Donnerstag, 17. August 2017

Tierisch maritime Täschchen

Am Jahresanfang hatte ich mir vorgenommen regelmässiger zu nähen und daher entschlossen zum Beispiel beim Taschen-Sewalong von greenfietsen (*Klick*) und 4Freizeiten (*Klick*) mitzumachen.

Sicher muss man nicht jeden Monat dabei sein, doch ich hatte mir schon Nähpläne gemacht und war fest überzeugt, dass es doch zu schaffen sein sollte.

Doch wie es häufig so ist, reichte es in den vergangenen Wochen zeitlich dann doch nicht.

Und dennoch hatte ich immer mal wieder die Themen im Hinterkopf und sie ließen mich nicht los.

Das Juni-Thema war "tierisch" und auch das einzige, bei dem ich nicht sofort wusste, wie ich es umsetzen wollte. Stoff? Form?
Hmmm....und während ich noch unentschlossen nach Inspirationen suchte und Ideen verwarf, wurde es Juli.
Dieses Mal sollte es maritim werden.
Das sollte für mich Nordlicht doch kein Problem sein, hier warteten schon verschiedene Ideen auf Umsetzung.
Doch jetzt hatte ich tatsächlich ein zeitliches Problem....also wurde wieder geschoben.

Und nun, nun haben wir August und das Thema lautet dieses Mal "Mäppchen und Etuis".

Um alle Themen der vergangenen drei Monate unterzubringen, hatte ich sofort die passende Idee parat, die ich für unsere Urlaubsvorbereitungen ohnehin geplant hatte: Ein Zahnbürsten-Etuis für den MiniStern!

Für unsere Mini habe ich einen sehr gut abgelagerten Meerjungfrauenstoff gewählt (Chakka! Irgendwie maritim und Etui!) und ein ganz simples Etui genäht, in das die Zahnbürste (oder in ihrem Fall auch zwei) und die Zahnpasta hineinpassen. Verschlossen wird das Ganze mit KamSnaps.




Und weil es so schön flott ging mit der Näherei, habe ich dem Sternchen auch noch ein Etui genäht, mit Seepferdchen (Yeah! Tiere, maritim und Etui....mehr geht nicht !!!).




Innen sind die Etuis mit Wachstuch genäht, ich könnte es mir aber auch gut mit Frottee vorstellen.



Außerdem gab es für meine beiden Mädels in jeweils der gleichen Stoffkombination eine Lunchbag. Das war auch der ursprüngliche Plan für Juli übrigens, denn das Sternchen brauchte eine Tasche, in der sie ein wenig Duschkram und ihre Bürste einpacken könnte, wenn es denn ins Freibad geht.




Man kann aber auch prima den nassen Badeanzug dort verstauen, oder aber auch ganz ursprünglich einen Snack.
Meine beiden Exemplare sind aber ganz klar für die Nasszelle gedacht.





Anleitungen für eine solche Lunchbag gibt es zum Beispiel bei pattydoo (*Klick*) oder bei Cherrygrön (*Klick*).



Hier im Nähzimmer aber auch auf dem blog wird es erstmal noch ein wenig ruhiger bleiben, Ferienmodus und Urlaub sei Dank.
Aber dann, dann hoffe ich mal wieder mehr Zeit im Nähzimmer verbringen zu können....


Samstag, 12. August 2017

12 von 12 (August 2017)

Heute ist der 12., also wieder einmal Zeit für "12 von 12" bei draussen nur Kännchen *Klick*.

Der Tag beginnt für mich ganz ruhig um halb acht. Der Gatte und der MiniStern schlafen noch tief und fest. Das Sternchen macht Ferien bei der Oma. So kann ich mich mit einer großen Tasse Kaffee bewaffnet an meinen Kalender setzen und diverse Eintragungen vornehmen.


Da es noch immer ruhig im Haus ist, als ich nach einiger Zeit damit fertig bin, kuschele ich mich auf das Sofa und schaue dem Regen zu. Bei diesem Wetter ist es einem schon recht herbstlich zumute. Da passt es ganz gut, daß ich vor ein paar Tagen eine neue Häkelarbeit, eine Jacke für das Sternchen, angefangen habe. Ein paar Maschen kommen nun hinzu.


Bis zum Erwachen des Mr. Stern und des MiniSterns häkele ich vor mich hin. Dann frühstücken wir gemeinsam und schmieden Pläne für das Wochenende.
Da die Wetteraussichten insbesondere für heute sehr nass sind, beschliessen wir in die große Stadt zu fahren, und ein wenig zu bummeln. Denn noch immer braucht das Sternchen Wanderschuhe (letztes Wochenende wurden wir ja leider für sie nicht fündig). Auch wenn sie nicht dabei ist, können wir uns zumindest schon einmal einen Überblick in den Sportgeschäften der Innenstadt verschaffen.
Doch bevor es losgehen kann, müssen wir uns noch ausgehfein machen und ein paar Haushaltsgriffe erledigen. So zum Beispiel Wäsche legen.


Zur Mittagszeit machen wir uns auf den Weg in die Nachbarstadt zum Bahnhof. Von dort geht es mit dem Zug in die große Stadt.
Der MiniStern ist total begeistert und saugt neugierig alle Eindrücke auf.


Das erste große Sportgeschäft ist heftig voll und viele viele viele hatten dieselbe Idee wie wir. Doch in der Outdoor-Abteilung ist es wesentlich ruhiger. Zum Glück. So läuft die Kleine zwischen den Klamottenständern herum, bestaunt die Modepuppen, albert mit ihrem Spiegelbild und freut sich einfach nur soviel zu entdecken. Für das Sternchen finden wir keine gute Auswahl an Schuhen, dafür finde ich endlich endlich eine tolle Jacke für mich, ohne viel Schnickschnack.
Der MiniStern wird müde, und so macht sie es sich erstmal im Buggy gemütlich während wir auf den Fahrstuhl warten.


Die Kassenschlange ist schier unendlich, der MiniStern nun komplett erschöpft. Daher nehme ich sie zu mir, die Trage ist immer noch das beste Mittel bei Müdigkeit.
Sofort kuschelt sie sich eng an mich und seufzt erleichtert.


Während der Gatte an der Kassenschlange steht, suche ich abseits ein ruhiges Plätzchen und kurz darauf ist die Mini auch schon eingeschlafen.


Nachdem wir bezahlt haben, geht es raus in den strömenden Regen. Unterwegs zum nächsten Sportgeschäft stellen wir uns noch bei einem Imbiss unter. Die Mini schläft tief und fest. Für uns gibt es Currywurst.


Das nächste Sportgeschäft verschläft die Kleine komplett. Gekauft haben wir nichts und auch die Auswahl an Wanderschuhen für Kinder ist sehr überschaubar.

Also geht es wieder raus in den Hamburger Sommer.


In einem Kindergeschäft, in dem der MiniStern wieder erwacht, kaufen wir ihr ihre ersten Gummistiefel. So niedlich, wie sie sich immer über Schuhe freut.

Dann reicht es uns dreien aber mit Innenstadt, vielen Menschen und blödem Wetter, so machen wir uns wieder auf den Weg zum Bahnhof. Die Rückfahrt findet die Kleine nicht mehr so spannend und möchte lieber den ganzen Zug erkunden. Wir sind froh, als wir endlich wieder daheim sind.
Nach kurzer gemeinsamer Kuschelzeit macht sich Mr. Stern noch einmal auf zum Supermarkt, der MiniStern wuselt mit ihrem Puppenwagen um mich herum. Ich widme mich noch einmal der Häkeljacke.


Der MiniStern malt ihre ersten Bilder *hihi*


Als der Mr. Stern zurückkehrt, ist es schon Zeit für den MiniStern: essen, waschen, wickeln, umziehen. Die Einschlafbegleitung übernehme ich.
Das klappt heute auch ganz gut. Kein Wunder bei den ganzen Eindrücken heute!
Als ich wieder in die Küche komme, kocht der Gatte gerade ein leckeres Curry.
Hmmm.....wie das duftet!


Den Abend lassen wir gemütlich mit Essen, Kuscheln, Häkeln und der Leichtathletik WM ausklingen. Hachja, fast wie Herbst. Aber wir sind hier noch mitten in den Sommerferien.
Nunja, morgen soll der Sommer ja wiederkommen.

Samstag, 5. August 2017

Tagebuchbloggen 8.2017

Heute ist es mal wieder soweit: Frau Brüllen fragt "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?" (*Klick*).
Und ich folge dem Ruf wie immer an einem 5. des Monats.

Die Nacht ist unruhig, nicht nur weil der MiniStern in unserem Familienbett wühlt, sondern auch, weil ich mich erkältet habe und mich der Husten nervt.
Es ist etwa 8 Uhr als ich mich aus dem Schlafzimmer schleiche, noch ist Stille i Haus.
Ich schlurfe in die Küche, um mir einen Kaffee zu machen und hole dann die Zeitung aus dem Briefkasten.



Mit dem Kaffee bewaffnet mache ich mich sofort auf in mein Nähzimmer, denn nach gefühlt ewiger Abstinenz möchte ich mich endlich mal wieder an die Nähmaschine setzen.
Noch immer wartet ein Sitzpolster meiner Nachbarin auf Vollendung.
Ich komme gut voran und bin auf der Zielgeraden als der Unterfaden zur Neige geht.
Eigentlich nicht erwähnenswert, doch nach dem Einlegen der Spule geht nichts mehr. Ich wechsele mehrfach die Nadel, schraube die Transportplatte mehrfach ab, reinige, öle....sie will einfach nicht "rund" laufen. Und dann, wie von Zauberhand geht es dann doch weiter. Nunja. Also, Zieleinlauf.



Und als die letzten Nadelstiche erfolgen, höre ich die Große.

Ich räume meinen Nähplatz auf, inzwischen ist es halb elf!! Und es ist immer noch ruhig. Unglaublich.

Ein Blick in unser Schlafzimmer zeigt: die Große hat sich zum Gatten und den MiniStern gekuschelt.

Langsam wachen auch sie auf und kommen zu mir runter an den Frühstückstisch. Heute echt spät, denn es ist kurz nach elf Uhr als wir frühstücken.

Anschliessend machen wir uns alle tagfein und wir machen uns bereit für unseren heutigen geplanten Ausflug.
Doch leider ist das Sternchen heute so gar nicht gut gelaunt, was dazu führt, dass wir kurzfristig unser Tagesprogramm ändern. Statt Freizeitpark geht es zum Schuhkauf in die große Stadt.
Doch vorher üben wir noch ein wenig Mathe, denn das hatten wir uns für die Ferien vorgenommen.



Am frühen Nachmittag machen wir uns auf den Weg in die große Stadt und gehen nach unserer Ankunft zuerst in ein großes Sportgeschäft.
Denn Wanderschuhe für das Sternchen sind heute das Thema.
Doch statt Schuhen gibt es Badesandalen für den MiniStern und einen Hosenrock für das Sternchen.

Anschliessend kaufen wir in einer Drogerie noch ein paar Kleinigkeiten und bummeln weiter durch die Strassen.
Unser Ziel ist die Sportabteilung eines großen Kaufhauses, bei dem wir in den vergangenen Jahren im Bereich Wanderschuhe gute Erfahrungen gemacht haben.

Hier halten wir uns gefühlt Ewigkeiten auf und verlassen das Geschäft mit neuen Wanderschuhen für den Gatten und für mich.



Das Sternchen ist leider leer ausgegangen. Selbst die Badeanzüge haben nicht gefallen.
Dafür darf sie sich ein paar Teile in der gegenüberliegenden Kinderabteilung im Sale aussuchen. Sie findet ein paar Ballerinas, zwei Jeanshosen und zwei Shirts.

Während die Große den Umkleidebereich aufsucht, kommt zufällig meine Freundin, die hier arbeitet und gerade Feierabend gemacht hat, in die Kinderabteilung. Der MiniStern fällt ihr sofort um den Hals.

Da meine Freundin mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, bieten wir ihr an, sie mit nach Hause zu nehmen.
Der Gatte ist etwas unkonzentriert und wird leider auch noch geblitzt, was ihn total ärgert. Normalerweise ist es eher so, dass ich eher mal einen Strafzettel bekomme. Nunja.
In unserem Wohnort angekommen, setzen wir zunächst meine Freundin ab (ohje, ist es tatsächlich schon nach 19 Uhr????), dann eilen wir heim. Gemeinsam schaffen wir die Einkäufe ins Haus, das Sternchen und der Gatte machen sich noch einmal schnell auf zum Supermarkt, um Getränke zu kaufen. Ich mache der Mini etwas zu essen. Müde scheint sie noch nicht zu sein, denn sowohl auf der Hinfahrt als auch auf der Rückfahrt hat sie geschlafen. Und dann heute früh ja auch so lang.
Nach dem MiniStern-Essen schäle ich für die restliche Familie Kartoffeln, hole Bohnen aus dem Gefrierschrank und paniere Schnitzel. Dieses Essen hatte sich das Sternchen gewünscht, und nun gibt es dieses eben spät am Abend. Tjanun.

Während ich also vor mich hinwerkele, kommen der Gatte und die Große zurück. Der MiniStern hat sich zwischenzeitlich dem Inhalt meiner Küchenschubladen angenommen.

Wir essen gemeinsam, selbst die Kleine langt noch ordentlich zu.

Es ist halb neun als ich mit ihr nach oben gehe, um sie auf die Bettzeit vorzubereiten. Die Einschlafbegleitung dauert heute nicht lang, bereits vor neun Uhr bin ich schon wieder unten.

Doch machen muss ich nichts mehr, das Aufräumen haben bereits das Sternchen und der Mister übernommen.

So bleibt Zeit, ausgiebig nach Anleitungen für eine Strickjacke für das Sternchen im Netz zu suchen und die passende Wolle zu bestellen. Die Große hat sich sogar zwei Jacken ausgesucht. Uiuiui....hoffentlich bekomme ich das auch hin.
Das Sternchen verzieht sich in ihr Bett, der Gatte schaut noch fern. Ich bleibe ein wenig mit Laptop bewaffnet im Netz "kleben".