Sonntag, 5. März 2017

Tagebuchbloggen 3.2017

Wie immer am 5. eines Monats möchte Frau Brüllen (*Klick*) es wissen: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?

Here we go:

Wie in den vergangenen Monaten zähle ich die Nacht nicht wirklich mit, denn das ist noch kein echter Tagesanfang. Unruhige Nächte gehören mit Baby eben einfach dazu. Punkt.

Den heutigen Tag gestartet habe ich tatsächlich um halb neun. Yeah. Mister Stern und das Babymädchen schlummern noch friedlich vor sich hin. Da das Sternchen gestern spontan ausgeflogen ist über Nacht, ist es noch ruhig im Haus. Herrlich.
Ich schleiche also in die Küche, verräume die nächtliche Babymädchen-Flasche in die Spülmaschine, stelle sie an und mache mir eine grosse Tasse Kaffee.
Mit dieser mache ich es mir auf dem Sofa gemütlich und fange endlich mal wieder an zu lesen.


Nach dem ersten Kapitel höre ich allerdings wieder auf, denn die Wäschekörbe der letzten Tage lachen (nein, sie schreien!!) mich an: Leg mich zusammen! Bügel mich!
Also nutze ich die Zeit, um der Wäscheberge Herr zu werden.
In der Zwischenzeit kommt der Gatte mit der Kleinen nach unten, um zu frühstücken. Sie bekommt etwas Müslibrei und der Herr nur einen Kaffee. Irgendwie haben wir heute nicht so recht Lust, richtig gemütlich zu frühstücken. Die gebügelte und gelegte Wäsche verteile ich in die oberen Zimmer bzw. Schränke, lüfte durch und beginne mit meinem eigenen Pflegeprogramm.
Da es inzwischen schon nach 11 Uhr ist (wow, die Zeit ist nur so dahingeflogen....), beginne ich Gemüse für eine Gemüsebrühe zu schnippeln.
Die Große ruft an und bittet darum, noch ein Weilchen bei der Oma bleiben zu dürfen.
So stehe ich um halb zwölf vor der köchelnden Gemüsebrühe ...


...quatsche mit meiner Freundin, die inzwischen eingetroffen ist und auch noch das Babymädchen bespaßt. Der Mister kruschelt ein wenig herum und fährt dann los, um die Große einzusammeln.
Ich hantiere in der Küche mit der fertigen Express-Brühe und beginne für das Mittagessen Paprikaschoten und Zwiebeln zu zerkleinern.
Noch bevor das Mittagessen fertig ist, kehren der Mister und das Sternchen heim. Da das Babymädchen sehr weinerlich ist (weil extrem müde nach bereits erhaltenem Mittagsbrei), schnallt sich der Gatte die Kleine in die Trage und sie schläft augenblicklich ein. So sitzt er mit ihr auch am Mittagstisch. *Hach*

Nach dem Essen räume ich mit meiner Freundin in der Küche, das Sternchen spielt mit der Nachbarstochter draussen.
Meine Freundin und ich gönnen uns eine Tasse Kaffee und ein Stück von dem gestern gebackenem Kuchen.


Wir haben uns ein Weilchen nicht gesehen und haben unendlich viel zu bequatschen *gg*.
Später kommt die Große wieder rein und wir spielen alle zusammen eine Runde Ubongo und haben mächtig Spaß dabei.


Die Kleinste krabbelt derweil um uns herum und erhält auch noch einen Nachmittagssnack.
Gegen 16 Uhr muss meine Freundin wieder aufbrechen. Das Sternchen verabschiedet sich auf den nahe gelegenen Spielplatz, der Gatte bereitet die Kleinste auf einen Spaziergang vor. Ich ziehe es vor, in mein Nähzimmer zu gehen, und mir schon einmal Gedanken zur weiteren Näherei zu machen.



Doch eine endgültige Entscheidung konnte ich auch eine Stunde später nicht treffen. Dieses Mal fällt mir die richtige Anordnung der Stoffe (und überhaupt die Auswahl derer) richtig schwer.
Also lasse ich es für heute gut sein und drucke mir stattdessen einen mehrseitigen Fragebogen für einen anstehenden Arztbesuch der Großen aus. Die Beantwortung des Bogens nimmt erheblich Zeit in Anspruch und ich muss noch weitere Berichte heraussuchen.
Zwischendurch kommt der Gatte mit dem Babymädchen zurück und isst mit ihr eine Kleinigkeit. Die Große tobt noch immer draussen.
Als ich aus meinem Nähzimmer ins Wohnzimmer komme, spiele ich erstmal ausgiebig mit der Kleinsten und wir beobachten von drinnen das im Garten spielende, auf dem Trampolin hüpfende Sternchen. Als es ihr zu kalt wird, kommt sie herein. Es ist nun auch schon fast halb sieben. Zeit, sich auf den Abend vorzubereiten.
Da die Große noch keinen Hunger hat, räumen wir erstmal ihr CD und Bücherregal gründlich auf. Mister Stern badet derweil das Babymädchen, denn ihr Hautbild hat sich schon wieder deutlich verschlechtert.
Zum Cremen und Anziehen stehe ich wieder zur Verfügung, das Sternchen und der Mister essen eine Kleinigkeit zu Abend.
Danach löst mich der Mister beim Baby ab, da er heute die Einschlafbegleitung übernehmen möchte. Gerade als die Große und ich unsere täglichen Kalender füllen wollen, ruft mich der Gatte. Das Babymädchen kratzt mal wieder erheblich und wir müssen ihr gemeinsam kleine Handschühchen anziehen. Die weitere Einschlafbegleitung übernehme ich. Gerade als ich mich aus dem Zimmer schleiche, treffe ich auf das Sternchen, das nun ins Bett geht.
Ich sage ihr Gute Nacht und gehe in die Küche, mache mir eine Kleinigkeit zum essen und setze mich an den Kalender.


Mister Stern hat sich mit etwas übrig gebliebener Bügelwäsche vor dem Fernseher platziert. Ich komme dazu und wir wählen gemeinsam einen Film aus.

Und wie war es bei Euch?

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