Vier Wochen sind nun um, vier Wochen Ausnahmeferien. Auch wenn wir hier im Norden gerade mitten in den offiziellen Osterferien sind, sind es dennoch Ausnahmeferien.
Donnerstag
Heute kann ich tatsächlich ein wenig schlafen, denn ich muss erst später zur Arbeit fahren. Vor mir steht tatsächlich der Mister auf, denn er möchte zum Schlachter fahren, um Grillfleisch für das Wochenende zu kaufen. Und er bringt mir Erdbeeren für einen Kuchen mit. Während er schon unterwegs ist, ziehe ich mich mit Kaffee ins Nähzimmer zurück. Das Geburtstagsoutfit für die Mini wartet noch auf Vollendung. Und dann passiert mir ein Missgeschick: ich nähe irgendwie ein Loch in die Leggings. Da ich nun erstmal ratlos bin, wie ich weiter vorgehen möchte, vertage ich das Nähen erstmal.
Außerdem warten die Mädchen auch schon auf das Frühstück.
Nach dem Frühstück mache ich mich fertig für den Arbeitstag. Der Mister kommt zurück, es bleibt noch Zeit für einen kurzen Plausch, dann muss ich los.
Heute bin ich nicht allein auf der Arbeit, meine Kollegin ist auch da. So arbeiten wir gemeinsam vor uns hin, tauschen uns aus und skypen mit dem Chef.
Am Abend kehre ich heim. Mit der Familie kann ich gemeinsam Abendbrot essen.
Wir erzählen vom Tag, die Kinder hatten leckeren Milchreis und haben eine Fahrradtour und einen langen Spaziergang mit dem Mister gemacht.
Später spielen wir noch gemeinsam "Zicke Zacke Hühnerkacke". Das macht der Mini richtig Spaß im Moment.
Die Einschlafbegleitung für die Mini übernehme ich, dabei bleibe ich auch direkt liegen.....
Freitag
Um halb fünf am Morgen bin ich wach. Ich überlege tatsächlich aufzustehen, entscheide mich dann aber dagegen und lese bis ca. 6 Uhr. Dann kann ich tatsächlich weiterschlafen. Als ich gegen 8 Uhr wieder wach werde, habe ich bereits Kopfschmerzen. Gnaaa.
Vielleicht hilft das reichhaltige Frühstück mit der Familie....da geht es tatsächlich schon ein wenig besser.
Nach dem Frühstück darf ich mich wieder ins Nähzimmer zurückziehen. Die Leggings soll ja schließlich fertig werden.
Nach kurzer Zeit ist es vollbracht und ich mache ein paar Bilder vom kompletten outfit. Ich räume noch ein wenig auf, die Mädchen spielen einträchtig.
So wird es langsam Mittag, ich koche. Heute gibt es eine vegane Gemüselasagne, die uns tatsächlich allen gut schmeckt. Die darf es wieder geben.
Den Nachmittag verbringen wir wieder im Garten, heute ist es wieder so schön sonnig. Ich klöne mit der Nachbarin und häkele und vernähe Fäden. Doch leider kommen die Kopfschmerzen langsam wieder zurück. Dann fällt uns auf, dass wir kein Brot mehr haben, die Große und ich backen ein Brot ohne Hefe. Das ist ganz okay finden wir, als wir es später zum Abendbrot verspeisen.
Die Einschlafbegleitung übernimmt der Mister, der einen aufgeregten MiniStern erklären muss, dass sie wirklich wirklich schlafen muss...
So kann ich mich mit der Großen zusammen an die gewünschte Erdbeertorte für die Mini machen, die am nächsten Tag Geburtstag hat. Als der Mister wieder zu uns kommt, bereiten wir alle gemeinsam einen Muffinteig vor. Während der Backzeit dekorieren wir den Ehrenplatz. Hachja.
Das Sternchen verabschiedet sich ins Bett und der Gatte und ich verpacken die Geschenke und legen sie auf den Gabentisch. Die Kopfschmerzen sind immer noch heftig als ich ins Bett gehe.
Samstag
Es ist wieder sehr früh als ich wach werde. So gegen 6 Uhr. Ich fühle mich irgendwie verkatert...puh. So bleibe ich dösend liegen. Der Mister steht eine halbe Stunde später auf, um Brötchen und Blumen zu kaufen (alles hier problemlos ohne viel Kontakt um die Ecke möglich). Bald darauf erwacht auch die Mini. Wir kuscheln und schauen uns auf ihren Wunsch Babybilder auf meinem Handy von den Tagen nach ihrer Geburt an. Als der Mister zurück ist, darf ich in die Küche gehen und die restlichen Vorbereitungen für den Geburtstagstisch vornehmen. Das Sternchen kuschelt mit der Mini weiter.
Dann rufen wir sie und sie schleicht freudig die Treppe herunter, während wir Geburtstagslieder singen. Nach Kerzen auspusten, Kuchen bestaunen und Geschenke auspacken, frühstücken wir. Dann erst machen wir uns fertig für den Tag, die Mini im Glitzerkleid und geflochtenen Zöpfen. Zwischendurch kommt die Post und bringt der Mini zwei Pakete. Gerade rechtzeitig rufen meine Eltern an, so können sie direkt sehen, wie die Kleine ihr Paket auspackt. Es folgen weitere Anrufe und die Nachbarin bringt ein Geschenk. Kurz darauf kommt meine Freundin, mit der ich tatsächlich auf Abstand (mehr als zwei Meter) einen Sekt im Garten trinke. Vielleicht auch zwei.
Anschliessend telefonieren wir mit meiner Schwester, die auch zusehen kann, wie das zweite Paket des Postbotens ausgepackt wird.
Die Mädchen spielen weiter, ich verquatsche mich mit meiner Schwester.
Inzwischen ist schon Nachmittag. Der Mister hat ein wenig an der Matschküche gewerkelt. Damit wir draussen Kaffee trinken können, räumt er ein wenig zusammen, ich decke ein.
Die Erdbeertorte schmeckt richtig gut. Doch heute ist es schon ein weniger frisch draussen.
Daher gehe ich bald nach dem Kaffee rein, um die Beilagen zum Grillen zuzubereiten. Der Mister werkelt an der Matschküche weiter. Die Kinder spielen.
Da es draussen schon echt kühl ist, decke ich im Haus den Tisch auf. Der Gatte grillt. Wir essen gut und reichlich. Es ist ein schöner Abend und viel zu spät geht es für die Kleine ins Bett.
Die Große und ich färben noch Eier, dann geht auch sie in ihr Zimmer. Ich ruhe auf dem Sofa aus, nachdem die Küche aufgeräumt ist.
Bald geht es auch für den Miste rund mich ins Bett.
Sonntag, 12. April 2020
Donnerstag, 9. April 2020
Ausnahmeferien - Tag 22 bis 24
Wie auch in den Tagen zuvor möchte ich gerne weiter über unsere besondere Zeit berichten. Inzwischen sind drei Wochen Ausnahmeferien um.
Montag
Als einzige in der Familie muss ich früh aufstehen, denn ich arbeite auch in dieser Woche.
In Ruhe kann ich mich fertig machen, der Rest der Familie schläft noch. Nach dem Frühstück mache ich mich auf den Weg zur Arbeit. Unterwegs merke ich schon, das deutlich mehr Verkehr ist, als noch in der letzten Woche. Auch auf den Parkplätzen der Supermärkte ist schon gut Betrieb.
Es fühlt sich schon ein wenig so an, als würden die Menschen zum Teil wieder mutiger werden. Auch im Job spüre ich das sehr, denn obwohl meine Filiale für den Publikumsverkehr geschlossen ist, versuchen einige Kunden doch eine Ausnahme zu bekommen.
Gefühlt jeder zweite hat ausnahmsweise ein Anliegen. Diese Ignoranz und der Egoismus verstören mich. Ich bin froh, das ich an diesem Tag sehr früh am Mittag Feierabend machen kann bzw. muss.
Denn daheim erwartet mich bereits der Gatte, der mit unserem Auto zur Inspektion fahren will. Diesen Termin haben wir nicht abgesagt, uns aber dennoch im Vorwege erkundigt, wie die Maßnahmen umgesetzt werden.
Derweil genieße ich die Zeit mit den Kindern im Garten. Es ist wieder so herrliches Wetter. Nebenbei vervollständige ich unseren Wocheneinkaufszettel. Da kommt doch noch einiges zusammen.
Sobald der Mister zurück ist, fahre ich zum Supermarkt und bin abermals erstaunt, ob der Anzahl von Menschen, die unterwegs sind. Ganze Familien schlendern durch den Markt. Es irritiert mich sehr, was ich sehe.
Ich schiebe einen sehr vollen Einkaufswagen zur Kasse und bin froh, es fast geschafft zu haben. Ich fahre nach Hause, verräume mit dem Mister die Einkäufe und erzähle kopfschüttelnd von den Erlebnissen.
Da ich nicht alles bekommen habe, suche ich einen weiteren Supermarkt in der Stadt auf. Hier ist es leerer...., die Zeit reicht somit auch noch kurz für die Apotheke, um Augentropfen für das Sternchen zu besorgen.
Es ist bereits Abend als der Großeinkauf erledigt ist. Wir essen gemeinsam Abendbrot, dann bringe ich die Mini ins Bett.
Die Kinder hatten übrigens einen fast reinen Gartentag, mit Spielen, Trampolin und Sandkiste. Die Große hat natürlich auch wieder stundenlagen Konferenzen mit Freundinnen und der Oma gehalten.
Dienstag
Heute stehe ich früher auf als am Vortag, denn ich muss sehr zeitig im Büro sein, um pünktlich zur ersten Telefonkonferenz zu kommen.
Auch heute fällt mir auf dem Hinweg wieder mehr Verkehr auf. Vom Kundenaufkommen ist es ruhiger, aber es ist dennoch gut zu tun.
So arbeite ich ein wenig länger und fahre am Nachmittag heim. Dort erwartet mich die Familie bereits mit dem Essen: Nudeln mit Lachs und Spinat.
Außerdem zeigen die Mädchen mir, wie sie mit dem Papa Kresse gesät haben.
Den Kaffee gibt es dann auf der Terrasse, die Kinder spielen seelig im Garten.
Der Mister hat noch einen Krankengymnastiktermin und düst los. Ich räume mit den Mädchen auf, dann kuscheln wir auf dem Sofa.
Die Große radelt noch kurz zum Briefkasten, um die ihre Briefe an die Familie abzuschicken. Ich telefoniere mit meiner Mutter und mit meiner Tante.
Als die Große zurück ist, suchen wir noch ein letztes Geschenk für die Mini zum Geburtstag im Netz raus. Außerdem braucht das Sternchen noch Klamotten (warum wächst die denn ausgerechnet jetzt???) und so geben wir auch noch eine Bestellung für sie auf.
Als der Mister zurück ist, und die Kinder in ihren Betten verschwunden sind, schaue ich noch einmal alle Geburtstags- und Ostergeschenke durch. Alles da. Gut so.
Mittwoch
Da ich auch an diesem Tag arbeite, lasse ich die Familie abermals schlafen. Sollen die Kinder doch auch mal richtig Ferien genießen. Und der Mister seinen Urlaub. Wie jeden Morgen lege ich ihnen einen Zettel auf den Tisch und wünsche ihnen einen schönen Tag.
Im Büro ist heute sehr wenig zu tun, für meine Stunden wäre es gut länger zu bleiben, aber ich entscheide, so früh es geht, heimzufahren. Die letzte Stunde zieht sich beinah wie Kaugummi.
Zwischendurch kann ich sogar ein paar Nachrichten von Freundinnen beantworten.
Am Mittag fahre ich los, komme wieder an einem Supermarkt vorbei und stelle abermals fest, wieviel los ist. Unglaublich. Ich bin froh, meinen Großeinkauf bereits erledigt zu haben. Nur am Donnerstag nach der Arbeit möchte ich noch ein paar Erdbeeren kaufen für den Geburtstagskuchen der Mini. Wenigstens diesen Wunsch möchte ich ihr erfüllen.
Der Mittagstisch ist schon fast gedeckt als ich daheim ankomme, heute gibt es Ofengemüse mit Dips und Ciabatta. Die Mädchen stochern mehr oder weniger im Essen herum. Nunja. Sie können es kaum abwarten, wieder in den Garten zu kommen. Am Morgen haben sie sogar das erste Mal in diesem Jahr draussen gefrühstückt. Es fühlt sich alles an wie Sommer.
Nach dem Essen kümmere ich mich ein wenig um den Haushalt und dann um die Deko auf einer (gekauften TK) Torte, denn der Nachbar hat heute Geburtstag. Dazu bekommt er tatsächlich auch noch die Dinge, die er in letzter Zeit nicht bekommen hat, beim Einkaufen (Toilettenpapier, Dinkelmehl, Radler).
Er freut sich sehr, als wir ihm das Geschenk übergeben.
Dann gehe ich in mein Nähzimmer, denn das Geburtstagsoutfit der Mini wartet auf Vollendung. Zumindest schaffe ich das Shirt. Dann wird tatsächlich angegrillt. Das hatte sich der Mister schon seit ein paar Tagen gewünscht, und die Mini nun auch zu ihrem Geburtstag am Samstag.
Na, dann wollen wir mal schauen, ob wir ihr diesen Wunsch auch erfüllen können.
Am Abend räumen wir den Garten auf und ich bringe die Mini ins Bett. Ich beschliesse direkt liegen zu bleiben, irgendwie bin ich doch schon ganz schön müde......
Montag
Als einzige in der Familie muss ich früh aufstehen, denn ich arbeite auch in dieser Woche.
In Ruhe kann ich mich fertig machen, der Rest der Familie schläft noch. Nach dem Frühstück mache ich mich auf den Weg zur Arbeit. Unterwegs merke ich schon, das deutlich mehr Verkehr ist, als noch in der letzten Woche. Auch auf den Parkplätzen der Supermärkte ist schon gut Betrieb.
Es fühlt sich schon ein wenig so an, als würden die Menschen zum Teil wieder mutiger werden. Auch im Job spüre ich das sehr, denn obwohl meine Filiale für den Publikumsverkehr geschlossen ist, versuchen einige Kunden doch eine Ausnahme zu bekommen.
Gefühlt jeder zweite hat ausnahmsweise ein Anliegen. Diese Ignoranz und der Egoismus verstören mich. Ich bin froh, das ich an diesem Tag sehr früh am Mittag Feierabend machen kann bzw. muss.
Denn daheim erwartet mich bereits der Gatte, der mit unserem Auto zur Inspektion fahren will. Diesen Termin haben wir nicht abgesagt, uns aber dennoch im Vorwege erkundigt, wie die Maßnahmen umgesetzt werden.
Derweil genieße ich die Zeit mit den Kindern im Garten. Es ist wieder so herrliches Wetter. Nebenbei vervollständige ich unseren Wocheneinkaufszettel. Da kommt doch noch einiges zusammen.
Sobald der Mister zurück ist, fahre ich zum Supermarkt und bin abermals erstaunt, ob der Anzahl von Menschen, die unterwegs sind. Ganze Familien schlendern durch den Markt. Es irritiert mich sehr, was ich sehe.
Ich schiebe einen sehr vollen Einkaufswagen zur Kasse und bin froh, es fast geschafft zu haben. Ich fahre nach Hause, verräume mit dem Mister die Einkäufe und erzähle kopfschüttelnd von den Erlebnissen.
Da ich nicht alles bekommen habe, suche ich einen weiteren Supermarkt in der Stadt auf. Hier ist es leerer...., die Zeit reicht somit auch noch kurz für die Apotheke, um Augentropfen für das Sternchen zu besorgen.
Es ist bereits Abend als der Großeinkauf erledigt ist. Wir essen gemeinsam Abendbrot, dann bringe ich die Mini ins Bett.
Die Kinder hatten übrigens einen fast reinen Gartentag, mit Spielen, Trampolin und Sandkiste. Die Große hat natürlich auch wieder stundenlagen Konferenzen mit Freundinnen und der Oma gehalten.
Dienstag
Heute stehe ich früher auf als am Vortag, denn ich muss sehr zeitig im Büro sein, um pünktlich zur ersten Telefonkonferenz zu kommen.
Auch heute fällt mir auf dem Hinweg wieder mehr Verkehr auf. Vom Kundenaufkommen ist es ruhiger, aber es ist dennoch gut zu tun.
So arbeite ich ein wenig länger und fahre am Nachmittag heim. Dort erwartet mich die Familie bereits mit dem Essen: Nudeln mit Lachs und Spinat.
Außerdem zeigen die Mädchen mir, wie sie mit dem Papa Kresse gesät haben.
Den Kaffee gibt es dann auf der Terrasse, die Kinder spielen seelig im Garten.
Der Mister hat noch einen Krankengymnastiktermin und düst los. Ich räume mit den Mädchen auf, dann kuscheln wir auf dem Sofa.
Die Große radelt noch kurz zum Briefkasten, um die ihre Briefe an die Familie abzuschicken. Ich telefoniere mit meiner Mutter und mit meiner Tante.
Als die Große zurück ist, suchen wir noch ein letztes Geschenk für die Mini zum Geburtstag im Netz raus. Außerdem braucht das Sternchen noch Klamotten (warum wächst die denn ausgerechnet jetzt???) und so geben wir auch noch eine Bestellung für sie auf.
Als der Mister zurück ist, und die Kinder in ihren Betten verschwunden sind, schaue ich noch einmal alle Geburtstags- und Ostergeschenke durch. Alles da. Gut so.
Mittwoch
Da ich auch an diesem Tag arbeite, lasse ich die Familie abermals schlafen. Sollen die Kinder doch auch mal richtig Ferien genießen. Und der Mister seinen Urlaub. Wie jeden Morgen lege ich ihnen einen Zettel auf den Tisch und wünsche ihnen einen schönen Tag.
Im Büro ist heute sehr wenig zu tun, für meine Stunden wäre es gut länger zu bleiben, aber ich entscheide, so früh es geht, heimzufahren. Die letzte Stunde zieht sich beinah wie Kaugummi.
Zwischendurch kann ich sogar ein paar Nachrichten von Freundinnen beantworten.
Am Mittag fahre ich los, komme wieder an einem Supermarkt vorbei und stelle abermals fest, wieviel los ist. Unglaublich. Ich bin froh, meinen Großeinkauf bereits erledigt zu haben. Nur am Donnerstag nach der Arbeit möchte ich noch ein paar Erdbeeren kaufen für den Geburtstagskuchen der Mini. Wenigstens diesen Wunsch möchte ich ihr erfüllen.
Der Mittagstisch ist schon fast gedeckt als ich daheim ankomme, heute gibt es Ofengemüse mit Dips und Ciabatta. Die Mädchen stochern mehr oder weniger im Essen herum. Nunja. Sie können es kaum abwarten, wieder in den Garten zu kommen. Am Morgen haben sie sogar das erste Mal in diesem Jahr draussen gefrühstückt. Es fühlt sich alles an wie Sommer.
Nach dem Essen kümmere ich mich ein wenig um den Haushalt und dann um die Deko auf einer (gekauften TK) Torte, denn der Nachbar hat heute Geburtstag. Dazu bekommt er tatsächlich auch noch die Dinge, die er in letzter Zeit nicht bekommen hat, beim Einkaufen (Toilettenpapier, Dinkelmehl, Radler).
Er freut sich sehr, als wir ihm das Geschenk übergeben.
Dann gehe ich in mein Nähzimmer, denn das Geburtstagsoutfit der Mini wartet auf Vollendung. Zumindest schaffe ich das Shirt. Dann wird tatsächlich angegrillt. Das hatte sich der Mister schon seit ein paar Tagen gewünscht, und die Mini nun auch zu ihrem Geburtstag am Samstag.
Na, dann wollen wir mal schauen, ob wir ihr diesen Wunsch auch erfüllen können.
Am Abend räumen wir den Garten auf und ich bringe die Mini ins Bett. Ich beschliesse direkt liegen zu bleiben, irgendwie bin ich doch schon ganz schön müde......
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Dienstag, 7. April 2020
Endlich mal wieder genäht!!
Lange habe ich hier nichts genähtes mehr gezeigt. Und tatsächlich habe ich die Nähmaschinen auch länger nicht mehr benutzt. Mir fehlte die Zeit, dann die Lust.
Da ich aber einem wunderbaren kleinem Jungen unbedingt auch etwas Selbstgemachtes schenken wollte (denn die große Schwester erbt schon häufiger mal die genähten Sachen vom Sternchen), habe ich mein Stofflager um einen Jungenstoff erleichtert. Zugegeben, jungstaugliche Stoffe habe ich ohnehin nicht soviele.
Aber der Stoff mit den Robotern reichte auf jeden Fall noch für ein Shirt in Größe 104.
Das Schnittmuster für das Raglanshirt ist aus einer alten ottobre-Zeitschrift. Tatsächlich war es das erste Schnittmuster, was ich je für das Sternchen vernäht hatte. Damals hatte ich noch keine Overlock-Maschine und keine Näherfahrung, schon gar nicht mit Jersey. Und doch habe ich es geschafft ein Lieblingsteil zu nähen. Heute trägt dieses Shirt die Mini.
Deswegen wusste ich auch, dass es dem Lütten auch gut passen würde und habe gern wieder zu diesem Schnitt gegriffen.
Da ich aber einem wunderbaren kleinem Jungen unbedingt auch etwas Selbstgemachtes schenken wollte (denn die große Schwester erbt schon häufiger mal die genähten Sachen vom Sternchen), habe ich mein Stofflager um einen Jungenstoff erleichtert. Zugegeben, jungstaugliche Stoffe habe ich ohnehin nicht soviele.
Aber der Stoff mit den Robotern reichte auf jeden Fall noch für ein Shirt in Größe 104.
Das Schnittmuster für das Raglanshirt ist aus einer alten ottobre-Zeitschrift. Tatsächlich war es das erste Schnittmuster, was ich je für das Sternchen vernäht hatte. Damals hatte ich noch keine Overlock-Maschine und keine Näherfahrung, schon gar nicht mit Jersey. Und doch habe ich es geschafft ein Lieblingsteil zu nähen. Heute trägt dieses Shirt die Mini.
Deswegen wusste ich auch, dass es dem Lütten auch gut passen würde und habe gern wieder zu diesem Schnitt gegriffen.
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Sonntag, 5. April 2020
Tagebuchbloggen - April 2020 (Ausnahmeferien Tag 21)
Heute ist der 5. eines Monats und da beantworten wir die Frage von Frau Brüllen "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?" (*Klick*).
Seit Anfang der Ausnahmeferien schreibe ich ja schon, was wir in dieser Zeit gemacht haben, so auch heute.
8.00 Uhr: Ich wache auf, neben mir eng gekuschelt schläft der MiniStern. Direkt daneben das Sterchen. Der Gatte schläft im Sternchen-Zimmer.
9.00 Uhr: Mit Kaffee und Laptop setze ich mich an den Küchentisch, um die letzten drei Tage Ausnahmeferien zu verbloggen. Darüber wird die Familie wach, die nach kurzem Ankuscheln beschliesst, Brötchen zu holen. Ausnahmsweise nimmt der Mister sie mit, so haben sie gleich einen tollen Spaziergang am Morgen gemacht. Die Mädchen müssen natürlich draussen vor der Bäckerei warten.
10.00 Uhr: Es ist gebloggt, der Frühstückstisch gedeckt und der Rest der Familie kommt vom Brötchenholen heim. Gemütlich wird gegessen. Hach haben wir es gut heute morgen.
11.00 Uhr: Ich räume gründlich die Küche auf, der Mister legt eine Kuschelrunde mit der Mini auf dem Sofa ein. Die Große verzieht sich mit Comics in ihr Zimmer.
12.00 Uhr: Gemeinsam mit der Mini mache ich einen Hefeteig. Beim letzten Einkauf hatte ich etwas Rhabarber gekauft und möchte nun ein Rezept für veganen Kuchen ausprobieren.
13.00 Uhr: Der Kuchen ist fast fertig und duftet herrlich. Ich freue mich schon darauf ihn zu kosten. In der Zwischenzeit habe ich noch mit Freundinnen hin und hergeschrieben.
14.00 Uhr: Wir bestellen uns Essen. Um die lokalen Restaurants am Laufen zu halten, in die wir sonst auch gehen, haben wir uns vorgenommen einmal in der Woche zu bestellen. Heute gibt es griechische Leckereien. Köstlich. Für unsere vegetarische Große ist auch was dabei.
15.00 Uhr: Die Mini tobt sich im Garten auf dem Trampolin aus, der Mister bearbeitet Kleinanzeigen am Smartphone, die Große hält Videokonferenzen mit den Freundinnen. So nutze ich die Zeit und suche Stoffe und Schnitte zusammen, um für die Kleinste ein Geburtstagsoutfit zu nähen. Ich schaffe sogar auch schon einen Teil des Zuschnittes, bevor der Gatte zum Kaffee ruft.
16.00 Uhr: Wir sitzen im Garten mit Kaffee und richtig leckerem Rhabarberkuchen. Köstlich. Den mache ich garantiert noch einmal! Nur die Große ist vom Rhabarber gar nicht angetan....geht aber bestimmt auch mit anderem Obst...
17.00 Uhr: Die Kinder spielen im Garten. Das Wetter ist so wunderbar, etwas windig, aber so schön sonnig. Wir planen an einer neuen Matschküche herum.
18.00 Uhr: Aufräumzeit im Garten. Der Mister macht sich mit der Großen zu Fuß auf den Weg zur Tankstelle, um ein Päckchen abzugeben. Das verbinden sie gleich mit einem Abendspaziergang am See.
19.00 Uhr: Der MiniStern kuschelt sich noch ein wenig an mich, während ich aber das Laptop herausholen darf. Als ich anfange zu tippen, malt sie noch ein wenig. Hunger hat hier niemand mehr....
Gleich bringe ich die Mini ins Bett und wenn ich selbst nicht dabei einschlafe, schaffe ich es vielleicht noch ein wenig zu nähen.
Das Sternchen und der Gatte werden es sich heute Abend gemütlich machen. Papa-Abend.
Seit Anfang der Ausnahmeferien schreibe ich ja schon, was wir in dieser Zeit gemacht haben, so auch heute.
8.00 Uhr: Ich wache auf, neben mir eng gekuschelt schläft der MiniStern. Direkt daneben das Sterchen. Der Gatte schläft im Sternchen-Zimmer.
9.00 Uhr: Mit Kaffee und Laptop setze ich mich an den Küchentisch, um die letzten drei Tage Ausnahmeferien zu verbloggen. Darüber wird die Familie wach, die nach kurzem Ankuscheln beschliesst, Brötchen zu holen. Ausnahmsweise nimmt der Mister sie mit, so haben sie gleich einen tollen Spaziergang am Morgen gemacht. Die Mädchen müssen natürlich draussen vor der Bäckerei warten.
10.00 Uhr: Es ist gebloggt, der Frühstückstisch gedeckt und der Rest der Familie kommt vom Brötchenholen heim. Gemütlich wird gegessen. Hach haben wir es gut heute morgen.
11.00 Uhr: Ich räume gründlich die Küche auf, der Mister legt eine Kuschelrunde mit der Mini auf dem Sofa ein. Die Große verzieht sich mit Comics in ihr Zimmer.
12.00 Uhr: Gemeinsam mit der Mini mache ich einen Hefeteig. Beim letzten Einkauf hatte ich etwas Rhabarber gekauft und möchte nun ein Rezept für veganen Kuchen ausprobieren.
13.00 Uhr: Der Kuchen ist fast fertig und duftet herrlich. Ich freue mich schon darauf ihn zu kosten. In der Zwischenzeit habe ich noch mit Freundinnen hin und hergeschrieben.
14.00 Uhr: Wir bestellen uns Essen. Um die lokalen Restaurants am Laufen zu halten, in die wir sonst auch gehen, haben wir uns vorgenommen einmal in der Woche zu bestellen. Heute gibt es griechische Leckereien. Köstlich. Für unsere vegetarische Große ist auch was dabei.
15.00 Uhr: Die Mini tobt sich im Garten auf dem Trampolin aus, der Mister bearbeitet Kleinanzeigen am Smartphone, die Große hält Videokonferenzen mit den Freundinnen. So nutze ich die Zeit und suche Stoffe und Schnitte zusammen, um für die Kleinste ein Geburtstagsoutfit zu nähen. Ich schaffe sogar auch schon einen Teil des Zuschnittes, bevor der Gatte zum Kaffee ruft.
16.00 Uhr: Wir sitzen im Garten mit Kaffee und richtig leckerem Rhabarberkuchen. Köstlich. Den mache ich garantiert noch einmal! Nur die Große ist vom Rhabarber gar nicht angetan....geht aber bestimmt auch mit anderem Obst...
17.00 Uhr: Die Kinder spielen im Garten. Das Wetter ist so wunderbar, etwas windig, aber so schön sonnig. Wir planen an einer neuen Matschküche herum.
18.00 Uhr: Aufräumzeit im Garten. Der Mister macht sich mit der Großen zu Fuß auf den Weg zur Tankstelle, um ein Päckchen abzugeben. Das verbinden sie gleich mit einem Abendspaziergang am See.
19.00 Uhr: Der MiniStern kuschelt sich noch ein wenig an mich, während ich aber das Laptop herausholen darf. Als ich anfange zu tippen, malt sie noch ein wenig. Hunger hat hier niemand mehr....
Gleich bringe ich die Mini ins Bett und wenn ich selbst nicht dabei einschlafe, schaffe ich es vielleicht noch ein wenig zu nähen.
Das Sternchen und der Gatte werden es sich heute Abend gemütlich machen. Papa-Abend.
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Ausnahmeferien Tag 18-20
Bevor ich heute Abend meinen post zum Tagbuchbloggen am 5. schreibe, fasse ich noch einmal die letzten drei Tage unserer Ausnahmeferien zusammen.
Donnerstag
An diesem Tag kann ich etwas länger schlafen. Dennoch bin ich die Erste die aufsteht und mit Kaffee in der Hand ins Nähzimmer schleicht. So habe ich noch kurz Zeit ein paar Nähte am Shirt für einen Geburtstagsjungen zu nähen. Zum Frühstück holt mich die Familie an den Küchentisch. Anschliessend kann ich das Shirt noch zu Ende nähen, die Große duscht derweil. Der Papa und die Mini kümmern sich um die Küche.
Als das Sternchen im Bad fertig ist, kann ich dort rein. Die Große wünscht sich anschliessend, dass ich ihr die Haare mache und zu Zöpfen flechte. Auch die Kleinste hätte noch gern Zöpfe.
Über diese Zeit wird es schon wieder Mittag und es gibt zeitig Essen, da ich pünktlich zur Arbeit aufbrechen muss. Heute gibt es die Reste vom Vortag: Aufwärmsuppe.
Dann breche ich zur Arbeit auf. Dort ist es so, wie die vergangenen Tage auch. Viele Kundentelefonate, emails, einige wenige auf Abstand gehaltene persönliche Gespräche. Zwischendurch erhalte ich vom Mister eine Einkaufsliste für das Wochenende, denn Brot fehlt schon wieder für den Abend.
Während ich arbeite, macht meine Familie einen Spaziergang zum See (mit nassen Füssen der Kleinen) und die Große schreibt Briefe. Der Mister spielt Spiele mit den Kindern und räumt ein wenig auf.
Sehr pünktlich mache ich Feierabend, also kurz nach 18 Uhr) und fahre zunächst zum Supermarkt. Dieser liegt direkt auf dem Weg und ist fast immer gut ausgestattet und nie voll. Ich bekomme alles von meiner Liste, sogar Mehl. Nur frische Hefe gibt es nicht.
Daheim hilft mir die Familie beim Verräumen und wir essen spät Abendbrot.
Das Sternchen wünscht sich noch einen Film, so schauen wir die "Unendliche Geschichte" als die Mini im Bett verschwunden ist.
Nach dem Film ist für uns alle Schlafenszeit.
Freitag
Auch heute muss ich arbeiten. Es ist schon ungewohnt für mich, täglich zur Arbeit zu fahren, wo ich normalerweise an nur drei Tagen los muss. Erst als ich losfahre, stehen die Kinder auf, der Mister hatte bereits Kaffee mit mir getrunken.
Während ich arbeite, hält die Große diverse Telefonkonferenzen mit Freunden und Familie. Die Kleine malt ein Geburtstagsbild für den Freund.
Am Mittag kocht der Mister ein leckeres Curry. Gerade als es fertig wird, komme ich heim.
Wir essen gemeinsam und dann verschwinde ich noch flott im Nähzimmer. Das Geschenk der Großen an den Geburtstagsjungen wartet auf Vollendung.
Anschliessend packen wir die Geschenke ein und überbringen die Geschenke. Da wir nebeneinander wohnen und uns nahezu täglich im Garten sehen (und die Minis miteinander spielen), haben wir die Übereinkunft, dass nur wir uns direkt sehen. Das lässt sich durch die Gartenkonstellation auch nicht vermeiden. Niemand von uns sonst hat anderweitig Kontakte. Das macht es auch für die Kinder (egal welchen Alters) erträglicher.
Der Nachmittag vergeht mit Spielen im Garten, Kaffee und Geburtstagskuchen. Am Abend kuschele ich mich mit der Großen ein. Sie braucht aktuell auch mehr Mama-Zeit. Das ist auch mal sehr schön.
Samstag
Heute schlafen wir alle aus! Als ich aufwache ist es bereits kurz nach 9 Uhr. Wir frühstücken alle gemütlich im Schlafanzug. Hach wie schön.
Später fange ich an das Dachzimmer aufzuräumen, die Mini hilft mir. Derweil machen die Große und der Mister einen langen Spaziergang. Nach ihrer Rückkehr haben wir schon diverse Dinge sortiert und versuchen unser Glück, ein paar davon im Netz loszuwerden.
Mich hat die Aufräumwut befallen, so räume und krame ich auf allen Etagen, wische Staub und sauge alle Räume durch.
Zwischendurch gibt es Mittagessen: heute Hotdogs. Für das Sternchen mit vegetarischen Würstchen natürlich.
Am Nachmittag spielen die Minis im Garten, die Große hat sich mit Comics in ihr Zimmer zurückgezogen. Der Mister räumt erst die Terrasse auf und trifft sich dann mit den vier Männern aus der Nachbarschaft auf ein zwei-Meter-Abstand-Bier. Das sieht sehr lustig aus, wie sie alle großen Abstand zueinander haben, Bier trinken und plauschen.
Nach der Bierlänge gibt es dann schon Abendbrot und eine Badewanneneinheit für die Mini.
Das Sternchen hat sich für heute nochmal ein Spiel gewünscht. So sitzen wir lange am Harry-Potter-Spiel.
In der Nacht kann sie nicht gut schlafen, zuviele Gedanken kreisen im Kopf. So entscheiden wir, dass sie sich zu der Mini und mir kuscheln darf und der Mister für die eine Nacht in das Zimmer der Großen umzieht.
Donnerstag
An diesem Tag kann ich etwas länger schlafen. Dennoch bin ich die Erste die aufsteht und mit Kaffee in der Hand ins Nähzimmer schleicht. So habe ich noch kurz Zeit ein paar Nähte am Shirt für einen Geburtstagsjungen zu nähen. Zum Frühstück holt mich die Familie an den Küchentisch. Anschliessend kann ich das Shirt noch zu Ende nähen, die Große duscht derweil. Der Papa und die Mini kümmern sich um die Küche.
Als das Sternchen im Bad fertig ist, kann ich dort rein. Die Große wünscht sich anschliessend, dass ich ihr die Haare mache und zu Zöpfen flechte. Auch die Kleinste hätte noch gern Zöpfe.
Über diese Zeit wird es schon wieder Mittag und es gibt zeitig Essen, da ich pünktlich zur Arbeit aufbrechen muss. Heute gibt es die Reste vom Vortag: Aufwärmsuppe.
Dann breche ich zur Arbeit auf. Dort ist es so, wie die vergangenen Tage auch. Viele Kundentelefonate, emails, einige wenige auf Abstand gehaltene persönliche Gespräche. Zwischendurch erhalte ich vom Mister eine Einkaufsliste für das Wochenende, denn Brot fehlt schon wieder für den Abend.
Während ich arbeite, macht meine Familie einen Spaziergang zum See (mit nassen Füssen der Kleinen) und die Große schreibt Briefe. Der Mister spielt Spiele mit den Kindern und räumt ein wenig auf.
Sehr pünktlich mache ich Feierabend, also kurz nach 18 Uhr) und fahre zunächst zum Supermarkt. Dieser liegt direkt auf dem Weg und ist fast immer gut ausgestattet und nie voll. Ich bekomme alles von meiner Liste, sogar Mehl. Nur frische Hefe gibt es nicht.
Daheim hilft mir die Familie beim Verräumen und wir essen spät Abendbrot.
Das Sternchen wünscht sich noch einen Film, so schauen wir die "Unendliche Geschichte" als die Mini im Bett verschwunden ist.
Nach dem Film ist für uns alle Schlafenszeit.
Freitag
Auch heute muss ich arbeiten. Es ist schon ungewohnt für mich, täglich zur Arbeit zu fahren, wo ich normalerweise an nur drei Tagen los muss. Erst als ich losfahre, stehen die Kinder auf, der Mister hatte bereits Kaffee mit mir getrunken.
Während ich arbeite, hält die Große diverse Telefonkonferenzen mit Freunden und Familie. Die Kleine malt ein Geburtstagsbild für den Freund.
Am Mittag kocht der Mister ein leckeres Curry. Gerade als es fertig wird, komme ich heim.
Wir essen gemeinsam und dann verschwinde ich noch flott im Nähzimmer. Das Geschenk der Großen an den Geburtstagsjungen wartet auf Vollendung.
Anschliessend packen wir die Geschenke ein und überbringen die Geschenke. Da wir nebeneinander wohnen und uns nahezu täglich im Garten sehen (und die Minis miteinander spielen), haben wir die Übereinkunft, dass nur wir uns direkt sehen. Das lässt sich durch die Gartenkonstellation auch nicht vermeiden. Niemand von uns sonst hat anderweitig Kontakte. Das macht es auch für die Kinder (egal welchen Alters) erträglicher.
Der Nachmittag vergeht mit Spielen im Garten, Kaffee und Geburtstagskuchen. Am Abend kuschele ich mich mit der Großen ein. Sie braucht aktuell auch mehr Mama-Zeit. Das ist auch mal sehr schön.
Samstag
Heute schlafen wir alle aus! Als ich aufwache ist es bereits kurz nach 9 Uhr. Wir frühstücken alle gemütlich im Schlafanzug. Hach wie schön.
Später fange ich an das Dachzimmer aufzuräumen, die Mini hilft mir. Derweil machen die Große und der Mister einen langen Spaziergang. Nach ihrer Rückkehr haben wir schon diverse Dinge sortiert und versuchen unser Glück, ein paar davon im Netz loszuwerden.
Mich hat die Aufräumwut befallen, so räume und krame ich auf allen Etagen, wische Staub und sauge alle Räume durch.
Zwischendurch gibt es Mittagessen: heute Hotdogs. Für das Sternchen mit vegetarischen Würstchen natürlich.
Am Nachmittag spielen die Minis im Garten, die Große hat sich mit Comics in ihr Zimmer zurückgezogen. Der Mister räumt erst die Terrasse auf und trifft sich dann mit den vier Männern aus der Nachbarschaft auf ein zwei-Meter-Abstand-Bier. Das sieht sehr lustig aus, wie sie alle großen Abstand zueinander haben, Bier trinken und plauschen.
Nach der Bierlänge gibt es dann schon Abendbrot und eine Badewanneneinheit für die Mini.
Das Sternchen hat sich für heute nochmal ein Spiel gewünscht. So sitzen wir lange am Harry-Potter-Spiel.
In der Nacht kann sie nicht gut schlafen, zuviele Gedanken kreisen im Kopf. So entscheiden wir, dass sie sich zu der Mini und mir kuscheln darf und der Mister für die eine Nacht in das Zimmer der Großen umzieht.
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Donnerstag, 2. April 2020
Ein Strickpulli für mich
Auch wenn wir nun schon fast mitten im Frühling sind, möchte ich gern nochmal mein Strickwerk aus dem Winter zeigen.
Ich habe mir tatsächlich einen Pullover gestrickt. Auch wenn das bei mir immer sehr lang dauert, nur alle paar Tage ein paar Reihen.
Schon lange habe ich mit dem Strickmuster von petite Knit (jaaa, ich weiß Werbung, aber das mit Überzeugung und auch selbst bezahlt), dem Ankers Sweater (*Klick*) geliebäugelt. Die Große wollte keinen Pullover und bei der Mini war ich mir nach dem Popcorn Sweater, den ich ihr im Herbst strickte, nicht sicher, ob sie ihn tragen würde.
Lange habe ich überlegt, aber dann doch einfach das Strickmuster in my Size gekauft und angenadelt. Zwischendurch musste ich auf Wollnachschub warten und der letzte Teil, der zweite Ärmel, zog sich wie Kaugummi.
Doch nun freue ich mich richtig. Ein paar kleine Fehler sind dabei, aber ich könnte mir vorstellen, im Herbst nochmal in anderer Farbe anzunadeln.
Er trägt sich schön und hält schön warm. Hat also Potential zum kalte-Tage-Lieblingsteil.
Ich habe mir tatsächlich einen Pullover gestrickt. Auch wenn das bei mir immer sehr lang dauert, nur alle paar Tage ein paar Reihen.
Schon lange habe ich mit dem Strickmuster von petite Knit (jaaa, ich weiß Werbung, aber das mit Überzeugung und auch selbst bezahlt), dem Ankers Sweater (*Klick*) geliebäugelt. Die Große wollte keinen Pullover und bei der Mini war ich mir nach dem Popcorn Sweater, den ich ihr im Herbst strickte, nicht sicher, ob sie ihn tragen würde.
Lange habe ich überlegt, aber dann doch einfach das Strickmuster in my Size gekauft und angenadelt. Zwischendurch musste ich auf Wollnachschub warten und der letzte Teil, der zweite Ärmel, zog sich wie Kaugummi.
Doch nun freue ich mich richtig. Ein paar kleine Fehler sind dabei, aber ich könnte mir vorstellen, im Herbst nochmal in anderer Farbe anzunadeln.
Er trägt sich schön und hält schön warm. Hat also Potential zum kalte-Tage-Lieblingsteil.
Mittwoch, 1. April 2020
Ausnahmeferien Tag 15-17
Heute gibt es wieder ein update über unsere letzten Tage in den Ausnahmeferien.
Montag
Mein Wecker klingelt in der Früh. Ab heute muss ich wieder los zur Arbeit. Leise mache ich mich für den Tag fertig, dann wecke ich den Mister.
Während er wach wird und die Mädchen weckt, decke ich in der Küche den Tisch. Draussen schneit es dicke Flocken.
Es ist schön, dass wir noch schnell gemeinsam frühstücken können, dann geht es für mich aber raus in den Schnee.
Zum Glück ist ja nicht viel Verkehr, sonst würde ich vermutlich ob des Wintereinbruchs viel länger zur Arbeit brauchen, als sonst.
So komme ich kurz vor neun Uhr in der Filiale an. Diese ist offiziell geschlossen, soll aber für Telefon und mailverkehr besetzt sein. Ein Wachmann wird mich unterstützen, um aufzupassen, dass Kunden den Mindestabstand einhalten und nicht einfach in mein Büro stürmen....
Und wie sich im Laufe des Vormittages herausstellt, ist das auch ganz gut so. Ich habe auch sehr viel zu tun, viele viele Anfragen per Telefon und Aufträge per mail. Ohne Mittagspause arbeite ich durch, denn so kann ich früher Feierabend machen. Zwischendurch erhalte ich sehr winterliche Bilder von unseren Schlittenfahrenden Mädchen. Der Mister hat entschieden, die Schulstunde für die Große zu verschieben und den Zweistundenwinter auszunutzen.
Zum Feierabend am Nachmittag schickt der Mister mir noch eine Einkaufsliste.
Auf dem Heimweg liegt ein Supermarkt, der immer gut bestückt ist, dort halte ich an. Gleich am Eingang werde ich gebeten, meine Hände zu desinfizieren.
Im Geschäft bekomme ich alles außer Kidneybohnen. Beim Verstauen der Einkäufe im Auto spreche ich noch mit einer anderen Kundin über die Corona Situation.
Dann geht es endlich heim. Zu Hause erwartet mich die Familie freudig. Erstmal mache ich mir schnell ein paar Nudeln warm. Doch zum Essen habe ich direkt die Mini im Arm und erzähle nebenbei vom Tag mit dem Gatten. Bis hierhin hatte die Familie Schneespaß, hat zusammen Mittag gekocht, die Große hat Englischaufgaben gemacht und sie hatten eine gute Zeit.
Nach dem Essen kuschle ich mich mit der Mini auf das Sofa. Die Große kommt dazu und lässt sich von mir noch einmal die Strickliesel zeigen. Ich hole mein eigenes Strickzeug hervor. So geht es in den Abend.
Der Mister bringt später die Mini ins Bett, das Sternchen und ich sehen noch ein wenig Fern.
Dienstag
Ein neuer Arbeitstag für mich. Also stehe ich wieder leise auf am Morgen. Erst zur Frühstückszeit kommt der Mister dazu. Die Mädchen sollen gern noch ein wenig schlafen. Wir beide trinken einen Kaffee zusammen, dann mache ich mich auf den Weg.
Heute ist es in der Filiale etwas ruhiger. Dennoch habe ich sehr viel zu tun. Viele Menschen haben inzwischen verstanden, dass wir online oder per Telefon erreichbar sind.
Zwischendurch halte ich Kontakt zum Mister. Die Stimmung scheint angespannt, sie müssen sich eben jetzt noch einmal neu zusammenfinden.
Mittags esse ich einen kleinen Salat und ein wenig Schokolade. Kurz vor Feierabend schickt mir der Gatte eine Nachricht, dass noch Milch fehlt. Die hatte ich gestern vergessen. Und wenn ich schon unterwegs sei, dann könne ich direkt Tomatenmark, Zwiebeln und Knoblauch mitbringen, das sei inzwischen leer.
Ich steuere also zum Discounter. Und auch hier wieder das Bild, was ich vor einiger Zeit schon sah: der Abstand wird trotz Markierungen viel weniger eingehalten. Ich bin abermals froh, dass ich schnell dort rauskann.....
Als ich in unsere Straße einbiege, sehe ich unsere Nachbarn und die Kinder draussen. Meine Tochter spielt mittendrin in einem großen Schneehaufen, den sie am Vortag zusammengetragen hatten. Wir tauschen uns über die neuesten Neuigkeiten aus. Einige Spaziergänger kommen an uns vorbei. Soviele Leute habe ich lange nicht in unserer Straße gesehen :-)
Im Haus verräumt der Mister die Einkäufe und ich darf mir das restliche Mittagessen warm machen. Ich erfahre derweil, dass die Kleine Bügelperlenbilder gesteckt hat, die Große Mathe und Englischaufgaben erledigt hat und der Gatte die Bäder geputzt hat. Sehr schön. Scheint zu helfen, dass ich immer eine ToDo Liste hinlege.
Das Aufräumen der Küche übernehme ich, der Hausherr hat noch einen Krankengymnastiktermin.
Die Kinder tragen in unser Corona-Tagebuch ein.
Nach getaner Arbeit kuscheln wir uns im Wohnzimmer ein, der Mister kommt am Abend dazu.
Mittwoch
Alltag für mich. Noch vor allen anderen stehe ich am Morgen auf, mache mich leise fertig für den Tag. In der Küche decke ich den Frühstückstisch, heute mit Erdbeeren, Blaubeeren und Himbeeren, die ich gestern im Supermarkt mitgenommen hatte. Das wird eine schöne Überraschung für die Mädchen. Gerade als ich mich mit Kaffee und Toast an den Tisch setze, kommt der Mister. Er bringt die Tageszeitung und seinen eigenen Kaffee mit an den Tisch. Wir plauschen wenige Minuten, blättern durch die Zeitung und dann muss ich mich schon wieder auf den Weg machen.
Heute ist wieder sehr viel zu tun, ich telefoniere, maile, bearbeite viele viele Vorgänge. Und mir fällt auf: es kommen immer mehr Menschen mit Mundschutz. Finde ich gut. Ich überlege mir, dass ich für unsere Familie (vor allem für die Mädchen) in den nächsten Tagen auch Masken nähen möchte. Vielleicht verschicke ich die als Ostergruß, so ich denn genug Material dahabe.
Während ich den Vormittag und frühen Nachmittag arbeite, erklärt der Rest der Familie diesen Tag zum "Faultiertag". Als ich nach Hause komme, wird mir davon berichtet. Sie haben nur ein wenig aufgeräumt und keine Schule gemacht. Auch in Ordnung. Der Mister war aber mit der Jüngsten draussen und hat mit ihr das Mittagessen gekocht. In diesen Genuss komme ich nun auch, leckere Suppe.
Als ich gegessen habe, wünschen sich die Mädchen gaaanz dringend Tassenkuchen. Wir suchen Rezepte heraus und der Mister mischt und rührt mit den Kindern. Auch für mich gibt es einen kleinen Schokokuchen (in vegan) zu meinem Kaffee. Lecker.
Der Mister fährt nach der Kaffeepause zum Recyclinghof, der aktuell begrenzte Öffnunngszeiten hat. Da der Rasenschnitt nicht mehr in unsere Biotonne passte und diese aktuell nicht geleert wird, sind wir froh, dass wir das Angebot des Hofes nutzen können.
Die Mädchen spielen dabei mit den Puppen der Mini: Die Große soll die Mutter sein (die nebenbei das Zimmer aufräumt), die Mini spielt die große Schwester und die Puppen sind die Babys. Sehr süß!
Ich räume im Nähzimmer auf, denn ich brauche Platz zum Zuschneiden. Die Kinder spielen immer noch so lieb, so dass der Mister nach seiner Rückkehr beschliesst auch noch kurz zu seiner Mutter zu fahren, um ihr ein vorbereitetes Tablet vor die Tür zu stellen. So hat sie die Möglichkeit ihre Enkelmädchen auch mal via Videotelefonie zu sehen. Mir bleibt Zeit, den Zuschnitt des zu nähenden Projektes zu erledigen. Zum Nähen habe ich aber keine Lust mehr.
Ich mag lieber nochmal mein Strickzeug hervorholen. Außerdem fädele ich der Großen nochmal die Strickliesel neu.
So können wir es uns im Wohnzimmer gemütlich machen. Der Mister bereitet Schnittchenteller vor. Und damit läuten wir den Feierabend ein.
Montag
Mein Wecker klingelt in der Früh. Ab heute muss ich wieder los zur Arbeit. Leise mache ich mich für den Tag fertig, dann wecke ich den Mister.
Während er wach wird und die Mädchen weckt, decke ich in der Küche den Tisch. Draussen schneit es dicke Flocken.
Es ist schön, dass wir noch schnell gemeinsam frühstücken können, dann geht es für mich aber raus in den Schnee.
Zum Glück ist ja nicht viel Verkehr, sonst würde ich vermutlich ob des Wintereinbruchs viel länger zur Arbeit brauchen, als sonst.
So komme ich kurz vor neun Uhr in der Filiale an. Diese ist offiziell geschlossen, soll aber für Telefon und mailverkehr besetzt sein. Ein Wachmann wird mich unterstützen, um aufzupassen, dass Kunden den Mindestabstand einhalten und nicht einfach in mein Büro stürmen....
Und wie sich im Laufe des Vormittages herausstellt, ist das auch ganz gut so. Ich habe auch sehr viel zu tun, viele viele Anfragen per Telefon und Aufträge per mail. Ohne Mittagspause arbeite ich durch, denn so kann ich früher Feierabend machen. Zwischendurch erhalte ich sehr winterliche Bilder von unseren Schlittenfahrenden Mädchen. Der Mister hat entschieden, die Schulstunde für die Große zu verschieben und den Zweistundenwinter auszunutzen.
Zum Feierabend am Nachmittag schickt der Mister mir noch eine Einkaufsliste.
Auf dem Heimweg liegt ein Supermarkt, der immer gut bestückt ist, dort halte ich an. Gleich am Eingang werde ich gebeten, meine Hände zu desinfizieren.
Im Geschäft bekomme ich alles außer Kidneybohnen. Beim Verstauen der Einkäufe im Auto spreche ich noch mit einer anderen Kundin über die Corona Situation.
Dann geht es endlich heim. Zu Hause erwartet mich die Familie freudig. Erstmal mache ich mir schnell ein paar Nudeln warm. Doch zum Essen habe ich direkt die Mini im Arm und erzähle nebenbei vom Tag mit dem Gatten. Bis hierhin hatte die Familie Schneespaß, hat zusammen Mittag gekocht, die Große hat Englischaufgaben gemacht und sie hatten eine gute Zeit.
Nach dem Essen kuschle ich mich mit der Mini auf das Sofa. Die Große kommt dazu und lässt sich von mir noch einmal die Strickliesel zeigen. Ich hole mein eigenes Strickzeug hervor. So geht es in den Abend.
Der Mister bringt später die Mini ins Bett, das Sternchen und ich sehen noch ein wenig Fern.
Dienstag
Ein neuer Arbeitstag für mich. Also stehe ich wieder leise auf am Morgen. Erst zur Frühstückszeit kommt der Mister dazu. Die Mädchen sollen gern noch ein wenig schlafen. Wir beide trinken einen Kaffee zusammen, dann mache ich mich auf den Weg.
Heute ist es in der Filiale etwas ruhiger. Dennoch habe ich sehr viel zu tun. Viele Menschen haben inzwischen verstanden, dass wir online oder per Telefon erreichbar sind.
Zwischendurch halte ich Kontakt zum Mister. Die Stimmung scheint angespannt, sie müssen sich eben jetzt noch einmal neu zusammenfinden.
Mittags esse ich einen kleinen Salat und ein wenig Schokolade. Kurz vor Feierabend schickt mir der Gatte eine Nachricht, dass noch Milch fehlt. Die hatte ich gestern vergessen. Und wenn ich schon unterwegs sei, dann könne ich direkt Tomatenmark, Zwiebeln und Knoblauch mitbringen, das sei inzwischen leer.
Ich steuere also zum Discounter. Und auch hier wieder das Bild, was ich vor einiger Zeit schon sah: der Abstand wird trotz Markierungen viel weniger eingehalten. Ich bin abermals froh, dass ich schnell dort rauskann.....
Als ich in unsere Straße einbiege, sehe ich unsere Nachbarn und die Kinder draussen. Meine Tochter spielt mittendrin in einem großen Schneehaufen, den sie am Vortag zusammengetragen hatten. Wir tauschen uns über die neuesten Neuigkeiten aus. Einige Spaziergänger kommen an uns vorbei. Soviele Leute habe ich lange nicht in unserer Straße gesehen :-)
Im Haus verräumt der Mister die Einkäufe und ich darf mir das restliche Mittagessen warm machen. Ich erfahre derweil, dass die Kleine Bügelperlenbilder gesteckt hat, die Große Mathe und Englischaufgaben erledigt hat und der Gatte die Bäder geputzt hat. Sehr schön. Scheint zu helfen, dass ich immer eine ToDo Liste hinlege.
Das Aufräumen der Küche übernehme ich, der Hausherr hat noch einen Krankengymnastiktermin.
Die Kinder tragen in unser Corona-Tagebuch ein.
Nach getaner Arbeit kuscheln wir uns im Wohnzimmer ein, der Mister kommt am Abend dazu.
Mittwoch
Alltag für mich. Noch vor allen anderen stehe ich am Morgen auf, mache mich leise fertig für den Tag. In der Küche decke ich den Frühstückstisch, heute mit Erdbeeren, Blaubeeren und Himbeeren, die ich gestern im Supermarkt mitgenommen hatte. Das wird eine schöne Überraschung für die Mädchen. Gerade als ich mich mit Kaffee und Toast an den Tisch setze, kommt der Mister. Er bringt die Tageszeitung und seinen eigenen Kaffee mit an den Tisch. Wir plauschen wenige Minuten, blättern durch die Zeitung und dann muss ich mich schon wieder auf den Weg machen.
Heute ist wieder sehr viel zu tun, ich telefoniere, maile, bearbeite viele viele Vorgänge. Und mir fällt auf: es kommen immer mehr Menschen mit Mundschutz. Finde ich gut. Ich überlege mir, dass ich für unsere Familie (vor allem für die Mädchen) in den nächsten Tagen auch Masken nähen möchte. Vielleicht verschicke ich die als Ostergruß, so ich denn genug Material dahabe.
Während ich den Vormittag und frühen Nachmittag arbeite, erklärt der Rest der Familie diesen Tag zum "Faultiertag". Als ich nach Hause komme, wird mir davon berichtet. Sie haben nur ein wenig aufgeräumt und keine Schule gemacht. Auch in Ordnung. Der Mister war aber mit der Jüngsten draussen und hat mit ihr das Mittagessen gekocht. In diesen Genuss komme ich nun auch, leckere Suppe.
Als ich gegessen habe, wünschen sich die Mädchen gaaanz dringend Tassenkuchen. Wir suchen Rezepte heraus und der Mister mischt und rührt mit den Kindern. Auch für mich gibt es einen kleinen Schokokuchen (in vegan) zu meinem Kaffee. Lecker.
Der Mister fährt nach der Kaffeepause zum Recyclinghof, der aktuell begrenzte Öffnunngszeiten hat. Da der Rasenschnitt nicht mehr in unsere Biotonne passte und diese aktuell nicht geleert wird, sind wir froh, dass wir das Angebot des Hofes nutzen können.
Die Mädchen spielen dabei mit den Puppen der Mini: Die Große soll die Mutter sein (die nebenbei das Zimmer aufräumt), die Mini spielt die große Schwester und die Puppen sind die Babys. Sehr süß!
Ich räume im Nähzimmer auf, denn ich brauche Platz zum Zuschneiden. Die Kinder spielen immer noch so lieb, so dass der Mister nach seiner Rückkehr beschliesst auch noch kurz zu seiner Mutter zu fahren, um ihr ein vorbereitetes Tablet vor die Tür zu stellen. So hat sie die Möglichkeit ihre Enkelmädchen auch mal via Videotelefonie zu sehen. Mir bleibt Zeit, den Zuschnitt des zu nähenden Projektes zu erledigen. Zum Nähen habe ich aber keine Lust mehr.
Ich mag lieber nochmal mein Strickzeug hervorholen. Außerdem fädele ich der Großen nochmal die Strickliesel neu.
So können wir es uns im Wohnzimmer gemütlich machen. Der Mister bereitet Schnittchenteller vor. Und damit läuten wir den Feierabend ein.
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