Sonntag, 11. Oktober 2015

Sommerurlaub im Herbst

Auch wenn wir eigentlich schon mitten im Herbst sind, möchte ich Euch noch einmal mitnehmen in unseren Sommerurlaub.
Denn durch die ersten sehr anstrengenden Wochen meiner Schwangerschaft bin ich leider nicht wirklich zum bloggen gekommen.

Da wir leider auch sehr durchwachsenes Wetter hatten, was zum Teil doch echt an Herbst erinnerte, passt ein review auch noch im Oktober :-)

Im August machten wir uns also auf den Weg Richtung Ostfriesland, genauer gesagt nach Norden/ Norddeich. Nachdem wir im vergangenem Jahr im Allgäu (*Klick* und *Klick*) waren, sollte es diesmal also das Meer werden.

Wir hatten eine kleine Ferienwohnung gebucht, zu der (zum Glück) ein fester Strandkorb am Strand sowie Fahrräder gehörten. So brauchten wir lediglich das Rad des Sternchens mitnehmen.

Waren es am Anreisetag noch schwülheisse Temperaturen, schlug das Wetter über Nacht um.
Am nächsten Tag erwartete uns ein grauer wolkenverhangener Himmel und Wind. Egal, dennoch zog es uns raus an den Hafen.



Natürlich machten wir auch einen Abstecher an den Strand, auf dem tolle Spielplätze auf das Sternchen warteten.

Spaziergänge am Deich entlang gehörten bei diesem Wetter an die Tagesordnung. Für das Sternchen ein echter Abenteuerweg...





Und auch bei Schmuddelwetter ist es schön bei Ebbe im Watt zu laufen (solange man nicht zu sehr einsinkt).

Für unseren Ausflug in das nahegelegene Greetsiel haben wir uns leider den allerschlechtesten Tag ausgesucht: Es regnete, nein schüttete, ununterbrochen. Bereits nach einer halben Stunde machte das spazieren (selbst mit Regenkleidung) keinen Spaß...aber wir liefen noch ein wenig. Irgendwann war dann doch der Punkt gekommen, an dem wir aufgaben....

...und eigentlich ist es dort sehr schön, wenn auch seeeehr touristisch.




Das Wetter blieb zum Gkück nicht immer so bescheiden.....


So konnten wir bei Sonnenschein aber steifer Brise eine kleine Radtour am Deich machen und das auflaufende Wasser beobachten. Das Sternchen war beeindruckt wie schnell das Wasser kommt.





Zwischendurch wurde das Wetter sogar für ein paar Tage so gut, dass wir reine Strandtage in "unserem" Strandkorb verbringen konnten.
Da es die Hauptsaison war, waren an den sonnigen Sommertagen alle Strandkörbe bereits früh am morgen ausgebucht. Dafür hatten wir allerhand zu gucken....täglich wechselten die Mieter der umliegenden Strandkörbe, die nicht dauerhaft vermietet waren. Das war teilweise seeeehr unterhaltsam *schmunzel*.





Mein persönliches Strandhighlight (siehe vorheriges Bild) waren die Beobachtungen der umliegenden Gäste, natürlich verdeckt durch eine dicke Sonnenbrille *hahaha*. Es war großartig zu sehen, wie Familienväter sobald sie am Strand ankamen, sich mit Schaufeln bewaffnet eine Festung um den Strandkorb buddelten (und es die Kiddies nach wenigen Minuten nicht mehr interessierte), sich um freie Plätze um die Strandkörbe herum gestritten wurde und so weiter und so weiter.
Aber nicht nur die Aussicht von meinem Logenplatz bot Interessantes, auch im Meer (ob im Watt oder bei auflaufendem Wasser) war es spannend. War es bei Ebbe doch noch verhältnismässig leer im Watt (und ruhig), so änderte sich dieses schlagartig bei Flut. Leider habe ich davon kein Foto gemacht, aber das Bild was sich mir entlang des Strandes in Wassernähe bot, hätte jeden überfüllten Strand im Süden Konkurrenz gemacht. Und dieses Stimmengewirr! Puh. Nix für mich. Dem Rest, allen voran dem Sternchen, machte dies gar nix....schließlich war das Wasser warm und es liessen sich prima Quallen käschern.
Von Hauptsaison war bei unserem Ausflug nach Emden an einem weiteren durchwachsenem Tag nicht so viel zu spüren (außer man wollte eine Bootstour machen....haben wir uns lieber geschenkt).



Zum Ende unseres Urlaubs regnete es (mal) wieder. Die Zeit nutzten wir um die Seehundaufzuchtstation und das Wellenbad zu besuchen. Besonders die kleinen Seehunde hatten es dem Sternchen angetan.

Mein Fazit für Norddeich: Sicherlich ein schöner (touristischer Ort), an dem man vieles erleben kann. Allerdings muss man schon wissen, dass man nie irgendwo allein ist in der Hauptsaison. Für Kinder wird eine Menge geboten, man kann sich aber auch prima ein eigenes Programm zusammenstellen. Einkaufmöglichkeiten und Restaurants gibt es ausreichend. Und auch bei schlechtem Wetter hat man genug Möglichkeiten seinen Urlaub sinnvoll zu verbringen. Da wir allerdings meistens in der Nebensaison an die Nordsee gefahren sind, ob Dänemark oder die nord- oder ostfriesischen Inseln, ist der Andrang für uns (besonders für mich) schon gewöhnungsbedürftig.
Wir würden wiederkommen, allerdings nicht unbedingt zur Hauptsaison.



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