genug gehen :-)
- verlangst zum Einschlafen am Abend zusätzlich Flasche (klein) und Stillen (ein wenig) und vor allem Mama
- Dir fällt es schwer in den Schlaf zu kommen, es geht nur mit Mama
- trägst fast ausschließlich Stoffwindeln und wir finden es großartig! Große Stoffwindelliebe!
- ziehst nun Gr. 68 und teilweise 74 an...
- reibst Dir Deine Augen wenn Du müde bist
- schläfst am liebsten ein, wenn Du Mamas Hand auf Deinem Kopf ruhen spürst
- hast ständig Deine Händchen im Mund und "kaust" auf Deinen Fingern
- oder machst nur mit Deinem Mund unser Kauen nach (geräuschlos oder mit gagaga)
- machst inzwischen ganz viele tolle Geräusche, man kann deutlich erkennen, wann Du schimpfst, Dich freust oder einfach nur erzählen möchtest
- klingst oft ähnlich wie: "dadadada", "gagagaga", "jeijeijei", "jee-i-ja"...mal leise, mal laut
- kugelst Dich nur noch durch die Gegend, bzw durch die Räume (unser Kugelfisch bzw. Rollmops)
- hast dabei Dein Ziel immer vor Augen und neigst zuerst den Kopf in die gewünschte Richtung, um Dich dann zu drehen (wie beweglich Dein Rücken ist!!)
- greifst schon richtig toll zu Deinem Spielzeug (um es dann abzuschlecken) und kannst Dir auch schon selbst häufig den Schnuller in den Mund stecken
- steckst Dir nach wie vor beim Wickeln die Zehen in den Mund
- bist zum ersten Mal "Karussel" gefahren...naja ein Boot im Hansapark :-)
Mittwoch, 12. Oktober 2016
12 von 12 (Oktober 2016)
Wahnsinn....schon Mitte Oktober! Die Zeit rast und ich komme gerade nicht so richtig hinterher.
Und dennoch: Weil heute der 12. ist, habe ich es doch noch geschafft an 12 Fotos des Tages zu denken, um meinen heutigen Tag zu beschreiben; gesammelt wie immer bei Frau Kännchen (*Klick*).
Der Tag beginnt heute tatsächlich erst kurz vor dem Weckerklingeln des Gatten. Kein nächtliches Stillen, die Kleine hat durchgeschlafen!! Gut, das bleibt sicher NICHT so. Denn sie ist ja jetzt gerade mal ein halbes Jahr alt.
Nach der frühmorgendlichen Stillrunde schlummert sie in aller Seelenruhe weiter, Mr. Stern macht sich arbeitsfein.
Kurz darauf höre ich schon den Wecker der Großen (eine schreckliche Eule, aber das Kind liebts....) und wir beginnen mit unserer Morgenroutine.
Der Ranzen allerdings, der darf heute daheim bleiben.
Denn heute machen die Kinder einen Ausflug zu einem Bio-Bauernhof. Das Sternchen freut sich schon sehr darauf.
Aufgeregt startet sie nach dem Frühstück Richtung Schule.
Da der Mini-Stern noch immer schläft, kann ich in Ruhe meinen Kaffee austrinken und in der Tageszeitung blättern.
Anschliessend mache ich das Bett im Zimmer der Großen und muss über das Fundstück schmunzeln.
Im Bett liegen nun "Mau"-Zwillinge, einst das Lieblingskuscheltier ohne das es nirgendwohin ging. Da wir so schlau waren, für den Fall der Fälle (der tatsächlich häufiger mal eintrat) eine zweite "Mau" zu besorgen, haben wir nun Zwillinge. Denn erst vor wenigen Tagen haben wir ihr den Besitz einer zweiten Katze erzählt und dann auch ausgehändigt. Beide Kuschelkatzen wurde n vorher abwechselnd von ihr umhergeschleppt, ohne das sie es bemerkte. So konnte eine immer ihre Runden in der Waschmaschine drehen.....
Bald darauf erwacht das Babymädchen und ich mache sie ausgehfein, denn wir haben noch eine Verabredung. Dafür muss natürlich auch die Wickeltasche gepackt werden.
Inzwischen muss der Inhalt der Tasche um Trinklernflasche, Gläschen, Löffel und Lätzchen erweitert werden. Das Brei essen klappt nun ganz gut, sowohl mittags als auch abends. Bevorzugt werden die Gläschen, doch ich mische ihr schon das ein oder andere Selbstgekochte unter. Klappt auch. *g*
Nach einem Zwischenstopp beim Bäcker treffen wir bei meiner Freundin zum Frühstück ein. Wir trinken Kaffee, essen leckere Brötchen und erzählen.
Dabei zeigt sie mir Ausmalbilder in Postkartenform, die ich nun eventuell für den Adventskalender des Sternchens nutzen möchte.
Erst zur Mittagszeit breche ich wieder auf, halte auf dem Rückweg noch kurz bei einer anderen Freundin, um ein Geschenk zu übergeben und fahre dann schnell weiter nach Hause.
Denn der Babystern ist scheinbar schon seeehr hungrig.
Heute gibt es ein Gläschen, gepimpt mit Fenchel.
Doch nach anfänglicher Begeisterung ist nach der Hälfte Schluss. Die Müdigkeit scheint nun doch zu mächtig zu werden.
Also noch eine Minirunde stillen und ab ins Bettchen. Tatsächlich schläft sie schnell ein und ich kann mich leise aus dem Zimmer schleichen. Damit der demnächst erwartete Postbote nicht klingelt, kommt ein Schildchen an die Haustür.
Das erweist sich als gut, denn nur ein paar Minuten später klopft der Hermes-Bote.
Die bestellten Pullover für das Sternchen sind da. Auch wenn ich genügend Stoff und Lust zum Nähen habe, mir fehlt einfach die Zeit....das Kind ist schon wieder (über Nacht) so sehr gewachsen!
Nachdem ich mich noch ein wenig für die Hausarbeit "aufopfern" konnte, ist der Mittagsschlaf des Babys schon wieder beendet. Wieder keine Zeit fürs Häkeln, Nähen oder Ähnliches...nunja.
Wir spielen und kuscheln ein Weilchen und dann machen wir uns auf zum Bahnhof, um das Sternchen und ihre Freundin in Empfang zu nehmen.
Mit den eingesammelten Mädels geht es wieder heimwärts, sie sind noch vollkommen verzaubert von all den Eindrücken des Tages und plappern unentwegt. Daheim verschwinden sie allerdings direkt in das Zimmer der Großen, um Playmobil zu spielen. Ich schnappe mir das Baby und gehe in mein Nähzimmer. Es warten noch diverse aussortierte Kinderkleidungsstücke darauf in Kisten sortiert zu werden (die stehen nämlich im Nähzimmer). Ich mache mich an die Arbeit und das Baby schaut aus dem Laufstall heraus zu.
Doch fertig werde ich leider nicht, erst telefoniere ich länger mit der Mama einer Klassenkameradin des Sternchens und dann trifft auch schon Mr. Stern ein.
Er schnappt sich beide Kinder und schiebt nochmal mit dem Kinderwagen Richtung Supermarkt, um ein Brot zu kaufen, welches ich heute vergessen habe.
Dies gibt mir Gelegenheit zumindest die frisch gewaschenen Stoffwindeln vorzubereiten und zu legen.
Auch hier werde ich wieder durch ein langes Telefonat unterbrochen und schaffe es noch nicht einmal, den Abendbrotstisch vorzubereiten. Rabenmutter.
Und dennoch, bald darauf sitzen wir doch am Tisch: ich füttere das Baby, und der Gatte und die Große futtern Brötchen, während sie über den Ausflug sprechen.
Nun ist es schon spät, ein Kind (das Große!) schläft schon längst, Mr. Stern sportelt und ich konnte leider immer noch nicht nähen, da eine kleine Mitbewohnerin einfach nicht schlafen möchte....ähmnunja, aber mit viiiiiielen Unterbrechungen habe ich zumindest meinen heutigen Beitrag fertig gestellt. Ist ja auch schon mal was.
Review:
Oktober 2014 *Klick*
Oktober 2015 *Klick*
Und dennoch: Weil heute der 12. ist, habe ich es doch noch geschafft an 12 Fotos des Tages zu denken, um meinen heutigen Tag zu beschreiben; gesammelt wie immer bei Frau Kännchen (*Klick*).
Der Tag beginnt heute tatsächlich erst kurz vor dem Weckerklingeln des Gatten. Kein nächtliches Stillen, die Kleine hat durchgeschlafen!! Gut, das bleibt sicher NICHT so. Denn sie ist ja jetzt gerade mal ein halbes Jahr alt.
Nach der frühmorgendlichen Stillrunde schlummert sie in aller Seelenruhe weiter, Mr. Stern macht sich arbeitsfein.
Kurz darauf höre ich schon den Wecker der Großen (eine schreckliche Eule, aber das Kind liebts....) und wir beginnen mit unserer Morgenroutine.
Der Ranzen allerdings, der darf heute daheim bleiben.
Denn heute machen die Kinder einen Ausflug zu einem Bio-Bauernhof. Das Sternchen freut sich schon sehr darauf.
Aufgeregt startet sie nach dem Frühstück Richtung Schule.
Da der Mini-Stern noch immer schläft, kann ich in Ruhe meinen Kaffee austrinken und in der Tageszeitung blättern.
Anschliessend mache ich das Bett im Zimmer der Großen und muss über das Fundstück schmunzeln.
Im Bett liegen nun "Mau"-Zwillinge, einst das Lieblingskuscheltier ohne das es nirgendwohin ging. Da wir so schlau waren, für den Fall der Fälle (der tatsächlich häufiger mal eintrat) eine zweite "Mau" zu besorgen, haben wir nun Zwillinge. Denn erst vor wenigen Tagen haben wir ihr den Besitz einer zweiten Katze erzählt und dann auch ausgehändigt. Beide Kuschelkatzen wurde n vorher abwechselnd von ihr umhergeschleppt, ohne das sie es bemerkte. So konnte eine immer ihre Runden in der Waschmaschine drehen.....
Bald darauf erwacht das Babymädchen und ich mache sie ausgehfein, denn wir haben noch eine Verabredung. Dafür muss natürlich auch die Wickeltasche gepackt werden.
Inzwischen muss der Inhalt der Tasche um Trinklernflasche, Gläschen, Löffel und Lätzchen erweitert werden. Das Brei essen klappt nun ganz gut, sowohl mittags als auch abends. Bevorzugt werden die Gläschen, doch ich mische ihr schon das ein oder andere Selbstgekochte unter. Klappt auch. *g*
Nach einem Zwischenstopp beim Bäcker treffen wir bei meiner Freundin zum Frühstück ein. Wir trinken Kaffee, essen leckere Brötchen und erzählen.
Dabei zeigt sie mir Ausmalbilder in Postkartenform, die ich nun eventuell für den Adventskalender des Sternchens nutzen möchte.
Erst zur Mittagszeit breche ich wieder auf, halte auf dem Rückweg noch kurz bei einer anderen Freundin, um ein Geschenk zu übergeben und fahre dann schnell weiter nach Hause.
Denn der Babystern ist scheinbar schon seeehr hungrig.
Heute gibt es ein Gläschen, gepimpt mit Fenchel.
Doch nach anfänglicher Begeisterung ist nach der Hälfte Schluss. Die Müdigkeit scheint nun doch zu mächtig zu werden.
Also noch eine Minirunde stillen und ab ins Bettchen. Tatsächlich schläft sie schnell ein und ich kann mich leise aus dem Zimmer schleichen. Damit der demnächst erwartete Postbote nicht klingelt, kommt ein Schildchen an die Haustür.
Das erweist sich als gut, denn nur ein paar Minuten später klopft der Hermes-Bote.
Die bestellten Pullover für das Sternchen sind da. Auch wenn ich genügend Stoff und Lust zum Nähen habe, mir fehlt einfach die Zeit....das Kind ist schon wieder (über Nacht) so sehr gewachsen!
Nachdem ich mich noch ein wenig für die Hausarbeit "aufopfern" konnte, ist der Mittagsschlaf des Babys schon wieder beendet. Wieder keine Zeit fürs Häkeln, Nähen oder Ähnliches...nunja.
Wir spielen und kuscheln ein Weilchen und dann machen wir uns auf zum Bahnhof, um das Sternchen und ihre Freundin in Empfang zu nehmen.
Mit den eingesammelten Mädels geht es wieder heimwärts, sie sind noch vollkommen verzaubert von all den Eindrücken des Tages und plappern unentwegt. Daheim verschwinden sie allerdings direkt in das Zimmer der Großen, um Playmobil zu spielen. Ich schnappe mir das Baby und gehe in mein Nähzimmer. Es warten noch diverse aussortierte Kinderkleidungsstücke darauf in Kisten sortiert zu werden (die stehen nämlich im Nähzimmer). Ich mache mich an die Arbeit und das Baby schaut aus dem Laufstall heraus zu.
Doch fertig werde ich leider nicht, erst telefoniere ich länger mit der Mama einer Klassenkameradin des Sternchens und dann trifft auch schon Mr. Stern ein.
Er schnappt sich beide Kinder und schiebt nochmal mit dem Kinderwagen Richtung Supermarkt, um ein Brot zu kaufen, welches ich heute vergessen habe.
Dies gibt mir Gelegenheit zumindest die frisch gewaschenen Stoffwindeln vorzubereiten und zu legen.
Auch hier werde ich wieder durch ein langes Telefonat unterbrochen und schaffe es noch nicht einmal, den Abendbrotstisch vorzubereiten. Rabenmutter.
Und dennoch, bald darauf sitzen wir doch am Tisch: ich füttere das Baby, und der Gatte und die Große futtern Brötchen, während sie über den Ausflug sprechen.
Nun ist es schon spät, ein Kind (das Große!) schläft schon längst, Mr. Stern sportelt und ich konnte leider immer noch nicht nähen, da eine kleine Mitbewohnerin einfach nicht schlafen möchte....ähmnunja, aber mit viiiiiielen Unterbrechungen habe ich zumindest meinen heutigen Beitrag fertig gestellt. Ist ja auch schon mal was.
Review:
Oktober 2014 *Klick*
Oktober 2015 *Klick*
Mittwoch, 5. Oktober 2016
Tagebuchbloggen - Oktober 2016
Ist es zu fassen? Es ist Oktober! Oktober....heftig, wo sind nur die letzten Monate geblieben?
Und damit man manches nicht vergisst, mache ich auch heute wieder mit beim Tagebuchbloggen von Frau Brüllen (*Klick*).
Denn im Handumdrehen ist auch dieser Tag wieder um, und man fragt sich "Was habe ich den ganzen Tag gemacht?"
Das nächtliche Stillen lasse ich mal weg, denn im Ernst, da beginnt mein Tag nicht wirklich. Stillen kann ich auch im Halbschlaf *g*.
Tatsächlich wach bin ich hingegen um ca. 6:30 Uhr. Der Gatte ist bereits aufgestanden. Das Babymädchen streckt sich. Stillen will sie (noch) nicht. Ich schlurfe ins Bad, wünsche dem Mr. einen schönen guten Morgen und wecke anschliessend das Sternchen. Heute ist sie fit und springt direkt aus den Federn. Wow!
Während die Große sich fertig macht, ziehe ich mir rasch was über und wickel das Baby. Mr. Stern ist inzwischen schon aus dem Haus. Um kurz nach sieben meldet er sich noch einmal telefonisch, er habe vergessen, des Sternchens Roller aus dem Schuppen zu holen, dieser müsse dann noch ausgeklappt werden. Mir graut es bereits jetzt davor, denn dieses olle Ding ist einfach nichts für mich....und wir haben doch morgens immer keine Zeit....
Nun aber erstmal Frühstück in Form von Toastbrot und Orangensaft und die Pausenbox für die Große füllen.
Der Mini-Stern knabbert bzw. sabbert derweil an einem Stück Apfel.
Um halb acht ist Aufbruchszeit für das Sternchen, ich hebe ihr den Roller im Schuppen vom Haken und bereite sie schon einmal darauf vor, dass ich vermutlich nicht in der Lage bin, das olle Ding vernünftig aufzuklappen. Und in der Tat: Ich krieg es nicht hin. Das Sternchen selbst weiß auch nicht weiter. Traurig bemerkt sie, dass sie denn nun zu Fuß gehen werde.....doch Reihenhausidylle sei Dank, die liebste Nachbarin fährt ohnhin in den Ort und fragt, ob sie die Große mitnehmen soll. Das lässt sie sich nicht zweimal sagen und schon ist sie im Auto verschwunden.
Also gut, ich werde mir den Roller dann später (in Ruhe!!!) näher ansehen, das sollte doch hinzubekommen sein. Wahrscheinlich lacht mich der ein oder andere an dieser Stelle bereits aus....*gg*
Nun denn, wieder im Haus, mache ich mir einen Kaffee und komme zumindest dazu die Überschriften der Tageszeitung zu lesen. Etwa gegen acht Uhr quakt das müde Babymädchen und ich trage sie wieder hoch ins Schlafzimmer. Doch nach dem Stillen möchte sie nicht mehr schlafen. Ich nutze den Moment und schüttele die Betten auf (das liebt die Kleine....) und räume schon einmal im Schlafzimmer auf.
Doch bald möchte sie wieder auf dem Arm und schläft ein. Ich freue mich, denn so kann ich schnell unter die Dusche hüpfen.
Unter dem warmen Wasserstrahl ist es soooo angenehm, dass ich gedankenverloren ein wenig die Zeit vergesse, und nicht superduperschnell wie sonst dusche...als ich das Wasser abstelle, höre ich das Babymädchen schon weinen. Rabenmutter ich. Also schnell abtrocknen und Kind beruhigen. Eigentlich ist der Mini-Stern heftigst müde, schafft es noch nicht einmal die Augen zu öffnen, doch ohne Körpernähe mag sie nicht schlafen. Immer wenn ich denke, okay, jetzt aber, jammert sie sogleich wieder. So schaffe ich es immer nur in Etappen mich zu bekleiden um dann wieder beruhigend die Hand auf den Bauch des Kindes zu legen. Immerhin bin ich um kurz vor halb zehn fertig....aber die Kleine will nicht mehr schlafen. Also darf sie mir eine Minirunde beim Bügeln zusehen. Anschliessend befreie ich sie auch endlich aus ihrem Schlafanzug und kleide sie an. Jetzt aber schnell, um zehn Uhr möchte meine Freundin zum Frühstücken kommen.
Als ich versuche Eier im Kochtopf zu kochen, stelle ich fest, dass unser Induktionsherd nur noch Fehlermeldungen von sich gibt. Bei allen Kochstellen! Während ich hantiere, bricht mir auch noch ein Fingernagel ab. Das Babymädchen kreischt auf ihrem Spielteppich....die Uhr zeigt fünf vor zehn an. Okay, dann keine Eier...schnell den Tisch decken, nebenbei die Kleine auf den Arm hieven (die weiter schreit) und den Gatten anrufen, ob des scheinbar kaputten Kochfelds.
Im größten Chaos (mit Gatten am Telefon) erreicht uns meine Freundin, die mir zunächst die Kleine abnimmt. Wir müssen beide lachen, als ich ihr von den chaotischen letzten zwanzig Minuten erzähle.
Beim Frühstück entspanne ich mich wieder. Wir haben viiiiiel zu erzählen. Nebenbei wird gestillt, gewickelt, und vom Küchentisch aufs bequeme Sofa gewechselt. Zwischendurch stelle ich eine Maschine Wäsche an (hoffentlich zickt die Waschmaschine nicht....denn das tut sie auch seit ein paar Tagen *g*).
Doch die läuft zum Glück durch. Puh.
Gegen halb eins schläft das bis dahin sehr nölige Babymädchen auf dem Arm meiner Freundin ein. Später können wir sie sogar zum Schlafen auf ihre Krabbeldecke legen. Eine halbe Stunde später verabschiedet sich meine Freundin.
Da die Kleine noch schläft, kann ich ein wenig aufräumen, den Trockner befüllen und die Bedienungsanleitung des Herdes suchen....
In dieser steht tatsächlich, dass ich einfach nur den Strom abstellen soll..
...merkwürdige Art der Fehlerbehebung.
Doch ausprobieren kann ich es nicht sofort, da die Kleine wach wird und ich mir den Weg zum Stromkasten im Keller erst freimachen müsste (es stehen Renovierungsarbeiten an...). Dann eben später.
Inzwischen ist es auch schon nach 14 Uhr und ich erwarte jederzeit das Sternchen mit ihrer Freundin.
Mit dem Baby auf dem Arm räume ich ein wenig hier und da und stelle um halb drei fest, dass die Kinder noch immer nicht zurück sind.
Das macht mich stutzig, da sie sonst mittwochs gern um viertel nach zwei hier erscheinen. Selbst zu Fuß (denn der Roller ging heute nicht mit siehe oben) brauchen sie bei langsamer Geschwindigkeit nur 20 Minuten.. Ich schiebe es zunächst auf das gute Wetter und das sie sicher auf dem Rückweg einige Schätze sammeln. Doch zehn Minuten später bin ich tatsächlich mehr als nervös. Sie sind inzwischen mehr als eine halbe Stunde überfällig und das sieht dem Sternchen gar nicht ähnlich. Noch nicht einmal vom Spielplatz kommt sie später als 5 Minuten nach vereinbarter Zeit zurück.
Daher entscheide ich zunächst, in der Betreuung in der Schule anzurufen, um zu erfahren, wann sie die Mädels losgeschickt haben, bei gutem Wetter kann es ja schon einmal dazu kommen, dass sie so vertieft in ihr Spiel auf dem Schulhof sind, dass sie nicht superpünktlich loskommen.
Doch die Betreuungsleiterin versichert mir, beide Kinder pünktlich losgeschickt zu haben.
Nun bin ich endgültig nervös und laufe wieder zum Schlafzimmerfenster (von dem aus kann ich auf unsere ganze Straße blicken) und starre hinaus. Keine Kinder.
Ich spüre langsam Panik in mir hochsteigen (das mag der ein oder andere vielleicht übertrieben finden, aber ich kann mich immer immer immer auf die Große verlassen!) und überlege was zu tun ist. In Windeseile wickle ich das Baby, stelle den Kinderwagen vor die Tür und will schon loslaufen, als mir einfällt, dass die Mädels ja auch einen Umweg genommen haben könnten und ggf. dann vor verschlossener Tür stünden. Also klingele ich bei meiner Lieblingsnachbarin, die mir sofort ansieht, das etwas nicht stimmt. Nach kurzer Information bittet sie sofort ihre jüngste Tochter mit dem Rad Richtung Schule zu fahren, damit ich nicht los muss. Ich solle mich erstmal beruhigen. Auch ihre große Tochter schwingt sich mit ihrem Freund aufs Rad, um zu suchen. Dann rufe ich immer noch zitternd meine Freundin an, um sie über die Nichtankunft der Kids zu unterrichten. Sie will sofort Feierabend machen und kommen, sie glaubt nicht, das etwas passiert ist, sondern das sie irgendwo spielen.
Ca. zehn Minuten nach dem Telefonat kommt erst die jüngste Nachbarstochter heim und sagt uns, dass die beiden Mädels auf dem Heimweg sind und jeden Moment ankommen müssten. Und so ist es auch. Beide beteuern, dass sie viiiiel später an der Betreuung losgekommen seien und sie ein wenig getrödelt hätten. Ich schimpfe nicht, ich spreche ganz ruhig. Erstmal durchatmen. Entspannen. Dann informiere ich meine Freundin, das sie da sind. Das Zittern ebbt nur langsam ab. Dann reden wir. Die Mädchen sind sichtlich geschockt, haben nicht damit gerechnet, dass es schon so spät ist und es Ärger geben könnte.
Ich erkläre ihnen meine Sorge. Doch noch immer bleiben sie bei ihrer Version. Erst als ich erwähne: "Naja ich dachte schon, ihr würdet auf einem Spielplatz sein oder Kastanien sammeln" zuckt ein kurzes Lächeln über das Gesicht meiner Ältesten. Und da weiß ich: Ich habe ins schwarze getroffen. Auf Nachfragen geben sie zu, Kastanien gesammelt zu haben. Aber eben nicht auf dem direktem Schulweg (denn dort gibt es keine Kastanien) sondern an unserem Marktplatz! Es stellt sich heraus, dass beide Mädels ihre Ranzen komplett mit ihren Schätzen gefüllt haben und sich auch noch über das Gewicht beschweren....damit könnte man ja nur langsam gehen. Ähm...ja...ohne Worte.
Der geplante Ballettunterricht jedenfalls fällt für beide aus. Meine Freundin trifft bald darauf ein und holt ihre Tochter ab (und es fallen dieselben Worte, wie auch von mir).
Das Sternchen leert dann erstmal ihren Ranzen...
...und ich stille das Baby. Ich bin immer noch leicht geschockt über das Geschehene. Die Große zieht sich in ihr Zimmer zurück und ich spiele mit der Kleinen. Gegen 17 Uhr erst treffen wir uns im Wohnzimmer und verdrücken gemeinsam eine Riesenportion Eis. Irgendwie schreit mein Körper nach dem Adrenalin-Schub nach Zucker.
Die nächsten eineinhalb Stunden vergehen wie im Flug: ich schreiben ein wenig am posting, die Große kuschelt mit der Kleinen, wir singen auf des Sternchens Wunsch ein paar Kinderlieder und erzählen.
Dann ist der Gatte da und das Sternchen deckt schon einmal den Abendbrotstisch. Ganz alleinn. Und nur auf einmal bitten, da ich gerade die Spülmaschine ausräume und der Mister das Baby auf dem Arm hat.
Beim Abendessen quengelt unser kleines Mädchen weiter, wir entscheiden, heute mal einen Abendbrei zu testen. Übrigens muss man diesen einmal aufkochen, und da ich vorher dem Gatten zeigen wollte, welcher Fehler auftaucht...tadaa...funktioniert der Herd wieder einwandfrei! Unfassbar...und das ohne Sicherung rein und raus...!
Also Abendbrei...und siehe da: Unsere Kleine reißt gierig den Mund auf. Das was mittags so gar nicht funktionieren will, klappt am Abend richtig gut.
Doch nach der Hälfte ist müdigkeitsbedingt Schluss und ich gehe mit ihr nach oben, um sie bettfertig zu machen. Mr Stern und das Sternchen essen zunächst allein weiter, wobei mir der Herr des Hauses noch eine Flasche für die Kleine bereitet und ins Schlafzimmer stellt.
Ich gebe ihr das Fläschchen, aber sie mag noch stillen. Gut. Pappsatt und erschöpft schläft sie in meinen Armen ein und reagiert noch nicht einmal mehr, als ich sie vorsichtig in ihr Bettchen lege. Das kommt so doch eher selten vor in letzter Zeit.
Es ist bereits viertel vor acht als ich an den Tisch zurückkehre. Wir erzählen noch ein Weilchen, dann verschwindet die Große nach oben, um sich bettfertig zu machen.
Mr. Stern entschliesst sich, nicht mehr zum Sport zu gehen. Ich werde heute sicher auch nicht mehr alt....
Und damit man manches nicht vergisst, mache ich auch heute wieder mit beim Tagebuchbloggen von Frau Brüllen (*Klick*).
Denn im Handumdrehen ist auch dieser Tag wieder um, und man fragt sich "Was habe ich den ganzen Tag gemacht?"
Das nächtliche Stillen lasse ich mal weg, denn im Ernst, da beginnt mein Tag nicht wirklich. Stillen kann ich auch im Halbschlaf *g*.
Tatsächlich wach bin ich hingegen um ca. 6:30 Uhr. Der Gatte ist bereits aufgestanden. Das Babymädchen streckt sich. Stillen will sie (noch) nicht. Ich schlurfe ins Bad, wünsche dem Mr. einen schönen guten Morgen und wecke anschliessend das Sternchen. Heute ist sie fit und springt direkt aus den Federn. Wow!
Während die Große sich fertig macht, ziehe ich mir rasch was über und wickel das Baby. Mr. Stern ist inzwischen schon aus dem Haus. Um kurz nach sieben meldet er sich noch einmal telefonisch, er habe vergessen, des Sternchens Roller aus dem Schuppen zu holen, dieser müsse dann noch ausgeklappt werden. Mir graut es bereits jetzt davor, denn dieses olle Ding ist einfach nichts für mich....und wir haben doch morgens immer keine Zeit....
Nun aber erstmal Frühstück in Form von Toastbrot und Orangensaft und die Pausenbox für die Große füllen.
Der Mini-Stern knabbert bzw. sabbert derweil an einem Stück Apfel.
Um halb acht ist Aufbruchszeit für das Sternchen, ich hebe ihr den Roller im Schuppen vom Haken und bereite sie schon einmal darauf vor, dass ich vermutlich nicht in der Lage bin, das olle Ding vernünftig aufzuklappen. Und in der Tat: Ich krieg es nicht hin. Das Sternchen selbst weiß auch nicht weiter. Traurig bemerkt sie, dass sie denn nun zu Fuß gehen werde.....doch Reihenhausidylle sei Dank, die liebste Nachbarin fährt ohnhin in den Ort und fragt, ob sie die Große mitnehmen soll. Das lässt sie sich nicht zweimal sagen und schon ist sie im Auto verschwunden.
Also gut, ich werde mir den Roller dann später (in Ruhe!!!) näher ansehen, das sollte doch hinzubekommen sein. Wahrscheinlich lacht mich der ein oder andere an dieser Stelle bereits aus....*gg*
Nun denn, wieder im Haus, mache ich mir einen Kaffee und komme zumindest dazu die Überschriften der Tageszeitung zu lesen. Etwa gegen acht Uhr quakt das müde Babymädchen und ich trage sie wieder hoch ins Schlafzimmer. Doch nach dem Stillen möchte sie nicht mehr schlafen. Ich nutze den Moment und schüttele die Betten auf (das liebt die Kleine....) und räume schon einmal im Schlafzimmer auf.
![]() |
| Hier wird noch fröhlich auf dem Bett gespielt. |
Doch bald möchte sie wieder auf dem Arm und schläft ein. Ich freue mich, denn so kann ich schnell unter die Dusche hüpfen.
Unter dem warmen Wasserstrahl ist es soooo angenehm, dass ich gedankenverloren ein wenig die Zeit vergesse, und nicht superduperschnell wie sonst dusche...als ich das Wasser abstelle, höre ich das Babymädchen schon weinen. Rabenmutter ich. Also schnell abtrocknen und Kind beruhigen. Eigentlich ist der Mini-Stern heftigst müde, schafft es noch nicht einmal die Augen zu öffnen, doch ohne Körpernähe mag sie nicht schlafen. Immer wenn ich denke, okay, jetzt aber, jammert sie sogleich wieder. So schaffe ich es immer nur in Etappen mich zu bekleiden um dann wieder beruhigend die Hand auf den Bauch des Kindes zu legen. Immerhin bin ich um kurz vor halb zehn fertig....aber die Kleine will nicht mehr schlafen. Also darf sie mir eine Minirunde beim Bügeln zusehen. Anschliessend befreie ich sie auch endlich aus ihrem Schlafanzug und kleide sie an. Jetzt aber schnell, um zehn Uhr möchte meine Freundin zum Frühstücken kommen.
Als ich versuche Eier im Kochtopf zu kochen, stelle ich fest, dass unser Induktionsherd nur noch Fehlermeldungen von sich gibt. Bei allen Kochstellen! Während ich hantiere, bricht mir auch noch ein Fingernagel ab. Das Babymädchen kreischt auf ihrem Spielteppich....die Uhr zeigt fünf vor zehn an. Okay, dann keine Eier...schnell den Tisch decken, nebenbei die Kleine auf den Arm hieven (die weiter schreit) und den Gatten anrufen, ob des scheinbar kaputten Kochfelds.
Im größten Chaos (mit Gatten am Telefon) erreicht uns meine Freundin, die mir zunächst die Kleine abnimmt. Wir müssen beide lachen, als ich ihr von den chaotischen letzten zwanzig Minuten erzähle.
Beim Frühstück entspanne ich mich wieder. Wir haben viiiiiel zu erzählen. Nebenbei wird gestillt, gewickelt, und vom Küchentisch aufs bequeme Sofa gewechselt. Zwischendurch stelle ich eine Maschine Wäsche an (hoffentlich zickt die Waschmaschine nicht....denn das tut sie auch seit ein paar Tagen *g*).
Doch die läuft zum Glück durch. Puh.
Gegen halb eins schläft das bis dahin sehr nölige Babymädchen auf dem Arm meiner Freundin ein. Später können wir sie sogar zum Schlafen auf ihre Krabbeldecke legen. Eine halbe Stunde später verabschiedet sich meine Freundin.
Da die Kleine noch schläft, kann ich ein wenig aufräumen, den Trockner befüllen und die Bedienungsanleitung des Herdes suchen....
In dieser steht tatsächlich, dass ich einfach nur den Strom abstellen soll..
...merkwürdige Art der Fehlerbehebung.
Doch ausprobieren kann ich es nicht sofort, da die Kleine wach wird und ich mir den Weg zum Stromkasten im Keller erst freimachen müsste (es stehen Renovierungsarbeiten an...). Dann eben später.
Inzwischen ist es auch schon nach 14 Uhr und ich erwarte jederzeit das Sternchen mit ihrer Freundin.
Mit dem Baby auf dem Arm räume ich ein wenig hier und da und stelle um halb drei fest, dass die Kinder noch immer nicht zurück sind.
Das macht mich stutzig, da sie sonst mittwochs gern um viertel nach zwei hier erscheinen. Selbst zu Fuß (denn der Roller ging heute nicht mit siehe oben) brauchen sie bei langsamer Geschwindigkeit nur 20 Minuten.. Ich schiebe es zunächst auf das gute Wetter und das sie sicher auf dem Rückweg einige Schätze sammeln. Doch zehn Minuten später bin ich tatsächlich mehr als nervös. Sie sind inzwischen mehr als eine halbe Stunde überfällig und das sieht dem Sternchen gar nicht ähnlich. Noch nicht einmal vom Spielplatz kommt sie später als 5 Minuten nach vereinbarter Zeit zurück.
Daher entscheide ich zunächst, in der Betreuung in der Schule anzurufen, um zu erfahren, wann sie die Mädels losgeschickt haben, bei gutem Wetter kann es ja schon einmal dazu kommen, dass sie so vertieft in ihr Spiel auf dem Schulhof sind, dass sie nicht superpünktlich loskommen.
Doch die Betreuungsleiterin versichert mir, beide Kinder pünktlich losgeschickt zu haben.
Nun bin ich endgültig nervös und laufe wieder zum Schlafzimmerfenster (von dem aus kann ich auf unsere ganze Straße blicken) und starre hinaus. Keine Kinder.
Ich spüre langsam Panik in mir hochsteigen (das mag der ein oder andere vielleicht übertrieben finden, aber ich kann mich immer immer immer auf die Große verlassen!) und überlege was zu tun ist. In Windeseile wickle ich das Baby, stelle den Kinderwagen vor die Tür und will schon loslaufen, als mir einfällt, dass die Mädels ja auch einen Umweg genommen haben könnten und ggf. dann vor verschlossener Tür stünden. Also klingele ich bei meiner Lieblingsnachbarin, die mir sofort ansieht, das etwas nicht stimmt. Nach kurzer Information bittet sie sofort ihre jüngste Tochter mit dem Rad Richtung Schule zu fahren, damit ich nicht los muss. Ich solle mich erstmal beruhigen. Auch ihre große Tochter schwingt sich mit ihrem Freund aufs Rad, um zu suchen. Dann rufe ich immer noch zitternd meine Freundin an, um sie über die Nichtankunft der Kids zu unterrichten. Sie will sofort Feierabend machen und kommen, sie glaubt nicht, das etwas passiert ist, sondern das sie irgendwo spielen.
Ca. zehn Minuten nach dem Telefonat kommt erst die jüngste Nachbarstochter heim und sagt uns, dass die beiden Mädels auf dem Heimweg sind und jeden Moment ankommen müssten. Und so ist es auch. Beide beteuern, dass sie viiiiel später an der Betreuung losgekommen seien und sie ein wenig getrödelt hätten. Ich schimpfe nicht, ich spreche ganz ruhig. Erstmal durchatmen. Entspannen. Dann informiere ich meine Freundin, das sie da sind. Das Zittern ebbt nur langsam ab. Dann reden wir. Die Mädchen sind sichtlich geschockt, haben nicht damit gerechnet, dass es schon so spät ist und es Ärger geben könnte.
Ich erkläre ihnen meine Sorge. Doch noch immer bleiben sie bei ihrer Version. Erst als ich erwähne: "Naja ich dachte schon, ihr würdet auf einem Spielplatz sein oder Kastanien sammeln" zuckt ein kurzes Lächeln über das Gesicht meiner Ältesten. Und da weiß ich: Ich habe ins schwarze getroffen. Auf Nachfragen geben sie zu, Kastanien gesammelt zu haben. Aber eben nicht auf dem direktem Schulweg (denn dort gibt es keine Kastanien) sondern an unserem Marktplatz! Es stellt sich heraus, dass beide Mädels ihre Ranzen komplett mit ihren Schätzen gefüllt haben und sich auch noch über das Gewicht beschweren....damit könnte man ja nur langsam gehen. Ähm...ja...ohne Worte.
Der geplante Ballettunterricht jedenfalls fällt für beide aus. Meine Freundin trifft bald darauf ein und holt ihre Tochter ab (und es fallen dieselben Worte, wie auch von mir).
Das Sternchen leert dann erstmal ihren Ranzen...
...und ich stille das Baby. Ich bin immer noch leicht geschockt über das Geschehene. Die Große zieht sich in ihr Zimmer zurück und ich spiele mit der Kleinen. Gegen 17 Uhr erst treffen wir uns im Wohnzimmer und verdrücken gemeinsam eine Riesenportion Eis. Irgendwie schreit mein Körper nach dem Adrenalin-Schub nach Zucker.
Die nächsten eineinhalb Stunden vergehen wie im Flug: ich schreiben ein wenig am posting, die Große kuschelt mit der Kleinen, wir singen auf des Sternchens Wunsch ein paar Kinderlieder und erzählen.
Dann ist der Gatte da und das Sternchen deckt schon einmal den Abendbrotstisch. Ganz alleinn. Und nur auf einmal bitten, da ich gerade die Spülmaschine ausräume und der Mister das Baby auf dem Arm hat.
Beim Abendessen quengelt unser kleines Mädchen weiter, wir entscheiden, heute mal einen Abendbrei zu testen. Übrigens muss man diesen einmal aufkochen, und da ich vorher dem Gatten zeigen wollte, welcher Fehler auftaucht...tadaa...funktioniert der Herd wieder einwandfrei! Unfassbar...und das ohne Sicherung rein und raus...!
Also Abendbrei...und siehe da: Unsere Kleine reißt gierig den Mund auf. Das was mittags so gar nicht funktionieren will, klappt am Abend richtig gut.
Doch nach der Hälfte ist müdigkeitsbedingt Schluss und ich gehe mit ihr nach oben, um sie bettfertig zu machen. Mr Stern und das Sternchen essen zunächst allein weiter, wobei mir der Herr des Hauses noch eine Flasche für die Kleine bereitet und ins Schlafzimmer stellt.
Ich gebe ihr das Fläschchen, aber sie mag noch stillen. Gut. Pappsatt und erschöpft schläft sie in meinen Armen ein und reagiert noch nicht einmal mehr, als ich sie vorsichtig in ihr Bettchen lege. Das kommt so doch eher selten vor in letzter Zeit.
Es ist bereits viertel vor acht als ich an den Tisch zurückkehre. Wir erzählen noch ein Weilchen, dann verschwindet die Große nach oben, um sich bettfertig zu machen.
Mr. Stern entschliesst sich, nicht mehr zum Sport zu gehen. Ich werde heute sicher auch nicht mehr alt....
Abonnieren
Posts (Atom)





















