Dienstag, 12. Dezember 2017

12 von 12 (Dezember 2017)

Der 12. , noch 12 Tage bis Weihnachten, das letzte Mal 12v12 in diesem Jahr, versammelt wie immer bei Caro (*Klick*).
Heute hatte ich eigentlich einen anderen Tagesablauf geplant, doch leider bin ich seit gestern etwas angeschlagen und muss ein paar Gänge runterschalten.

Da sowohl der MiniStern als auch ich kränklich sind, lässt uns der Mister am Morgen ausschlafen. Nur halb höre ich wie er die Große weckt und mit ihr frühstückt. Gemeinsam gehen sie aus dem Haus. Dann schlafe ich wieder fest ein.
Gegen 9 Uhr werden die Mini und ich wach, dank Müllabfuhr in der Straße. Aber nun wird es auch Zeit für uns, wir stehen auf und ich decke in der Küche den Tisch für das Frühstück.
Da mein Magen noch immer rebelliert, gibt es statt Kaffee Tee.


 Ein wenig Toastbrot geht aber schon wieder. Anschliessend räume ich in der Küche. Die Mini spielt vor sich hin.
Dann schalte ich das Licht unserer seit dem Wochenende stehenden Tanne an, die Mini ist total begeistert.


Während die Kleine spielt, sauge ich das Wohnzimmer, stelle eine Waschmaschine an und lege Wäsche zusammen.

Dann kuscheln wir gemeinsam auf dem Sofa.


Zu süß, daß der Kleinen nun zwei Mini-Zöpfe gemacht werden können. Hach.

Nach ausgiebiger Ausruh- und Bücherrunde sauge ich den Rest des Erdgeschosses und kümmere mich dann um das Kochen des Mittagessens.
Pünktlich zum Essen kommt auch das Sternchen von der Schule, mitten im Schnee, völlig durchgefroren (weil mal wieder Handschuhe vergessen).
Dann können wir endlich essen.


Ich bringe die Mini nach dem Essen ins Bett, die Große ruht sich erstmal aus.
Als ich wiederkomme, "übersetzen" wir ein plattdeutsches Gedicht ins Hochdeutsche für den Deutschunterricht und lernen gemeinsam ein weiteres Gedicht. Damit wäre auch die Wochenhausaufgabe erledigt.


Die am Mittag aus dem Briefkasten geholte Post öffne ich nun und freue mich über schöne Weihnachtspost und einem Wanderbuch einer Bloggerin. Dazu werde ich aber noch einmal extra berichten.



Da der MiniStern noch schläft, kuscheln wir uns ins Wohnzimmer und holen die Adventsgeschichten hervor. In den letzten Tagen habe ich nicht so regemässig gelesen, so dass wir ein wenig nachholen können.


Um 16 Uhr ist es Zeit die Kleine zu wecken, denn sonst schläft sie am Abend nicht. Sie ist sehr kuschlig und schaut lange mit mir Bilderbücher an.


Für die Kinder gibt es Spekulatius und Clementinen, die Große und ich genießen einen Tee.


Der MiniStern und ich kuscheln weiter auf dem Sofa, das Sternchen widmet sich in ihrem Zimmer ihrem Playmobil.
Bald darauf meldet sich der Gatte, der bereits auf dem Rückweg von der Arbeit ist.
Nachdem er daheim angekommen ist,  kann ich ein paar Zeilen in meinem Buch lesen.


Und fernsehen. Und ausruhen. Irgendwie bin ich immer noch schlapp.
Das Sternchen deckt am Abend den Abendbrotstisch, gemeinsam essen wir. Doch die Mini ist schon wieder müde und maulig.
Da ich ohnehin noch nicht viel essen kann, gehe ich mit ihr schon hoch, um sie für die Nacht umzuziehen.
Gemütlich ist es bei ihr mit der Lichterkette am Fenster...


Die Große und Mr. Stern kümmern sich um die Küch, ich übernehme die Einschlafbegleitung für die Kleine.

Als sie schläft, sitzen der Mister und ich gemeinsam im Wohnzimmer. Die Große ist auch schon im Bett. Das Babyphone gibt keinen Laut von sich .....



Und wie war Euer Tag?

Dienstag, 5. Dezember 2017

Tagebuchbloggen - 12.2017

Zum letzten Mal in diesem Jahr versammeln sich viele BloggerInnen drüben bei Frau Brüllen *Klick*, um gemeinsam tagebuchzubloggen unter dem Motto "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"

Und was habe ich denn nun gemacht?

Geweckt werde ich durch das Weckerläuten des Gatten gegen viertel vor sechs. Eigentlich kann ich dann immer noch ein gutes halbes Stündchen weiterdösen, so nicht heute, denn nachdem dem Gatten der Wecker runterfällt und er leise äh laut flucht, bin ich endgültig wach. Leider auch der MiniStern.
Deswegen bleibe ich im Gegensatz zum Mister auch noch liegen, in der Hoffnung, die Kleine in den Schlaf zu kuscheln.
Doch falsch gedacht.
Die Mini ist wach und will aufstehen, und das gerade als der Mister los will.
Mir zuliebe nimmt er aber eine Bahn später, damit ich in Ruhe duschen kann, denn das klappt mit wachem MiniStern eher semigut. Also kann ich mich in Ruhe fertigmachen.
Derweil kümmert sich der Gatte um das Frühstück für die Kinder, denn die Große ist inzwischen auch schon auf. Was für ein entspannter Tagesbeginn. Zumindest für mich. Höhö.
Der Mister verlässt gegen 7 Uhr das Haus, ich räume den Frühstückstisch ab, trinke einen Kaffee, mache die Brotbox für das Sternchen fertig.  Die Mädchen plündern ihre Adventskalender.



Schon um zwanzig nach sieben sind wir bzw sie durch. DAS gab es noch nie! Pünktlich um halb acht verlässt die Große das Haus, ganz entspannt. Ich glaube, ich sollte den Gatten bitten, IMMER erst um 7 Uhr zu gehen...!

Anschliessend heißt es anziehen für die Kleine, Schminken für mich. Und auch wir kommen pünktlich los.
Um kurz nach 8 Uhr liefere ich sie bei der Tagesmutter ab, der sie gleich kuschelnd um den Hals fällt. Um viertel nach 8 bin ich auf dem Weg zur Arbeit.
Ich bin echt entspannt, überhaupt nicht gestresst, als ich um zwanzig kurz nach halb die Filiale aufschliesse.
Heute bin ich allein, und dennoch gibt es erst noch einmal einen Kaffee, bevor die ersten Kunden kommen.


Der Vormittag verläuft mit Bürokram, Kundengesprächen, Telefonaten usw. relativ ruhig ab.
Am Mittag heißt es dann Feierabend. Um nicht auf hohen Schuhen zur Tagesmutter zu stöckeln bzw. anschliessend mit Kind auf dem Arm die Treppen runter, ziehe ich noch in der Firma meine Winterstiefel an.


Dann düse ich los zur Tagesmutter. Mittags bin ich immer knapp mit der Zeit: um halb eins verlasse ich die Firma, 20 bis 25 Fahrtzeit liegen vor mir, um eins ist Abholzeit der Kleinen.
Kurz vor eins treffe ich ein, wechsel ein paar Sätze mit der Betreuerin und fahre dann weiter nach Hause.
Heute hat die Große 6 Unterrichtsstunden, d.h. sie erwartet mich noch nicht.
Die Mini ist so müde, dass ich mich erstmal gleich mit ihr in unser Familienbett kuschele. 15 Minuten später schläft sie friedlich und ich kann mich im zweiten Anlauf aus dem Zimmer schleichen.
Ein Blick auf die Uhr verrät, dass ich noch ca. zwanzig Minuten habe, bis das Sternchen von der Schule kommt.
Also schnell das Mittagessen kochen, heute gibt es Spaghetti mit Hacksoße auf Wunsch der Großen.
Kurz bevor das Essen soweit ist, kommt sie heim, im Schlepptau den Postboten, der riesige Pakete anliefert. Der Gatte hat mal wieder Wein bestellt.

Dann können wir endlich essen. Inwischen ist es bereits fast 14 Uhr und der Magen knurrt gewaltig.


 Während ich mich dem Küchenchaos widme, macht das Sternchen ihre Hausaufgaben. Oder besser gesagt, einen Teil davon. Leider ist sie heute sehr unkonzentriert, radiert viel (bis ein Loch im Heft ist) und wird echt wütend. Ich ordne eine Pause an. Besser ist das....

Wir kuscheln uns also gemütlich auf das Sofa und ich lese ihr aus den Weihnachtsbüchern vor.


 Als sich ihre Laune bessert, ist sie zwar noch nicht in der Lage ihre Hausaufgaben zu beenden (zum Glück eine Wochenhausaufgabe), doch sie spielt vor sich hin.
Ich sortiere einen Schwung Papiere (bäh) und erledige einige Überweisungen.
Und dann ist auch die Mini wach. Es ist inzwischen 15:30 Uhr.

Gemeinsam machen wir uns daran im Obergeschoss zu saugen. Dann spielt das Sternchen in ihrem Zimmer (oder bastelt geheime Geheimsachen..gnihi), die Mini und ich üben das Auffädeln von Holzperlen.


Außerdem dürfen die Kinder eine Kleinigkeit naschen (natürlich vegan für die Mini).
Als unsere Jüngste allerdings nur noch maulig ist, beschliesse ich noch einen Spaziergang in den Ort zu machen. Es ist zwar schon dunkel, aber frische Luft tut gut. Und das ist auch die richtige Entscheidung. Die Laune bessert sich schlagartig.
Unterwegs mache ich noch einen Treffpunkt mit dem Gatten ab, der auch gerade in der Bahn Richtung Heimat sitzt.
Im Ort treffen wir ihn dann und die Mädchen sind hocherfreut ihren Papa zu sehen.
Da wir nun mal schon im Ort sind, frage ich beim ansässigen Optiker nach einem Sehtest (ja, ich glaub so langsam wird eine Lesebrille fällig). Dort rät man mir, den Test eher am Vormittag zu machen. Das will ich auch tun und merke mir den kommenden Donnerstag vor.
Der weitere Weg führt uns zur Drogerie und in einen kleinen Klamottenladen, wo die Große verliebt alles einhornartige betrachtet. Am Ende kauft sie sich aber nur einen kleinen Schlüsselanhänger.


Den Rückweg bestreite ich allein, denn Tochter und Vater wollen noch ein paar Brötchen kaufen. Die Mini ist schon wieder müde, möchte aber nicht mehr geschoben werden und auch nicht laufen. Zum Glück habe ich heute mal wieder an die Trage gedacht und sie freut sich von mir mal wieder länger getragen zu werden. Ist ja auch kuschlig, so bei der Mama.

Daheim packe ich die Einkäufe aus, da kommen schon die anderen beiden. Es ist kurz nach 18 Uhr.
Das Sternchen geht wieder ihren geheimen Aktivitäten nach, ich sortiere schon einmal die Nikolaus-Geschenke der Kinder aus ihren Geheimverstecken und lege sie zum Einpacken im Nähzimmer bereit. Das will ich machen, wenn die Mädchen schlafen.
Der Gatte spielt mit der Jüngsten.
Gerade als ich beschliesse schon einmal im Internet tätig zu werden, nachdem ich meiner Oma zu ihrem heutigem 91. Geburtstag gratuliert habe, ruft meine Schwester an. Wieder einmal klönen wir länger als geplant ...hihi (*winkewinke* an dieser Stelle). Der Rest der Familie hat schon einmal mit dem Abendessen angefangen, ich stosse einfach später dazu.
Dafür übernehme ich den Aufräumdienst. Der Mister kümmert sich um den MiniStern und übernimmt die Einschlafbegleitung.
Während das Sternchen die Hausaufgaben beendet, kann ich hier tätig werden.

Gleich werde ich noch den heutigen Part der Adventskalendertasche nähen...hier ein kleiner Einblick von gestern:


Außerdem warten noch die Nikolaus-Geschenke auf das Verpacken....und was macht ihr so am Nikolaus-Vorabend?

Donnerstag, 30. November 2017

Monatsrückblick - November 2017

Tschüss, November! Ein verregneter, nasskalter Monat geht zu Ende. Aber auch ein schöner Monat mit viel Gemütlichkeit....



Gelesen:

MiniStern:
Vorgelesen: "Die kleine Rauper Nimmersatt", diverse Pixi-Bücher, "Grüffelo"

Sternchen:
noch dabei : "Der Tag an dem WEihnachten verschwand"

für mich:

noch dabei: "Unsere wunderbaren Jahre"

Gesungen:

Im Karneval. In Köln. Am elftenimelften.
Und die ersten Weihnachtslieder mit den Kindern.

Gehört:

Weihnachts-CD von Frederic Vahle , ach wie schön der MiniStern die Musik findet....

Gesehen:

den Kölner Dom inklusive Messe

Getrunken:

Wasser, Kaffee,Kölsch, Tee

Gegessen:

eindeutig zuviel schnelle Küche in diesem Monat....

Gekocht: 


z.B. Gulasch, Suppen, ...

Gebacken: 

zählt Pizza-Aufbacken auch???

Gefreut:

Über das tolle Mädels-Wochenende in Köln. Hach.


Geschenkt:

Tee, Frühstücksset

Genäht:   

Japp! Zwei Pullis für das Sternchen, zwei Jeans gekürzt, zwei Blöcke zum Jahresquilt

Gestrickt:

Noch ein wenig an der Strickjacke für die Große, aber leider noch nicht fertig. Dafür sind die Stulpen für die Mini fertig geworden.


Gehäkelt:

Nicht wirklich. Außer das Strickliesel-Ding zählt dazu, dann ja.

Gebastelt:

Weihnachtsdeko bwz. die Adventskalender. Aber basteln würde ich das auch nicht nennen... *hihi*

 Gekauft:

DER Shoppingmonat! Neben den Weihnachtsgeschenken für die Kinder der Familie auch die Geburtstagsgeschenke für die Große. Außerdem hat die Große diverse Schuhe bekommen. Mal wieder das Komplettprogramm dank Wachstum.
Naja, und nebenbei noch die ein oder andere Jeans, einen Pulli und einen Gürtel.
Aber auch die Mini erhielt eine Hose und Handschuhe.
Für mich war ein neues Paar Stiefel drin. Und Nähzeug, schließlich gehts es ab Morgen wieder los mit der Adventskalendertasche von Farbenmix.


 Gespielt:

Skipbo, Ubongo, Quirkle, Elfer raus


Gefeiert:

Den ElftenimElften in Köln!



Ab morgen ist nun Dezember, der Weihnachtsmonat. Der Monat in dem wir Plätzchen backen und naschen, die Stiefel geputzt vor die Tür stellen, viele viele viele Geburtstage feiern, an Weihnachten ganz besinnlich werden und zum Abschluss ins neue Jahr tanzen. Ich freue mich so auf Dich, Du kuschliger zauberhafter Dezember!





Sonntag, 26. November 2017

Ein Wochenende im November 2017

Hachja, schon ist es das letzte Novemberwochenende. Leider habe ich auch an diesem Wochenende nicht daran gedacht Fotos zu machen. Dennoch versuche ich die vergangenen zwei Tage rückblickend noch einmal in Worten festzuhalten.

Samstag:

Es ist noch früh als ich mich aus dem Schlafzimmer schleiche, draussen ist es noch dunkel. Ich streife mir ein paar Klamotten über und mache mir mit noch halb geschlossenen Augen einen großen Becher Kaffee. Während der Kaffee in den Becher läuft, hole ich die Zeitung ins Haus und überfliege sie kurz.
Mit dem Kaffee geht es dann auf in mein Nähreich. Hach, endlich wieder Zeit für mich und meine Nähprojekte!



Da ich mit dem Jahresquilt deutlich hinterher hänge, habe ich mir für dieses Wochenende vorgenommen, die Blocks der Monate Juni und Juli zu nähen. So suche ich im Netz die entsprechenden Anleitungen, drucke die Vorlagen aus und schreibe mir die Nähschritte ab.

Von unten höre ich das Sternchen als sie aufsteht und ins Bad geht. Kurz darauf höre ich auch den MiniStern erzählen. Dann sind alle auf und auch schon bei mir oben.
Da ich großes Chaos im Nähzimmer vermeiden möchte, gehe ich gleich mit dem Rest der Familie runter, wir decken den Frühstückstisch und frühstücken ausgiebig. Dabei besprechen wir unsere Wochenendaktivitäten.
Eigentlich wollten wir einen Schwimmbadausflug machen, doch leider sind fast alle Familienmitglieder kränklich und im Hinblick auf die Grippeschutzimpfung der Großen in der kommenden Woche, schieben wir das Schwimmen.

So machen wir uns nach dem Frühstück erstmal tagfein und alle kramen vor sich hin.
Ich schreibe einen Einkaufszettel für den Gatten, während dieser gesammelten Müll für den Recyclinghof ins Auto verfrachtet.
Als er losfährt, spiele ich mit den Mädchen, wir lesen, räumen, kuscheln.

Nach der Rückkehr des Misters macht dieser sich sofort ans kochen.
Ich ziehe das Bett der Großen ab, halte die Kleine davon ab, das Playmobil des Sternchens zu zerstören, räume Wäsche und die Treppen.
Dann versammeln wir uns am Mittagstisch, es gibt Nudeln Bolognese.

Der MiniStern ist schon wieder so müde, das der Mister sich mit ihr gleich nach dem Essen ins Schlafzimmer verabschiedet.

Die Große und ich räumen in der Küche. Da sie auch ein wenig schlapp ist, sucht sie sich ein paar Hörspiele und Malzeug und begleitet mich ins Nähzimmer.
Dort kuschelt sie sich auf dem Sofa ein und lauscht ihrer CD.

Ich kann für den JuniBlock zuschneiden und nähen.  

Das wir schon sehr lange im Nähzimmer sitzen, merke ich erst, als das Sternchen die dritte (!!!) CD einlegt. Ein Blick aus dem Dachfenster bestätigt: es wird schon wieder dunkel.
Da noch immer nichts vom Gatten und der Mini zu hören ist, wecke ich sie, denn sonst wird es nichts mit der Nachtruhe. Es ist tatsächlich schon fast 17 Uhr!

Das Sternchen bleibt im Nähzimmer. Die Kleine spielt mit mir im Wohnzimmer.

Der Mister sucht sich Bohrmaschine und Co. zusammen, um zwei Bilderleisten über dem Sofa anzubringen.
Beim Bohren will die Mini unbedingt zusehen, ich habe tatsächlich Mühe, ihr die Ohren zuzuhalten. Der Lärm macht ihr gar nichts aus.
Ich staune, hat das Sternchen in ihrem Alter doch immer sehr geweint.

Nach dem handwerklichen Einsatz erledige ich die nötigen Putzarbeiten in Wohnzimmer.

Dann ist es auch schon wieder Zeit für das Abendbrot, ich schnippel einen Salat, der Gatte deckt den Tisch.
Während wir gemeinsam essen, kommt schon unser Gast. Gemeinsam genießen wir den Rest des Abendbrotes.

Der MiniStern ist sehr Papa-anhänglich und so übernimmt der Mister die Einschlafbegleitung. Ich decke den Tisch ab und das Sternchen sucht sich Spiele aus dem Spieleschrank aus.

Mit unserem Gast spielen wir ein paar Runden Skipbo. Erst spät gesellt sich der Gatte wieder zu uns, das Sternchen verabschiedet sich ins Bett.
Als auch unser Besucht geht, ist es auch für uns soweit.



Sonntag:

Natürlich werde ich wieder sehr früh wach, doch ich zwinge mich liegenzubleiben, denn ich spüre beginnenden Kopfschmerz. Und der würde auch nicht besser, wenn ich um 5 Uhr aufstehe.....also liegen bleiben.

Tatsächlich schlafe ich wieder ein und wache auch erst gegen 8:30 Uhr auf.
Fast zeitgleich sind alle anderen auch wach.
Die Kinder und der Mann decken den Frühstückstisch, ich döse ein Weilchen, dann mache ich mich auch auf den Weg. Der Kopf dröhnt ein wenig.

Das Sternchen und ich pressen Orangen aus....nomnom. Vitamine können nicht schaden. Wir frühstücken gemütlich.

Anschliessend wird geräumt, die restliche Weihnachtsdeko wird von der Großen und mir verteilt. Der Mister macht einen kleinen Spaziergang mit der Kleinen.

Da es heute zum Mittag Gulasch geben soll, mache ich mich bereits an die Vorbereitungen.
In der Köchelzeit schnappe ich mir das Tablet und erstelle eine lange Liste an Weihnachts- und Geburtstagsgeschenken. Zeit zum Bestellen wird es!

Gerade als ich kurz mit meiner Mutter telefoniere, kommen Mini und Mister wieder. Zeit für eine Mini-Kuschelrunde auf dem Sofa.
Dann wuselt jeder wieder vor sich hin bis es an der Zeit ist, das Mittagessen fertigzustellen.

Da die Mini inszwischen so müde war, ist sie schon im Bett verschwunden, als wir anderen essen. Die Kleine hat schon vorher eine andere Kleinigkeit bekommen.

Nach dem Essen bringe ich die künstliche Tannengirlande ans Treppengeländer an. Der Gatte räumt in der Küche und ruht sich dann aus, das Sternchen spielt in ihrem Zimmer.

Als die Mini erwacht, macht der Mister sich mit den Kindern auf in die Nachbarstadt, um bei einem Tischtennisspiel zuzusehen.

So kann ich wieder mein Nähreich aufsuchen. Und tatsächlich schaffe ich es, den JuliBlock fertigzustellen.



Sicher hätte ich schon für den nächsten Block zuschneiden können, entscheide mich aber für die weitere Erstellung der Bestellliste im Internet.

Währenddessen telefoniere ich mit meiner Schwester und später mit meiner Tante.
Die inzwischen eingetroffene Rest-Familie hat sich schon gleich wieder aufgeteilt: Sternchen in ihrem Zimmer, Mini-Stern in der Badewanne.

Ich komme gerade rechtzeitig zum Cremen und Anziehen der Kleinen.

Dann geht es schon wieder an den Abendbrotstisch.

Während der Gatte auch heute die Einschlafbegleitung übernimmt, assistiere ich der Großen beim Duschen.
Leider hat sie ihre Haarpflege etwas vernachlässigt in letzter Zeit, so dass das Entwirren heute lange dauert und es echt Nerven kostet....puh. Am Ende ist sie aber froh, dass sie wieder eine Frisur hat....nun denn.

Nachdem sie sich ins Bett verabschiedet hat, sitzen der Mister und ich im Wohnzimmer: ich bestelle die Geschenke, der Gatte kümmert sich um unseren nächsten Urlaub.

Doch auch mein Bett...ja das höre ich schon rufen....!

Montag, 20. November 2017

Häkeljacke

Bereits im Sommer bat mich die Große, entweder eine Jacke für Herbst und Winter zu stricken oder zu häkeln.

So haben wir gemeinsam im Internet nach passenden Anleitungen bzw. Mustern gesucht. Fündig wurden wir bei drops design (*Klick*).
Das Sternchen suchte sich eine Häkeljacke und eine Strickjacke aus und wir bestellten die passende Wolle bei Lanade (*Klick*).

Direkt vor unserem Sommerurlaub (*Klick*) kam das Wollepaket hier an und ich legte sofort mit der Häkeljacke los. Im Urlaub stellte ich sie nahezu fertig. Nahezu? Jaaaa, leider fehlte mir ein Knäuel und ausgerechnet diese Farbe war einige Zeit ausverkauft.
Als sie wieder zu haben war, wurde nachbestellt und auch das letzte Ärmelstück beendet.




Das Sternchen ist total happy mit ihrer neuen Kuscheljacke und zieht sie ständig an.





Jetzt bleibt nur noch die Strickjacke, die auch schon Formen angenommen hat.
Aber erstmal geht diese Jacke zur Fannys liebste Maschen (*Klick*).

Sonntag, 12. November 2017

12 von 12 (November 2017)

Es ist November. Es ist der 12. Es ist wieder Zeit für 12 Bilder des Tages. Wie immer gesammelt drüben bei Frau Kännchen (*Klick*).

Mein 12. beginnt im Hotelzimmer in Köln...


....in einem gemütlichem Bett. Hachja. Denn wie so oft, bin ich mit vielen Mädels am 11.11. in Köln unterwegs um den Karneval einzuläuten.

Nachdem wir also nun noch ein Ründchen im Bett gedöst haben, ist es Zeit aufzustehen, sich hübsch zu machen und den Koffer zu packen. Auch das diesjährige Kostüm darf wieder mit zurück nach Hamburg.


Dann werfe ich noch einen Blick aus dem Zimmer auf den Dom....


...bevor wir uns auf den Weg zum Frühstück machen.


Dieses Jahr sind wir 12 Mädels, die lachend und quatschend an einem großen Tisch im Frühstücksraum versammelt sind. Ach, was war es wieder schön!
Doch nach dem Frühstück ist es wieder soweit: Auschecken und sich von allen Mädels verabschieden...nur meine Freundin und ich schieben unsere Koffer durch den Nieselregen gen Bahnhof.
Unterwegs immer den Blick auf den Dom...


Am Hauptbahnhof verschliessen wir unser Gepäck und wollen dann in den Dom, um eine Kerze anzuzünden. Da heute aber Sonntag ist, kommen wir gerade rechtzeitig zum Beginn der Heiligen Messe und nehmen so auf den Bänken Platz, denn unser Zug wird erst in zwei Stunden gehen.
Nach der Messe zünden wir dann noch die Kerzen an.


Da wir bis zur Abfahrt des Zuges noch ein wenig Zeit haben, laufen wir noch ein wenig in der Altstadt und am Rhein entlang.


An vielen Orten finden sich noch Spuren des vergangenen Tages bzw. der Nacht, wie hier ein einsames Einhorn.


Wir machen uns auf den Weg zurück ins Bahnhofsgebäude. Noch bevor wir unser Gepäck holen, gibt es noch ein Stück Pizza.


Dann geht es auch schon in den Zug, jetzt freuen wir uns auch schon sehr auf zu Hause. Leider ist mein Akku während der Zugfahrt leer, so dass ich das Buch, welches ich lese und auch die Strickarbeit (die Stulpen für Mini sind fertig) nicht von heute zeigen kann. Daher zeige ich jetzt ein Bild von der Hinfahrt....aber genauso (nur mit fast fertigen Stulpen) hat es heute auch ausgesehen.


Am Abend kommen wir mit etwas Verspätung in Hamburg an. Der Lebensgefährte meiner Freundin holt uns ab und fährt uns heim.
Zu Hause werde ich allerallerfreudigst von meinen Lieben empfangen: besonders die Mini kreischt und quietscht vor Freude! Hach, es ist soooo schön!
Der Großen hatte ich versprochen etwas mitzubringen, und scheinbar habe ich ins Schwarze getroffen mit meiner Auswahl.


Gemeinsam essen wir Abendbrot und die Familie hört sich meine Erlebnisse an und andersrum. Dann ist Bettzeit für Mini und später für die Große.
Eigentlich müsste ich noch Koffer auspacken ......aber nun werden doch erstmal die Füsse hochgelegt...und der Restabend mit dem Mister genossen.


Und was habt ihr heute erlebt?

Sonntag, 5. November 2017

Tagebuchbloggen - 11.2017

"Was machst du eigentlich den ganzen Tag?", diese Frage stellt Frau Brüllen (*Klick*) allmonatlich und ich antworte gern:

Sonntag. Herrlich. Mit diesem Gedanken beginnt quasi mein Tag. Sonntag heißt kuscheln, ausschlafen, alles in Ruhe. So schön.
Neben mir schnorchelt der MiniStern und daneben der Mister. Ich strecke mich leise und schleiche mich aus dem Schlafzimmer.
Draußen ist es zwar schon hell, doch leider auch sehr trüb. Ein Blick auf die Uhr zeigt, es ist kurz nach 8 Uhr. Also flott in die Klamotten geworfen und in die Küche geschlichen. Während das Kaffeewasser heiß wird, räume ich noch schnell ein paar Kleinigkeiten in die Spülmaschine und stelle sie an. Dann ist mein Kaffee fertig und ich schlurfe an den Tisch. Voller Vorfreude auf die ersten ruhigen Minuten des Tages für mich allein, krame ich meinen neuen "Kalender" (aka bullettjournal für 2018) hervor. Vielleicht lässt sich schon einmal....doch mehr als Stiftemappe auspacken ist nicht, denn die Große schleicht sich die Treppe herunter. Sie gesellt sich zu mir an den Tisch, wir lesen, quatschen, schreiben Einkaufszettel für die kommende Woche.


Irgendwann fragt sie dann doch nach Frühstück. Als wir beschliessen schon einmal allein zu essen, kommt in der oberen Etage weiteres Leben ins Haus: der Gatte und die Mini sind wach. Also decken wir für alle den Tisch, für mich auch mit zweiter Tasse Kaffee. Für die Kids gibt es auch heute wieder eine Grapefruit....haben sie nun für sich entdeckt. Meins ist es ja so gar nicht....


Nach dem Frühstück ist erstmal Kuschelzeit im Wohnzimmer. Das Sternchen darf schon die Sendung mit der Maus sehen und ich kann ein paar Reihen stricken.


Doch kurz darauf ist schon Wickel und Anziehzeit für die Mini. Der Gatte kann noch in Ruhe seinen Kaffee genießen.
Als ich anschliessend meine emails checke, entdecke ich die Rückantwort des Klassenlehrers der Großen mit den heißersehnten Antolin-Daten. Denn leider hatte sich die Große diese nicht richtig notiert. So sitzen wir den ganzen Vormittag gemeinsam vor dem laptop und quizzen ihre gelesenen Bücher.


Dabei stelle ich fest, dass sie inzwischen wirklich schon viele tolle Bücher gelesen hat und sich durchaus auch nach längerer Zeit genau an die Inhalte erinnert. So schön....

Als wir unsere Internet-Runde beenden ist schon Mittag! Unglaublich! Da die Mini bereits sehr hungrig ist, bekommt sie den Mittagsrest vom Vortag, ich mache mich derweil schnell ans Schnippeln für die Suppe.


Dann machen wir uns alle erstmal ausgehfein, denn inzwischen regnet es nicht mehr. Die Suppe ist soweit vorbereitet, dass ich sie nur noch erwärmen muss, wenn wir heimkommen. Jetzt gibt es erstmal noch Brot und Joghurt.
Nun aber nichts wie raus....schließlich erhoffen wir uns einen Karren-Mittagsschlaf von der Mini. Doch die hat andere Pläne: möchte erstmal selbst laufen, den Nachbarshund streicheln und Steine sammeln. Ähja. Irgendwann zeigt sie an, dass sie nun doch in den Wagen möchte. Aber schlafen möchte sie immer noch nicht.



Unterwegs kommen wir an einem Flohmarkt vorbei, hier huschen wir noch schnell rein und schauen uns die wenigen Stände an. Das Sternchen findet sogar zwei tolle Bücher und zwei Hörspiele. Dann geht es weiter Richtung Bäcker. Hier kaufen wir ein paar Brötchen ein und machen uns auf den Rückweg.
Die Stimmung ist nicht mehr so richtig gut: Die Große möchte noch unbedingt eine Radtour machen, die Mini schläft nicht und weint, ich würde liebend gern heim und nähen....nunja. Also geht es erstmal nach Hause, ich gehe sogar schon vor, um die Suppe schon einmal anzustellen und Nudeln hinzuzufügen.
Gerade als ich damit fertig bin, kommt die restliche Familie dazu: natürlich ist der MiniStern auf den letzten Metern eingeschlafen....und dabei ist es schon 16 Uhr! Sehr ungünstige Zeit.....! Nunja, wir schieben den Wagen in den Flur und lassen sie schlafen. Der Gatte und das Sternchen wollen auch gleich los mit dem Rad....also doch keine Suppe...dann halt später. Wie erwartet, wacht die Kleine ganz bald auf, ich nehme sie auf den Arm und kuschle mich mit ihr auf das Sofa, in der Hoffnung, ihr noch ein paar Minuten Schlaf zu vergönnen....


.... doch das klappt nicht allzu gut. So spielen wir in ihrer Kinderküche.  Sie spielt sogar ein paar Minuten allein, Zeit für mich ein wenig in der Küche zu räumen. Später geht es für uns beide in ihr Zimmer. Wir bauen große Türme aus Bauklötzen und albern im Bällebad.
Irgendwann hören wir die beiden anderen heimkommen, die Kleine ruft sofort laut nach ihrer Schwester. So niedlich.
So sitzen wir bald zu viert im Kinderzimmer. Unterbrochen werden wir durch das Telefon: meine Schwester.
Da ich lange nicht mit ihr gesprochen habe, ziehe ich mich zurück und telefoniere eine unfassbare Stunde (!!!!) mit ihr.
Zwischenzeitlich haben die Kinder sich bereits mit Suppe gestärkt, nun sind der Gatte und ich dran. Irgendwie komisch heute, dass wir nur das Frühstück gemeinsam geschafft haben.
Die Kinder spielen und wir essen und quatschen.


Als das kleine Kind doch sehr mäkelig wird, beschliessen wir die Bettzeit für sie einzuläuten. Es ist nun 18:30 Uhr. Der Gatte übernimmt die Einschlafbegleitung, die inzwischen anders abläuft: Der MiniStern legt sich wach ins eigene Bett, wir machen das Licht aus, Spieluhr an und dann wird noch ein bißchen Hand gehalten. Eigentlich klappt das ganz gut, doch manchmal....naja. Wir üben noch.
So auch heute....das Sternchen und ich haben es uns im Wohnzimmer gemütlich gemacht und hören dann irgendwann den Gatten mit der Mini ins Schlafzimmer gehen. Also heute wieder Kuschel-Einschlafbegleitung.
Und das wirkt. Bald ist sie eingeschlafen, der Gatte kommt runter, das Sternchen macht sich bettfertig und dann kehrt hier auch wirklich Ruhe ein.


Dienstag, 31. Oktober 2017

Monatsrückblick - Oktober 2017

Ach Oktober, was bist Du an mir vorbeigerauscht. Selbst mein einwöchiger Urlaub war vieeeel zu schnell vorbei. Aber immerhin haben wir auch so einiges geschafft: die Maler haben die Holzfassaden aussen gemalt, der Garten ist winterfest, die Gartenmöbel im Keller, das Sofa ausgetauscht, die Geschenkeliste meiner Mädchen fertig, ich war beim Friseur, das Karnvalskostüm ist fertig und wir schmieden schon Pläne für den Sommerurlaub.....



Gelesen:

Kinderbücher mit dem MiniStern. Beliebt sind derzeit "Die kleine Raupe Nimmersatt", "Gute Nacht Gorilla" und "Wo ist Mami?"

Gesungen:

Im Auto. Zu Songs aus dem Radio. Oder mit dem Sternchen....

Gehört:

Den Einbruchsalarm, den ich leider gleich mal versehentlich "ausprobierte" bei meinem Job....naja....

Gesehen:

zwei heftige Herbststürme, wobei der erste wirklich sichtbar war während der Autofahrt und beim zweiten "nur" die Folgen 

Getrunken:

Wasser, Kaffee, Rotwein

Gegessen:

nichts spektakuläres

Gekocht: 


z.B. Hühnerfrikassee, Curry, Chili Con Carne, Lachsgemüse

Gebacken: 

Vegan. Für die Mini. Ein Schokoladenkuchen...nunja, bis auf den Gatten mögen wir ihn alle sehr.


Gefreut:

über meine Mädchen. Hach. Doppelhach.


Geschenkt:

Süßigkeiten, Barbiepuppe, Malbücher

Genäht:   

wenn Knöpfe annähen auch in diese Kategorie fällt, dann kann ich zumindest behaupten das ich genäht habe :-) In Wahrheit fiel es aber dann doch aus.... 

Gestrickt:

Ohja! Die Strickjacke des Sternchens schreitet voran. Aber ich habe auch eine Pixie-Mütze für die Kleine gestrickt. Und gerade habe ich noch Stulpen für sie in Arbeit.


Gehäkelt:

Jaaaa! Die Häkeljacke des Sternchens ist fertig. Yeah. Die zeig ich demnächst dann auch tatsächlich mal im blog.

Gebastelt:

Nur ein Halloween-Teelicht....

 Gekauft:

Tatsächlich eine Hose und zwei Kleider für mich für den Job.
Und das Wichtigste: Ein neues Sofa, inklusive Hocker und zwei neue Teppiche.
Dazu Bilderrahmen, Bilderleisten.


 Gespielt:

Mikado, Der verzauberte Turm, Skipbo


Gefeiert:

Hmmm....nicht wirklich. Muss ja auch nicht immer... :-)



Tja, und nun ist er da, der November. Im November werde ich nach Köln fahren, den Sommerurlaub planen, die Adventskalender der Mädchen bestücken, es uns im Haus gemütlich machen, viel viel kuscheln mit meiner Familie....





Sonntag, 29. Oktober 2017

Ein Wochenende im Oktober 2017

Nun, eigentlich ist es nur ein halbes Wochenende in Bildern, denn am Samstag hatte ich nicht daran gedacht, Fotos zu machen. Da ich aber regelmässig zum Monatsende einen Einblick in unsere Wochenenden gebe, möchte ich nicht mit dieser neuen Tradition brechen.

So berichte auch ohne Bilder von unserem Samstag:

Wir stehen spät auf und wollen gemütlich frühstücken. Das Sternchen weilt noch bei der Oma, wird aber im Laufe des Tages nach Hause kommen. So sitzen wir zu dritt am Tisch, doch es gibt doch nur ein schnelles Frühstück.
Denn den Gatten plagt ein leichter Druck auf dem linken Auge, was auf erneute Regenbogenhautentzündung hindeutet.
Ein Anruf bei der Kassenärztlichen Vereinigung und wir wissen, welcher Arzt in welchem Ort augenärztlichen Notdienst anbietet. Vermutlich besser als das Krankenhaus in der großen Stadt. Nur mit Grausen erinnere ich mich an zwei Tage stundenlangen Wartens in der Fachabteilung, als der Gatte an selbiger Erkrankung litt.
So machen wir uns also flott ausgehfein und fahren in eine andere Kleinstadt, in der ich im Übrigen die letzten Jahre gearbeitet habe. Der Gatte kennt sich dort nicht aus, so dirigiere ich ihn zum besten kostenlosen Parkplatz und laufe mit ihm und dem MiniStern über den Marktplatz zur Praxis.
Wir kommen sofort dran; der freundliche Arzt untersucht den Mister und schreibt ein Rezept. Währenddessen erzählt er uns Interessantes über die Praxis, die nämlich eine Praxis ohne Grenzen ist. Diese behandelt Menschen, die keine Krankenversicherung mehr haben, egal aus welchen Gründen. Eine großartige Sache!
Als wir fertig sind, zeige ich dem Mister die Innenstadt mit ihren alten Häusern und wir suchen die Apotheke auf.
Da der Wind bereits sehr aufgefrischt hat, machen wir uns doch bald wieder auf den Rückweg.
Unterwegs besprechen wir, was für das Wochenende einzukaufen ist, was wir kochen wollen und was noch sturmsicher zu machen ist.
So halten wir in unserer Kleinstadt beim Lieblingssupermarkt und besorgen das Nötige.
Daheim verräumen wir die Einkäufe gemeinsam und gehen gleich wieder raus, um mit den Nachbarn zu plauschen und nebenbei Holzbank, Blumenkübel, Weinkiste und Co. wieder zu verdekorieren. Der Maler scheint an unserem Haus fertig zu sein, so dass alles wieder an seinen Platz kann.
Anschliessend bekommt der MiniStern ein Mittagessen und wird vom Gatten in der Trage in den Schlaf geschuckelt. Derweil schnippel ich Gemüse und schiebe dieses mit Lachs in den Ofen.
Pünktlich zum Beginn des Essens für uns Große, erwacht die Kleine und nimmt nochmal an unserem Mahl teil. Doch man merkt bereits jetzt schon, dass der Schlaf nicht ausreichend war, sie ist doch sehr unzufrieden...
Also hilft nur, noch einmal mit ihr rauszugehen: Regenklamotten an und dann geht es in den Garten. Der Wind pfeift nun schon ganz ordentlich und es nieselt. Macht nichts, ein paar Dinge müssen noch sturmsicher untergebracht werden un der Gatte baut ein Teil des Trampolins ab. Wir hoffen inständig, dass der Sturm nicht so schlimm wird, denn die Sturmhaken des Trampolins können bei diesem aufgeweichten Boden kaum Halt finden.
Der Regen wird fieser und so gehen die Mini (unter Protest) und ich wieder ins Haus, der Mister räumt den Rest.
Im Haus wird geräumt, später gekuschelt, gelesen und gespielt. Ich versuche das 1000 Teile Puzzle der Großen weiterzumachen.
Dann endlich kommt das Sternchen mit meinen Eltern! Die Kleine und die Große kuscheln ausgiebig. Wir Erwachsenen trinken Kaffee und quatschen. Dann malt die Oma mit der Mini, der Gatte spielt mit dem Sternchen Schach und der Opa und ich puzzeln eifrig.
Am Abend verabschieden sich die Großeltern. Da der MiniStern nun sooo müde ist, bekommt sie schon flott ein Abendessen und dann trage ich sie bis sie schläft. Derweil hat der Gatte einen Schnittchenteller vorbereitet.
So sitzen wir im Wohnzimmer, essen, kuscheln und schauen Fern. Ich stricke noch ein Weilchen als auch die Große im Bett verschwunden ist. Der Wind hat schon deutlich an Fahrt gewonnen.


Bereits in der Nacht bin ich mehrfach wach: der Sturm fegt durch die Straßen. Leider hatte ich vergessen eine kleine Gießkanne ins Haus zu stellen, so wird sie über den Asphalt gepustet. So stehe ich mitten in der Nacht auf und hole das lärmende Ding ins Haus. Gnaaa....
Doch richtig erholsam ist der Schlaf auch weiterhin nicht, der Sturm stört mich gewaltig. Zum Glück wird die Zeit umgestellt, da "gewinnen" wir wenigstens ein Stündchen.
Am Morgen schleiche ich mich aus dem Bett, Gatte und MiniStern (die auch in der Nacht zu uns geholt wurde) schlafen noch. Auch aus dem Sternchen-Zimmer ist nichts zu hören.
Herrlich....ein Morgen nur für mich. Ich stelle die Spülmaschine an und mache mir einen großen Kaffee. Damit mache ich es mir auf dem neuen Sofa gemütlich und beobachte die herumwirbelnden Blätter.
Am Himmel werden die Wolken der Nacht weggepustet und die Sonne kommt heraus. Doch der Sturm wird wohl noch ein wenig bleiben.
Ich sitze eine Weile so da, schaue mich im neu gestalteten Wohnzimmer um und freue mich, das nun auch die schöne alte Leiter einen tollen Platz bekommen hat.



Dann nehme ich mir das Laptop und lese. Währenddessen höre ich schon das Sternchen in ihrem Zimmer kruscheln, bald darauf kommt sie zu mir ins Wohnzimmer. Stolz schreibt sie aus meinem Rezeptbuch ihr erstes Lieblingsrezept in ihr neues Notizbuch, welches künftig ihre eigene Rezeptsammlung werden soll.
Da es sonst im Haus noch ruhig ist, nutze ich die Gelegenheit und bitte sie die gehäkelte Jacke zu probieren, um die Armlänge endgültig zu bestimmen. Dafür wird auch wieder ein wenig geribbelt und neu gehäkelt, Die Große rollt das Garn auf.


Dann kommt Leben ins Haus, der MiniStern und der Gatte sind erwacht und kommen runter. Wir kuscheln, trinken Kaffee, frühstücken.
Außerdem puzzeln das Sternchen und ich das Puzzle fertig. Leider fehlen in dem neuen Puzzle bereits 4 Teile...mal sehen, ob wir mit einer Reklamation Glück haben werden.


Draussen stürmt es noch leicht, doch die Sonne scheint. Daher machen wir uns alle flott ausgehfertig. Der Rest der Familie ist etwas schneller als ich und stürmt schon nach draussen. Ich komme nach und sehe bereits das Sternchen mit den Nachbarsjungs am kleinen Bach spielen. Gerade als ich auf ihrer Höhe bin (und noch denke, warum hat sie heute eine helle Hose an) stapft sie auf mich zu und lacht: " Ich muß mich umziehen, meine Socke ist ganz nass!" Natürlich nicht nur die Socke, sondern auch der Schuh und das Hosenbein. Also gehe ich mit ihr zurück, der Mister geht mit der Mini schon weiter.



Die Große zieht sich Schuhe und Socken vor der Haustür aus, läuft ins Haus und zieht sich schnell um.
Dann können wir gleich weiter. Ein ganzes Stück weiter holen wir Gatten, Mini und die Nachbarn ein. Das Sternchen läuft schnell vor, denn die Nachbarsjungs sind schon auf dem Weg zur Seilbahn. Ich wechsle zwei drei Sätze mit dem Nachbarn und dann kommt das Sternchen weinend auf mich zugelaufen. Sie müsse sich erneut umziehen....hä? wir sind doch keine fünf Minuten unterwegs....nun...offenbar ist sie auf dem matschigen Grund der Seilbahn ausgerutscht und stramm auf den Allerwertesten geknallt....Jacke, Strickjacke, Hose, Schuhe, Socken ....einfach alles ist schlammbespritzt und vor allem nass.


Das Sternchen lässt sich kaum beruhigen, so trete ich mit ihr den Rückweg an. Wieder einmal zieht sie alles aus, ich lasse ihr derweil eine Badewanne ein. Beim Ausziehen spürt sie starke Schmerzen im Brustkorb.....na klar, sozusagen geprellt, denn sie ist wohl sehr hart auf den Hintern gefallen...
Also entspannen im warmen Badewasser. Derweil mache ich die Betten, lüfte die Schlaf bzw. Kinderzimmer und helfe ihr dann beim Haarewaschen.
Nun geht es ihr schon ein wenig besser. Als ich anfange ihre zersausten Haare zu bürsten, fängt es an zu tröpfeln draussen. Und just in diesem Moment kommen der Mister und die Mini heim. Gut so, denn nur Minuten später stürmt und schüttet es erneut.
Während ich also mit dem Frisieren der Großen beschäftig bin, erzählt der Gatte von zahlreichen umgestürzten Bäumen auf dem Spazierweg. Ohje....da hat der Sturm in der Nacht ganze Arbeit geleistet.
Dann macht sich der Mister mit der Kleinen auf in die Küche, um das Mittagessen vorzubereiten.
Das Sternchen und ich fangen an ihr Playmobil zu sortieren, denn das große Shoppingcenter inklusive Zubehör soll wieder in die Kisten verstaut werden.


Den ganzen Nachmittag sind wir mit Sortieren und räumen beschäftigt, unterbrochen nur vom leckeren Mittagessen des Gatten. Nomnom. Curry mit viel Gemüse und etwas Hühnchen.


Am frühen Abend haben wir die Aufräumaktion hinter uns gebracht und es ist Platz geschaffen für das Playmo-Kinderkrankenhaus.
Eifrig macht sich die Große ans Werk, doch ich soll auch bleiben. So setze ich mich mit der Häkeljacke zu ihr.Ein ganz exklusiver Nachmittag für uns beide.


Zur Abendbrotszeit sind wir alle wieder im Erdgeschoss vereint. Die anfänglich so müde Mini ist nun gar nicht mehr müde und lässt sich von unserem Gast, der inzwischen eingetroffen ist, diverse Bücher "vorlesen" (eher ein durchblättern und "da da da" rufen). Das Sternchen verabschiedet sich wieder in ihr Zimmer, schließlich warten dort noch kranke Playmobilkinder auf sie. Doch vorher macht sie sich schon einmal bettfertig. Ach Große...
Als der MiniStern sich dann doch an mich kuschelt, nutze ich die Gunst der Stunde und gehe mit ihr in ihr Zimmer, setze sie in die Trage und dunkle das Zimmer ab. Doch in den Schlaf findet sie nicht. Irgendwann lege ich sie einfach in ihr Bett, und sie protestiert tatsächlich nicht! Das ist neu.
Aber gehen darf ich auch nicht, also halte ich ein Weilchen ihre Hand. Als sie eingeschlafen ist, will ich aus dem Zimmer schleichen.....doch sie merkt es und weint. Abgelöst werde ich nun durch den Gatten. Ich darf schon ein wenig die Füße hochlegen.....


...und mehr Wochenenden, vor allem ganze Wochenenden in Bildern, gibt es bei geborgen wachsen (*Klick*) zu sehen.